Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

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  • Grabbi
    Forum-Teilnehmer
    • 16.01.2012
    • 433

    #16
    AW: Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

    Einen wunderschönen guten Abend Wolfgang,

    ja dort gab es eine Laubenkolonie, aber ich glaube die wurde erst nach 1942 angelegt.

    Mein Urgroßvater hatte dort eine Laube und als ich Ende der 60-iger dort war, haben wir im Garten Fotos gemacht, da hatte mein Großonkel mit der Familie seiner Tochter die Laube. Die Tochter ist übrigends meine Großcousine, die wahrscheinlich noch in Aleja gen. Józefa Hallera gegenüber der Laubenkolonie Ecke ul. Wczasy wohnte und vielleicht auch noch da wohnt wie ich Dir ja schon mal in einer PN geschrieben habe.

    Wenn man bei Google Satelit die ul. Wczasy eingibt, kann man auch noch die Reste der Laubenkolonie sehen. Vielleicht hat meine Großcousine oder ihr Sohn dort auch den Garten.

    Hans-Jörg ist bereits am Suchen in seinen Unterlagen. Wäre super, wenn er was finden sollte.

    Übrigends finde ich es toll, dass einem hier im Forum alle so behilflich sind. Leider kann ich selbst nicht allzu viel beitragen, da ich momentan noch am Anfang meiner Ahnenforschung bin und ja selbst nicht aus Danzig bin, sondern nur mein Vati und seine Vorfahren und er kann sich leider auch nicht mehr an so vieles erinnern und erzählt überhaupt recht wenig. Vielleicht weil auch mit seiner Familie als er 1945 erst 10 Jahre alt war für 3 Jahre nach Königsberg musste, weil sein Vater (er baute in Danzig bis 1945 U Boote) dort nachdem er in Danzig in der Schichau Werft einiges für und mit den Russen abgebaut hat in Königsberg dort wieder aufbauen musste. Sein Großvater, der in Langfuhr lebte und in Brösen den Garten hatte, ist auch mit nach Königsberg, da er seine Tochter mit den Kindern nicht allein gehen lassen wollte, da mein Opa ja in Königsberg arbeiten musste. 1948 sind sie dann mit Güterzügen nach Deutschland gebracht worden. Mein Uropa kam leider nicht mit zurück. Er ist in Königsberg verhungert.

    Kennst Du vielleicht noch jemand im Forum der auch von der Schichau Werft war und vielleicht sogar auch nach Königsberg musste und dann erst nach Deutschland kam?

    Übrigends zog mein Vater mit seiner Familie ca. 1942 oder 1943 von Langfuhr nach Stolzenberg in die Schichausiedlung. Leider weiß ich nicht in welche Straße. Nur dass es die Hausnummer 13 war und dahinter Felder und Wiesen begannen und ein Weg der nach Langfuhr führte. Gegenüber der Häuser sollte ein Gefangenenlager, ich glaube mit Engländer oder Franzosen gewesen sein. Die Soldaten haben den Kindern immer Bonbons gegeben sagt mein Vati.

    Weißt Du wo das gewesen sein kann? Ich habe auch noch zwei Fotos von Ende der 60-iger wo ein bißchen von den Häusern was zu sehen ist. Vielleicht könnte das auch weiter helfen oder gibt es hier im Forum jemand der dort in der Nähe in Stolzenberg lebte.

    Bringt es was, wenn all diese Fragen hier stehen oder müsste ich da was aufteilen im Forum und wenn ja wie und wo? Oder müsste ich da jemand eine persönliche PN schicken und wenn ja wem?

    Wie Du schon siehst, wenn ich einmal anfange, kommen Fragen über Fragen.

    Herzliche Grüsse aus dem heute etwas grauen Brandenburger Land
    Angelika
    Herzliche Grüsse aus dem schönen Fläming
    Angelika
    Grabinski, Kandsorra/Kandziora, Kreft, Chlechowitz, Klawikowski, Merchel, Bertling,
    Paschke, Potrykus, Ladmann, Wiczkowska, Kryszowska, Juckel, Okrey

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    • Wolfgang
      Forumbetreiber
      • 10.02.2008
      • 11623

      #17
      AW: Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

      Schönen guten Abend,
      hallo Angelika,

      wenn Du die genauen Google-Koordinaten angeben kannst, könnte ich bei meiner nächsten Danzig-Fahrt mal schauen wie es heute dort aussieht. Heute war ich da in der Nähe, und das nächste Mal wird sicherlich binnen der nächsten vier Wochen sein.

