Gefängnisse in Danzig
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AW: Gefängnisse in Danzig
... ups, zu spät - gratuliere Christina! Hier noch ein Blick via StreetView:
Bei fotopolska ebenfalls zu finden und mit folgendem Text (lt. DeepL) versehen: "Polnisches Akademisches Haus in Danzig-Langfuhr im Gebäude der ehemaligen deutschen Kaserne, das von der Teilung des deutschen Eigentums an die polnische Regierung fiel und von dieser Regierung wiederum zur Nutzung an polnische Studenten an der Technischen Universität Danzig übergeben wurde."
Viele Grüße
PeterKommentar
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AW: Gefängnisse in Danzig
Antwort zu #16:
Der von waldling gezeigte Link zum Forum-Thema "Polizeischule Heeresanger", gestartet von Jan Daniluk (Hagelsberger) am 07.04.2011, offenbart auch schon damalige Schwächen unseres Forums. Jan schrieb nämlich nach seiner Information: "Ich warte auch auf ihre Hinweise, Erinnerungen oder Fragen, die ehem. Polizeischule betreffen." - Auf diese Hinweise wartet er noch heute.
UlrichKommentar
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AW: Gefängnisse in Danzig
danke Dir, lieber Peter!
und auf der Gegenüberliegenden Seite Haus Nr. 30 (eingerüstet) hat meine Mutti mit ihrer Familie gewohnt. Dort wohnte auch die Schwiegermutter eines anderen Forum Mitgliedes (Pauros).Herzliche Grüsse
ChristinaKommentar
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AW: Gefängnisse in Danzig
Liebe Christina,
Das ist ja der Hammer- super! Das ist das richtige Gebäude und das erklärt mir alles. Hier muss mein Opa in den Zwanzigern die Polizeischule besucht haben. Die hat er dann wohl seinem Sohn gezeigt. Ich bin begeistert, wieder ein Stück Familiengeschichte mehr!
Vielen lieben Dank!!!
MarcusKommentar
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AW: Gefängnisse in Danzig
Lieber Marcus,
sehr gerne! Zuerst war ich ja auf der Suche nach Gefängnissen. Aber als Du geschrieben hast, dass das gesuchte Gebäude auf dem Foto nichts damit zu tun hat, fiel mir gleich das große Gebäude gegenüber des Wohnhauses meiner Familie ein!
Schön, wenn ich Dir helfen konnte! 😀Herzliche Grüsse
ChristinaKommentar
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AW: Gefängnisse in Danzig
Liebe Christina,
Ja sorry, das war vielleicht etwas verwirrend- so ist das, wenn man verschiedene Gedanken gleichzeitig im Kopf hat und nicht für jeden einen Thread öffnet.
bis wann haben Deine Eltern denn in Danzig gelebt?
Liebe Grüße!Kommentar
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AW: Gefängnisse in Danzig
Liebe Christina,
mein Papa hat Danzig Anfang März mit seiner Mutter über die Ostsee verlassen. Wäre ja ein Zufall, wenn es das gleiche Schiff war. Weißt Du genaueres? Kennst Du die Umstände noch? War es schwierig, einen Platz zu bekommen? Wieviel Gepäck durfte man mitnehmen? Und wohin ging es? Hela?
Liebe Grüße, MarcusKommentar
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AW: Gefängnisse in Danzig
Lieber Marcus,
nein, ich kann leider nichts über das Schiff sagen. Ich habe heute meine Mutter noch einmal gefragt und sie konnte mir leider nichts sagen. Sie sagte mir nur, dass sie und ihre Mutter am 27.1.1945 raus sind. meine Tante (Ihre Schwester, damals 19 Jahre) arbeite wohl als Schreibkraft beim Militär. Mein Großvater setzte sie bevor die Russen einmarschierten in einen Soldatenzug. Ziel Leipzig, wo auch schon meine Mutter und meine Oma angekommen waren. Als meine Tante sicher in Leipzig angekommen war, erzählte mein Opa dem Vorgesetzten (irgendjemand vom Militär) meiner Tante (irgendjemand vom Militär) , dass sie aus Danzig raus ist. Es galt wohl als "Fahnenflucht" und am nächsten Tag stand das Militär bei meiner Familie in Leipzig vor der Haustür. Es kam wohl auch zu einem Gerichtsprozess, der aber zu Gunsten meiner Tante aus ging. Das sind alles Erinnerungen von meiner Mutter damals 13 Jahre... Leider sind diejenigen, die mehr dazu sagen könnten, nicht mehr am Leben.
Hinsichtlich der Schiffe, so gibt es Passagierlisten. Vielleicht können uns hierzu Mitglieder des Forums helfen? Da ich insgesamt an Schiffen Interessiert bin, würde ich auch gerne den Namen des Schiffes wissen...Herzliche Grüsse
ChristinaKommentar
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AW: Gefängnisse in Danzig
noch ein Nachtrag zu #27:
Auf Deine Frage, ob es schwierig war, einen Platz zu bekommen: ja. eigentlich wollten sie auf die Gustloff. Das wird bei den anderen Schiffen nicht anders gewesen sein. Durch die Tätigkeit meines Opas (Reichsbahnangestellter) hat er seine Familie bereits auf den Abstellgleisen in den Zug gesetzt. Da die Bahnsteige völlig überfüllt waren. Im Gedrängel ließen viele sogar Kinderwagen auf den Bahnsteigen zurück. Meine Mutter hatte nur einen selbst genähten Rucksack mit dem Nötigsten mit. Sie glaubten auch, dass sie irgendwann wieder zurück kommen könnten..Herzliche Grüsse
ChristinaKommentar
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AW: Gefängnisse in Danzig
Hallo Christina und Uwe,
mein Papa hat ganz ähnliche Erinnerungen. Auch er sollte auf die Gustloff, das hat (Gott sei Dank) nicht geklappt. Also warteten sie auf ein anderes Schiff. Auch sie dachten, sie kämen in ein paar Wochen zurück und nahmen nur das Nötigste mit.
Bzgl. des Schiffs habe ich schon alles mögliche recherchiert und nichts gefunden; die Bücher habe ich alle gekauft. Mein Papa erinnert sich, dass es wohl nach Lübeck ging. Es war wohl ein kleineres Frachtschiff, das überladen war. Unterwegs legte dann ein zweites Schiff an, um Passagiere zu übernehmen- und viele Familien wurden getrennt. Der Kapitän hat über Lautsprecher versucht, zu beruhigen und gesagt, alle träfen sich in Lübeck wieder. So weit die Erinnerungen meines Papas. So viele Überfahrten, bei denen auf See Passagiere umsteigen mussten, wird es nicht gegeben haben- trotzdem bis heute nix gefunden. Und ob es noch jemanden gibt, der sich erinnert....?
Liebe Grüße, MarcusKommentar
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