AW: Deutsches Polen-Institut
Ich hätte nicht gedacht, daß ich hier im Forum noch einmal schreiben würde, aber nach dem Lesen von Beiträgen zum Thema: „Deutsches Polen-Institut“ muß ich etwas dazu schreiben.
Den Beitrag vom Weimaraner (Dieter) kann ich nur unterschreiben!
Natürlich hat Polen unter deutscher Herrschaft unmenschlich gelitten, keine Frage, aber haben nicht die auch Polen die in den 1920 zu Polen gekommen Gebieten Deutschen kujoniert?
Der Verfasser des Buches „Geheime Ostfront“ , Oscar Reile hat dies sehr anschaulich beschrieben!
In der Zwischenkriegszeit hat Polen nichts unversucht gelassen gegen Deutschland zu hetzen.
Ein paar Beispiele:
„Gazeta Gdansk“ vom 9.Okt. 1925
„Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird… Sollte dies nicht auf friedlichem Wege geschehen, dann gibt es ein zweites Tannenberg...“
Aus dem Manifest des polnischen „Westmarkenvereins“, April 1926
„Die natürliche Grenze Polens im Westen ist die Oder, im Osten die Düna.
Unsere aktuelle Devise ist die: “von Stettin bis Polangen.“
„Mocarstwowiec“ 1930
„wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Tannenberg in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden die Tannenberg in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser ideal ist, Polen mit den Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangene genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit einem Krieg gegen Deutschland überraschen.“
FAZ vom 31.8.1979
„Polen 1939 – gesehen mit britischen Augen.“ Englische Diplomaten beschreiben Stimmungen und Pläne der Polen vor Ausbruch des Krieges.
Auszüge. „Die ersten psychologischen Auswirkungen dieser anglo-französischen Beistandsversprechen konnten die beiden Londoner Diplomaten bereits auf ihrer ausgedehnten Informationsreise beobachten, stellten sie doch gleich am Anfang ihres Berichtes fest: “Der britische Vizekonsul von Kattowitz erzählte beispielsweise, daß die dortigen polnischen Beamten sich seit unsere Garantie „schrecklich anmaßend“ gezeigt hätten und von einer schnellen Niederlage Deutschlands und einer Besetzung Breslaus sprächen“ , um dann auf die Stimmung der Bevölkerung auf dem Lande zu sprechen zu kommen. Gladwyn Jebb schreibt:
“Wieder einmal verlangte es die Bauern auf einem Besitz südlich von Thorn, nach einem Gang gegen die Deutschen. Dieses bestätigte der geistig hochgebildete Leiter der Wirtschaftsabteilung im Außenministerium, Herr Wezelaki, der sagte, daß der Kriegsgeist und die antideutsche Einstellung der Bauern teils auf rassische und teils auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen sei. (Bevölkerungswachstum und daraus folgender Appetit auf deutsches Bauernland.“) Dieser Siegeszuversicht, die sich nicht zuletzt auf den Ausbruch eines „allgemeines Krieges“ stützte, entsprach im übrigen auch ein Gemälde, das der polnische Oberkommandierende, Marschall Rydz-Smigly, bereits im Sommer 1939 in Auftrag gab und das ihn hoch zu Roß in voller Gala-Uniform als Sieger zu Berlin zeigt.
Vom Bromberger Blutsonntag und den Todesmärschen verschleppter Deutscher nach Kriegsbeginn
künden zahlreiche Berichte. Über 5000 Tote, darunter viele Geistliche beider Konfessionen!
Dies alles rechtfertigt bestimmt nicht die darauf folgenden deutschen Repressalien und Vergeltungen! Erklärt aber doch einiges.
Schuld kann immer nur individuell sein! Die über 14 Millionen vertriebenen Deutschen aus dem Osten hatten mit den Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, in ihrer erdrückenden Mehrheit NICHTS zu tun! Sie haben die schwerste Zeche gezahlt:
DEN VERLUST DER HEIMAT.
Der Heubuder Rudi hätte gerne, daß auch die Polen in Deutschland ein Denkmal bekommen.
Warum nicht. Aber gleichzeitig hätte ich gerne eine Entschuldigung der polnischen Regierung für die Vertreibung und der damit verbundenen Verbrechen an den deutschen Vertriebenen!
Polen hat seine Ziele der Zwischenkriegszeit erreicht.
Was uns bleibt ist die Trauer über eine 700jährige Geschichte, die wohl endgültig zu Ende gegangen ist.