      Angelika, Deine Anfragen müssten eigentlich über mehrere Unterforen verteilt werden - obwohl sie einen klaren Zusammenhang haben. Und deswegen lassen wir sie auch in diesem Thema

      Viele Grüße aus dem Werder
      Wolfgang
      Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
      Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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      • Grabbi
        Forum-Teilnehmer
        • 16.01.2012
        • 433

        #18
        AW: Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

        Hallo Hans-Jörg,

        erstmal vielen Dank für's Suchen.

        Gib mal bei Google Satelit die ul. Wczasy ein, dann kannst Du auch noch die Reste der Laubenkolonie sehen.

        Also die Laubenkolonie muss direkt zur Ostseestrasse gehört haben, denn auf dem Foto was ich mir gerade angesehen habe, steht an der Laube 245 und da mein Großonkel in der Aleja gen. Józefa Hallera 249 wohnte, liegt das genau an dieser besagten Kreuzung.

        Mein Uropa Herrmann Kandsorra wohnte bis 1945 im Schellmühler Wiesendamm 10 in Langfuhr. Ich nehme an, dass er nicht ständig in der Laube wohnte und ob sein Sohn Paul Kandziora zu der Zeit vielleicht schon in der Laube wohnte oder woanders, weiß ich nicht. Denn in das Haus in der Aleja gen. Józefa Hallera 249 konnte er ja erst nach dem Krieg einziehen. Das sind ja da alles Altneubauten. Vorher war dort ja alles frei.

        Gibt es denn noch Adressbücher von 1943 bis 1945 oder sogar von später?

        Viele Grüße
        Angelika
        Herzliche Grüsse aus dem schönen Fläming
        Angelika
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        • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
          Forum-Teilnehmer
          • 10.02.2008
          • 5206

          #19
          AW: Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

          Hallo Angelika
          Nach 1942 gab es keine Einwohnerbücher mehr ( jedenfalls nicht online )
          Wären sonst schon da bzw. ich hätte diese.
          Also da ist das Problem !!!

          Habe bisher vergeblich auch andere Quellen gesucht.
          Viele Grüße
          Hans-Jörg

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          • Grabbi
            Forum-Teilnehmer
            • 16.01.2012
            • 433

            #20
            AW: Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

            Hallo Wolfgang,

            hier die Koordinanten:



            Da kann man noch die Reste der LK sehen.

            Kannst Du dich in dem Zusammenhang auch mal mit um mein Anliegen aus der PN kümmern?

            Meinst Du das Leute aus Stolzenberg auch in dieses Thema schauen oder zum Thema Schiach Werft?

            Herzliche Grüsse und noch einen schönen Abend
            Angelika
            Herzliche Grüsse aus dem schönen Fläming
            Angelika
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            • Hansgeorg Bark
              Forum-Teilnehmer
              • 22.10.2009
              • 61

              #21
              AW: Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

              Hallo Wolfgang.und einen guten Morgen.Eine Laubenkolonie gab es Noerdlich von Lauental,wenn man von Lauental nach Broesen ueber der Saspay Brueke links lag die Laubencolonie eine abkuerzung nach Lanfuhr zu gehen,bis19/45 waren es nur Lauben mit straeber Gaerten, Grabbi schreibt fon einen Lager ich weis nur das am Paulbenekeweg Baracken gestanden haben,es waren Russisce gefangene mit Deutsche Bewachung ,die die Vernebilung bei luft Angriefen eingetzt wurden,und diesen Russen sind Frei rum gelaufen,Gruss aus Ontario Hansgeorg Bark

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              • Bartels
                Forum-Teilnehmer
                • 25.07.2012
                • 3448

                #22
                AW: Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

                Hallo Geigersohn,

                da es auch Werkswohnungen bei Schichau gab (Schichau-Kolonie) ist es denkbar, dass er Unterstützung erhielt, wenn er keine Werkswohnung in Anspruch genommen hat.
                Beste Grüsse
                Rudolf H. Böttcher

                Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                Familie Zoll, Bohnsack;
                Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                • Geigersohn
                  Forum-Teilnehmer
                  • 04.12.2009
                  • 688

                  #23
                  AW: Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

                  Danke Rudolf,
                  für Deinen Hinweis. Hast Du dies irgendwo gelesen oder
                  erinnerst Du dies aus Erzählungen? An diese Variante
                  hatte ich noch gar nicht gedacht.
                  Schönen Gruß von der Ostsee
                  von Geigersohn

                  Kommentar

                  • Grabbi
                    Forum-Teilnehmer
                    • 16.01.2012
                    • 433

                    #24
                    AW: Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

                    Hallo Hansgeorg,

                    wie schon gesagt, mein Vater bekam von den Engländern immer Bonbons und ich habe auch im Internet als ich nach dem Lager gesucht habe viele Einträge von englischen und französischen Kriegsgefangenen gefunden, die von dem Lager in Stolzenberg berichten. Die Gefangenen sollen demnach auch beim Bau der Schichausiedlung mitgeholfen haben. In Stolzenberg soll ein Außenlager von Stammlager XXB -Marienberg gewesen sein.

