Danzig in den Worten von Günter Grass

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  • Sabine
    Forum-Teilnehmer
    • 10.01.2009
    • 32

    #1

    Danzig in den Worten von Günter Grass

    Hallo und guten Tag,

    das Stadtamt Danzig hat zum 80. Geburtstag von Günter Grass das Buch "Danzig in den Worten von Günter Grass", Text: Mieczysław Abramowicz mit Bildern aus der Sammlung von Mieczysław Abramowicz, Piotr Popiński und Wojciech Gruszczyński herausgegeben.
    Es werden Ortsbeschreibungen aus den verschiedenen (Danzig-) Büchern von Günter Grass zitiert und mit dem heutigen Bild der Plätze verglichen. Daneben befinden sich auch zahlreiche alte Fotos. So werden neben diversen Plätzen in Langfuhr (z.B. Kleinhammerpark, Pestalozzischule, Aktien-Brauerei usw.) auch andere Teile Danzigs bzw. der Vororte erwähnt - Oliva, Rechtstadt, Brösen und Glettkau.

    Das Buch hat ist auch auf deutsch erhältlich und kann auch aus dem Internet herunter geladen werden.



    Viel Spaß beim Lesen und Schauen,

    wünscht Sabine
  • Peter von Groddeck
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 1517

    #2
    Danzig in den Worten von Günter Grass

    Hallo,
    die Stadt Danzig hat 2008 das Buch "Danzig in den Worten von Günter Grass" herausgegeben, dass mich sehr begeistert hat. Der Autor ist Mieczysław Abramowicz, ISBN: 978-83-915166-6-9.
    Der Autor zitiert Texte aus Büchern von Grass, die Danzig beschreiben und verbindet diese mit seinen Worten. Das Buch enthält ferner alte Ansichten der Stadt und die Wiedergabe einiger Dokumente.
    In meinen Augen ist dieses Buch ein "muss" für jeden Danzigfreund.
    Gruß Peter
    Tue recht und scheue niemand.

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    • Antennenschreck
      Forum-Teilnehmer
      • 05.09.2011
      • 1833

      #3
      AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

      Hallöle,

      Günter Grass hatte sich ein wenig zur "Persona non Grata" gemacht. Insofern könnte die Diskussionsbegeisterung darüber recht gering sein.

      Tschü.....
      Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

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      • Ulrich 31
        Forum-Teilnehmer
        • 04.11.2011
        • 8569

        #4
        AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

        Hallo Peter,

        Du hast übersehen, dass dieses Buch hier bereits 2010 vorgestellt worden ist ► https://www.danzig.de/showthread.ph...G%FCnter-Grass .

        Bitte an die Moderatoren, dies zu berücksichtigen. - Danke!

        Viele Grüße
        Ulrich

        Kommentar

        • Antennenschreck
          Forum-Teilnehmer
          • 05.09.2011
          • 1833

          #5
          AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

          Hallo Ulrich,

          einmal gefallener Engel immer gefallener Engel, in der BRD. Und ich weiss wovon ich schreibe, kannste glauben.

          Tschü.....
          Das gute alte Recht ist immer ungesetzt und ungeschrieben!!

          Kommentar

          • Bartels
            Forum-Teilnehmer
            • 25.07.2012
            • 3448

            #6
            AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

            Grass war der erste Ehrenbürger von Danzig nach 1989 und die Danziger haben auch weiterhin zu ihm gehalten, dort ist er bis heute "Persona Grata" geblieben ...
            Beste Grüsse
            Rudolf H. Böttcher

            Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
            Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
            Familie Zoll, Bohnsack;
            Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
            Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

            http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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            • Danzig211
              Forum-Teilnehmer
              • 11.01.2014
              • 59

              #7
              AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

              Die Wahrheit hat einen langen Atem, sie kann warten, sagte mal Schopenhauer, Kurti

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              • ada.gleisner
                Forum-Teilnehmer
                • 17.02.2008
                • 882

                #8
                AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

                Ich finde es kleinkariert, diffusem schlechten
                erede über Grass hinterherzulaufen. In meinen Augen ist er ein großartiger Künstler mit all seinen Eigenarten, die solche Menschen nun einmal an sich haben. für mich hat die Kunst des G. Grass nicht gelitten und was seine angeblichen Fehler betrifft : jeder von uns hat welche, nur stehen sie nicht laufend in den Gazetten und keiner spicht darüber, Grüße von Ada
                Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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                • Heibuder
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 751

                  #9
                  AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

                  Der kostenlose Download funktioniert leider nicht mehr!
                  Es grüßt der Heibuder!

                  "Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz." (R.Fernau)

                  Kommentar

                  • ada.gleisner
                    Forum-Teilnehmer
                    • 17.02.2008
                    • 882

                    #10
                    AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

                    Es muß in der 2. Zeile natürlich "Gerede" heißen, Ada
                    Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

                    Kommentar

                    • Wolfgang
                      Forumbetreiber
                      • 10.02.2008
                      • 11623

                      #11
                      AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

                      Schönen guten Nachmittag,

                      das Buch ist jetzt als PDF-Datei unter neuer Adresse herunterladbar: http://ebookbrowsee.net/ksiazka-gras...pdf-d600559425

                      Einfach auf "Download File" klicken und das Buch kommt

                      Viele Grüße aus dem Werder
                      Wolfgang
                      Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                      Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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                      • Ulrich 31
                        Forum-Teilnehmer
                        • 04.11.2011
                        • 8569

                        #12
                        AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

                        Dieser Weg zum betr. Buch ist einfacher:

                        http://www.gdansk.pl/subpages/multim...grass_niem.pdf .

