Schneidermeister Adolf Ronschke

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • Hayahebse
    Forum-Teilnehmer
    • 06.04.2018
    • 101

    #1

    Schneidermeister Adolf Ronschke

    Hallo liebe Forumer,

    Dieses Bild wollte ich Euch aus zwei Gründen zeigen:
    Zum Einen gibt es ja vielleicht hier jemanden der ganz zufällig weiß in welcher Straße es aufgenommen ist. Oder es wenn möglich in einem alten Adressbuch nachschlagen kann,
    Und zum anderen denke ich, könnte ja tatsächlich noch jemand eine persönliche Verbindung zu diesem Ort haben und sich mächtig darüber freuen.

    Auf dem Bild ist meine Urgroßmutter Valeska Kaiser mit ihren vier Töchtern zu sehen. Das Mädchen auf dem Arm ist “Elusch” Else Marie, daneben die Kleine im Dunklen, ist Margarete, links daneben “Hille” Hildegard im weißen Kleidchen. Ganz links mit der Hand an der Hüfte steht meine Omi “Heti” Hedwig.
    Meine Urgroßmutter war Damenschneiderin und dort hat sie gearbeitet.

    [ATTACH=CONFIG]24380[/ATTACH]


    Viele Grüße aus Wiesbaden

    Alexa
    Angeh
    „Alles Leben ist Problemlösen ...“ Popper, Philosoph
    „...und Kampf gegen den Schmutz.“ Poppova, Putzfrau
  • Hayahebse
    Forum-Teilnehmer
    • 06.04.2018
    • 101

    #2
    AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

    Himmel, wieso ist das denn jetzt seitwärts?
    „Alles Leben ist Problemlösen ...“ Popper, Philosoph
    „...und Kampf gegen den Schmutz.“ Poppova, Putzfrau

    Kommentar

    • Ulrich 31
      Forum-Teilnehmer
      • 04.11.2011
      • 8551

      #3
      AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

      Hallo Alexa,

      zu #1 (Bild in Seitenlage ist ja nicht schlimm, weil man auch so alles genau erkennen und lesen kann) stellen sich zunächst 2 Fragen: 1. Wurde das Foto in Danzig aufgenommen? 2. Wann ungefähr wurde es aufgenommen?

      Wenn Du die Aufnahmezeit nennen kannst und sicher bist, dass das Foto eine Danziger Adresse zeigt, bietet sich die Suche im zeitnahen Danziger Einwohnerbuch nach Schneidermeister Adolf Ronschke an. (Das Danziger Einwohnerbuch 1942, über das ich als einziges greifbar verfüge, zeigt zwar 6 Ronschkes [als evtl. Nachkommen des betr. Schneidermeisters] an, doch niemand von denen wird als Schneider/in angegeben.) So bleibt es nach Deiner weiterführenden Auskunft anderen vorbehalten, kundig nach dieser Person zu suchen.

      Beste Grüße
      Ulrich

      Kommentar

      • christian65201
        Forum-Teilnehmer
        • 15.02.2008
        • 1256

        #4
        AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

        Hallo Alexa,
        in dem Haus Heinrich-Scholz-Weg 28 hatte der Herr Adolf Ronschke eine Schumacherwerkstatt und eine Frau Charlotte Ronschke einen Kolonialwarenladen.
        Grüße
        Christian
        "Nur wer weiß, woher er kommt, wird den Weg in die Zukunft finden,
        und nur wer das Alte achtet, wird sinvoll Neues gestalten können" (Autor unbekannt)
        Dauersuche:KOHNKE; BEHRENDT; LENSER; LIEDTKE; ZIELKE; PIOCH; KLINGER; AUT(H)ENRIEB; ROSENTHAL

        Kommentar

        • christian65201
          Forum-Teilnehmer
          • 15.02.2008
          • 1256

          #5
          AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

          Hallo Alexa,
          noch zum Hinweis, der Heinrich-Scholz-Weg war im Stadtgebiet, also zwischen Ohra und der Stadt Danzig.
          Grüße
          Christian
          "Nur wer weiß, woher er kommt, wird den Weg in die Zukunft finden,
          und nur wer das Alte achtet, wird sinvoll Neues gestalten können" (Autor unbekannt)
          Dauersuche:KOHNKE; BEHRENDT; LENSER; LIEDTKE; ZIELKE; PIOCH; KLINGER; AUT(H)ENRIEB; ROSENTHAL

          Kommentar

          • Hayahebse
            Forum-Teilnehmer
            • 06.04.2018
            • 101

            #6
            AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

            Danke Christian, danke Ulrich!!!

