Deutsches Polen-Institut

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  • Mühle 9
    Forum-Teilnehmer
    • 19.03.2021
    • 14

    #16
    AW: Deutsches Polen-Institut

    Ich hätte nicht gedacht, daß ich hier im Forum noch einmal schreiben würde, aber nach dem Lesen von Beiträgen zum Thema: „Deutsches Polen-Institut“ muß ich etwas dazu schreiben.
    Den Beitrag vom Weimaraner (Dieter) kann ich nur unterschreiben!
    Natürlich hat Polen unter deutscher Herrschaft unmenschlich gelitten, keine Frage, aber haben nicht die auch Polen die in den 1920 zu Polen gekommen Gebieten Deutschen kujoniert?
    Der Verfasser des Buches „Geheime Ostfront“ , Oscar Reile hat dies sehr anschaulich beschrieben!
    In der Zwischenkriegszeit hat Polen nichts unversucht gelassen gegen Deutschland zu hetzen.
    Ein paar Beispiele:

    „Gazeta Gdansk“ vom 9.Okt. 1925
    „Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird… Sollte dies nicht auf friedlichem Wege geschehen, dann gibt es ein zweites Tannenberg...“

    Aus dem Manifest des polnischen „Westmarkenvereins“, April 1926
    „Die natürliche Grenze Polens im Westen ist die Oder, im Osten die Düna.
    Unsere aktuelle Devise ist die: “von Stettin bis Polangen.“

    „Mocarstwowiec“ 1930
    „wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Tannenberg in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden die Tannenberg in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser ideal ist, Polen mit den Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangene genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit einem Krieg gegen Deutschland überraschen.“

    FAZ vom 31.8.1979
    „Polen 1939 – gesehen mit britischen Augen.“ Englische Diplomaten beschreiben Stimmungen und Pläne der Polen vor Ausbruch des Krieges.
    Auszüge. „Die ersten psychologischen Auswirkungen dieser anglo-französischen Beistandsversprechen konnten die beiden Londoner Diplomaten bereits auf ihrer ausgedehnten Informationsreise beobachten, stellten sie doch gleich am Anfang ihres Berichtes fest: “Der britische Vizekonsul von Kattowitz erzählte beispielsweise, daß die dortigen polnischen Beamten sich seit unsere Garantie „schrecklich anmaßend“ gezeigt hätten und von einer schnellen Niederlage Deutschlands und einer Besetzung Breslaus sprächen“ , um dann auf die Stimmung der Bevölkerung auf dem Lande zu sprechen zu kommen. Gladwyn Jebb schreibt:
    “Wieder einmal verlangte es die Bauern auf einem Besitz südlich von Thorn, nach einem Gang gegen die Deutschen. Dieses bestätigte der geistig hochgebildete Leiter der Wirtschaftsabteilung im Außenministerium, Herr Wezelaki, der sagte, daß der Kriegsgeist und die antideutsche Einstellung der Bauern teils auf rassische und teils auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen sei. (Bevölkerungswachstum und daraus folgender Appetit auf deutsches Bauernland.“) Dieser Siegeszuversicht, die sich nicht zuletzt auf den Ausbruch eines „allgemeines Krieges“ stützte, entsprach im übrigen auch ein Gemälde, das der polnische Oberkommandierende, Marschall Rydz-Smigly, bereits im Sommer 1939 in Auftrag gab und das ihn hoch zu Roß in voller Gala-Uniform als Sieger zu Berlin zeigt.

    Vom Bromberger Blutsonntag und den Todesmärschen verschleppter Deutscher nach Kriegsbeginn
    künden zahlreiche Berichte. Über 5000 Tote, darunter viele Geistliche beider Konfessionen!

    Dies alles rechtfertigt bestimmt nicht die darauf folgenden deutschen Repressalien und Vergeltungen! Erklärt aber doch einiges.

    Schuld kann immer nur individuell sein! Die über 14 Millionen vertriebenen Deutschen aus dem Osten hatten mit den Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, in ihrer erdrückenden Mehrheit NICHTS zu tun! Sie haben die schwerste Zeche gezahlt:

    DEN VERLUST DER HEIMAT.

