Schneidermeister Adolf Ronschke

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  • Fischersjung
    Forum-Teilnehmer
    • 10.11.2015
    • 5613

    #16
    AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

    Zu #12> #15
    Sorry Lesefehler von mir, richtig ist: RÖPERGASSE
    Danzig – Eine Stadt, die Geschichte atmet Kaum eine europäische Stadt vereint so viele Schichten von Geschichte, Identität und Architektur wie Danzig, auf Polnisch Gdańsk. An der Mündung der Weichsel in die Ostsee gelegen, ist sie seit Jahrhunderten ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des Wandels. Zwischen den roten Ziegeldächern und gotischen Türmen schwingt der Klang der Vergangenheit mit – der Duft von Meer, der Ruf der Möwen, das Echo der Händler, die hier einst Bernstein, Getreide und Salz verschifften. Danzig war nie nur eine Stadt an der Ostsee. Sie war ein Tor zwischen Nord und Süd, ein kulturelles Bindeglied zwischen Ost und West und ein Symbol dafür, wie eng Handel, Kultur und Geschichte miteinander verwoben sein können. Wer sich auf die Spuren dieser bewegten Vergangenheit begeben möchte, findet unter Danzig entdecken eine vertiefende Übersicht über die historische und kulturelle Bedeutung der Stadt – und versteht schnell, warum Danzig bis heute als eine der schönsten Städte Europas gilt. Die Anfänge einer Handelsmetropole Die Wurzeln Danzigs reichen bis in das 10. Jahrhundert zurück, als hier eine slawische Siedlung entstand, die von ihrer Lage am Wasser profitierte. Schon früh legten Händler aus Skandinavien, Flandern und dem Ostseeraum an, um Waren auszutauschen. Im 13. Jahrhundert wuchs Danzig zur befestigten Stadt heran und wurde bald in die Hanse aufgenommen – ein Netzwerk, das die Handelszentren Nordeuropas miteinander verband. Als Mitglied des Hansebundes erlebte Danzig eine Blütezeit, die das Stadtbild bis heute prägt. Das reiche Bürgertum, Kaufleute und Handwerker investierten in prächtige Fassaden, Kirchen und Speicher. Über den Hafen gelangte Bernstein aus dem Baltikum nach Flandern, Getreide aus den Weichselniederungen nach England und Stoffe aus Lübeck oder Amsterdam zurück an die Weichsel. Danzig war eine Stadt der Händler und Seefahrer, eine Stadt der Aufsteiger. Wohlstand brachte Bildung und Kunst hervor, aber auch eine selbstbewusste Bürgerschicht, die ihre Unabhängigkeit gegen fremde Mächte verteidigte. Die Hansezeit und das Gesicht der Stadt Wer heute durch die Altstadt geht, bewegt sich in einem lebendigen Zeugnis jener Epoche. Das Stadtbild, das im Mittelalter entstand und in der Renaissance ausgebaut wurde, spiegelt Reichtum, Geschmack und Weltoffenheit wider. Die Fassaden entlang der Langgasse (Ulica Długa) und des Langen Marktes (Długi Targ) sind Meisterwerke hanseatischer Baukunst. Hinter den hohen, schmalen Giebeln lagen die Wohnhäuser wohlhabender Kaufleute – im Erdgeschoss das Kontor, im Obergeschoss repräsentative Säle mit bemalten Balkendecken. Die Verzierungen, Reliefs und goldenen Ornamente erzählten von Reichtum und Selbstbewusstsein. Im Zentrum steht das Rechtstädtische Rathaus mit seinem markanten Turm, ein Wahrzeichen bürgerlicher Macht. Wenige Schritte weiter erhebt sich der berühmte Neptunbrunnen, ein Symbol für den Handel über das Meer, das Danzigs Wohlstand begründete. Auch die Marienkirche (Bazylika Mariacka) zeugt von dieser Zeit. Sie ist die größte Backsteinkirche der Welt – ein architektonisches Monument, das