AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945
Hallo Hans-Werner, hallo Wolfgang,
wir könnten versuchen, den Personenkreis folgendermaßen einzugrenzen:
1. Was wissen wir genau?
2. Was ist logisch anzunehmen?
3. Was ist Hörensagen
Zu 1.: Auch, wenn es als klar erscheint
a) Ein U-Boot-Kommandant (auf dem Foto erkennbar)
b) eines U-Bootes des Typs VII C (VII C/41/42)
c) fuhr von Danzig nach Kiel
d) in der Zeit von Dezember 1944 bis März (23.) 1945
e) mit Flüchtlingen an Bord, mit dabei deine Tante mit ihren zwei Kindern
f) Der U-Boot-Kommandant hatte den Dienstrang eines Oberleutnant zur See
g) Erkennbar auf der Uniformjacke sind (in aufsteigender Qualität): Ordensspange, U-Boot-Frontspange (Qualität unklar), Eisernes Kreuz 1. Klasse, Deutsches Kreuz (Qualität unklar)
h) Unter dem EK 1 ist eine weitere Auszeichnung zu erkennen, jedoch verschwommen, nicht klar zuzuordnen
i) Das Foto des U-Boot-Kommandanten hat es in eine englische Publikation geschafft (Quelle?)
j) Siehe 2 d): Das Foto ist nach November 1941 angefertigt
Zu 2.: Logisch
a) Der Kommandant lebte noch im Dezember 1944 bis März (23.) 1945
b) die nächstfolgende Beförderung wäre der Kapitänleutnant
c) die nächstfolgende Ordensauszeichnung wäre …..
d) aufgrund der getragenen Orden, der höchstwertigsten Auszeichnung, dem Deutschen Kreuz, ergibt sich:
Es wurde am 28. September 1941 gestiftet. Erste Verleihung an die Kriegsmarine am 20.11.1941. Insgesamt wurde das Deutsche Kreuz in Gold ca. 26.000 mal und das Deutsche Kreuz ca. 2.500 mal verliehen. Schließlich gab es noch 14 deutsche Soldaten, die sowohl mit dem Deutschen Kreuz in Gold (DKiG) als auch mit dem Deutschen Kreuz in Silber (DKiS) ausgezeichnet wurden. Dies sind aus der Kriegsmarine nur zwei Konteradmirale.
Mein Zusatz: Gemäß einer weiteren Internetquelle ist 105 mal das DkiS an Angehörige der Marine verliehen worden.
Aus folgender Quelle ergibt sich:
In einem nicht näher datiertem Zeitraum des Jahres 1944 wurde die Verleihung des Deutschen Kreuzes in Silber gesperrt.
e) Aufgrund der Auszeichnungen ist anzunehmen, das der Kommandant in dieser Funktion Schiffe versenkt hat (Tonnage)
f) Siehe 2 d): Die Verleihung des DkiS an den Kommandanten erfolgte vor dem Jahr (nicht näher datiertem Zeitraum des Jahres) 1944
g) Wäre der Kommandant der Träger des Deutschen Kreuzes in Silber, dann wäre er in einr dementsprechenden Liste der Kriegsmarine (insgesamt 105 x verliehen) enthalten
h) Von den 105 Verleihungen können wir die Personen abziehen, die im fraglichen Zeitraum nachweislich nicht mehr lebten sowie diejenigen, dessen Foto bekannt ist und unserem Foto nicht entsprechen. Weiterhin diejenigen, die niemals auf einem U-Boot Dienst versahen
Zu 3.: Hörensagen
a) in Kiel angekommen, verließ der Kommandant mit diesem U-Boot die Stadt in Richtung Norwegen
b) Feb. - Mrz 45 ist eine persönliche Einschätzung von Wolfgang (der Tante)
c) Das U-Boot soll auf dem anschließendem Weg nach Norwegen, Tage später auf eine Mine in der Ostsee oder im Skagerak gelaufen sein (Auskunft der Tante), möglich ist auch ein Mosquitobomberangriff der Britten.
d) Der Kommandant auf dem Foto muß auf jeden Fall ständig oder sehr oft in Danzig gewesen sein. Er hatte eine Freundin oder Verlobte in Danzig, die soll er auch mitgenommen haben.
Zu 1 h: Die nicht näher definierbare Auszeichnung. Es ist optisch nicht das sehr kleine und ovale U-Boot Kriegsabzeichen 1939. Ebenfalls scheint es auch nicht das auch mögliche Zerstörer Kriegsabzeichen zu sein. Es könnte also eine Auszeuchnung sein, die vor dem Dienst bei der U-Bootwaffe verliehen wurde. Weiterhin scheinen mir alle Auszeichnungen nicht nach einer Stoffversion auszusehen.
Lassen sich einzelne Punkte noch ergänzen oder vervollständigen? Lassen sich die Angaben unter Hörensagen noch weiter konkretisieren?
