Erinnerungen 1946

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  • Martschinke
    Forum-Teilnehmer
    • 07.03.2008
    • 404

    #1

    Erinnerungen 1946

    ich gehörte auch zu den Versteckten, die Kettenhunde hatten Pech,
    weil sie mein Versteck nicht finden konnten, aber am Ende des Sterbens
    war ihnen wohl die Lust selbst dazu vergangen.
    Ich kann mich noch erinnern als ich 1946 in Neugarten einen Job gefunden
    hatte, es hieß heute werden am Kaninchenberg Deutsche erhängt. Meine
    Arbeitsstelle, Odenstr. Wroslawska Nr. 9 Chablewski war doch ganz in der Nähe dieser
    Henkerstelle, und ich hatte mich im Hinterhalt aufgehalten, weil es viel zu
    gefährlich für Deutsche Neugierige dort war. Ich konnte nur sehen, wie
    die Todeskandidaten mit Lastwagen zu der Stelle gefahren wurden.
    Die polnischen Mitarbeiter erzählten mir, die Miliz hatten Querbalken
    aufgerüstet, daran die Schlinghängen befestigt, die Lastwagen fuhren
    darunter, die Schlingen wurden den Gefesselten um den Hals gelegt,
    und dann fuhren die Laster weiter zum nächsten Hängebalken.
    Anchließend hörte ich noch das geschossen wurde. Die Galgen reichten
    nicht aus und die Letzten wurden erschossen. Später hörte ich, das die
    Plätze in Schießstange für Neuankömmlinge geleert werden mussten.
    So war es dann wohl. Erst die Einen, und dann die Andern.

    Frohe Ostern

    Martschinke





    Martschinke
  • Mandey +08.03.22
    Forum-Teilnehmer
    • 08.02.2009
    • 540

    #2
    AW: Erinnerungen 1946

    Hallo Martschinke,
    ich gehörte auch zu den Versteckten, Du hast Mut bewiesen,mein Respekt.
    Freundlichen Gruß v.Heinz Mandey.

    Kommentar

    • StampCollector
      Forum-Teilnehmer
      • 19.01.2014
      • 924

      #3
      AW: Erinnerungen 1946

      Hier auch einmal zwei Wikipedia-Artikel zur Information:

      Feldjäger: Im Dritten Reich hiessen diese Einheiten Feldgendamerie. Sie waren teilweise auch am Holocaust beteiligt.



      Dann auch noch die "Geheime Feldpolizei": Diese Einheiten waren auch mit dem RSHA verbunden...
      Hier wurden auch "Hiwis" (Hilfswillige) eingesetzt (z.B. Ukrainer).

      SC

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      • Ulrich 31
        Forum-Teilnehmer
        • 04.11.2011
        • 8561

        #4
        AW: Erinnerungen 1946

        Hallo Martschinke,

        Dein Bericht unter #47, der die Geschehnisse am Kaninchenberg 1946 schildert, hat mich sehr berührt. Ich habe bis Anfang 1945 nicht weit von dort entfernt gewohnt, mein Schulweg bis Frühjahr 1944 führte mich dicht daran vorbei. Wenn ich in Kürze wieder in Danzig sein werde, werde in diesem Gedenken dort bewusst vorbeigehen.

        Zu Deiner genannten Arbeitsstelle: Mit "Odenstr." und "Chablewski" kann ich nichts anfangen, nur mit "Wroslawska" (= Wrocławska = früherer Orselnweg in Schidlitz). Kannst Du mir bitte die beiden ersten Angaben erläutern? Wer waren dort Deine Arbeitgeber? - Danke!

        Trotz dieser bedrückenden Erinnerungen wünsche auch ich Dir schöne Ostertage im Heute.

        Ulrich

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        • Martschinke
          Forum-Teilnehmer
          • 07.03.2008
          • 404