über Jahrhunderte gewachsen ist. Ihr Inneres mit seinen gotischen Gewölben, der astronomischen Uhr und dem hellen Licht, das durch die bunten Glasfenster fällt, lässt erahnen, welche Bedeutung Glauben und Kunst in der Hansezeit hatten. Zwischen Mächten und Jahrhunderten Mit dem Niedergang der Hanse im 16. Jahrhundert begann für Danzig eine neue Phase. Die Stadt blieb reich und bedeutend, doch die Macht verschob sich. Polen, Preußen, Schweden und später das Deutsche Reich – alle beanspruchten die Kontrolle über die Stadt. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Danzig zu einem Knotenpunkt zwischen den Großmächten Europas. Der Hafen florierte, doch die politische Lage blieb fragil. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt Danzig einen Sonderstatus: Es wurde 1920 zur Freien Stadt Danzig, einem halbautonomen Gebilde unter dem Schutz des Völkerbundes. Dieser Status sollte den Frieden sichern, führte aber zu Spannungen zwischen der deutschsprachigen Mehrheit und dem benachbarten Polen. Wirtschaftliche Unsicherheit und politische Extreme prägten die Zwischenkriegszeit. Dennoch blieb Danzig ein Ort der kulturellen Vielfalt, in dem deutsche, polnische, kaschubische und jüdische Einflüsse nebeneinander existierten. Zerstörung und Wiederaufbau Mit dem Zweiten Weltkrieg kam das dunkelste Kapitel in der Geschichte Danzigs. Am 1. September 1939 fielen die ersten Schüsse auf der Westerplatte – der Beginn des Krieges. In den folgenden Jahren wurde die Stadt schwer zerstört. Die Altstadt lag am Ende in Trümmern, viele Bewohner waren geflohen oder ums Leben gekommen. Doch Danzig blieb nicht tot. Nach 1945 wurde es Teil Polens, und eine Generation von Architekten, Restauratoren und Handwerkern begann, die Stadt aus den Ruinen zu erheben. Der Wiederaufbau gilt bis heute als eine der größten Leistungen der Nachkriegszeit in Europa. Man entschied sich bewusst gegen eine moderne Neugestaltung und für eine Rückkehr zum historischen Stadtbild. Die alten Pläne, Gemälde und Fotografien dienten als Vorlage, um die Altstadt so zu rekonstruieren, wie sie vor dem Krieg ausgesehen hatte. Dieser Prozess war nicht nur baulich, sondern auch symbolisch: Er stand für die Wiedergeburt einer Stadt, die trotz aller Zerstörung ihre Seele bewahrt hatte. Die Geburt der Solidarność und das moderne Danzig In den 1980er-Jahren wurde Danzig erneut zum Schauplatz eines historischen Wendepunkts. In den Werfthallen der Lenin-Werft organisierten Arbeiter unter Führung von Lech Wałęsa Streiks, die den Beginn der Solidarność-Bewegung markierten. Diese Bewegung wurde zum Motor der politischen Veränderung in Osteuropa und trug entscheidend zum Fall des Kommunismus bei. Heute erinnert das Europäische Solidarność-Zentrum an diese Ereignisse – ein modernes Museum, das zeigt, wie Danzig erneut Symbol für Freiheit, Mut und Wandel wurde. In der Gegenwart präsentiert sich die Stadt als offene, lebendige Metropole. Historische Baukunst, Universitäten, Museen, Theater und Festivals prägen das Bild. Danzig ist heute Wissenschaftsstandort, Kulturzentrum und touristisches Ziel zugleich. Spaziergang durch die Altstadt Ein Spaziergang durch die Altstadt Danzigs gleicht einer Reise durch Epochen. Vom Goldenen Tor bis zum Grünen Torerstreckt sich der prachtvolle Lange Markt – eine Straße, die einst das Herz der Kaufmannschaft war. Das Kopfsteinpflaster glänzt im Regen, Cafés füllen sich mit Stimmen, Musiker spielen auf der Mottlau-Promenade. Links erhebt sich das Rechtstädtische Rathaus, rechts der Neptunbrunnen, an dem Reisende und Einheimische gleichermaßen innehalten. Von dort führt der Weg zur Langgasse, wo jedes Haus ein Kunstwerk ist: bemalte Fassaden, mythologische Figuren, goldene Ornamente. Weiter südlich erhebt sich der imposante Krantor (Żuraw), eines der ältesten Hafenbauwerke Europas und einst Teil der Stadtmauer. Hier wurden Schiffe be- und entladen, hier roch es nach Salz, Teer und fremden Waren. