Desaströse Regenfälle und Überflutungen im Werder

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  • Fischersjung
    Forum-Teilnehmer
    • 10.11.2015
    • 5603

    #16
    AW: Desaströse Regenfälle und Überflutungen im Werder

    zu #15:.... zum Kurzvideo im zweiten Link die Übersetzung mit Hilfe von Deepl:

    "So sieht der Weizen in den Elbląskie-Deichen aus. Eine totale Katastrophe!🌾 Der Landwirt ist verzweifelt: „50–60 cm Wasser stehen auf den Feldern, und die Felder sind flach. Das ist kein Abfluss aus den Bergen. Das ist das Grundwasserniveau, das aus den Kanälen ausgelaufen ist, obwohl es eigentlich zu den Pumpstationen fließen sollte ...”
    Viele Grüße von Joachim

    Kommentar

    • Wolfgang
      Forumbetreiber
      • 10.02.2008
      • 11623

      #17
      AW: Desaströse Regenfälle und Überflutungen im Werder

      Zuckerrüben werden natürlich auch heute noch angebaut, aber es ist heute nicht mehr so, dass es Zuckerraffinerien in Neuteich und Praust gibt. Bis zur Rübenernte dauert es aber noch etwas und überall da wo die Rüben nicht verfault sind und die Felder befahrbar sein werden, wird auch geerntet.

      Und was ist an dem Film über das Weizenfeld zu dem Du den Link zeigst so merkwürdig? Es ist schlichtweg eine Katastrophe und nicht nur die Felder standen/stehen unter Wasser sondern das Wasser steht den betroffenen Landwirten bis zum Hals. Da würden auch keine vierspännigen Fuhrwerke helfen und sie hätten auch früher bei solchen Starkregenereignissen nicht geholfen.

      Natürlich müssen sich ALLE Landwirte auch an die eigene Nase fassen und sich fragen, ob sie in den Feldern die Entwässerungsgräben gepflegt haben, oder auch in manchen Fällen ob es klug war, diese Gräben zuzuschütten oder welchen Sinn es machte, Retentionsflächen zu nutzen nur um zusätzliche Ackerfläche zu gewinnen.

      - - - Aktualisiert - - -

      Hallo Joachim,

      zu Deiner Übersetzung: Ja, stimmt alles, aber wenn das letzte Stückchen freie Natur intensiv vergewaltigt wird, wenn die Böden versiegelt und verdichtet werden, wenn es aufgrund des nicht mehr zu leugnenden Klimawandels immer stärkere Naturereignisse gibt, ja, diese Gemengelage führt dann zu solchen Katastrophen. Das Schlimme dabei ist -man kann auch sagen, es sei das Gute-, dass es nur ein relativ kleines Gebiet in Polen betrifft. Und das kann man einfach ignorieren. Das ist das Einfachste, denn wir die Warnzeichen ernst nehmen würden, wenn wir die Konsequenzen ziehen wollten, dann müssten wir unser bisheriges Leben umstellen. Und, bitteschön, wer will das? Es ist doch viel einfacher, so weiterzuleben und zu sagen, sollen sich doch unsere Kinder und Enkel mit den Problemen herumschlagen.

      Schöne Grüße aus Ravensbrück
      Wolfgang
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      Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
      Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

      Kommentar

      • MeinEichwalde
        Forum-Teilnehmer
        • 06.10.2008
        • 545

        #18
        AW: Desaströse Regenfälle und Überflutungen im Werder

        Liebe Agrarfreundinnen,

        ich hatte mich auf die Kreisbauernschaften Westpreussens spezialisiert und mit allen Verwaltern telefoniert und sie interviewt. Der Witz ist, dass es diese bis heute gibt und sie sich nach den EU Richtlinien verhalten müssen. Die einzeln angetüterte Kuh in Ostpreussen gibt es nicht mehr seit dem Beitritt und die Anwendung der Richtlinien wird von der EU kontrolliert oder vom Bürger. Ich fahr jetzt nicht extra nach dem Werder und schau nach ob Blühstreifen angelegt sind oder ob die Köpfrodebunker für die Rübenkampagne ihren Sprit in die Gräben verteilen. etc etc. Und selbstverständlich sind wir eigentlich als ehemalige Eigentümer der landwirtschaftlichen Betriebe dazu hervorragend geeignet zu schauen wie ( bei uns Danko Firma als neuer Eigentümer) wie es auf den Feldern ausschaut. Polen ist ein Agrarstaat. Auf der grünen Woche kann man jedes Jahr viel hören.
        Schöne Grüße aus dem nebligen Berlin
        Eure Delia, Enkelin von Schroedter Eichwalde

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