    Der Heubuder Rudi hätte gerne, daß auch die Polen in Deutschland ein Denkmal bekommen.
    Warum nicht. Aber gleichzeitig hätte ich gerne eine Entschuldigung der polnischen Regierung für die Vertreibung und der damit verbundenen Verbrechen an den deutschen Vertriebenen!

    Polen hat seine Ziele der Zwischenkriegszeit erreicht.

    Was uns bleibt ist die Trauer über eine 700jährige Geschichte, die wohl endgültig zu Ende gegangen ist.

    Helmut
    Die Utopien von heute, sind die Realitäten von morgen.

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    • Beate
      Administratorin
      • 11.02.2008
      • 4836

      #17
      AW: Deutsches Polen-Institut

      Guten Abend zusammen,

      darf ich einmal an die Zielsetzung unseres Forums erinnern? Nach vorne zu schauen, einander verstehen wollen, die Hand zu reichen? Ein Miteinander erreichen wollen?
      Brücken bauen, nicht alte Kamellen hochkochen lassen, Gräben graben...
      Wir sind ein bis zwei Generationen weiter- kann man da die gegenseitigen Schuldzuweisungen nicht endlich mal beenden? Das hilft doch niemandem!
      Es ist auf beiden Seiten Unsagbares geschehen, aber Unrecht mit Unrecht gegenrechnen, das geht gar nicht. Das ist kein Weg, wenn man einander verstehen will. Und das wollen wir doch. Ich unterstelle das zumindest, wenn man sich hier anmeldet.

      Gute Nacht! Beate
      ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

      Kommentar

      • Peter von Groddeck
        Forum-Teilnehmer
        • 11.02.2008
        • 1517

        #18
        AW: Deutsches Polen-Institut

        Liebe Beate,
        Du hast so recht. Hoffentlich lernen die ewig gestrigen auf beiden Seiten.
        Ein friedliches Wochenende wünscht
        Peter
        Tue recht und scheue niemand.

        Kommentar

        • Mühle 9
          Forum-Teilnehmer
          • 19.03.2021
          • 14

          #19
          AW: Deutsches Polen-Institut

          Hallo,

          die Zielsetzung des Forums ist nach vorne schauen, okay, ich bin dabei!
          Dann sollte man aber auch solche Hinweise wie in Beitrag Nr. 12 unterlassen.

          "Gedenken an die Opfer des deutschen Vernichtungskriegs stärken und bisher weniger beachtete Opfergruppen des Nationalsozialismus anerkennen"

          Das sind dann wohl keine alten Kamellen?

          Ist das Gedenken an die deutschen Opfer nicht legitim?
          Ist der Wunsch nach einem Denkmal in Warschau für die deutschen Opfer der Vertreibung rückwärtsgewandt?

          Ein Denkmal in Berlin für polnische Opfer findet hier im Forum aber Befürworter!
          Nicht, daß ich etwas gegen so in Denkmal hätte, aber dann gilt gleiches Recht für alle!

          Sollen nur die Deutschen mit ewiger Schuld belastet sein?

          Ja, ich will nach vorne schauen. Ich weigere mich aber, ununterbrochen mit deutscher Schuld konfrontiert zu werden, und NUR mit der!

          Versöhnliche Grüße
          Helmut
          Die Utopien von heute, sind die Realitäten von morgen.

          Kommentar

          • Ulrich 31
            Forum-Teilnehmer
            • 04.11.2011
            • 8574

            #20
            AW: Deutsches Polen-Institut

            Guten Tag,

            im Zusammenhang mit Beates Beitrag #17, für den ich ihr dankbar bin, biete ich nachfolgend den heutigen Beitrag des Deutschlandfunks zum 30-jährigen Bestehen des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrags zum Anhören an. Wer daran interessiert ist, braucht dafür allerdings komplett 54:43 min und etwas Geduld.

            Hier der Link zu diesem Hörbeitrag: > https://srv.deutschlandradio.de/them...=932834&state=.

            Zur näheren Information über diesen Vertrag folgende Link-Zugänge:

            • Wikipedia-Seite "Deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag": > https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsc...schaftsvertrag.

