Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

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  • JuHo54
    Forum-Teilnehmer
    • 11.12.2008
    • 2378

    #16
    AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

    Hallo Christa,
    wunderbar, man kann sich das alles sehr schön vorstellen, auch wenn man noch nie dort war. In Rastenburg hat auch ein Teil meiner Lieben gelebt.
    Das Foto der Küche der Marienburg erinnert ein bisschen an die Küche hier in der Marienburg ( Nordstemmen) und ganz besonders an die Schlossküche in Heiligenberg ( Bodensee), das noch bewohnte Schloss der Familie Fürstenberg mit den großen Kupferkesseln, ...
    Danke dir Christa für diesen Bericht.
    Liebe Grüße
    Jutta
    Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

    Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

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    • Christkind
      Forum-Teilnehmer
      • 10.02.2008
      • 1568

      #17
      AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

      Bei allen, die die Rundreise kommentierten, möchte ich mich schon mal bedanken.Dadurch habe ich auch noch Einiges erfahren und vertiefen können.Und es spornt andere eventuell an, auch über ihre Reisen zu berichten, denn selbst Erlebtes bietet doch intensivere Eindrücke als ein Informationsblatt.
      Nun stelle man sich mal vor, wie die Küche dazumal ausgesehen hat... wie es da wohl gerochen hat?
      Na gut, ich bleibe in meiner....
      Herbert, du hast sicher eine reiche Sammlung an Erfahrungen als Reiseleiter, und wie eine Reise gelingt,hängt davon ab, wie die vorbereitet ist. Wir hatten an jedem Halt eine Toilette,immer leicht zu findende Parkplätze, immer viele Informationen auch während der Fahrten,und auch eine ganz disziplinierte Gruppe, sodass alle immer pünktlich waren.
      Und das freut auch jeden Reiseleiter, nicht wahr?
      ______________________
      Teil 5:
      Gleich nach dem Abendessen in unserem Hotel Wolne Miasto wollten ich die Abendstimmung in Danzig genießen. Einige schlossen sich an, und ich war nun Stadtführerin. ich baruchte mich ja nicht anzustrengen, denn die Langgasse bietet genug, um im Schlenderschritt bis auf den Langen Markt zu kommen. Alles schon um Abendlicht, das war schön.Auf der Langen Brücke, da war ja ein Getümmel! Alle hatten Zeit zum Bummeln, oder suchten ein nettes Lokal. Das taten wir natürlich auch, aber wir hatten kein Glück, jeder Stuhl war besetzt. So ging mal der Blick nach rechts zur Speicherinsel, mal nach links, ob etwas frei war. Bis wir dann ganz am Ende hinter dem Schwanenturm für alle noch einen Tisch bekamen, unter Kastanienbäumen an der Mottlau.Eine nette Bedienung half uns, alle an einen Tisch zu bringen.Sigi hat immer von den Rouladen dort geschwärmt, als das Lokal noch in anderen Händen war. Jetzt weiß ich nicht, welche Spezielitäten dort angeboten werden.Es wurde immer dunkler, und so ging es dann gemächlich wieder durch die schummrigen Straßen zum Hotel.
      Morgens dann die Stadtführung mit Aleksandra. Das war alles wieder sehr angenehm, wie sie berichtete.Und weil sie auch eine Danzigerin ist,jedenfalls so ein bisschen... will ich mal gelten lassen, dass Gedingener auch Danziger sind ... da ließ ich mich gern von ihr durch meine Heimatstadt führen.
      Alles natürlich aus Zeitmangel nur angerissen.
      Nach 2 Stunden dann ging es weiter nach Zoppot und Oliva.Aber da wurde ich egoistisch und ging allein weiter.Zoppot und Oliva kenne ich von vielen Urlaubsreisen.
      Jetzt interessierte mich nur noch das, was nie in einem Reiseführer steht:meine Fleichergasse.