Viele Grüße
Rogan
Hallo Hans-Werner, hallo Wolfgang,
wir könnten versuchen, den Personenkreis folgendermaßen einzugrenzen:
1. Was wissen wir genau?
2. Was ist logisch anzunehmen?
3. Was ist Hörensagen
Zu 1.: Auch, wenn es als klar erscheint
a) Ein U-Boot-Kommandant (auf dem Foto erkennbar)
b) eines U-Bootes des Typs VII C (VII C/41/42)
c) fuhr von Danzig nach Kiel
d) in der Zeit von Dezember 1944 bis März (23.) 1945
e) mit Flüchtlingen an Bord, mit dabei deine Tante mit ihren zwei Kindern
f) Der U-Boot-Kommandant hatte den Dienstrang eines Oberleutnant zur See
g) Erkennbar auf der Uniformjacke sind (in aufsteigender Qualität): Ordensspange, U-Boot-Frontspange (Qualität unklar), Eisernes Kreuz 1. Klasse, Deutsches Kreuz (Qualität unklar)
h) Unter dem EK 1 ist eine weitere Auszeichnung zu erkennen, jedoch verschwommen, nicht klar zuzuordnen
i) Das Foto des U-Boot-Kommandanten hat es in eine englische Publikation geschafft (Quelle?)
j) Siehe 2 d): Das Foto ist nach November 1941 angefertigt
Zu 2.: Logisch
a) Der Kommandant lebte noch im Dezember 1944 bis März (23.) 1945
b) die nächstfolgende Beförderung wäre der Kapitänleutnant
c) die nächstfolgende Ordensauszeichnung wäre …..
d) aufgrund der getragenen Orden, der höchstwertigsten Auszeichnung, dem Deutschen Kreuz, ergibt sich:
Es wurde am 28. September 1941 gestiftet. Erste Verleihung an die Kriegsmarine am 20.11.1941. Insgesamt wurde das Deutsche Kreuz in Gold ca. 26.000 mal und das Deutsche Kreuz ca. 2.500 mal verliehen. Schließlich gab es noch 14 deutsche Soldaten, die sowohl mit dem Deutschen Kreuz in Gold (DKiG) als auch mit dem Deutschen Kreuz in Silber (DKiS) ausgezeichnet wurden. Dies sind aus der Kriegsmarine nur zwei Konteradmirale.
Mein Zusatz: Gemäß einer weiteren Internetquelle ist 105 mal das DkiS an Angehörige der Marine verliehen worden.
Aus folgender Quelle ergibt sich:
In einem nicht näher datiertem Zeitraum des Jahres 1944 wurde die Verleihung des Deutschen Kreuzes in Silber gesperrt.
e) Aufgrund der Auszeichnungen ist anzunehmen, das der Kommandant in dieser Funktion Schiffe versenkt hat (Tonnage)
f) Siehe 2 d): Die Verleihung des DkiS an den Kommandanten erfolgte vor dem Jahr (nicht näher datiertem Zeitraum des Jahres) 1944
g) Wäre der Kommandant der Träger des Deutschen Kreuzes in Silber, dann wäre er in einr dementsprechenden Liste der Kriegsmarine (insgesamt 105 x verliehen) enthalten
h) Von den 105 Verleihungen können wir die Personen abziehen, die im fraglichen Zeitraum nachweislich nicht mehr lebten sowie diejenigen, dessen Foto bekannt ist und unserem Foto nicht entsprechen. Weiterhin diejenigen, die niemals auf einem U-Boot Dienst versahen
Zu 3.: Hörensagen
a) in Kiel angekommen, verließ der Kommandant mit diesem U-Boot die Stadt in Richtung Norwegen
b) Feb. - Mrz 45 ist eine persönliche Einschätzung von Wolfgang (der Tante)
c) Das U-Boot soll auf dem anschließendem Weg nach Norwegen, Tage später auf eine Mine in der Ostsee oder im Skagerak gelaufen sein (Auskunft der Tante), möglich ist auch ein Mosquitobomberangriff der Britten.
d) Der Kommandant auf dem Foto muß auf jeden Fall ständig oder sehr oft in Danzig gewesen sein. Er hatte eine Freundin oder Verlobte in Danzig, die soll er auch mitgenommen haben.
Zu 1 h: Die nicht näher definierbare Auszeichnung. Es ist optisch nicht das sehr kleine und ovale U-Boot Kriegsabzeichen 1939. Ebenfalls scheint es auch nicht das auch mögliche Zerstörer Kriegsabzeichen zu sein. Es könnte also eine Auszeuchnung sein, die vor dem Dienst bei der U-Bootwaffe verliehen wurde. Weiterhin scheinen mir alle Auszeichnungen nicht nach einer Stoffversion auszusehen.
Lassen sich einzelne Punkte noch ergänzen oder vervollständigen? Lassen sich die Angaben unter Hörensagen noch weiter konkretisieren?
Viele Grüße
Rogan

über die 30. U-Flottille in
DANZIG
ab März 43 dem FdU Ost unterstellt.
, das ist bei weitem zu wenig schade, ich war auch schon mehr als einmal dort vor Ort, als ich noch in Schleswig-Holstein wohnte.
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