            • deutschland.de vom 21.05.2021: " 'Polens Stimme wird zu wenig gehört' - 30 Jahre Nachbarschaftsvertrag: Warum die deutsch-polnischen Beziehungen immer etwas Besonderes sein werden, erklärt Professor Loew."
            > https://www.deutschland.de/de/topic/...he-beziehungen.

            Beste Sonntagsgrüße
            Ulrich

            Kommentar

            • ada.gleisner
              Forum-Teilnehmer
              • 17.02.2008
              • 882

              #21
              AW: Deutsches Polen-Institut

              HALLO Ulrich,
              Du hast meinen Beitrag Nr. 12 völlig mißverstanden.Ich brauche keine Belehrung über die Greuel der Wehrmacht und der NS-Regierung, auch nicht über die Folgen. Ich bin über 70 Jahre aufgeklärt worden und habe mich so geschämt für Deutschland der NS-Zeit, daß ich jahrelang nicht ins Ausland gefahren bin aus Angst, daß mich jemand als Deutsche erkennen könnte.
              Mir geht es um die Erinnerung und das Wissen an das Land mt seiner Kultur, seiner Sprache, seiner Mentalität, seiner Dichter und und und. Unsere Enkelkinder sollen wissen woher sie kommen. Es ist ein besonderer Stamm gewesen, der dort gewachsen ist. Ich sehe nicht ein warum in spätestens einer Generation dies alles in Vergessenheit gerät. Das alles hat mit den Greuel der Nazizeit nichs zu tun , es ist ein Thema für sich. Und Beate : die Vergangenheit beginnt nicht erst 1933 oder meinetwegen auch 1914, sie ist viel älter und sollte einen Platz nicht nur in unserem Gedächtnis haben .
              Die Abhandlung von Mühl hat meine volle Untertützung. Mit freundlichem Gruß Ada
              Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

              Kommentar

              • Ulrich 31
                Forum-Teilnehmer
                • 04.11.2011
                • 8574

                #22
                AW: Deutsches Polen-Institut

                Zu #21:

                Hallo Ada,

                Du meinst sicher Deinen Beitrag #14 und meine Antwort #15 darauf. Dass Du mir deswegen Belehrung vorwürfst, kann ich nicht nachvollziehen. Mögen andere darüber urteilen.

                Dass Du die Gedanken von Helmut (Mühle 9) teilst, war mir schon vorher bewusst.

                Freundliche Grüße,
                Ulrich

                Kommentar

                • Beate
                  Administratorin
                  • 11.02.2008
                  • 4836

                  #23
                  AW: Deutsches Polen-Institut

                  Das neue/alte Thema findet man nun HIER.

                  Schöne Grüße, Beate
                  ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

                  Kommentar

                  • Ulrich 31
                    Forum-Teilnehmer
                    • 04.11.2011
                    • 8574

                    #24
                    AW: Deutsches Polen-Institut

                    Das Deutsche Polen-Institut wünscht mit einem Gedicht im folgenden Video frohe Weihnachten (es wird von verschiedenen Personen zunächst auf Deutsch und anschließend auf Polnisch vorgetragen). Die Einführung dazu spricht der uns im Forum gut bekannte Peter Oliver Loew.

                    https://www.youtube.com/watch?v=ssSWC_26go8&t=83s

                    Ulrich

                    - - - Aktualisiert - - -

                    Dies schrieb das DPI dazu in seiner aktuellen Mitteilung:

                    "Sehr geehrte Damen und Herren,
                    wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr 2025!

                    Traditionell senden wir Ihnen unseren Weihnachtsgruß zu, diesmal mit dem Gedicht "Bethlehem" von Roman Brandstaetter. Brandestaetter (1906-1987) stammte aus einer polnisch-jüdischen Familie, den Zweiten Weltkrieg überlebte er in Palästina, wo er zum Katholizismus konvertierte. Nach dem Krieg kehrte er nach Polen zurück. Sein Gedicht, das wir Ihnen vorstellen, gehört in diese katholische Schaffensperiode des Autors."