            Wieder etwas aufgeklärt, ich danke Dir/Euch!
            Da war ich mit der Schneiderei auf dem Holzweg. Meine Oma ist schon 1986 gestorben, da war ich ein Teenager. Sie hat mir so viel von Danzig erzählt und ich wühle in meinen Erinnerungen.
            Irgendwie hatte ich in meinem Kopf abgespeichert, dass dies Bild vor der Schneiderei entstand. Allerdings frage ich mich nun, warum dieses Bild vor einer Schuhmacherwerkstatt aufgenommen wurde.
            (Übrigens nun klar am STIEFEL erkennbar, der wie durch Zauberhand plötzlich auf dem Schild sichtbar geworden ist )
            Oh mann, manchmal ist man echt vernagelt.

            Das Foto muß 1911 aufgenommen worden sein und als Wohnort der Familie habe ich 1905 die Tischlergasse No 47 wenn ich das richtig gelesen habe.
            Vielleicht hat Verwandtschaft oder Freunde in diesem Haus gelebt. (Mir fällt kein Grund ein warum man sich sonst damals vor einer Schuhmacherwerkstatt hätte ablichten lassen sollen.)

            Läßt sich herausfinden wer noch zu dieser Zeit in dem Haus wohnte? Vielleicht mit FN Krause, Kaiser oder Petrikowski?

            Viele und beste Grüße
            Alexa
            „Alles Leben ist Problemlösen ...“ Popper, Philosoph
            „...und Kampf gegen den Schmutz.“ Poppova, Putzfrau

            Kommentar

            • Fischersjung
              Forum-Teilnehmer
              • 10.11.2015
              • 5608

