Ich habe es mehrfach probiert. Es müsste problemlos gehen.
Wer die Datei schon vor Längerem heruntergeladen hat sollte schauen, ob auch alles komplett ist. Damals fehlte nämlich eine Seite (ich glaube Seite 9). Nun steht das komplette Büchlein zur Verfügung.
Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
(...) I. B.: Wir wohnten in Ohra (Orunia). Da wußten alle von Stutthof. Meine Mutter war aus einer linken Familie ... Ihre Eltern und ihre Schwester waren von der SS verhaftet ... worden, Gott sei Dank nur für kurze Zeit. So ging es doch vielen Leuten. Ohra war rot. Zu 80 Prozent. Da wußte man natürlich 1944 von Stutthof, weil doch alle dahin verschwunden waren: Schon ab 1939 waren reihenweise die Sozis aus den Häusern geholt worden. Die Kommunisten ja sowieso. Und unsere polnischen Nachbarn waren auch nicht mehr da. In Ohra wohnte doch eine ganz andere Schicht von Leuten als in Danzig. Das war ein reines Arbeiterviertel. Meine Großmutter hörte auch immer Radio Moskau (...)
(I.B. = Ingrid Brede in: Danzig 1944 Gdansk - Gespräche nach 50 Jahren
- Rozmowy 50 lat pózniej, Gdansk 1994, S. 182).
Hallo in die Runde,
Hier noch einmal etwas ueber Ohra und aus Arthur's Erzaehlungen. Durch Ruedigers Kommentar wurde mir nun einiges klar, wieso und warum. Die Langfuhrer (wie Arthur) wurden damals und nicht nur in Ohra als hochnaesig angesehen. Daher wohl die Schlaegereien. Auf den Tanzveranstaltungen wollten die Ohra'er dass ihre Maedchen nicht mit den Langfuhrern tanzten, daher sass das Messer oft sehr locker.
Doch in Langfuhr gab es ebenfalls zwei Haelften. Eine bessere und eine nicht so von Einwohnern beliebte Gegend. Arthur lebte am Jaeschkentaler Weg, eine lange Strasse mit vielen schoenen Villen, wie unsere Strasse auch. Dieses waren sehr beliebte Wohnsitze. Natuerlich wollten so viele Einwohner wie moeglich dort leben. Man musste Glueck haben, wie wir. Wie sagt es so schoen in Immobilienkreisen? Kaufe das schlechteste Haus in der besten Gegend. Wir hatten nicht das Geld zu kaufen aber konnten mieten.
Liebe Gruesse,
Christa.
Hallo zusammen,
ich lese die Jungferngasse als evtl. "sozialer Brennpunkt"... Da niemand viel zum Thema Altstadt und/oder Jungferngasse sagen kann, dachte ich ir schon, dass es vielleicht nicht gerade zu den besseren Viertel gehört.
Auch der Besuch vor Ort hat gezeigt, dass gerade dort überhaupt nichts geschehen ist.
Weiß trotzdem jemand mehr über die Straße und die Altstadt?
hier scheint es ja wohl einige "Insider" geben, die das alte und neu Danzig kennen. Ich richte, in der Hoffnung auf Hilfe, meine Bitte nach meinem Artikel "Reise in die Vergangenheit" an diese Wissenden. Kann mir jemand helfen, die heutige Straßenbezeichnung (am besten auch die Hausnummer oder Hausnummerbereich) herauszufinden bzw. zu bestätigen.
Ich werden in 3 Wochen nach Danzig fahren und es wäre schön, wenn ich den Ort meiner Wurzeln so genau wie möglich besuchen könnte.
Vielen Dank im voraus.
ich bin neu hier und mache den Versuch, etwas über das Haus und das Geschäft meines Großvaters herauszufinden. Nachdem ich diesen Block ( Danzig und seine Stadtteile) gelesen habe, bekomme ich den Eindruck, daß ich mit der Auswahl des Threads ">>>Geschichte Danzigs >>Danziger Firmen>>Bekannte Geschäfte vor dem Kriege" nicht den richtigen Block ausgewählt habe und besser hier geschrieben hätte. Deswegen die Bitte: mal dort meine Fragen zu lesen. Danke
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