      Es war Sonntag mittag, warm und sonnig, und diesmal ging ich wirklich ganz ohne Furcht durch den Fußgängertunnel in Richtung Petrikirche,dann um jede Häuserecke, Straße auf und ab, in jeden Winkel.Vor 15 Jahren wurde meiner Schwägerin an der Ecke Katergasse/Fleischergasse überfallen, deshalb ging ich nie mehr allein dort herum. Nun also: alles ist gut, am Museum vorbei, bis zum Weißen Turm.Zum ersten Mal sah ich, dass hier in der Fleischergasse etwas anders ist.Es sind ja nur noch ganz wenige Häuser nach den Straßenkämpfen stehengeblieben, wenn ich vor dem Weißen Turm stehe, dann sind links die Häuser 47b bis 43, dann auf der rechten Seite die Wiebenkaserne und weiter weg die Nr.64.[ATTACH=CONFIG]19688[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]19689[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]19690[/ATTACH] Und nun ist der Bürgersteig aufgerissen, ein Hinterhaus ist schon ganz frisch gestrichen,es sieht fast wie neu aus. Immer dachte ich: Könnte man die Häuser nicht erhalten ehe sie verrotten? Die Kaserne ist doch auch wunderbar restauriert...Vielleicht soll ja nun der Anfang gemacht werden.
      Alte Hauseingänge faszinieren mich. Ich sehe auf die alten Türen, die ausgetretenen Stufen, die eisernen Türklinken, und ich kann nicht anders, mir kommen Gedanken über die vielen Menschen die hier ein-und ausgingen und schon lange nicht mehr unter den Lebenden sind.Die alten Flure, die man schon gar nicht mehr zu sehen bekommt, hier in diesen wenigen Häusern, da sind sie noch. Und so habe ich denn auch jede Tür fotografiert, und hätte ich mich getraut, dann wäre ich zu gern mal eine Treppe hochgegangen, um den Charme eines alten Treppenhauses so richtig zu genießen.[ATTACH=CONFIG]19691[/ATTACH] Es [ATTACH=CONFIG]19692[/ATTACH]ging mir wirklich nicht darum, dass seit 70 Jahren an den Häusern nichts gemacht wurde, es ist einfach wie ein Blick in meine Kindheit. Zwar steht das Haus Nr.37 nicht mehr, aber die Häuser waren alle im gleichen Stil, ich weiß noch genau, wie wir aus den Wäldern kamen, unser Haus lag in Schutt und Asche, und wir sind in eine verlassene Wohnung in das Haus Nr.47 b rein, unten im Flur lag ein Toter,ich hatte Angst,allein daran vorbeizugehen. Meine Mutter musste runterkommen und mich holen. Aber dort blieben wir dann nicht lange, die Zeit, bis wir Danzig verlassen mussten, verbrachten wir in der Rosengasse in Oliva.Jetzt also weiter, ich bog um die Ecke, um mir die Häuser von hinten anzusehen, da saß unter einem Baum ein Opa mit seinem Enkel. Als er merkte, dass ich ihn nicht verstand, lächelten wir uns beide an, er zeigte noch in die andere Richtung, vielleicht meinte er, ich solle noch weiter rumgehen, aber ich wollte dann schon zur Schule am leegen Tor.Dort sind meine Geschwister in die Schule gegangen. Geht man durch das Tor, dann führt der Weg nach Ohra.So, nun aber wieder zurück, die hohen Wälle zwischen den Bastionen sind mit Bänken und Treppen, da kann man sich ausruhen.[ATTACH=CONFIG]19693[/ATTACH]Hätte es auch gern getan, aber ich wollte noch unbedingt in die Kirche. Auf dem Wallplatz kam der Opa auf der anderen Straßenseite, wir winkten uns zu , aber der kleine Prenter wollte nicht, obwohl Opa ihm zuredete.Na gut,vielleicht beim nächsten Mal.:-)
      Jetzt am Wiebenwall entlang zur Trinitatiskirche.Erst noch in die Annenkapelle. Vom kleinen Innenhof hinein, und es umpfing mich eine seltene Stille.Ich war allein in dem Kirchenraum.Hier war ich schon öfter, aber diesmal war so ein Frieden, so eine Ruhe.[ATTACH=CONFIG]19694[/ATTACH]
      Von der Annenkapelle kommt man in die St. Trinitatiskirche. Oh ja, das ist ein ganz großes Gotteshaus.Ich war auch dort allein, und es gefiel mir sehr.[ATTACH=CONFIG]19695[/ATTACH]Ich glaube, der eine Löwe raucht Pfeife!