              #7
              AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

              Hallo
              zur Strasseninfo:
              Danzig – Eine Stadt, die Geschichte atmet Kaum eine europäische Stadt vereint so viele Schichten von Geschichte, Identität und Architektur wie Danzig, auf Polnisch Gdańsk. An der Mündung der Weichsel in die Ostsee gelegen, ist sie seit Jahrhunderten ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des Wandels. Zwischen den roten Ziegeldächern und gotischen Türmen schwingt der Klang der Vergangenheit mit – der Duft von Meer, der Ruf der Möwen, das Echo der Händler, die hier einst Bernstein, Getreide und Salz verschifften. Danzig war nie nur eine Stadt an der Ostsee. Sie war ein Tor zwischen Nord und Süd, ein kulturelles Bindeglied zwischen Ost und West und ein Symbol dafür, wie eng Handel, Kultur und Geschichte miteinander verwoben sein können. Wer sich auf die Spuren dieser bewegten Vergangenheit begeben möchte, findet unter Danzig entdecken eine vertiefende Übersicht über die historische und kulturelle Bedeutung der Stadt – und versteht schnell, warum Danzig bis heute als eine der schönsten Städte Europas gilt. Die Anfänge einer Handelsmetropole Die Wurzeln Danzigs reichen bis in das 10. Jahrhundert zurück, als hier eine slawische Siedlung entstand, die von ihrer Lage am Wasser profitierte. Schon früh legten Händler aus Skandinavien, Flandern und dem Ostseeraum an, um Waren auszutauschen. Im 13. Jahrhundert wuchs Danzig zur befestigten Stadt heran und wurde bald in die Hanse aufgenommen – ein Netzwerk, das die Handelszentren Nordeuropas miteinander verband. Als Mitglied des Hansebundes erlebte Danzig eine Blütezeit, die das Stadtbild bis heute prägt. Das reiche Bürgertum, Kaufleute und Handwerker investierten in prächtige Fassaden, Kirchen und Speicher. Über den Hafen gelangte Bernstein aus dem Baltikum nach Flandern, Getreide aus den Weichselniederungen nach England und Stoffe aus Lübeck oder Amsterdam zurück an die Weichsel. Danzig war eine Stadt der Händler und Seefahrer, eine Stadt der Aufsteiger. Wohlstand brachte Bildung und Kunst hervor, aber auch eine selbstbewusste Bürgerschicht, die ihre Unabhängigkeit gegen fremde Mächte verteidigte. Die Hansezeit und das Gesicht der Stadt Wer heute durch die Altstadt geht, bewegt sich in einem lebendigen Zeugnis jener Epoche. Das Stadtbild, das im Mittelalter entstand und in der Renaissance ausgebaut wurde, spiegelt Reichtum, Geschmack und Weltoffenheit wider. Die Fassaden entlang der Langgasse (Ulica Długa) und des Langen Marktes (Długi Targ) sind Meisterwerke hanseatischer Baukunst. Hinter den hohen, schmalen Giebeln lagen die Wohnhäuser wohlhabender Kaufleute – im Erdgeschoss das Kontor, im Obergeschoss repräsentative Säle mit bemalten Balkendecken. Die Verzierungen, Reliefs und goldenen Ornamente erzählten von Reichtum und Selbstbewusstsein. Im Zentrum steht das Rechtstädtische Rathaus mit seinem markanten Turm, ein Wahrzeichen bürgerlicher Macht. Wenige Schritte weiter erhebt sich der berühmte Neptunbrunnen, ein Symbol für den Handel über das Meer, das Danzigs Wohlstand begründete. Auch die Marienkirche (Bazylika Mariacka) zeugt von dieser Zeit. Sie ist die größte Backsteinkirche der Welt – ein architektonisches Monument, das über Jahrhunderte gewachsen ist. Ihr Inneres mit seinen gotischen Gewölben, der astronomischen Uhr und dem hellen Licht, das durch die bunten Glasfenster fällt, lässt erahnen, welche Bedeutung Glauben und Kunst in der Hansezeit hatten. Zwischen Mächten und Jahrhunderten Mit dem Niedergang der Hanse im 16. Jahrhundert begann für Danzig eine neue Phase. Die Stadt blieb reich und bedeutend, doch die Macht verschob sich. Polen, Preußen, Schweden und später das Deutsche Reich – alle beanspruchten die Kontrolle über die Stadt. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Danzig zu einem Knotenpunkt zwischen den Großmächten Europas. Der Hafen florierte, doch die politische Lage blieb fragil. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt Danzig einen Sonderstatus: Es wurde 1920 zur Freien Stadt Danzig, einem halbautonomen Gebilde unter dem Schutz des Völkerbundes. Dieser Status sollte den Frieden sichern, führte aber zu Spannungen zwischen der deutschsprachigen Mehrheit und dem benachbarten Polen. Wirtschaftliche Unsicherheit und politische Extreme prägten die Zwischenkriegszeit. Dennoch blieb Danzig ein Ort der kulturellen Vielfalt, in dem deutsche, polnische, kaschubische und jüdische Einflüsse nebeneinander existierten. Zerstörung und Wiederaufbau Mit dem Zweiten Weltkrieg kam das dunkelste Kapitel in der Geschichte Danzigs. Am 1. September 1939 fielen die ersten Schüsse auf der Westerplatte – der Beginn des Krieges. In den folgenden Jahren wurde die Stadt schwer zerstört. Die Altstadt lag am Ende in Trümmern, viele Bewohner waren geflohen oder ums Leben gekommen. Doch Danzig blieb nicht tot. Nach 1945 wurde es Teil Polens, und eine Generation von Architekten, Restauratoren und Handwerkern begann, die Stadt aus den Ruinen zu erheben. Der Wiederaufbau