AW: Bäume in Ohra
Liebe Baumbegeisterte,
inzwischen bin ich dem Wort "Eller" näher gekommen. Ohne Zweifel könnte seine indogermanische Wurzel für beide Bäume, Erle und Ulme, hergehalten haben. Denn das rötliche Holz hat auch die Ulme. Möglicher Weise kommt das Wort "Eller" eher von der Roterle. Diese diente in früheren Zeiten gerne für Bauten im Wasser. Und wässerige Landschaften gab es damals genug. Die ohrasche Gegend wurde regelmäßig vom Weichselwasser überflutet .
Auch die Ulme schimmert wunderbar rot im Sonnenlicht und trägt in der Rinde etwas von dieser Weichheit, die auch das Wesen der Erle bestimmt. Das Wesen der Erle ist eher weiblich, das der Ulme eher männlich. Ich glaube, den Ohraern hätten ein paar Ulmen nicht schlecht gestanden.
Einen Ellergrund wird es nicht gegeben haben zur frühen Zeit, eher einen Ellermor oder Ellergrint. Damit wäre ich doch zu einer emotional erträglichen Wurzel der ohraschen Sprache anbelangt, was dieses Wort anbelangt. Auffallend ist, dass die ursprünglichen Vorfahren ihre Bäume nach ihrer inneren Verbindung, nach dem inneren Wesen und der Beziehung benannt haben. Das ist natürlich etwas ganz anderes als sie nach ihrer äußeren botanischen Klassifizierung zu benennen wie es heute geschieht. Insofern haben wir Menschen einiges an Empfindsamkeit eingebußt.
Das Wort "Effe" für Ulme habe ich nicht gefunden. Könnte mir eher vorstellen, dass die Germanen diesen Baum Elder genannt hätten oder Eltriu. Effe klingt für mich wie Elfenbaum. Sicher ist die Ulme ein guter Baum für Elfen, denn er hat eine freundliche und offene Natur.
Was den Peckenkrug anbelangt, denke ich, dass es mit dem Vieh zu tun haben könnte und der Bäcke. Also einfach nur eine Stelle, wo man das Vieh ans Wasserführte. Das ist aber meine eigene Philosophie und nicht wissenschaftlich belegbar.
Ich könnte meine Leichen im Bäckegrinde versinken lassen oder im bäckischen Elegrint. Hört sich schon mal gut an.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende. wk.
Liebe Baumbegeisterte,
inzwischen bin ich dem Wort "Eller" näher gekommen. Ohne Zweifel könnte seine indogermanische Wurzel für beide Bäume, Erle und Ulme, hergehalten haben. Denn das rötliche Holz hat auch die Ulme. Möglicher Weise kommt das Wort "Eller" eher von der Roterle. Diese diente in früheren Zeiten gerne für Bauten im Wasser. Und wässerige Landschaften gab es damals genug. Die ohrasche Gegend wurde regelmäßig vom Weichselwasser überflutet .
Auch die Ulme schimmert wunderbar rot im Sonnenlicht und trägt in der Rinde etwas von dieser Weichheit, die auch das Wesen der Erle bestimmt. Das Wesen der Erle ist eher weiblich, das der Ulme eher männlich. Ich glaube, den Ohraern hätten ein paar Ulmen nicht schlecht gestanden.
Einen Ellergrund wird es nicht gegeben haben zur frühen Zeit, eher einen Ellermor oder Ellergrint. Damit wäre ich doch zu einer emotional erträglichen Wurzel der ohraschen Sprache anbelangt, was dieses Wort anbelangt. Auffallend ist, dass die ursprünglichen Vorfahren ihre Bäume nach ihrer inneren Verbindung, nach dem inneren Wesen und der Beziehung benannt haben. Das ist natürlich etwas ganz anderes als sie nach ihrer äußeren botanischen Klassifizierung zu benennen wie es heute geschieht. Insofern haben wir Menschen einiges an Empfindsamkeit eingebußt.

Das Wort "Effe" für Ulme habe ich nicht gefunden. Könnte mir eher vorstellen, dass die Germanen diesen Baum Elder genannt hätten oder Eltriu. Effe klingt für mich wie Elfenbaum. Sicher ist die Ulme ein guter Baum für Elfen, denn er hat eine freundliche und offene Natur.
Was den Peckenkrug anbelangt, denke ich, dass es mit dem Vieh zu tun haben könnte und der Bäcke. Also einfach nur eine Stelle, wo man das Vieh ans Wasserführte. Das ist aber meine eigene Philosophie und nicht wissenschaftlich belegbar.
Ich könnte meine Leichen im Bäckegrinde versinken lassen oder im bäckischen Elegrint. Hört sich schon mal gut an.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende. wk.


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