Flüchtlinge auf U-Booten 1945

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • cortés
    Forum-Teilnehmer
    • 12.12.2011
    • 242

    #1

    Flüchtlinge auf U-Booten 1945

    Verzeichnis der U-Boote, die im Frühjahr 1945 befehlswidrig Flüchtlinge über die Ostsee brachten:



    26.01.1945: U 828 von Danzig nach Swinemünde = Besatzungsfamilie
    30.01.1945: U 3501 von Danzig nach Kiel = Flüchtlinge
    Anf. 02.1945: U 2507 von Danzig nach Warnemünde = Flüchtlinge
    02.03.1945: U 3517 von Danzig nach Rönne - Travemünde = 53 Schüler
    03.1945: U 1110 von Danzig nach Kiel = 60 Flüchtlinge
    27.03.(01.)1945: U 3524 von Danzig nach Kiel = Flüchtlinge
    23.03.1945: U 3528 von Danzig nach Kiel = Frauen und Kinder
    23.03.1945: U 3529 von Danzig nach Bornholm = 40 Flüchtlinge
  • asgaard
    Forum-Teilnehmer
    • 06.05.2010
    • 345

    #2
    AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

    Hallo Rogan,

    du hast hervorragend rechechiert, die I.-Seite ist mir bekannt und man muß Zeit investieren. Ich habe auch ein Bild eines dieser UB-Kommandanten, der mein Cousin mit Cousine mit nach Kiel nahm.
    Aber mein Cousin ,der seit 1948/49 in England lebt, weiß nichts Genaues darüber, er war damals 6Jahre alt.

    Leider ist es mir auf Grund des unvollständigen Bildmaterials von Ubootleuten noch nicht gelungen ihn zu zuordnen, aber ich gebe noch nicht auf. Habe zur Zeit nur sehr viel um die Ohren.

    Das Schicksal von U 3505 ist ja im TV verfilmt worden. Ich habe auch ein Bild dieses Bootes nach dem Luftangriff auf Kiel.

    Herzlichen Dank und viele Grüße

    Wolfgang
    http://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm

    Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.

    Kommentar

    • cortés
      Forum-Teilnehmer
      • 12.12.2011
      • 242

      #3
      AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

      Hallo Wolfgang,

      die Recherche nach den U-Boot-Kommandanten benötigt sicherlich Zeit. Unter folgendem Link scheint es eine ganze Menge zu geben:

      The U-boat War in World War Two (1939-1945) and World War One (1914-1918). Over 30,000 pages on the officers, the boats, technology and the Allied efforts to counter the U-boat threat.


      Hier gab es Bilder der Kommandanten

      - Helmut Münster, U 3501, U 3517
      The U-boat War in World War Two (Kriegsmarine, 1939-1945) and World War One (Kaiserliche Marine, 1914-1918) and the Allied efforts to counter the threat. Over 40.000 pages on the officers, the boats, technology and the Allied efforts to counter the U-boat threat.


      - Hans-Ludwig Witt, U 3524
      The U-boat War in World War Two (Kriegsmarine, 1939-1945) and World War One (Kaiserliche Marine, 1914-1918) and the Allied efforts to counter the threat. Over 40.000 pages on the officers, the boats, technology and the Allied efforts to counter the U-boat threat.


      - Horst Willner, U 3505
      The U-boat War in World War Two (Kriegsmarine, 1939-1945) and World War One (Kaiserliche Marine, 1914-1918) and the Allied efforts to counter the threat. Over 40.000 pages on the officers, the boats, technology and the Allied efforts to counter the U-boat threat.

      Kommentar

      • asgaard
        Forum-Teilnehmer
        • 06.05.2010
        • 345

        #4
        AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

        Hallo Rogan,

        danke Dir für den wertvollen Tipp, ich arbeite mich schon seit längerer Zeit auf uboat.,net ab, bisher hatte ich aber die von Dir eingestellte Flüchtlingsseite auf wlb.stuttgart.de/seekrieg nicht entdeckt, wie hast Du sie nur gefunden? Habe auf dieser web.Seite allerdings auch zeitabschnittsweise andere Sachen gesucht.
        Nun kann ich die Sache schon eingrenzen.Abfahrt in Danzig ,Gotenhafen,Hela und in Kiel nur Flüchtl. abgesetzt und weiter, oder Ub. hier aufgerüstet und weitere Einsätze?
        Habe eine Menge Bilder mit meinem Foto verglichen, bis jetzt Fehlanzeige.