          #5
          AW: Erinnerungen 1946

          ja, ich kann und möchte ein wenig korrigieren. als wir 1945 , also meine Mutter, Großmutter und ich unser Haus verlassen
          mussten, gingen wir einfach mit einem kleinen Pindel Sachen des Nachts fort in Richtung Stadt, natürlich nicht der offenen
          Straße, sondern parallel dem Radaunendamm als Schleichweg bis die Radaune ihren Lauf nach Krampitz nahm. Wir
          entschieden uns doch lieber für den Weg gerade aus in Richtung Ohra. Wir kamen an ein sehr altes Haus vorbei, wir
          dachten es sei unbewohnbar, aber zu unserer freudigen Überraschung wurden wir von einem deutschen Ehepaar darin
          empfangen. Wir konnten bis zum Morgen bleiben und fanden dann ein leerstehendes Haus in Großwalddorf. Von hier
          aus ging ich sofort auf Arbeitsuche, es gab ja zu der Zeit noch viele Danziger in der Stadt. In der Zeit half ein Danziger
          den Andern so gut, wie er nur konnte. Die Innenstadt von Danzig war zerstört und deshalb ich ging nach Neugarten .
          Ich fand dort gleich eine Arbeit, weil ein Pole in Danzig bei der Fima Schmidke, Große Wollwebergasse sich selbstständig
          gemacht hatte. Der Pole hieß Leon Chablewski, ich ging durch die Straße und sah wie aus dem Hause in Wroslawska 9
          jemand mit einer Rechenmaschine kam, daraufhin nahm ich sofort Kontakt auf und tatsächlich ich hatte meine Arbeits-
          Stelle gefunden. Die Straße hatte zu der Zeit einen deutschen Namen, und nach 65 Jahren schon in Vergessenheit
          geraten, aber als ich vor 4 Jahren in Danzig war suchte ich die Straße wieder auf. Ich erkannte das Haus sofort wieder,
          es hat sich überhaupt gar nicht verändert. Natürlich ist das heute wieder ein Wohnhaus. Mit den Leuten im Hause hatte
          ich mich auch unterhalten. Die Firma besteht schon längst nicht mehr, sie kann auch nicht weil der Berufszweig schon
          seit 1970 ausgestorben ist. Heute gibt es Computer und Drucker und die mechanischen Betriebe konnten sich auf die
          revolutionären, technischen Veränderungen nur in den seltensten Fällen umstellen. Die Leute im Hause hatten mir
          auch die Innenbauten gezeigt, und daselbst hat sich auch nichts verändert, es ist heute noch wie vor 70 Jahren.
          Dies Ehepaar Chablewski hatte zu meiner Zeit damals 2 Schulpflichtige Töchter, ich hatte bei meinem letzten Danzig-
          Besuch versucht etwas von Ihnen zu erfahren, leider ohne Erfolg. Die Mädchen haben sicherlich geheiratet, andere
          Name und somit sind dann alle Spuren verwischt.
          Ich freue mich immer über jeden Kontakt mit Danzigern, wenn ich hier auch heute wirtschaftlich, finanziell ganz gut
          betucht bin, es kommt mir immer noch ein kleiner Wermuts-Tropfen hoch, wenn ich auch nur an Danzig denke.

          Ich wünsche Dir auch schöne Ostertage

          martschinke

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          • Martschinke
            Forum-Teilnehmer
            • 07.03.2008
            • 404

            #6
            AW: Erinnerungen 1946

            Hallo Mandey
            unverständlicherweise ist mein Bericht an Dich von mir,
            nicht von dem Forum aus Gründen von Security-Token
            verarbeitet worden. Meine Frage an das Forum Danzig
            ist, was war an meinem Schreiben falsch.
            Ich schreibe noch einmal ein wenig anders, wir Jugendlichen
            sollten und waren auch Opfer, für Hitlers Gesinnungsgehilfen
            in den letzten Kriegstagen zu sterben.
            Wenn es nicht der Fall gewesen wäre, dass Danzig noch
            verteidigt werden musste, um bestimmten Herren die
            Flucht vor sibirischer Gefangenschaft zu ermöglichen,
            dann muss man sich doch fragen, warum hat die
            Parteileitung der NSDAP in Danzig bis zum Schluss als
            es schon viel zu spät ein Fluchtverbot für die Zuviel-Bevölkerung aufrecht erhalten?
            Es kommt mir so vor, wie Wehrmachts-Soldaten sich selbst äußerten, als
            SCHUTZSCHILDER
            Es hätte im anderen Fall viel menschliches Leben gerettet werden können.

            Hallo Mandey
            viele Grüsse und frohe Ostern.