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum, in dem man den Pulsschlag der alten Hafenstadt spüren kann. Die Speicherinsel bietet einen Blick auf die Stadt, der besonders bei Sonnenuntergang magisch ist. Die wiederaufgebauten Speicherhäuser spiegeln sich im Wasser, während der Himmel in Orangetönen glüht. Von hier aus lässt sich Danzigs architektonische Pracht in ihrer ganzen Tiefe erfassen – eine Stadt, die Zerstörung überstanden und sich doch treu geblieben ist. Kunsthistorische Bedeutung und Wiederaufbaukunst Der Wiederaufbau Danzigs war nicht nur eine technische, sondern auch eine künstlerische Leistung. Restauratoren griffen auf alte Stadtpläne, Stiche und Fotografien zurück, um jedes Detail der Altstadt zu rekonstruieren. Dabei verband man historische Genauigkeit mit modernen Baumethoden. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Stadtbild, das Authentizität und Rekonstruktion miteinander vereint. Danzig gilt heute als Musterbeispiel für den respektvollen Wiederaufbau historischer Städte – ein Ort, an dem Architektur Geschichte erzählt. FAQ – Häufige Fragen zu Danzig 1. Wann wurde Danzig gegründet? Die Anfänge reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, als sich an der Mündung der Weichsel eine slawische Siedlung bildete. Sie entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz im Ostseeraum. 2. Warum war Danzig für die Hanse so bedeutend? Danzig war ein Knotenpunkt des Ostseehandels. Hier wurden Getreide, Bernstein, Holz und Salz verschifft – Güter, die den Wohlstand der Stadt begründeten. 3. Was bedeutet „Freie Stadt Danzig“? Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Danzig zu einem autonomen Stadtstaat unter dem Schutz des Völkerbundes. Diese politische Sonderstellung bestand bis zum deutschen Angriff 1939. 4. Wie wurde Danzig nach dem Krieg wieder aufgebaut? Die Altstadt wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren detailgetreu rekonstruiert. Restauratoren nutzten alte Baupläne und Gemälde als Vorlage, um das historische Erscheinungsbild zu bewahren. 5. Was macht Danzig heute besonders? Danzig verbindet Geschichte, Architektur und Moderne. Die Stadt ist ein Symbol für europäische Vielfalt, für kulturelle Stärke und die Fähigkeit zur Erneuerung. Danzig heute – Eine Stadt des Erinnerns und der Zukunft Danzig ist mehr als eine Stadt, die wiederaufgebaut wurde. Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Geschichte und Gegenwart ineinandergreifen können. Zwischen der Ruhe der Marienkirche, dem Trubel am Krantor und den Lichtern der Mottlau spürt man, dass diese Stadt ein Gedächtnis besitzt – eines, das nie schweigt, sondern erzählt. Wer durch Danzig geht, hört die Geschichte Europas in Stein und Wasser widerhallen. Und vielleicht ist es genau diese Verbindung von Vergangenheit, Schönheit und Widerstandskraft, die Danzig zu einem der faszinierendsten Orte des Kontinents macht.  
    Grüße von Joachim