      Und nun? Jetzt also wieder dorthin, wo alle Touristen sind, auf die Langgasse.Aber auch auf die Speicherinsel, wo das große Riesenrad steht.Vielleicht eine Runde beim nächsten Mal ? Danzig von oben? Mal sehen...
      Nach dem Abendessen im Hotel natürlich noch im Grüppchen nahe des Neptunbrunnens sitzen, etwas trinken.
      Alle sind der gleichen Meinung: Danzig ist die schönste Stadt auf unserer Rundreise. Na dann!!!
      Am frühen Morgen konnte ich noch ein Stündchen durch die Gassen wandern, und dann... Tschüß bis zum nächsten Mal!
      In Stettin noch eine Übernachtung, dort verabschiedete sich Aleksandra von uns, und wenn sie uns sagte, dass wir ihr eine so angenehme Reisegruppe waren, dann konnten wir ebenfalls uns nur mit Worten voller Lob über ihre Reisebegleitung sagen: vielleich bis zum nächsten Mal, Aleksandra![ATTACH=CONFIG]19696[/ATTACH]
      _______
      Schöne Grüße, Christa
      Angeh
      Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
      (M. Gandhi)

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      • Insel2008
        Forum-Teilnehmer
        • 29.03.2008
        • 779

        #18
        AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

        Hallo Christa,
        vielen Dank für Deine lebendige Reiseschilderung, ich habe es genossen:-)
        Eine Reiseleiterin wie Aleksandra hätte ich auch gerne mal...
        Grüße von Inselchen2008
        Meine Namens-u.Ortsuche:
        https://www.danzig.de/showthread.php?5465-Steinchen-für-Steinchen-zum-Mosaik

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        • Herbert Claaßen
          Forum-Teilnehmer
          • 13.02.2008
          • 1005

          #19
          AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

          Hallo Christa!
          Vielen Dank für Deinen Reisebericht, den ich mit viel Interesse gelesen habe.
          Als Verwaltungsleiter der Vokshochschule Steinfurt habe ich die Studienreisen, auch für andere Reiseleiter, konzipiert und vorbereitet. Unsere Studienreisen hatten einen guten Ruf und wurden gut angenommen. Eine kleine Panne kann natürlich immer mal passieren.
          Die Vorbereitung war früher arbeitsintensiver. Man mußte viel recherchieren und lesen. Heute gehts im Internet schneller.
          Zum guten Gelingen einer Gruppenreise trägt jeder Teilnehmer bei, wobei Pünktlichkeit einne hohen Stellenwert besitzt. Ein fauler Apfel verdirbt schnell eine ganze Kiste.
          Im Ostblock -ich war auch dreimal mit Gruppen in Rußland- war ein Dolmetscher als Reisebegleiter bis zur Wende Pflicht. Später habe ich dann nur noch an bestimmten Orten ortskundige Reiseführer dazu gebucht.
          Dein Bericht hat bei mir wieder große Lust auf Danzig und das Danziger Umland geweckt. Leiser kann meine Frau aus gesundheitlichen Gründen eine größere Reise nicht mehr machen.
          Dir wünsche ich für weitere Reisen ebenso viel Freude.
          Herzliche Grüße!
          Herbert

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          • Helga +, Ehrenmitglied
            Moderatorin
            • 10.02.2008
            • 1948

            #20
            AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

            Das war so schön zu lesen Christa. Am schönsten für mich natürlich der Teil über Danzig. Sofort würde ich mich am liebsten auf den Weg machen. Aber es wird wohl Herbst darüber werden. Danke.
            Viele Grüße
            Helga

            "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)

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            • Ulrich 31
              Forum-Teilnehmer
              • 04.11.2011
              • 8562

              #21
              AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

              Hallo Christa,

              auch ich danke Dir für den Bericht Deiner Rundreise, die allerdings, wie in solchen Fällen üblich und unvermeidlich, insgesamt und leider auch in Danzig erkennbar unter einem gewissen Zeitdruck litt. Deshalb meide ich solche Gruppenreisen und gestalte mir insbesondere Erinnerungs- und Neuentdeckungsreisen nach Danzig lieber individuell mit ausreichender Zeit (zuletzt wieder 10 Tage Aufenthalt), was mir allerdings als Pensionär auch möglich ist.

              Hier habe ich noch, weil seine Abbildung in Teil 5 Deines Berichtes (#17) mein besonderes Interesse weckte, zum Weißen Turm diese Zusatzinformation gefunden, die Dich vielleicht auch interessiert: ► http://gdansk.fotopolska.eu/Gdansk/b...zta_Biala.html .

              Gefunden habe ich diese Information durch die Schriftangabe "Klub Wysokogórski Trójmiasto" oberhalb des Treppengeländers am Turm, die man bei der Vergrößerung Deines Fotos gut lesen kann. - Zum erläuternden polnischen Text zu den folgenden Abbildungen in der oben verlinkten Webseite von fotopolska.eu zeige ich hier die holprige, aber im Kern verständliche deutsche Google-Übersetzung:
              "Turm zu verteidigen ehemalige New-Tor aus der Stadt (Alte Vorstadt) gehen in den Süden. Beim Wechsel Festungsanlagen der Stadt wurden eine Mauer zwischen dem Neuen Tor und Basztą Stärken (Am Stroma) und der gleichen Gate abgerissen, so dass nur der Turm. Der Turm wurde ersetzt, wie die meisten ähnlichen und dem Rest der ehemaligen Festungsgebäude , ein Lagerhaus von Schießpulver. Daher ist es Pulverturm genannt wurde und unter diesem Namen auf einigen Karten erscheint. Als ich anrief, wurde ich verputzt Weiß Basztą. Nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1948 zerstört, aber wieder aufgebaut. Im Jahr 1981 wurde es von Kletterer, Bergsteiger gekauft und ist seitdem Sitz des Mountaineering Club 'Tri-City' werden."