Helmut
Ich hätte nicht gedacht, daß ich hier im Forum noch einmal schreiben würde, aber nach dem Lesen von Beiträgen zum Thema: „Deutsches Polen-Institut“ muß ich etwas dazu schreiben.
Den Beitrag vom Weimaraner (Dieter) kann ich nur unterschreiben!
Natürlich hat Polen unter deutscher Herrschaft unmenschlich gelitten, keine Frage, aber haben nicht die auch Polen die in den 1920 zu Polen gekommen Gebieten Deutschen kujoniert?
Der Verfasser des Buches „Geheime Ostfront“ , Oscar Reile hat dies sehr anschaulich beschrieben!
In der Zwischenkriegszeit hat Polen nichts unversucht gelassen gegen Deutschland zu hetzen.
Ein paar Beispiele:
„Gazeta Gdansk“ vom 9.Okt. 1925
„Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird… Sollte dies nicht auf friedlichem Wege geschehen, dann gibt es ein zweites Tannenberg...“
Aus dem Manifest des polnischen „Westmarkenvereins“, April 1926
„Die natürliche Grenze Polens im Westen ist die Oder, im Osten die Düna.
Unsere aktuelle Devise ist die: “von Stettin bis Polangen.“
„Mocarstwowiec“ 1930
„wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Tannenberg in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden die Tannenberg in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser ideal ist, Polen mit den Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangene genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit einem Krieg gegen Deutschland überraschen.“
FAZ vom 31.8.1979
„Polen 1939 – gesehen mit britischen Augen.“ Englische Diplomaten beschreiben Stimmungen und Pläne der Polen vor Ausbruch des Krieges.
Auszüge. „Die ersten psychologischen Auswirkungen dieser anglo-französischen Beistandsversprechen konnten die beiden Londoner Diplomaten bereits auf ihrer ausgedehnten Informationsreise beobachten, stellten sie doch gleich am Anfang ihres Berichtes fest: “Der britische Vizekonsul von Kattowitz erzählte beispielsweise, daß die dortigen polnischen Beamten sich seit unsere Garantie „schrecklich anmaßend“ gezeigt hätten und von einer schnellen Niederlage Deutschlands und einer Besetzung Breslaus sprächen“ , um dann auf die Stimmung der Bevölkerung auf dem Lande zu sprechen zu kommen. Gladwyn Jebb schreibt:
“Wieder einmal verlangte es die Bauern auf einem Besitz südlich von Thorn, nach einem Gang gegen die Deutschen. Dieses bestätigte der geistig hochgebildete Leiter der Wirtschaftsabteilung im Außenministerium, Herr Wezelaki, der sagte, daß der Kriegsgeist und die antideutsche Einstellung der Bauern teils auf rassische und teils auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen sei. (Bevölkerungswachstum und daraus folgender Appetit auf deutsches Bauernland.“) Dieser Siegeszuversicht, die sich nicht zuletzt auf den Ausbruch eines „allgemeines Krieges“ stützte, entsprach im übrigen auch ein Gemälde, das der polnische Oberkommandierende, Marschall Rydz-Smigly, bereits im Sommer 1939 in Auftrag gab und das ihn hoch zu Roß in voller Gala-Uniform als Sieger zu Berlin zeigt.
Vom Bromberger Blutsonntag und den Todesmärschen verschleppter Deutscher nach Kriegsbeginn
künden zahlreiche Berichte. Über 5000 Tote, darunter viele Geistliche beider Konfessionen!
Dies alles rechtfertigt bestimmt nicht die darauf folgenden deutschen Repressalien und Vergeltungen! Erklärt aber doch einiges.
Schuld kann immer nur individuell sein! Die über 14 Millionen vertriebenen Deutschen aus dem Osten hatten mit den Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, in ihrer erdrückenden Mehrheit NICHTS zu tun! Sie haben die schwerste Zeche gezahlt:
DEN VERLUST DER HEIMAT.
Der Heubuder Rudi hätte gerne, daß auch die Polen in Deutschland ein Denkmal bekommen.
Warum nicht. Aber gleichzeitig hätte ich gerne eine Entschuldigung der polnischen Regierung für die Vertreibung und der damit verbundenen Verbrechen an den deutschen Vertriebenen!
Polen hat seine Ziele der Zwischenkriegszeit erreicht.
Was uns bleibt ist die Trauer über eine 700jährige Geschichte, die wohl endgültig zu Ende gegangen ist.
Helmut
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