            Martschinke

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            • Bartels
              Forum-Teilnehmer
              • 25.07.2012
              • 3448

              #7
              AW: Erinnerungen 1946

              Zu #1:

              Informationen zu den Hinrichtungen am Danziger Bischofsberg (Stolzenberg) am 4. Juli 1946 findet man in der Wikipedia, hier: Stutthof-Prozesse und in den einzelnen Artikeln zu den Verurteilten.
              Beste Grüsse
              Rudolf H. Böttcher

              Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
              Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
              Familie Zoll, Bohnsack;
              Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
              Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

              http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

              Kommentar

              • Bartels
                Forum-Teilnehmer
                • 25.07.2012
                • 3448

                #8
                AW: Erinnerungen 1946

                Hallo Martschinke,

                für meine Mutter und die Landfrauenschule in östlich Neufähr kam Ende Januar 1945 der Räumungsbefehl, dann wurde das Eis der Toten Weichsel gesprengt. - Ihr Zug von Danzig nach Berlin kam am 4. Februar dort an.

                Ob es in den letzten Kriegstagen rationale Befehle gegeben hat ist fraglich, alte Männer sollten Panzergräben ausheben und Hitlerjungen Panzer mit der Panzerfaust abschiessen ...

                ... und Hitler wollte das gesamte Volk mit in seinen Untergang hineinziehen ...
                Beste Grüsse
                Rudolf H. Böttcher

                Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                Familie Zoll, Bohnsack;
                Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                • Ulrich 31
                  Forum-Teilnehmer
                  • 04.11.2011
                  • 8561

                  #9
                  AW: Erinnerungen 1946

                  Die Entwicklung dieses Threads veranlasst mich zu folgenden Anmerkungen:

                  Der Thread "Erinnerungen 1946" beginnt damit, dass Martschinke (hier #1) ursprünglich im Thread "SS-Wachmannschaft im KZ Stutthof" (dort #47) über Hinrichtungen 1946 (ohne näheres Datum) von "Deutschen" (ohne nähere Angaben dazu) am Kaninchenberg berichtete und dazu schrieb: "Später hörte ich, das(s) die Plätze in Schießstange für Neuankömmlinge geleert werden mussten. So war es denn wohl. Erst die Einen, und dann die Anderen." -
                  Da nicht nur ich (hier #4), sondern auch Wolfgang der Meinung war, dass diese "Erinnerungen" nicht einstigen Angehörigen der SS-Wachmannschaft galten, sondern unschuldigen Deutschen aus dem Gefängnis Schießstange, hat Wolfgang den o.a. Beitrag von Martschinke aus dem KZ-Stutthof-Thread entfernt und zum Start des neuen Threads "Erinnerungen 1946" gemacht.

                  Jetzt hat Rudolf (Bartels) mit dem Link in seinem Beitrag (hier #7) dankenswerterweise Klarheit in das bisher hier Geschriebene gebracht. Danach fand die von Martschinke berichtete Hinrichtung am 4. Juli 1946 statt, und es wurden dabei nicht unschuldige Deutsche zum Freimachen von Plätzen im Gefängnis Schießstange hingerichtet, sondern zum Tode verurteilte, namentlich genannte Angehörige der SS-Wachmannschaft im KZ Stutthof. - Bei früherer Kenntnis dieser Klarstellung hätte also Martschinkes Beitrag als #47 im betr. Thread bleiben können und sollen.

                  Außerdem fällt mir sowohl im o.a. Link zu Rudolfs Beitrag #7 als auch im Wikipedia-Artikel "Biskupia Górka" (http://de.wikipedia.org/wiki/Biskupia_G%C3%B3rka), der ebenfalls die o.a. Hinrichtung erwähnt, auf, dass dort die Begriffe "Bischofsberg" und "Stolzenberg" als Synonyma angegeben werden. "Stolzenberg" ist aber keine andere Bezeichnung für den als "Bischofsberg" bezeichneten Hügel, sondern der ehem. Stadtteil, in dem der Bischofsberg liegt. (Das ist jedenfalls meine Sichtweise. Wer es anders sieht, möge sich bitte melden. - Danke!)

                  Viele Grüße
                  Ulrich

                  Kommentar

                  • Martschinke
                    Forum-Teilnehmer
                    • 07.03.2008
                    • 404