        Gruß Wolfgang
        http://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm

        Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.

        Kommentar

        • cortés
          Forum-Teilnehmer
          • 12.12.2011
          • 242

          #5
          AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

          Hallo Wolfgang,

          ich kann nur sagen, dass ich die Seite "im Eifer des Gefechts" gefunden habe, oder besser, sie hat mich gefunden. Was hälst du für deine Recherchen von dieser site:

          U-Boote u-boote uboote Uboote deutsche deutsche U-Boote deutsche u-boote U-Boot Uboot uboot u-boot submarine submarines Museum Museen U-9 U9 U-995 U995 U-2540 U2540 U1 U-1 U-10 U10 U-461 U461 U 461 Deutschland U-Boot-Krieg U-Boot-Bücher Bücher Buecher U-Boot-Buecher Wolf Wölfe Wolfsrudel Flotille U-Flotille uboat u-boat U-Boat Uboat Submarine Submarines bdu BdU BDU zweiter Weltkrieg Weltkrieg weltkrieg 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 Doenitz Dönitz Schulz Kretschmer Hardegen Schepke Prien Lueth Lüth Lehmann-Willenbrock Seekrieg Speyer Bremerhaven Wilhelmshaven Laboe Pennemünde München Kommandanten kommandanten unterseeboot Unterseeboote unterseeboote Unterseeboot Marine marine navy Navy Operation Paukenschlag Wasserbomben Bilder


          Liste von U-Boot-Museen in Deutschland.

          Viele Grüße
          Rogan

          Kommentar

          • radewe
            Forum-Teilnehmer
            • 08.03.2008
            • 935

            #6
            AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

            Guten Tag Rogan,

            der Autor „Heinz Schön“ hat in seinen Büchern, „Ostsee`45“ und „Die Gustloff Katastrophe“, Namenslisten bezogen auf die Flucht mit Schiffen über die Ostsee veröffentlicht.

            Meine Fragen:
            „Gibt es ähnliche Listen von Flüchtlingen denen die Flucht mit/in U-Booten gelang“??
            Dass so vielen Menschen die Flucht auf U-Booten gelang habe ich nicht geahnt. Auch im U-Boot Museum Laboe ist mir diese Information entgangen.

            Von Zeitzeugen habe ich erfahren, dass Fischer aus Danzig und Umgebung die Flucht mit eigenen Booten nach Dänemark bzw. Schweden geschafft haben.
            Wurden auch diese Namen der Fischer, Familien und ihre Boote irgendwo erfasst und veröffentlicht??

            Grüße von Hans-Werner aus Hamburg
            Ich suche Geburtsdaten Michael BERGMANN um *1808, WO??
            Im November 1835 heiratet er `katholisch´ Anna Elisabeth SCHULZ aus Zoppot.
            Er, seine Ehefrau & die Nachkommen lebten in Carlikau, Fischerkolonie (Fischerplatz).

            Kommentar

            • asgaard
              Forum-Teilnehmer
              • 06.05.2010
              • 345

              #7
              AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

              Hallo Hans-Werner,

              ich bin zwar nicht Rogan,aber zu Deiner ersten Frage schaue bitte zu Rogans posting #1, da ist die webs.stuttgart, die die Frage zu den Ubooten beantwortet, aber eine 100% vollständige Liste wird es wohl nie geben.


              Viele Grüße
              Wolfgang
              http://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm

              Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.

              Kommentar

              • cortés
                Forum-Teilnehmer
                • 12.12.2011
                • 242

                #8
                AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

                Hallo Hans-Werner,

                ob es über jeden Flüchtlingstransport Namenslisten gab, kann ich nicht sagen. Ich denke, in diesen letzten Chaosmonaten des 2. Weltkriges gab es sicherlich wichtigeres, als mit preussischer Disziplin Listen zu führen und zu katalogisieren. Durch Zufall oder intensive Beschäftigung mit der Materie wird sicher einiges noch ans Tageslicht kommen. Mir sind solche Listen nicht bekannt, was aber nichts heißen muss. Ansonsten schließe ich mich Wolgang´s #7 an.