                    Hier ein paar Links zu dem eben angesprochenen Lager Stolzenberg:


                    Phase 3
                    'The first picture we saw was at another camp in Stolsenburg in Danzig and I remember it was the first time I heard Vera Lynn sing though I can not remember the song. Later we found out that she was the Forces Sweetheart. One of the men got dressed in clothes he had borrowed from some French civilian workers and went off to the pictures where he got talking to a German girl. All went well until the interval when he lit an English cigarette which gave him away. The report made big headlines in the local papers.'


                    I cannot recall his specifically mentioning the camp number but he certainly said that he was at Marienburg. I understand that he spent time away from the main camp on various working parties at "Stolzenburg, Danzig" and also "Elbing."
                    von Rod Arnold

                    On the 15th January 1945 the Russians started their big offensive and the Germans decided to evacuate us ...

                    POW Stalag XXA, Stalag XXB und Stalag IIA
                    Guardsman Nummer 2735109 Häftlingsnummer 7592
                    On the 26th December 1942 the Germans opened their hearts and allowed us to play Stolzenberg camp at football. We lost 5-3 not bad as most of us hadn’t played for three years.


                    ‘I REMEMBER’ by Stanley Rayner.
                    2,000 men who began the long trek from Stolzenburg Camp to the west.


                    ..Dla podobozu Stolzenberg mam tylko jeden dokument - jest to miesięczny raport o ruchu jeńców z 02 grudnia 1942 roku. Jak z niego wynika w dniu 01 grudnia było w obozie 440 jeńców, 01 lisopada było ich o siedmiu więcej. W ciągu listopada ze składu osobowego zostali skreśleni: Barron nr obozowy 16241, Warwick nr 4889, Allen 6113, Bosworth 16634, Bryant 12449, Billingsleg 10169 oraz Foot 12368. Raport podpisał Rollmeier, Unteroffizer. Co się z nimi stało nie wiadomo. Czy zostali odesłani do Malborka, czy zmarli, czy pojechali do innych obozów pracy? - tak na marginesie - jeńcy pracowali przy budowie osiedla bloków na Chełmie..."
                    Davon eine etwas verunglückte Google Übersetzung:
                    ".. Für sub Stolzenberg nur ein Dokument -. Ein monatlicher Traffic Report von Gefangenen aus 2. Dezember 1942 waren 440 Gefangene in dem Lager, wie es am 01. Dezember erscheint, 01 lisopada gab es etwa sieben weitere Während November mit. gekreuzt wurden Zusammensetzung Barron Häftlingsnummer 16241, Warwick Nr. 4889, Allen 6113, 16634 Bosworth, Bryant 12449, 10169 und Fuß Billingsleg 12368. Rollmeier unterzeichneten Bericht Unteroffizer. Was geschah mit ihnen ist nicht bekannt. Haben Malbork wurden oder gesendet starben oder gingen in andere Arbeitslager - by the way - Häftlinge arbeiteten in den Bau von Wohneinheiten auf dem Chelm ... "


                    Hier gleich die Google Übersetzung:
                    Für sub Stolzenberg nur ein Dokument - ein monatlicher Traffic Report von Gefangenen vom 02. Dezember 1942. Wie es am 01. Dezember erscheint waren 440 Häftlinge im Lager, 01 lisopada gab es etwa sieben weitere. ....

                    Herzliche Grüsse
                    Angelika
                    Herzliche Grüsse aus dem schönen Fläming
                    Angelika
                    Grabinski, Kandsorra/Kandziora, Kreft, Chlechowitz, Klawikowski, Merchel, Bertling,
                    Paschke, Potrykus, Ladmann, Wiczkowska, Kryszowska, Juckel, Okrey

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                    • ada.gleisner
                      Forum-Teilnehmer
                      • 17.02.2008
                      • 882

                      #25
                      AW: Unterstützungen bei Hausbau in Laubenkolonien

                      Gruß an alle,
                      Schichau und Stolzenberg interessieren mich immer. Mein Vater war damals Bauleiter der Schichau-Siedlung auf dem Stolzenberg. Auch ich erinnere mich an ein Gefangenenlager, es waren Engländer. Einige haben auch bei uns Gartenarbeit gemacht. Leider habe ich mich als Kind nicht so sehr für solche Dinge interessiert, nur mal hin und wieder etwas aufgeschnappt. Mikt abendlich Grüßen von Ada
                      Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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