gilt bis heute als eine der größten Leistungen der Nachkriegszeit in Europa. Man entschied sich bewusst gegen eine moderne Neugestaltung und für eine Rückkehr zum historischen Stadtbild. Die alten Pläne, Gemälde und Fotografien dienten als Vorlage, um die Altstadt so zu rekonstruieren, wie sie vor dem Krieg ausgesehen hatte. Dieser Prozess war nicht nur baulich, sondern auch symbolisch: Er stand für die Wiedergeburt einer Stadt, die trotz aller Zerstörung ihre Seele bewahrt hatte. Die Geburt der Solidarność und das moderne Danzig In den 1980er-Jahren wurde Danzig erneut zum Schauplatz eines historischen Wendepunkts. In den Werfthallen der Lenin-Werft organisierten Arbeiter unter Führung von Lech Wałęsa Streiks, die den Beginn der Solidarność-Bewegung markierten. Diese Bewegung wurde zum Motor der politischen Veränderung in Osteuropa und trug entscheidend zum Fall des Kommunismus bei. Heute erinnert das Europäische Solidarność-Zentrum an diese Ereignisse – ein modernes Museum, das zeigt, wie Danzig erneut Symbol für Freiheit, Mut und Wandel wurde. In der Gegenwart präsentiert sich die Stadt als offene, lebendige Metropole. Historische Baukunst, Universitäten, Museen, Theater und Festivals prägen das Bild. Danzig ist heute Wissenschaftsstandort, Kulturzentrum und touristisches Ziel zugleich. Spaziergang durch die Altstadt Ein Spaziergang durch die Altstadt Danzigs gleicht einer Reise durch Epochen. Vom Goldenen Tor bis zum Grünen Torerstreckt sich der prachtvolle Lange Markt – eine Straße, die einst das Herz der Kaufmannschaft war. Das Kopfsteinpflaster glänzt im Regen, Cafés füllen sich mit Stimmen, Musiker spielen auf der Mottlau-Promenade. Links erhebt sich das Rechtstädtische Rathaus, rechts der Neptunbrunnen, an dem Reisende und Einheimische gleichermaßen innehalten. Von dort führt der Weg zur Langgasse, wo jedes Haus ein Kunstwerk ist: bemalte Fassaden, mythologische Figuren, goldene Ornamente. Weiter südlich erhebt sich der imposante Krantor (Żuraw), eines der ältesten Hafenbauwerke Europas und einst Teil der Stadtmauer. Hier wurden Schiffe be- und entladen, hier roch es nach Salz, Teer und fremden Waren. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum, in dem man den Pulsschlag der alten Hafenstadt spüren kann. Die Speicherinsel bietet einen Blick auf die Stadt, der besonders bei Sonnenuntergang magisch ist. Die wiederaufgebauten Speicherhäuser spiegeln sich im Wasser, während der Himmel in Orangetönen glüht. Von hier aus lässt sich Danzigs architektonische Pracht in ihrer ganzen Tiefe erfassen – eine Stadt, die Zerstörung überstanden und sich doch treu geblieben ist. Kunsthistorische Bedeutung und Wiederaufbaukunst Der Wiederaufbau Danzigs war nicht nur eine technische, sondern auch eine künstlerische Leistung. Restauratoren griffen auf alte Stadtpläne, Stiche und Fotografien zurück, um jedes Detail der Altstadt zu rekonstruieren. Dabei verband man historische Genauigkeit mit modernen Baumethoden. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Stadtbild, das Authentizität und Rekonstruktion miteinander vereint. Danzig gilt heute als Musterbeispiel für den respektvollen Wiederaufbau historischer Städte – ein Ort, an dem Architektur Geschichte erzählt. FAQ – Häufige Fragen zu Danzig 1. Wann wurde Danzig gegründet? Die Anfänge reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, als sich an der Mündung der Weichsel eine slawische Siedlung bildete. Sie entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz im Ostseeraum. 2. Warum war Danzig für die Hanse so bedeutend? Danzig war ein Knotenpunkt des Ostseehandels. Hier wurden Getreide, Bernstein, Holz und Salz verschifft – Güter, die den Wohlstand der Stadt begründeten. 3. Was bedeutet „Freie Stadt Danzig“? Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Danzig zu einem autonomen Stadtstaat unter dem Schutz des Völkerbundes. Diese politische Sonderstellung bestand bis zum deutschen Angriff 1939. 4. Wie wurde Danzig nach dem Krieg wieder aufgebaut? Die Altstadt wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren detailgetreu rekonstruiert. Restauratoren nutzten alte Baupläne und Gemälde als Vorlage, um das historische Erscheinungsbild zu bewahren. 5. Was macht Danzig heute besonders? Danzig verbindet Geschichte, Architektur und Moderne. Die Stadt ist ein Symbol für europäische Vielfalt, für kulturelle Stärke und die Fähigkeit zur Erneuerung. Danzig heute – Eine Stadt des Erinnerns und der Zukunft Danzig ist mehr als eine Stadt, die wiederaufgebaut wurde. Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Geschichte und Gegenwart ineinandergreifen können. Zwischen der Ruhe der Marienkirche, dem Trubel am Krantor und den Lichtern der Mottlau spürt man, dass diese Stadt ein Gedächtnis besitzt – eines, das nie schweigt, sondern erzählt. Wer durch Danzig geht, hört die Geschichte Europas in Stein und Wasser widerhallen. Und vielleicht ist es genau diese Verbindung von Vergangenheit, Schönheit und Widerstandskraft, die Danzig zu einem der faszinierendsten Orte des Kontinents macht.  
              Grüße von Joachim