                    Kommentar

                    • Ulrich 31
                      Forum-Teilnehmer
                      • 04.11.2011
                      • 8574

                      #25
                      AW: Deutsches Polen-Institut

                      Auszug aus dem heutigen Newsletter des Deutschen Polen-Instituts:

                      "Foto: Polish Ministry of Foreign Affairs (zeigt Rita Süssmuth mit dem polnischen Außenminister und der deutschen Außenministerin)

                      Rita Süssmuth erhält den Deutsch-Polnischen Preis 2025

                      Das Deutsche Polen-Institut ist stolz, dass seine Ehrenpräsidentin, Prof. Dr. Rita Süssmuth, mit der wichtigsten deutsch-polnischen Auszeichnung geehrt wird: Sie hat den Sonderpreis des Deutsch-Polnischen Preises erhalten. Der Preis wurde Frau Süssmuth am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz am 14. Februar 2025 durch den Außenminister der Republik Polen, Radosław Sikorski, und die Außenministerin der Bundesrepublik Deutschland, Annalena Baerbock, überreicht. Im Namen der Preisjury führte DPI-Direktor Peter Oliver Loew in die Veranstaltung ein: Rita Süssmuth sei eine jener außergewöhnlichen und seltenen politischen Persönlichkeiten, die sich mit besonderem Engagement und Energie für die Beziehungen zwischen zwei Ländern eingesetzt haben.
                      Mehr zum Preis"

                      Ulrich

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                      • MeinEichwalde
                        Forum-Teilnehmer
                        • 06.10.2008
                        • 545

                        #26
                        AW: Deutsches Polen-Institut

                        Liebe deutsch-polnische Danziger,

                        ich komme nach einem Radfahrtag aus Potsdam mit dem Zug im Hauptbahnhof an, und nichtsahnend in der Festtagssttimmung komme ich an dem Platz der ehemaligen Krolloper und: ein riesiger Findling mit Beschriftung auf einem Baustellenschild "Gedenkstein für Polen 1939 bis 1945 " errichtet von Deutsches Polen Institut .Davor eingesäter Rasen und ein Kranz mit polnischen Schleifen. Fotos habe ich nicht gefunden im Netz, also habe ich auf meine fb seite von mir gemachte Fotos gesetzt. Die Kommentare auf der Seite des Leiters des DPI, dem Danzig Experten Loew waren deftig, er hatte auch keine Fotos veröffentlicht. Der polnische Botschafter in Berlin hatte gestern 14 Uhr schon einen Kranz dort . Danach wurde er zum Innenminister zitiert mit den anderen um die Grenzpolitik zu erfahren, die seit gestern gilt. Der Tag war trotzdem herrlich, denn Ukrainer und ihre Freunde hatten alle Panzer des sowjetischen Ehrenmals mit ihre Fahnen eindrucksvoll bedeckt. ( fotos auch bei mir auf fb ) Hat jemand mitbekommen ob die Polen auch einen Kranz am sowjetischen Ehrenmal Ost und West niedergelegt haben ?
                        Das Deutsche Poleninstitut hat seine zwei Berliner MitarbeiterInnen von einer polnischen Mitarbeiterin Frau Jankowska ersetzen lassen, ich habe heute mit ihr telefoniert.
                        8. Mai Grüße
                        Eure Delia

                        Kommentar

                        • MeinEichwalde
                          Forum-Teilnehmer
                          • 06.10.2008
                          • 545

                          #27
                          AW: Deutsches Polen-Institut

                          Wie ich gerade hörte gab es doch kleinere Pressemeldungen. Aber das Gedenken an Danzig und die Polnischen Opfer findet in den Museen des Bundes der Danziger statt. Sie sind in grosser Menge in Deutschland zu finden, auch in Lübeck und Berlin. Zu fragen wäre noch woher der Findling der Gedenkstätte stammt. Wir müssen noch etwas abwarten. wie mir scheint.
                          9. Mai Grüße
                          Eure Delia

                          Kommentar

                          • MeinEichwalde
                            Forum-Teilnehmer
                            • 06.10.2008
                            • 545