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    • Beate
      Administratorin
      • 11.02.2008
      • 4836

      #17
      AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

      Auch gut, Joachim, dann also die Röpergasse durchsuchen...

      Fröhliche Grüße, Beate
      ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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      • Fischersjung
        Forum-Teilnehmer
        • 10.11.2015
        • 5613

        #18
        AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

        Hallo,
        Eintrag Röpergasse 11, Adressbuch 1911:

        Kuhlmannsche Erben. E (heilige Geist Gasse 74)
        - Ronschke, Schuhmacher. Krause Ww., Sezepanski, Schneidermeister
        weitere Namen:
        Kaiser, Müller, Rajewski, Below, Albrecht Ww., Albrecht (Näherin)

        Hier haben wir doch den Zusammenhang mit einer Witwe KRAUSE und einem Schneidermeister welcher im selben Haus mit Ronschke
        wohnt. Ich glaube hier stimmt die Familienerzählung nicht ganz und der Arbeitgeber war der Schneidermeister Sezepanski.

        Nachzusehen im Link, 927 eingeben > entspricht Seite 237 <
        Grüße von Joachim

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        • Hayahebse
          Forum-Teilnehmer
          • 06.04.2018
          • 101

          #19
          AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

          Wow, Ihr seid der Hammer!

          Einen schönen guten Morgen in die Runde. Gestern bin ich, nachdem meine Tochter endlich eingeschlafen ist, selber auf dem Sofa eingenickt. Es ist ja noch etwas früh und ich muss mein Hirn erst mal auf Touren bringen aber ich glaube ich bekomme das zusammen.
          Den Namen des Schneiders hab ich nicht gewusst und bin immer davon ausgegangen, dass das Schild am Haus zu ihm gehört. Irrtum meinerseits. Auf dem Schild steht, denke ich “Fertigung nach Maass” und “Reparatur-Werkstätte”. Ersteres passt ja noch zum Schneider, aber “Reparatur-Werkstätte” doch eher zu einem Schuster/Schumacher. Und dann wäre da ja noch der Stiefel auf dem Bild .
          Schneider Sezepanski war dann wohl der Arbeitgeber.

          Fischersjung, was bedeutet denn das “Kuhlmannsche Erben. E”?
          Aber bei Röpergasse klingelt es bei mir. Hab ich irgendwo schon einmal gelesen.
          Jetzt such ich mich mal durch das Adressbuch und schau wo mir die Röpergasse schon mal begegnet ist. Meine Uroma hieß Valeska Martha geb. Krause und war mit Albrecht Theodor Kaiser verheiratet.
          Mir ist aufgefallen, dass ich bisher viel zu wenig auf die Straßennamen in den Dokumenten geachtet habe und sie zumeist auch nicht transkribiert habe. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass sie häufig schwer zu lesen sind für mich, da ich mich mit den Straßen in Danzig nicht auskenne. Werde das aber jetzt mal nachholen.

          Wünsche erst mal allen Forschern einen schönen Tag und wenn ich mehr weiß sag ich Bescheid.

          Ganz liebe Grüße und dickes Danke
          Alexa
          „Alles Leben ist Problemlösen ...“ Popper, Philosoph
          „...und Kampf gegen den Schmutz.“ Poppova, Putzfrau

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          • Wolfgang
            Forumbetreiber
            • 10.02.2008
            • 11623

            #20
            AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

            Schönen guten Morgen,
            hallo Alexa,

            das "E" in "Kuhlmannsche Erben. E" steht für "Eigentümer". Es war also eine Erbengemeinschaft Eigentümer des Hauses. In unmittelbarer Nachbarschaft, in der Röpergasse 9, ist übrigens mein Großvater Theodor Naujocks 1898 geboren.

            Schöne Grüße aus dem Werder
            Wolfgang
            Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
            Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
            Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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            • Lavendelgirl
              Forum-Teilnehmer
              • 11.01.2015
              • 4014

              #21
              AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

              Hallo zusammen,
              bei ihrer Heirat am 11.12.1928 in Danzig war die
              Margarethe Marga KAISER *19.09.1907
              Vater: Albrecht Theodor
              Mutter: Martha Waleska geb. KRAUSE
              wohnhaft in der Röpergasse 11.
              Ehemann: Karl Ludwig ZELLJAHN

              https://www.ancestry.de/interactive/...xoCDdAQAvD_BwE
              Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

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              • Ulrich 31
                Forum-Teilnehmer
                • 04.11.2011
                • 8574