                    #10
                    AW: Erinnerungen 1946

                    Lieber Ulrich,

                    ob alle Angehörigen der SS-Mannschaften in Stutthof Verbrecher gewesen sind, bin ich mir nicht ganz sicher.
                    Kann es nicht sein, dass alle Bewacher über einen Kamm geschoren worden sind. Zu mindestens hat es dort
                    Angehörige gegeben, die leicht bestechlich waren, oder beide Augen zugedrückt haben, wenn von außerhalb
                    Hilfe geleistet wurde. Der Maurermeister Biali von St.Albrecht war dienstverpflichtet im Lager und berichtete
                    uns von den Grausamkeiten im Lager. Meine Eltern backten Brot und gaben es ihm zur Verteilung mit. Er
                    erzählte mir, dass Wehrmachts-Angehörige Menschen dort einliefern mussten, sie haben es getan und gleich
                    bei der Einlieferung das Wachpersonal in voller Lautstärke beschimpft.... ihr verfluchten Feiglinge schert euch
                    an die Front, wenn ihr eure Tapferkeit beweisen wollt und quält hier nicht unschuldige Menschen. Ich kann
                    mir schon vorstellen, dass es beim Wachpersonal Leute gegeben hat, die getan haben, was sie nicht wollten.
                    Es müssen sich auch dort Szenen abgespielt haben, die heute noch gar nicht offenkundig geworden sind.
                    Die Verzahnungen in einem verbrecherischen System müssen wohl so straff mit großer Präzession durchgeführt
                    worden sein, wie es sich ein normal denkender Mensch überhaupt nicht vorstellen kann.

                    Viele Grüße
                    Martschinke

                    Kommentar

                    • Bartels
                      Forum-Teilnehmer
                      • 25.07.2012
                      • 3448

                      #11
                      AW: Erinnerungen 1946

                      Lieber Martschinke,

                      zu #10:
                      Der Link in #7 besagt: Es gab Todesurteile, lebenslänglich, Haftstrafen von sieben Monate bis 15 Jahren und einige Freisprüche. - Also die ganze Bandbreite von Verbrechen und Sühne.
                      Beste Grüsse
                      Rudolf H. Böttcher

                      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                      Familie Zoll, Bohnsack;
                      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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                      • Marc Malbork
                        Forum-Teilnehmer
                        • 23.02.2008
                        • 1050

                        #12
                        AW: Erinnerungen 1946

                        Hallo allseits und speziell an Ulrich wg. der Beiträge Nrn. 4 und 9:

                        Nach den Angaben in polnischen Foren habe ich den vormaligen Exekutionsplatz hier mal aus Google Earth rausgezogen und mit Kreuz markiert.

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                        • StampCollector
                          Forum-Teilnehmer
                          • 19.01.2014
                          • 924

                          #13
                          AW: Erinnerungen 1946

                          Hallo Martschinke,

                          da hat es mit Sicherheit auch Personen beim Wachpersonal gegeben, die z.B. in einen inneren Konflikkt geraten sind. Zu den Wachmannschaften sind ja auch Angehörige der Waffen-SS gekommen, die beispielsweise nicht mehr "kriegsverwendungsfähig" waren. Für manch einen Betroffenen war die damalige Situation sicherlich oftmals eine "Gratwanderung"...

                          Einerseits gab es natürlich den "Eid" und den Gruppendruck. Dann gab es natürlich auch bei einigen Mitgliedern noch etwas "Menschlichkeit". Aus dem KZ Auschwitz kennt man heute auch einige wenige Wachmannschaftsangehörige, die zumindest ambivalent eingestellt waren...

                          SC

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                          • Martschinke
                            Forum-Teilnehmer
                            • 07.03.2008
                            • 404

                            #14
                            AW: Erinnerungen 1946

                            Hallo Bartels,

                            Dein Fall mit deiner Mutter lässt sich nicht verallgemeinern, weil Millionen Betroffene auch gerne die Flucht ergriffen hätten,
                            denke an die Ostpreußen, sie durften zu spät fliehen und kamen um ihr Leben.
                            Was hätten auch noch für Viehbestände gerettet werden, die nach 1945 im März für die Versorgung menschlicher Nahrung
                            im Reich dringend erforderlich gewesen. Mit Adolfs Wunderwaffe, Kinder, Jugendliche, alte Männer und Frauen konnte
                            die Heimat nicht mehr gerettet werden, und die Wunderwaffe hing zum Teil mit dem Strick um den Hals und mit dem Schild vor
                            dem Bauch ...ich wollte doch nur zu Mama, an den Bäumen.

                            Kommentar

                            • StampCollector
                              Forum-Teilnehmer
                              • 19.01.2014
                              • 924

                              #15
                              AW: Erinnerungen 1946

                              Als Beispiel einmal Pery Broad (Deutsch-Brasilianer). Er hatte sich seinen "Dienst fürs Vaterland" sicherlich anders vorgestellt... Er war kurzsichtig - darum nicht "kriegsverwendungsfähig"...



                              SC

                              Kommentar

                              L