                Hier noch ein Artikel, der die Dramatik dieser letzten Tage noch einmal vor Augen führt:

                Es war eine Reihe von Särgen, die auf den Kieler Garnisonfriedhof gebracht wurden. Aber niemand konnte genau angeben, wieviel Tote darin bestattet wurden. Es hatte sich auch niemand gefunden, der die Kosten der Beisetzung tragen wollte. Kiels Stadtverwaltung…


                Viele Grüße
                Rogan

                Kommentar

                • radewe
                  Forum-Teilnehmer
                  • 08.03.2008
                  • 935

                  #9
                  AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

                  Guten Tag Wolfgang, hallo Rogan!

                  Es war eine blöde/nicht korrekte Frage von mir im vorherigen Beitrag.

                  Bei dem Evakuierungsmaßnehmen in Gotenhafen wurden alle Passagiere, der auslaufenden Evakuierungsschiffe, von der Hafenkommandantur penibel mit Namen, Alter usw. erfasst.
                  Die Reedereien hatten Listen ihrer Besatzung, bei einem Schiffsunglück ist es ein Leichtes Anzahl der Toten, Vermissten und Geretteten zu ermitteln.

                  Rogon, ich meinte genau die Situation, die in Deinem „Link“ #8 Spiegelartikel beschrieben wird.
                  Es waren Gefälligkeiten von dem U-Bootkommandanten, dass Flüchtlinge im U-Booten mitgenommen wurden.
                  Wie auch der Bericht zeigt, haben nicht alle U-Boote ihren Heimathafen erreicht.
                  Die Flüchtlinge am Bord der U-Boote waren im Grunde „Blinde Passagiere“ und wohl auch nirgends registriert, sie befanden sich befehlswidrig am Bord (wie die Autoren im Link #1 es nennen).

                  Nach dem Lesen des Spiegelberichts (#8) erübrigt es sich zu fragen, ob die Flüchtlinge im Heimathafen registriert wurden.

                  Viele suchen heute noch nach Familienmitglieder die in Gotenhafen gesehen wurden …… es gab danach keine weiteren Lebenszeichen.
                  Geigersohn hat ein Buch wo „alle“ in Schleswig-Holstein gestrandete aufgeführt waren, aber vielleicht doch nicht alle.

                  Danke, dass Ihr geantwortet habt, es ist ein hochinteressantes Thema.

                  Grüße von Hans-Werner aus Hamburg
                  Ich suche Geburtsdaten Michael BERGMANN um *1808, WO??
                  Im November 1835 heiratet er `katholisch´ Anna Elisabeth SCHULZ aus Zoppot.
                  Er, seine Ehefrau & die Nachkommen lebten in Carlikau, Fischerkolonie (Fischerplatz).

                  Kommentar

                  • asgaard
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.05.2010
                    • 345

                    #10
                    AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

                    Hallo Hans Werner,

                    mach Dir keinen Kopf, blöde Fragen gibts nicht, man kann eben nicht alles wissen.

                    Was die Evakuierungslisten der Reedereien betrifft muss man auch erhebliche Abstriche machen, da im Durcheinander und der großen Eile, die Leute oft gar nicht namentlich erfasst wurden.

                    Das im Spiegel erwähnte Uboot gehörte zur 8.Schulflottille aus Danzig , wurde auch hier in der Schichau Werft gebaut. Es war das neueste Modell dass es gab (Serie XXI ) und sank am 31.Januar in der Eckernförder Bucht.

                    Als es gehoben wurde, war ich ca 1 1/2 Jahre alt und wohnte in Eckernförde 100m vom Wasser entfernt und hätte auf die Eckernförder Bucht schauen können.

                    Mein Vater, den ich nicht mehr fragen kann, hatte mit Sicherheit davon Kenntnis, denn er war zu der Zeit bei der Wasserschutzpolizei in Eckernförde.

                    Hier noch ein Photo des unbekannten Retters meiner Verwandten. [ATTACH=CONFIG]9498[/ATTACH]

                    Gruß Wolfgang
                    Angeh
                    http://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm

                    Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.