                            #28
                            AW: Deutsches Polen-Institut

                            Forts. bei mir . Alle anderen waren wohl schon besser informiert. Gestern gab es einen Bericht über das Polendenkmal im Tagesspiegel, der SPD orientierten Haupttageszeitung hier in Berlin. Leider eine Schlag ins Kontor der Initiatoren,denn wenn sich das richtig gelesen habe, wird das Mahnmal als Privatinitiative mit fünf Jahren Erlaubnis markiert. Sehr bedauerlich . Das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas war wie schon seit Jahren wegen der Paläst. Angriffe mit Hamburger Gitteren gesichert. Itzchak Herzog war zu Besuch. u.a Im Bildungsministerium wo ich ihn sah. Der Witz ist, dass es wichtig und noch mal wichtig ist, die Kriegszeit zu erinnern. Besonders hinsichtlich der Danziger Polen. Es passt aber hier wirklich nicht gut her als Thema, weil es ja um ganz Polen geht. Ich werde häufig hinfahren und Gespräche vor Ort führen.
                            12. Mai Grüße
                            Eure Delia

                            Kommentar

                            • Ulrich 31
                              Forum-Teilnehmer
                              • 04.11.2011
                              • 8574

                              #29
                              AW: Deutsches Polen-Institut - "Gedenkort für Polen 1939 bis 1945" in Berlin

                              Hallo zusammen,

                              das allgemeine Schweigen und das spezielle Schweigen (► https://www.danzig.de/showthread.ph...l=1#post168829 ) nach den letzten Beiträgen hier (## 26-28) veranlassen mich, mein beschlossenes Dauerschweigen im Forum ausnahmsweise zu unterbrechen, um Euch wegen der Intention dieses Forums, deutsch-polnische Freundschaft, die folgende bedeutsame Information mitzuteilen.

                              - Das Deutsche Polen-Institut berichtet in seinem heutigen Newsletter über die Enthüllung des betr. Gedenkortes in Berlin am 16. Juni 2025 wie folgt (Zitat):

                              "Gedenkstein in Berlin eingeweiht

                              Am 16. Juni 2025 wurde in Berlin der temporäre "Gedenkort für Polen 1939 bis 1945" enthüllt: Organisatorisch getragen vom Deutschen Polen-Institut, markiert ein knapp 30 Tonnen wiegender Findlingsstein in einer landschaftsarchitektonisch gestalteten Umgebung auf dem Gelände der ehemaligen Kroll-Oper in Berlin den Ort, an dem künftig im Namen der Bundesrepublik Deutschland ein Denkmal im Kontext eines Deutsch-Polnischen Hauses an die Verbrechen Deutschlands in Polen und an die polnischen Opfer unter deutscher Besatzung erinnern soll.
                              Zur Enthüllung sprachen DPI-Präsident Heiko Maas, Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, die polnische Kulturministerin Hanna Wróblewska, Knut Abraham als Polen-Beauftragter der Bundesregierung sowie die fünf Initiatoren der ursprünglichen Denkmal-Initiative von 2017, darunter Rita Süssmuth, Wolfgang Thierse und der ehemalige DPI-Direktor Dieter Bingen. Das Projekt wurde verwirklicht in enger Kooperation mit der Berliner Senatskanzlei und der Botschaft der Republik Polen in Berlin sowie unterstützt von der Berliner Lotto-Stiftung und dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.
                              Bericht und Bildergalerie" (Letzte Zeile kann im Original als Link angeklickt werden.)

                              - Hier noch der entspr. Artikel im Tagesspiegel vom 16.06.2025:

                              https://www.tagesspiegel.de/politik/...-13862014.html.

                              Tschüss
                              Ulrich

                              Kommentar

                              • Ulrich 31
                                Forum-Teilnehmer
                                • 04.11.2011
                                • 8574

                                #30
                                AW: Deutsches Polen-Institut - Gedenken an den 1. September 1939

                                Mit der Überschrift "Gedenken an den deutschen Überfall auf Polen am 1. September" berichtet das Deutsche Polen-Institut über die betr. Veranstaltung in Berlin am 01.09.2025:

                                https://www.deutsches-polen-institut...am-1-september.

                                Ulrich

                                - - - Aktualisiert - - -

                                PS: Das DPI veröffentlicht noch eine Einladung zu dieser Veranstaltung als PDF, die sehr ausführlich über die Einzelheiten dazu mitteilt. Leider ist es mir nicht gelungen, den betr. PDF-Link ergänzend anzugeben. Vielleicht gelingt es einem anderen Forumer.

                                Kommentar

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