              Kommentar

              • Hayahebse
                Forum-Teilnehmer
                • 06.04.2018
                • 101

                #8
                AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                Ich Danke Dir Joachim

                Grüße von Alexa
                „Alles Leben ist Problemlösen ...“ Popper, Philosoph
                „...und Kampf gegen den Schmutz.“ Poppova, Putzfrau

                Kommentar

                • Fischersjung
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.11.2015
                  • 5608

                  #9
                  AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                  Hallo,
                  in der Haus Nr.32 wohnte 1937/38 ein Paul KRAUSE, Justiz Ob. Wachtmeister.
                  Zufall?
                  Link: https://www.danzig.org/en/wp-gallery...ry-img-id=9334
                  Grüße von Joachim

                  Kommentar

                  • Ulrich 31
                    Forum-Teilnehmer
                    • 04.11.2011
                    • 8551

                    #10
                    AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                    Hallo zusammen,

                    ich denke, ich muss hier noch einmal korrigierend eingreifen; denn nach #3 wurde hier ein falscher Weg eingeschlagen.
                    Dies sind meine Argumente: Auf dem Foto in #1, aufgenommen lt. Alexa 1911 (#6), sehe ich auf dem Schriftschild links neben dem Hauseingang keinen Stiefel (Alexa in #6), sondern die noch lesbaren Angaben ". . . Maass" und ". . . plätte", die eher für eine Schneiderei als für eine Schusterwerkstatt sprechen. Außerdem habe ich in meiner Kindheit und beginnenden Jugend in der Nähe des Heinrich-Scholtz-Weges gewohnt und kann mich noch gut erinnern, dass es in dieser Straße keine Häuser mit dem in #1 gezeigten Äußeren gab. Der ganze Straßenzug dort war mit Sicherheit jüngeren Datums als das in #1 gezeigte Haus mit seinem charakteristischen Eingang.

                    Wenn also das in #1 gezeigte Haus tatsächlich in Danzig lag (Alexa hat dem inzwischen stillschweigend zugestimmt), dann nach meinem Urteil nicht im Heinrich-Scholtz-Weg, der wohl erst nach seiner baulichen Fertigstellung 1926 diesen Namen erhielt (siehe dazu die Link-Angaben in #7).

                    Jetzt sollte deshalb eher Alexas Angabe "Tischlergasse No 47" in #6 nachgegangen werden. Vielleicht finden sich dazu erhellende Aufnahmen bei Fotopolska. Ich habe leider zu dieser weiteren Recherche keine Zeit. Und außerdem wäre ein Nachsuchen in einem Danziger Einwohnerbuch um 1911 herum ratsam.

                    Ich wünsche Alexa gute neue Erkenntnisse und grüße alle, die hier mitgemacht haben, bestens.
                    Ulrich

                    Kommentar

                    • Beate
                      Administratorin
                      • 11.02.2008
                      • 4836

                      #11
                      AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                      Guten Abend zusammen,

                      kann es auf dem Schild neben der Tür nicht "Werkstätte" heißen? (Änder-Werkstätte?); Anfertigung nach Maass...oben drüber?

                      Fröhliche Grüße, Beate
                      ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

                      Kommentar

                      • Fischersjung
                        Forum-Teilnehmer
                        • 10.11.2015
                        • 5608

                        #12
                        AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                        Guten Abend,
                        danke Ulrich für den Hinweis in #10

                        Adressbuch 1911 < RONSCHKE
                        - Adolf, Schuhmacher, Körpergasse 11
                        - Emil, Töpfermeister, Langgarten 73
                        - Friedrich, Füller, Dienergasse 5
                        - Olga, Schneiderin, Dienergasse 5
                        - Wilhelmine, Ww.(Witwe), Dienergasse 5

                        Nachzusehen im Link, 488 eingeben > entspricht Seite 448 <
                        Grüße von Joachim

                        Kommentar

                        • Ulrich 31
                          Forum-Teilnehmer
                          • 04.11.2011
                          • 8551

                          #13
                          AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                          Ergänzung zu #10:

                          Jetzt muss ich mich selbst korrigieren: Nach Alexa (#6) hat die Familie 1905 in der Tischlergasse 47 GEWOHNT. Doch das Foto in #1 zeigt keinen Wohnort, sondern den ARBEITSORT ihrer Urgroßmutter. Und wenn nicht zufällig Wohnort und Arbeitsort in derselben Straße lagen, hat die weitere Recherche nach dem gezeigten Haus dort keinen Sinn.

                          Gruß Ulrich

                          Kommentar

                          • Ulrich 31
                            Forum-Teilnehmer
                            • 04.11.2011
                            • 8551

                            #14
                            AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                            Guten Abend Beate,

                            Deine Augen sind besser als meine: Ja, "Werkstätte" ist eher richtig.

                            Und zu den weiteren Suchern: Wie wär's jetzt mal mit "Dienergasse 5" und Fotopolska.

                            Gute Nacht,
                            Ulrich

                            Kommentar

                            • Beate
                              Administratorin
                              • 11.02.2008
                              • 4836

                              #15
                              AW: Schneidermeister Adolf Ronschke

                              Hmm, Ulrich, auf dem Schild kann ich aber auch einen Stiefel erkennen...also vielleicht eher Körpergasse 11?

                              Fröhliche Grüße, Beate
                              ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

                              Kommentar

                              L