Architektur/Stadtplanung in Danzig 1933-1945

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  • ada.gleisner
    Forum-Teilnehmer
    • 17.02.2008
    • 882

    #31
    AW: Architektur/Stadtplanung in Danzig 1933-1945

    Liebe Feli
    Du schreibst "man braucht keine keine Geschichte und Geographie um sich auf die Rechte des Staates zu berufen ..." Zur Zeit ist es so, daß ein Staat seine Grenzen hat (Geographie) und auch seine oft über 1000jährige Geschichte, ohne beides wäre es meiner Ansicht nach kein Staat. Wir könnten natürlich ohne alles das zusammenleben, was dann einen anarchistische Klang bekäme. Das ginge aber nur, wenn der Mensch, so wie er jetzt denkt und lebt, durch meinetwegen Mutation oder Gehirnumerziehung andere Lebensgewohnheiten annähme. Ich halte es für ausgeschlossen, daß so etwas passieren würde. Als Gruppe oder auch einzelner können wir versuchen so zu leben, wie wir es für richtig finden. Aber wir sind alt geworden und können nur noch von besseren Zeiten träumen. Trotz allem ist das Leben schön. Viele Grüße von Ada
    Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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    • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
      Forum-Teilnehmer
      • 13.02.2008
      • 3493

      #32
      AW: Architektur/Stadtplanung in Danzig 1933-1945

      So sorry Ada ! Habe mich wirklich falsch ausgedrueckt. Wie wichtig beide Faktoren in der Geschichte des Menschen auch sind, sollte man doch endlich an diesen Menschen denken und seinen menschlichen, sozialen und peroenlichen Problemen ein bischen mehr Wert schenken und versuchen sie politisch und sozial zu loesen. Ich erwarte kein Utopia auf dieser Erde, aber weniger Gewalt und Leiden. Liebe Gruesse von der Feli

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      • Gerhard Jeske
        Forum-Teilnehmer
        • 24.08.2014
        • 737

        #33
        AW: Architektur/Stadtplanung in Danzig 1933-1945

        Felicity 31 Gerhard Jeske. Ich habe den Satz" Die Ursünde ist das " Mehr haben wollen. " Ohne Zusammenhang erwähnt. Dabei ist diese Erkenntnis, solange wir schriftliche Zeugnisse vom Zustand der Menschheit haben. Im alten Testament ist die Geschichte von Kain und Abel beispielhaft dafür. Die Natur zwingt uns dazu so für unser Leben zu sorgen.. Wir hier im Norden brauchen nur aus dem Fenster schauen und wissen, dass es nun neun Monate nichts zu Säen und zu Ernten gibt. Wie die Eichkatz sich einen Vorrat von Nüssen oder Eicheln anlegt, um den Winter zu überleben, so musste jederzeit der Mensch als Jäger, Sammler oder Bauer seinen Vorrat anhäufen. " Diesen Mehrwert zu schaffen, legt uns die Natur mit der Geburt in die Wiege hinein. Solche Werte, wie Gold oder Geld sind nur eine andere Form dieser Praxis. Auf diesem Gebiet hatte sich der Mensch bis heute zu einem raffgierigen Wesen entwickelt. Hatte er eine Millionen zusammen, so will er die zweite dazu haben. Das gilt auch für die Konzerne usw.
        Bisher wurde unsere Erziehung, zum Beispiel in Danzig in der Schule, in diese Richtung gelenkt. Mit dem Dreisatz Rechnen konnte das sehr anschaulich eingebläut werden. Und der SA Mann, der protzig mit dem Schild vor der Brust " kauft nicht beim Juden" erfüllte sich seinen Wunsch, die "Mehr-Kunden" und damit den "Mehrwert an Einnahmen" an sich zu bringen.

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        • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
          Forum-Teilnehmer
          • 13.02.2008
          • 3493

          #34
          AW: Architektur/Stadtplanung in Danzig 1933-1945

          Ich bin immer froh wenn ich Dich, irgendwie zu einem Bericht oder Ergaenzung meiner eigenen Gedanken aus Deinem 'Lesen und Schreiben Paradies' herauslocken kann, Gerhard. So viel Wetvolles wuerde sonst verloren gehen und nicht gelesen werden. Hast schon Recht, die Natur Gesetze, tief in unserem Innern, machen aus uns allen Eichkaetzchen. Man brauch aber deshal aus dem 'Kaetzchen' keinen 'Monster Kater' entwickeln. Liebe Gruesse von der Feli.

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