                    Kommentar

                    • cortés
                      Forum-Teilnehmer
                      • 12.12.2011
                      • 242

                      #11
                      AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

                      Hallo Wolfgang,

                      du hast das Foto des U-Bootkommandanten an deine Antwort rangehängt. Anscheinend fehlt dir sein Name, der sich in von dir gesichteter Literatur oder Quellen nicht zuordnen läßt. Ich denke, dass der Name herauszubekommen ist, wenn nicht direkt, dann indirekt. Als erstes schlage ich vor, wenn du Interesse hast, dass wir alles was an Tatsachen vorhanden ist einmal zusammen tragen, so z.B.:

                      Ist das U-Boot bekannt (Typ), wie wurde es bezeichnet?
                      Auf welcher Fahrt fuhren Cousin und Cousine mit (von wo nach wo)?
                      Läßt sich die Fahrt vom Datum her eingrenzen?
                      Auf welche Fotos greifst du da zurück? Es sieht mir wie ein Foto aus einem Buch aus. Quelle?
                      Wie viele Fotos hast du, eventuell von dem U-Boot auch ohne Kommandanten.
                      Welchen Dienstrang könnte die Person auf dem Bild haben?
                      Welche Orden und Ehrenzeichen trägt die Person auf dem Bild?
                      Welche Erkenntnisse hast du sonst noch?

                      Viele Grüße
                      Rogan

                      Kommentar

                      • asgaard
                        Forum-Teilnehmer
                        • 06.05.2010
                        • 345

                        #12
                        AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

                        Hallo cortes,

                        ich bin freudig überrascht über Deine Unterstützung und nehme sie gerne an. Vier Augen sehen mehr als zwei, muß gleich nochmal nach Großbritannien telefonieren u.A. um das Photo "ohne"" Schriftzug zu bitten und höhere Auflösung


                        1. das Bild auf dem Foto gehört der Klasse VII C an mögl. VII C/41/ 42 Bezeichnung: U.... ist unbekannt. Fotodatum unbekannt. geschätzt zwischen 43-45
                        Das Angriffszielrohr (mit Leitungen umwickelt
                        hatte techn. Gründe) ist sehr gut zu sehen und gehört eindeutig der Klasse VIIC an.

                        2. Meine Tante fuhr mit den beiden Kindern von der Kronprinzenalle in "Danzig" spät abends, angeblich bei Nebel oder Fieselschnee mit der Tram , die Haltestelle ist gleich an der Straße, wohin und wie lange ist nicht bekannt, zum Bahnhof? nach Gotenhafen oder nach Danzig zur U-Lehrdivision?, (sehr warscheinlich) oder gar nach Hela?

                        Der Kommandant auf dem Foto muß auf jeden Fall ständig oder sehr oft in Danzig gewesen sein. Er hatte eine Freundin oder Verlobte in Danzig, die soll er auch mitgenommen haben.
                        Seinen Auszeichnungen zur Folge (Eisernes Kreuz Kl.1), hatte er auch mehrere erfolgreiche F.- Fahrten hinter sich.

                        3. ab Dezember 44 - 23. März 45 alles möglich, warscheinlicher erscheint mir Feb. - März 45
                        4. Das Foto stammt aus dem Nachlass meiner deutsch/englischen Tante, geb.Malgadey aus Nickelswalde Ihre Mutter war Meta Brick geb.Pahlke.
                        Siehe: momente im Werder unter Nickelswalde von MueGlo /Rainer
                        5. Keine weiteren Fotos
                        6. Hier auf dem Foto noch Oberleutnant zur See
                        7. Er trägt links oben die Ubootfrontabzeichen (Spange) das EK1, dann eine Reihe Ordenkissen, welche ist nicht zu erkennen, darunter entweder Sportabzeichen oder warscheinlicher Ubootskriegsabzeichen.
                        8. Das Boot verließ Kiel und es und er ward nie wieder gesehen, es soll auf dem anschließendem Weg nach Norwegen, Tage später auf eine Mine in der Ostsee oder im Skagerak gelaufen sein. (Auskunft meiner Tante) möglich ist auch ein Mosquitobomberangriff der Britten, die wußten ja um die Verbindung nach Norwegen.

                        Die Überraschung kam heute für mich auf einer Internetseite , ich erkannte eindeutig meinen Schwiegervater auf einem sehr klarem Foto, der auf U 201 als Funker gefahren ist unter Kdt. Adalbert Schnee. Dieses Boot wurde aber später mit Mann und Maus im Nordatlantik versenkt.