                #22
                AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                Hallo zusammen,

                ich finde die Entwicklung dieses Threads erfreulich interessant. - Zu Beate (#15): Ja, stimmt, jetzt sehe ich auch den Stiefel. Muss mir wohl bessere Brillengläser anschaffen. Also wurden in den dortigen Werkstätten wohl vorrangig Stiefel nach Maß für das damals in Danzig stationierte Militär angefertigt. - Und zur Röpergasse 11 (polnischer Name dieser Straße heute: ul. Powroźnicza; in dieser Straße befindet sich übrigens das jetzige Restaurant "Tawerna", in dem sich im Juni 2019 Mitglieder des Forums trafen) habe ich bei Fotopolska dieses Foto von 1938 gefunden, das ganz rechts ein Haus zeigt, das m.E. (mit Vorbehalt wg. meiner Augen) dem in #1 dieses Threads gezeigten Haus gleicht: > https://fotopolska.eu/225338,foto.html?o=u105092. Weiter kann ich dort nicht suchen, weil ich meinen Laptop anschließend zum PC-Service bringen muss.

                Weiter viel Spaß hier und restlose Aufklärung wünscht mit besten Grüßen
                Ulrich

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                • Hayahebse
                  Forum-Teilnehmer
                  • 06.04.2018
                  • 101

                  #23
                  AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                  Hallo an alle rührigen Geister,

                  Mensch Ulrich, ich glaub Du hast Recht. Das kann wirklich das Haus sein! Toll! ...
                  Ich hab zwischenzeitlich mal alle Adressen von meiner Urgroßmutter entziffert.
                  1883 Geburt - Schellingsfelde 46
                  1903 Heirat - Weidengasse 39 oder heißt es Mariengasse? (bin mir nicht ganz sicher)
                  1903 Geburt der ersten Tochter - Weidengasse 33
                  1905 Geburt der zweiten Tochter - Tischlergasse 47
                  1925 Tod - Yeah!!! - Röpergasse 11
                  Und Danke Frank; dann hat wohl die drittgeborene Tochter Margarethe noch dort gewohnt als sie dann den Karl Ludwig Zelljahn geheiratet hat.

                  Mir wird gerade erst mal klar wie wichtig Adressen für das Gesamtbild und Verständnis bzw. Nachfühlen sind.
                  Vielleicht mag mir ja noch jemand etwas über die anderen Stationen der Familie erzählen?

                  Die Ehe meiner Urgroßmutter mit Albrecht Theodor Kaiser wurde übrigens 1924 geschieden. Er muß dann wohl ausgezogen sein. Leider konnte ich bisher noch kein Dokument zu seinem Tod am 11. Apr 1945 ausfindig machen.
                  „Alles Leben ist Problemlösen ...“ Popper, Philosoph
                  „...und Kampf gegen den Schmutz.“ Poppova, Putzfrau

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                  • Hayahebse
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.04.2018
                    • 101

                    #24
                    AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                    Ups, war noch nicht fertig mit Schreiben ...

                    Hallo Wolfgang, weißt Du, was das für eine Gegend war? Sprich, war gleich um die Ecke eine schicke Einkaufsstraße? oder war es eher ein Kietz mit vielen Mietswohnungen? War man da gerne oder wollte man lieber woanders wohnen? Ich finde das alles echt spannend und hoffe ich falle damit niemandem auf den Keks

                    So, erst mal ganz liebe Grüße
                    Alexa
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                    • Fischersjung
                      Forum-Teilnehmer
                      • 10.11.2015
                      • 5613

                      #25
                      AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                      Hallo Alexa,
                      ich bin noch die Namensuche zu meinem Fund #18 durch um so auf die Vornamen der Bewohner KAISER und KRAUSE zu kommen.

                      Adressbuch Danzig 1911 Röpergasse 11:
                      - KAISER Albert, Maler, Seite 229
                      - KRAUSE Martha geb. STEIN, Witwe, Seite 277



                      ..................................

                      zu #22:
                      Nachdem ich mir das angesprochene und entsprechend bearbeitete Bild genauer angesehen habe, bin ich auch der Überzeugung dass es sich um die
                      Röpergasse 11 handelt. Hier sieht man links neben dem Eingang das längliche halbgebogene Werbe/Firmenschild.
                      Grüße von Joachim

                      Kommentar

                      • Hayahebse
                        Forum-Teilnehmer
                        • 06.04.2018
                        • 101

                        #26
                        AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                        Hallo Fischersjung,

                        Meine Ururgroßmutter hieß Auguste Martha Krause geb. Stein, also sie war die Mutter von Valeska in unserem Bild.
                        Leider habe ich in ihrer Sterbeurkunde von 1933 keine Angabe zur Straße.

