Ehemalige Rodelbahnen in Danzig-Langfuhr

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  • daggel
    Forum-Teilnehmer
    • 09.03.2008
    • 169

    #1

    Ehemalige Rodelbahnen in Danzig-Langfuhr

    Hallo

    kann mir eventeuel Jemand von Euch berichten wo die Kiddis aus Langfuhr zur Schule gingen, welche Kirchen zuständig waren. Kann Paps ja nicht mehr fragen.

    Sind in diesem Forum auch "alte" Langfuhrer oder kennt ihr zufällig welche? Vielleicht kann ich mit viel Glück jemanden Finden, der sich an Familie Born erinnert.

    Herzlichen Dank
  • Heibuder
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 751

    #2
    Zitat von Danziger Klaus
    Sind KIDDIS etwa auf deutsch "KINDER"??? ...
    Na klar, Klaus; das ist doch die moderne, denglische Umgangssprache unserer Enkel!
    Das Gegenteil von Kiddies sind (wir) die Oldies, Mama ist Mom und Papa ist Daddy,
    ein Dummkopf ist ein Dummy, der Fluch Scheiße heißt heute Fuck oder Shit oder Bullshit usw.;
    das lernen unser "Youngsters" schon von früh morgens an im TieWie (TV).
    Jo woaßt, do is mia bairisch liaber, host mi!
    Es grüßt der Heibuder!

    "Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz." (R.Fernau)

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    • Gisela Kamphenkel
      Forum-Teilnehmer
      • 15.02.2008
      • 60

      #3
      Danzig Langfuhr

      Hallo Daggel Aus welcher Zeit suchst Du denn Kiddis?1972 bin ich in dieSzkola Podstawowa Nr89 gegangen.Unsere Kirche hieß Sw.Andrzeja Boboli Liebe Grüsse Gisela

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      • daggel
        Forum-Teilnehmer
        • 09.03.2008
        • 169

        #4
        Hy

        Also mein Paps ist 1932 in Danzig-Langfuhr geboren und wenn er mit sechs Jahren eingeschult wurde dann müsste das 38 oder 39 gewesen sein. Ich weiss, dass er die Volksschule besucht hat.

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        • daggel
          Forum-Teilnehmer
          • 09.03.2008
          • 169

          #5
          Hy

          Also mein Paps ist 1932 in Danzig-Langfuhr geboren und wenn er mit sechs Jahren eingeschult wurde dann müsste das 38 oder 39 gewesen sein. Ich weiss, dass er die Volksschule besucht hat.

          Sag mal liebe Gisela, kannst Du mir vielleicht verraten wie die Schule und Kirche in der Zeit hieß? Wenn es die denn da schon gab?

          Kommentar

          • Pietzkendorf, +12.01.2009

            #6
            Schule in Langfuhr.

            Hallo,

            wenn dir die Auskunft eines 88 Jahre jungen Langfuhrer genügt, so ging Dein Vater in Der Knabenschule in der Bahnhofstrasse. Natürlich wuerde auch Dein Vater Dein Kauderwelsch nicht verstehen, denn er sprach damals Danzigerich, oder lupenreines Deutsch.

            Arthur der Veteran.

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            • daggel
              Forum-Teilnehmer
              • 09.03.2008
              • 169

              #7
              Hallo

              Natülich reicht mir das. Eure Altersgruppe kann mir schließlich mehr über die Geburtsstadt meines Paps berichten.

              Weiss jemand von Euch, ob die "Knaben" dort im Musikunterricht gelernt haben Instrumente zu spielen. Paps kannte "Quetschkomode", wie er dazu sagte, und Mundharmonika spielen. Wo er das gelernt hat, weiss ich nicht.

              Wieso eigendlich Kauderwelsch? Ich finde, ich rede, schreibe ganz normal. Sogar mein Junior versteht mich

              daggel

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              • daggel
                Forum-Teilnehmer
                • 09.03.2008
                • 169

                #8
                PS. Paps sprach beides

                Kommentar

                • Pietzkendorf, +12.01.2009

                  #9
                  daggel Dagmar

                  Also lieber Dagmar,

                  mein Name ist Arthur Krueger bin ein waschechter Langfuhrer fast 88 Jahre jung und lebe seit der Vertreibung aus Danzig in Italien. Ich mag keine Vermischung der
                  -deutschen Sprache mit englischen Untermischung. Ich spreche seit 63 Jahre italienisch und muesche es auch nicht mit der Deutschen. So kannst Du von mir alles
                  ueber Langfuhr erfahren. Es gab in Langfuhr zwei Knabenschulen. Du musst mir schon sagen wo Dein Vater gewohnt hatte. Das Mundharmonika spielen war ein Volkssport fuer uns Jungens, sowie Ziehharmonika. Das lernte man außerhalb der Schule. Stelle mir Fragen, ich werde sie Dir beantworten.

                  Gruesse Arthur.

                  Kommentar

                  • daggel
                    Forum-Teilnehmer
                    • 09.03.2008
                    • 169

                    #10
                    Recht herzlichen Dank

                    Leider habe ich Straßennamen vergessen, wenn Paps überhaubt welche genannt hat. Jahresangaben machte er auch nicht, aber das war damals nicht nötig, denn Paps hat so spannend erzählt, dass uns die Jahreszahlen dabei nicht interessiertn.

                    Nun lebt auch Paps seid 18 Jahren nicht mehr und ich bin jetzt doch irgendwie traurig darüber nie danach gefragt zu wann er denn das alles erlebte.