                        Von ca.39000 Ubootmännern haben ca. 32000 Ihr Leben für einen sinnlosen und verbrecherischen Krieg geben müssen, dass ist letztlich die traurige Wahrheit und der Dönitz war seinem Dienstherren hündisch ergeben. Er saß 10 Jahre im Gefängnis wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen den Frieden und lebte bis 1980 in Aumühle bei Hamburg.

                        Gruß Wolfgang

                        .
                        http://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm

                        Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.

                        Kommentar

                        • asgaard
                          Forum-Teilnehmer
                          • 06.05.2010
                          • 345

                          #13
                          AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

                          Hallo Rogan,

                          noch ein Nachtrag zu

                          7. rechte Seite trägt er das Deutsche Kreuz in gestickter Form ( Silber oder Gold)


                          Wolfgang
                          http://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm

                          Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.

                          Kommentar

                          • radewe
                            Forum-Teilnehmer
                            • 08.03.2008
                            • 935

                            #14
                            AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

                            Guten Tag Wolfgang,

                            wenn ich Deinen Ausführungen zufügen darf:
                            Auf dem gemeinten Bild sind, so meine ich, zwei breite Armstreifen eines Kpt.-Leutnant zuerkennen.
                            Offiziere zur See hatten den auf dem Bild gutsichbaren Stern auf den Ärmeln.

                            Auf der linken Brutseite vermute ich, über die Ordensspangen, das Emblem einer Sonderausbildung (vielleicht Kampfschwimmer, oder Sportabzeichen).

                            Mich beirren die übergroßen Handschuhe, die waren eleganter.

                            Die Marineuniformen der deutschen Wehrmacht und der Bundeswehr sind sehr ähnlich.

                            Grüße von Hans-Werner aus Hamburg
                            Ich suche Geburtsdaten Michael BERGMANN um *1808, WO??
                            Im November 1835 heiratet er `katholisch´ Anna Elisabeth SCHULZ aus Zoppot.
                            Er, seine Ehefrau & die Nachkommen lebten in Carlikau, Fischerkolonie (Fischerplatz).

                            Kommentar

                            • asgaard
                              Forum-Teilnehmer
                              • 06.05.2010
                              • 345

                              #15
                              AW: Flüchtlinge auf U-Booten 1945

                              Hallo Hans-Werner,

                              leider muß ich da entäuschen Hans Werner. Alle Leutnante bis zum Kapitänleutnant hatten einen Stern über den Streifen.
                              Der Kaleu aber hatte drei Streifen , der Dritte war der Dünne in der Mitte, was Ihn vom Ol. unterschied. 1944 gab es gerinfügige Änderungen einiger Dienstgrade.

                              Das Abzeichen über der Brusttasche ist eine Ubootfrontspange nicht verwechseln mit der Trageweise des Tätigkeitsabzeichens der heutigen Bundeswehr, wo auch zwei Verschiedene Tätigkeitsabzeichen untereinander teilweise getragen werden.
                              Die gestickte Spange kann man gut auf anderen Portraits aus der damaligen Zeit sehen. (Schwiegervater hatte Eine)

                              Die Handschuhe Hans Werner sehen wirklich nicht elegant aus, aber sie dienten einem wichtigem Zweck, nähmlich als Schutz der Hände zum Bedienen, Drehen des Angriffszielfernrohres, zum Einem war der untere Abschnitt am Rohr eingefettet, und zum Anderen, die Handgriffe mußten aus und eingeklappt werden, die waren auch etwas robust.

                              Das Bild ist eine Situatonsdarstellung, Einer z.b. der 1 WO sichtet das Flottenhandbuch, der Komandant, kommt von der Zentrale herauf auf die Brücke um ein in Sicht gekommenes Schiff zu identifizieren. Der Ausguck ganz hinten mit Fernrohr sucht die Kimm ab nach Fliegern und Schiffen, warscheinlich bei einer Übung der Ubootlehrgruppe.


                              Ja, die Ähnlichkeit von früher zu heute mag sein, aber auch heute hat der Kaleu 3 Streifen.


                              Viele Grüße nach Hamburg, hab dort mal einen Computerlehrgang für Kaufleute gemacht und 20km weiter nordwestlich gewohnt.

                              Wolfgang
                              http://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm

                              Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.

                              Kommentar

                              L