                        Einen Albert habe ich bisher nicht. Den einen Sohn den ich habe ist
                        Wilhelm Arthur Krause
                        Von dem habe ich einen Heiratseintrag von 1908 mit der Anschrift Weidengasse 7. Den Beruf kann ich nicht entziffern, bin aber ziemlich sicher, dass es nicht Maler heißt. Eher Wagner oder so ...

                        Und nochmal zu Ulrichs Fund:
                        Auch ich bin mir jetzt sicher, dass es das Haus ist. Habe es eben meinem Handwerker-Gatten gezeigt und er hat im Kopf sofort sämtliche Maße abgeglichen und auch er ist sich sicher.
                        Einzig die Ablaufrinne im Trottoir ist auf Ulrichs Fund nicht zu sehen. Das liegt aber wohl an der Helligkeit des Bildes in diesem Bereich.

                        Beste Grüße
                        Alexa
                        „Alles Leben ist Problemlösen ...“ Popper, Philosoph
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                        • Hayahebse
                          Forum-Teilnehmer
                          • 06.04.2018
                          • 101

                          #27
                          AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                          Ach so, weiß jemand ob und wenn ja, wie ich das Bild von Ulrichs Fund evtl. herunterladen kann?
                          Danke 😊
                          „Alles Leben ist Problemlösen ...“ Popper, Philosoph
                          „...und Kampf gegen den Schmutz.“ Poppova, Putzfrau

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                          • Fischersjung
                            Forum-Teilnehmer
                            • 10.11.2015
                            • 5613

                            #28
                            AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                            Hallo Alexa,
                            zu #27, so habe ich es gemacht:
                            > klick nochmal auf das Bild von Fotopolska
                            mach dann ein
                            > Screenshot (Bildschirmfoto) https://www.take-a-screenshot.org/de/windows.html
                            speichere es nachdem du es in Paint eingefügt hast unter deine Bilder z.B in JPEG-Format
                            > öffne das Foto, bearbeite es (schneiden usw), z.B. mit Microsoft Office Picture Manager

                            Dann kannst du beide Bilder, dein eigenes und das neue Bild gemeinsam auf den Bildschirm legen, schön nebeneinander eventuell überlappt.
                            Mach dann wieder ein Screenshot und das ganze von vorn.

                            Somit hast du zu Schluß ein Bild mit beiden Hausansichten zum direkten Vergleich.
                            Bitte beachte ,dass du für das Bild aus Fotopolska keine öffentlichen Rechte hast und es NUR zum privaten Gebrauch nutzen solltest.

                            Viel Erfolg
                            Grüße von Joachim

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                            • Hayahebse
                              Forum-Teilnehmer
                              • 06.04.2018
                              • 101

                              #29
                              AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                              Danke Joachim,

                              Puh, das übersteigt bei weitem meine Fähigkeiten in der Bildbearbeitung aber wie man einen Screenshot macht weiß ich! 🤓
                              Das mach ich jetzt mal ...
                              „Alles Leben ist Problemlösen ...“ Popper, Philosoph
                              „...und Kampf gegen den Schmutz.“ Poppova, Putzfrau

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                              • Fischersjung
                                Forum-Teilnehmer
                                • 10.11.2015
                                • 5613

                                #30
                                AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                                Alexa,
                                na dann hast du wenigstens erst einmal das Bild auf deinem PC.

                                Jetzt kannst du, nachdem eine weitere Kopie des Bildes auf dem PC von dir gemacht wurde, mit dieser Kopie weiter arbeiten.
                                Nimm die Kopie beschneide das Bild auf etwa den Ausschnitt von deinem, und speichere es ab.
                                Öffne beide Bilder gleichzeitig nebeneinander und pass sie mit dem Schieberegler, kleiner/größer miteinander an.
                                Jetzt kannst du vergleichen.

                                Viel Spass
                                Grüße von Joachim

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