Erinnerungen 1946

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  • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
    Forum-Teilnehmer
    • 13.02.2008
    • 3493

    #46
    AW: Erinnerungen 1946

    Lieber Kurt ! Hatte heute ein bischen herumgestoebert, in den emails, und las auch Deinen Brief noch einmal durch. Menschen die so viel Schweres durchmachen mussten, haben es tief in sich vergraben. Es geht meinem Schwesterchen so, mit der ich ja aus diesem Chaos in 1945 entkommen bin. Nur langsam oeffnete sie sich und unter Traenen hatten wir oefters miteinander tiefgehende Stunden, die ihr halfen, ueber Dinge hinwegzukommen. Vergessen kann man nicht, aber darueber hinwegzukommen muss man diese dunklen Stunden an's Licht bringen. Es hat meinem Schwesterchen viel geholfen und noch heute fangen oft die Gespraeche an mit : "WEISST DU NOCH........" Sie war damals 10 Jahre alt und ich 16, die einzigen die von der Familie noch am Leben waren. Nur spaeter fanden wir meinen Vater und meine aeltere Schwester in der amerikanischen Zone. Falls Du noch nicht ueber alles hiweg bist Kurt, versuche einmal einer vertrauten Person Dein Herz auszuschuetten. Es hilft! Liebe Gruesse von der FEli

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    • Gerhard Jeske
      Forum-Teilnehmer
      • 24.08.2014
      • 737

      #47
      AW: Erinnerungen 1946

      Als ich mit fünfzehn Jahren in der Jugendherberge kaserniert war maschierten wir an einer Laubenkolonie vorbei und dann links auf einen Sportplatz, das war logisch, dass bei einer J.-Herberge ein solcher Platz angelegt wurde
      Gerhard Jeske

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      • Beate
        Administratorin
        • 11.02.2008
        • 4836

        #48
        AW: Erinnerungen 1946

        Ihr Lieben,

        hab einige Beiträge in Felis Plachanderthema - hierhin - verschoben.

        Schöne Grüße Beate
        ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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        • Gerhard Jeske
          Forum-Teilnehmer
          • 24.08.2014
          • 737

          #49
          AW: Erinnerungen 1946

          Was hier überhaupt nicht bedacht wird ist Folgendes. Die Deutschen waen nicht wehrlos. Zum Beispiel hätten die Frauen Streiken können, wie es die Frauen 1918 gemacht hatten, damals lösten diese Streiks die Revolution aus. Wir sollten eigentlich mal darüber nachdenken, warum solches Aufbegehren der Bevölkerung nicht schon ab 1939 stattfand. Auf Hamburg fielen in den Bombennächten vom 24. Juli - 3.August 100 000 Bomben ud Phosphor nieder, 35 000 Menschen wurden dadurch getötet. Die NS Führung und die bei Hamburg kasernierten SS Verbände wurden unruhig und setzten ihre Verbände in Alarmbereitschft, denn sie meinten, dass es einen Aufstand der Bevölkerung geben wird. Der Aufstand fand nicht statt, die Bevölkerung, nicht nur in Hamburg, ließ sich weiter die Bomben auf die Köpfe fallen. Das ist eine Tatsache, die ich bis heute nicht begreifen kann. Gerhard Jeske Hamburg

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