Stadtgraben

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  • GiselaMaria
    Forum-Teilnehmer
    • 25.02.2012
    • 38

    #16
    AW: Stadtgraben

    Stimmt. Es gibt noch alte Aufnahmen vom Stadtgraben, aber meistens von den Häusern dem Bahnhof gegenüber. Unser Haus Nr. 16 stand - vom Bahnhofsausgang aus gesehen - weiter links. Danke für den Hinweis.

    Kommentar

    • GiselaMaria
      Forum-Teilnehmer
      • 25.02.2012
      • 38

      #17
      AW: Stadtgraben

      Oh weh. "Sie" natürlich groß geschrieben.

      Kommentar

      • GiselaMaria
        Forum-Teilnehmer
        • 25.02.2012
        • 38

        #18
        AW: Stadtgraben

        Stimmt. Ich habe mal in meinem Danziger Einwohnerbuch von 1942 nachgesehen. Folgende Namen/Firmen stehen unter Stadtgraben 14: Gothaer Lebensversicherungsbank Dir. Wegner; Danziger Hefevertrieb P.v. Jakusch-Gostomski; Der höhere SS- und Polizeiführer; Karl Erdmann, Kaufmann; Dr. Karl Grothe, Zahnarzt; Anni Heuer, Lehrerin; Gerhard Mann; Bruno Mühlberg; Paul Rauter; v. Henninger; Werner Wege; Leo Wegener.
        Vielleicht für Sie oder Ihre Familie interessant? Es grüßt Sie Gisela Thun

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        • tycho
          Forum-Teilnehmer
          • 11.04.2013
          • 4

          #19
          AW: Stadtgraben

          Hallo, meine Großeltern wohnten 1939 im dritten Stock im Stadtgraben 13. Ihr Name war Klettner. Ich würde mich über ein Bild des Hauses sehr freuen. Kann mir jemand helfen?

          Viele Grüße Tycho Klettner

          Kommentar

          • GiselaMaria
            Forum-Teilnehmer
            • 25.02.2012
            • 38

            #20
            AW: Stadtgraben

            Hallo,

            heute, am 5. Januar 2014, habe ich mich nach langer Zeit mal wieder eingeloggt. Warum ist mein Beitrag eine Klage? Ich habe schon viel recherchiert und finde vom Stadtgraben meistens nur die Fotos direkt vorm Bahnhof, rechts und einige wenige links mit dem Geschäft von Mix, wo wir des öfteren Tütchen mit Bonbons gekauft haben, aber die Häuser dahinter nur schemenhaft. Das Haus mit der Nummer 13 war das Mix-Haus, dann kommt Nr. 14, Nr. 15 und dann eben unser Haus Nr. 16.
            Das Haus Nr. 16 ist das unseres Vaters, in dem wir bis zur Flucht im Januar 1945 gewohnt haben.
            Mit vielen Grüßen Gisela Maria Thun.

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            • Ulrich 31
              Forum-Teilnehmer
              • 04.11.2011
              • 8551

              #21
              AW: Stadtgraben

              Hallo Gisela Maria,

              Ihre Frage nach der Klage bezieht sich auf meinen Beitrag 13.06.2012 (#2). Ich meinte damit, dass Sie sich mit Ihrem Themenstart (#1) über das Fehlen "so weniger Fotos vom Stadtgraben" beklagten, aber Weiteres (z.B. die Frage, ob jemand aus dem Forum zufällig über solche Fotos verfügt, vielleicht sogar über Ihr Haus Stadtgraben 16) Ihrem Beitrag nicht zu entnehmen war. Mit dieser Feststellung wurde ich von Wolfgang (Beitrag #5) unterstützt.

              Inzwischen haben Sie ja trotzdem noch einiges zum vorhandenen alten Bildmaterial über den Stadtgraben erfahren. Und da Sie vor 1945 (offenbar im selben Alter wie ich) in der Nähe Ihres Hauses im Geschäft von Mix die Tütchen mit Bonbons gekauft haben, möchte ich Sie abschließend mit diesem Zitat über die "Danziger Schokolade" von Mix trösten, das ich hier (http://duepublico.uni-duisburg-essen...anzig_Denk.pdf) auf Seite 88 gefunden habe:

              " 'Eine ... Spezialität, die allerdings mehr von Damen
              bevorzugt wird, ... sind die guten Danziger
              Schokoladen. Daß sie nicht so bekannt sind, liegt an
              der Tatsache, dass sie aus dem Bestreben, nur
              allererste Qualität zu liefern, nur in Danzig und
              seinen Bädern zu haben sind.
              Die Firma G. Mix, die die Tradition der Danziger
              Schokoladenindustrie besonders pflegt, verkauft in
              ihren Spezialgeschäften in allen Teilen der Stadt
              Pralinen, ....
              Wenn der Danziger das Königsberger oder Lübecker
              Marzipan loben hört, dann lächelt er. Jeder
              Feinschmecker, der an der Berechtigung dieses
              Heimatstolzes zweifelt, kann sich durch einen
              Versuch von der Güte und absoluten Frische der
              Mixschen Schokoladen und Marzipane überzeugen.
              Die geschmackvollen Packungen, die in
              künstlerischer Ausführung auf die Geschichte der
              alten Hansestadt Bezug nehmen, werden ihn noch
              lange nach seiner Rückkehr in die Heimat an Danzig
              erinnern.' (Führer durch Danzig, 1914, S. 118)

              Nach dem 2. Weltkrieg nahm die Firma Mix in
              Hamburg wieder ihre Produktion auf. Leider
              konnten sich die Mixschen Schokoladen, in ihrer
              allerersten Qualität, preislich nicht gegen die
              Konkurrenz behaupten. Der Konkurs war die Folge.
              (Ralph Johannes)"

              Mit besten Grüßen und Wünschen
              Ulrich

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