                    Um die Gegend, wo Papa wohnte besser eingrenzen zu können muss ich wohl oder übel in meinem Gedächtnis kramen und mich an kleine Einzelheiten aus seinen zu erinnern.

                    Also Geboren wurde er 1932 in Langfuhr und wenn ich mich recht erinnere war seine Mama von Beruf Köchin. Ihre Arbeitszeiten waren anscheinend nicht "Kinderfreundlich", weil Paps viel zu Hause helfen musste. Unteranderem auch kochen.

                    Gab es in Langfuhr ein Wäldchen oder eine hügeliege Gegend, in der die Kinder im Winter Schlitten gefahren sind? Dor in der Nähe müsste sein Elternhaus gestanden haben.

                    Verdammt schwer, sich an Erzählungen zu errinnern, die oft in seiner eingenen Jugend hörte. Denn später war der Enkel das Thema überhaubt.

                    Naja, Paps hat es nun nicht mehr miterlebt, wie die Grenzen geöffnet wurden, aber ich denke er würde sich freuen, wenn ich wenigsten herausfinden würde wo die Überreste von Oma und Opa liegen.

                    Also noch mal recht herzlichen Dank

                    daggel

                    Kommentar

                    • daggel
                      Forum-Teilnehmer
                      • 09.03.2008
                      • 169

                      #11
                      Tschuldigung hab die Erzählungen unterschlagen.

                      Kommentar

                      • Gisela Kamphenkel
                        Forum-Teilnehmer
                        • 15.02.2008
                        • 60

                        #12
                        Schule in Langfuhr

                        Hallo Daggel Sorry das ich mich jetzt erst melde.Aber ich mußte meine Hausaufgaben fertig stellen Meine Schule gab es in den 30gern noch nicht Wir wohnten in einer neu errichteten Siedlung mit den netten Namen Grünes Dreieck Liebe Grüsse Gisela

                        Kommentar

                        • Wolfgang
                          Forumbetreiber
                          • 10.02.2008
                          • 11623

                          #13
                          Zitat von daggel
                          Gab es in Langfuhr ein Wäldchen oder eine hügeliege Gegend, in der die Kinder im Winter Schlitten gefahren sind? Dor in der Nähe müsste sein Elternhaus gestanden haben.
                          Hallo Dagmar,

                          ich bin gerade in Saspe und kann hier (tagsüber) von unserer Wohnung aus über Langfuhr hinweg auf den hügeligen Höhenzug blicken, von dem gesagt wird, oben fange die "Danziger Höhe" an.

                          In Langfuhr kann es sehr huegelig sein´und es gab etliche verschiedene Rodelmöglichkeiten, so z.B. im Jäschkental. Meine Mutter wurde ebenfalls in Langfuhr geboren, in Johannistal, und dort fuhr sie Schlitten auf Zinglers Höhe.

                          Zuerst sollten wir herausbekommen, wo Dein Vater wohnte. Wenn wir das wissen, dürfte es nicht schwierig sein, die schönsten Rodelplätze in der unmittelbaren Umgebung zu finden.

                          Informationen über das alte Langfuhr kannst Du auch in den "Erlebnisberichten" finden unter:
                          https://www.danzig.de/forumdisplay.php?f=44

                          Viele Grüße
                          Wolfgang
                          Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                          Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                          Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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                          • daggel
                            Forum-Teilnehmer
                            • 09.03.2008
                            • 169

                            #14
                            Hallo

                            Ich habe gerade mal ein paar alte Bilder mit Text drunter angesehen und da kam mir die das Paps mal etwas über eine Rodelbahn sagte. Und zwar war Paps beim Bauern Peters auf der bergigen Wiese, die bei uns "Siebenbergen" hieß und als mein Bruder dann die gefüchtete "Todesbahn" runter gerodelt ist und dabei beiner in dem Teich landete da sagte Paps "Schade das es hier nicht so eine schöne und lange Rodelbahn wie bei uns gibt". Seid dem geschehen wollte er nicht mehr, dass wir dort Rodeln gingen.

                            Also denke ich das er die unter den einen Bild genannte Rodelbahn meinte.

                            daggel

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                            • daggel
                              Forum-Teilnehmer
                              • 09.03.2008
                              • 169

                              #15
                              Hallo Wolfgang

                              so eben habe ich dem kirchlichen Suchdienst die vollen Daten von Paps übermittelt, habe noch zusätzlich mitgeteile, das er in den 50er Jahren in Amerika war.

                              Ich habe gestern Abend noch mal über diese Rodelbahn nachgedacht und warum ich eigendlich nach Rodelmöglichkeiten gefragt habe.

                              Da kam fogendes bei raus.

                              In der Zeit, als bei uns wirklich die letztenmale Schnee lag, da hat die Stadt für die Kinder eine Rodelbahn gebaut. Wir haben Paps mitgenommen und der sagte leicht entteuscht "Mann ist die kurz unsere waren viel viel Länger". Na ja neugierig wie Kinder sind fragten wir dann auch wie lang den. Und Paps hatte Mühe uns die Ausmasse zu verdeutlichen. Heute denke ich das diese Bahn einige Kilometerchen sein musste. Den usere war vielleicht so 500 m lang und das war bei uns im flachen Land schon ganz schön.

                              Kann es sein das es auf der Rodelbahn auch irgendwelche Abzweigungen gab?

                              daggel

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