              Beste Grüße
              Ulrich

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              • Christkind
                Forum-Teilnehmer
                • 10.02.2008
                • 1568

                #22
                AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

                Ja, das ist wahr, Ulrich, für längere Studien bleibt bei solchen Fahrten keine Zeit.Aber es nützt ja auch nichts, wenn man viele Tage an einem Ort verbringt, aber keinen Begleiter hat, der sich noch auskennt und auch übersetzen kann, was an Informationen in polnischer Sprache vorhanden ist. Ich breche mir schon die Zunge, wenn ich "Fleischergasse" auf Polnisch sagen soll.Den Namen schreiben geht nur nach Vorlage.
                Jetzt habe ich durch deine Informationen, den Weißen Turm betreffend,das Gebäude mit mir unbekannten Ansichten gesehen.Auf den polnischen Seiten finden sich immer wieder schöne alte Fotos oder Ansichten. Aber stimmt es, dass der Turm 1948 neu aufgebaut wurde? Mir ist nicht bekannt, dass er zerstört war.Zeitweise war er nicht mehr weiß, aber der stand doch immer.Meine älteren Geschwister leben nicht mehr, die hätte ich fragen können...
                Vielen Dank und
                schöne Grüße, Christa
                Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                (M. Gandhi)

                Kommentar

                • Gerhard Jeske
                  Forum-Teilnehmer
                  • 24.08.2014
                  • 737

                  #23
                  AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

                  ghd.jeske zu #22
                  Guten Abend, Christkind
                  Ich hatte Ende Juni 1945 Danzig verlassen. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Turm nicht zerstört worden. Freundliche Grüße sendet Gerhard Jeske

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                  • Christkind
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.02.2008
                    • 1568

                    #24
                    AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

                    Danke, Gerhard.Wenn der Turm zerstört gewesen wäre, hätte man ihn sicher auch nicht wieder aufgebaut. Wozu auch!
                    Schöne Grüße,Christkind.
                    Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                    (M. Gandhi)

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                    • Ulrich 31
                      Forum-Teilnehmer
                      • 04.11.2011
                      • 8562

                      #25
                      AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

                      Bitte die Google-Übersetzung in #21 unten lesen: Danach wurde der Turm erst 1948 zerstört (aus welchen Gründen auch immer), später aber wieder aufgebaut.

                      Gruß Ulrich

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                      • StampCollector
                        Forum-Teilnehmer
                        • 19.01.2014
                        • 924

                        #26
                        AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

                        Hallo,

                        interessant fand ich persönlich auch die von Ulrich vorgestellte Seite:


                        Hier kann man anhand der alten Ansichtskarten und aktuellen Fotos auch gut den Rückbau der Wilhelminischen Architektur bei der benachbarten Wiebenkaserne sehen (ca. 1935-40?).
                        Die Ecktürme wurden gekappt und andere Ziertürmchen wurden entfernt.

                        Und dann gab es ja auch noch dieses kleine Fachwerkhäuschen, was sich an den Turm anlehnte.

                        SC

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                        • StampCollector
                          Forum-Teilnehmer
                          • 19.01.2014
                          • 924

                          #27
                          AW: Rundreise durch Nordpolen vom 31.5.-9.6.2015

                          Hallo,

                          bei dem zitierten Link hat sich ein Kopierfehler eingeschlichen.
                          Hier der korrekte Link:
                          Baszta niegdysiejszej Bramy Nowej broniąca wyjazdu z miasta (Starego Przedmieścia) w kierunku południowym. Przy zmianie fortyfikacji miejskich rozebrano mur pomiędzy Bramą Nową a Basztą Atutową (Pod Zrębem) a także samą bramę pozostawiając jedynie jej basztę. Baszta zamieniona była jak większość podobnych i pozostałych po dawnych fortyfikacjach budowli, na magazyn prochu. Stąd też nazywano ją Pulverturm i pod tą nazwą widnieje na niektórych mapach. Kiedy została


                          Bilder zur Wiebenkaserne gibt es hier:
                          Od północy zamyka Plac Wałowy fasada gmachu, który niegdyś wypełniał prawie cały kwartał pomiędzy ulicami Żabi Kruk, Rzeźnicką, Augustyńskiego i nieistniejącą dziś ulicą św. Gertrudy (obecnie dojazdówka-parking za 3 blokami przy ul. Toruńskiej). To koszary piechoty, zbudowane w latach 1859-1867. Używane były przez prawie wszystkie jednostki piechoty, którym zdarzyło się w II poł. XIX w. stacjonować w Gdańsku. Dłużej zagościły w nich dwa z trzech batalionów 5. pułku


                          SC

                          Kommentar

                          L