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                        • StampCollector
                          Forum-Teilnehmer
                          • 19.01.2014
                          • 924

                          #13
                          AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

                          Naja, über Wolgangs Link ging es auch.
                          Beim ersten "Querlesen" ist dieses E-Book auch wirklich sehr interessant.
                          Schön auch die Abbildung der Synagoge. Solche alten Ansichtskarten sind wirklich sehr viel seltener, als beispielsweise die "1 Zloty-Marke" der Polnischen Post, obwohl man die ja auch nicht an jeder "Strassenecke" findet...

                          SC

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                          • Gerhard Jeske
                            Forum-Teilnehmer
                            • 24.08.2014
                            • 737

                            #14
                            AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

                            Gerhard Jeske 22547 Hamburg im Oktober 2007
                            Mal links und mal rechts gestrickt.
                            Günther Grass : umstritten, verehrt und mißverstanden .
                            Was Herr Grass mit der linken Hand aufstellt, dass stößt er mit der
                            rechten wieder um. Das passierte ihm wieder in seinem Buch „ vom Häuten der Zwiebel.“
                            Wieso hatten seine Ratgeber, denen er dankt, ihn nicht darauf aufmerksam gemacht, dass Verallgemeinerungen nicht stimmen können, und deshalb unglaubsinnig sind.
                            Und so lese ich auf Seite 426 „ Sonst ist mir von Bayreuth und dem widerlichen Getue des neureichen Pöbels im Umfeld der monströsen Kulturscheune nur den Lachnerv reizender Ekel geblieben.“
                            Ja, gab es keinen altereichen Pöbel, ebenso in Danzig. ?
                            Es wundert mich seit langem, dass Herr Grass die bürgerliche Elite in Danzig ausklammert, sie einfach ignoriert. Abgesehen davon, dass altreiche oder neureiche Bürger nicht allgemein Monster sind, sollte Herr Grass besser bei Wagner nachgelesen haben. Zu diesem Thema hatte Wagner ausführlich seine Ansichten niedergeschrieben. Zum Beispiel in seinen Schriften über Kunst und Politik. In seiner Kritik über das Gewaltmonopol des Staates findet sich die Erkenntnis, dass „ Deutschland ein bewaffneter Bettler ist „ Richard Wagner meinte, dass sich dieser Zustand nur beseitigen lässt, wenn die Eigentums-
                            Verhältnisse geändert werden. Herr Grass hatte das Pulver nass werden lassen.
                            Er hatte übersehen, dass Wagner den Ring der Nibelungen gegen die besitzende Klasse und deren Elite geschrieben hatte, gegen Konzernherren und Banker in deren Hirnen nur noch Börsendaten gespeichert werden. Mit Beschimpfungen und Verachtung wird Herr Grass diese Gesellschaftsschicht nicht einschüchtern.
                            Wenn es der Gutmensch Jesus von Nazareth, in über zweitausend Jahre nicht geschafft hatte, sehr viele, zur Vermögensaskese bereite Nachfolger, zu finden, bleibt zu hoffen, dass es womöglich der Herr Dalai Lama weiß, wie dieses Problem zu lösen ist. Oder wissen sie es?
                            Ist Günther Grass ein Kaschube ?
                            Die meisten Kritiker in der Bildenden Kunst oder Literatur schreiben, was die Leser oder Betrachter wahrnehmen sollen.
                            Bei der Beurteilung der Person des Herrn Günter Grass kann ich das sehr deutlich erkennen. so fragte ich mich:
                            ist Herr Grass ist Kaschube? wie das?. Nur eine polnisch -kaschubische Großmutter kommt darin vor, alle weiteren Namen, so auch der seiner Mutter - Knoff- sind deutsche oder ehemalige jüdische Namen. Da wird aus einem viertel Kaschuben ein ganzer gemacht. (Der größte Kaschube den es gab) so schreien sie herum. Nicht einmal der Rassist Globke hatte es fertig gebracht aus einem viertel Juden einen ganzen zumachen. Aber diese Sippen-Rassische Ideologie sitzt in den Köpfen fest, bei Deutschen ebenso wie bei den Polen. Unentwegt wird auf beiden Seiten von Mischfamilien usw. gesprochen und Minderheiten als rassische Sippen verstanden. Das sind alles alte Schläuche, in die man sogar alten Wein rein gießt. Bleibt noch nachzutragen, dass mein Freund in Gdansk, Gerard Knoff, ein Verwandter von der Mutter des Herrn Grass war, der als Mitglied der polnischen Minderheit 1939 nicht die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt, staatenlos wurde, dann ab 1943 ins KZ- Stutthof eingeliefert wurde und mühsam überlebt hatte. Knoff erklärte mir, daß ihre Familie aus Skandinavien eingewandert ist. Zu dieser Familie, also seinen Verwandten, hatte der Schriftsteller Günter Grass nie Kontakte auf genommen, obwohl das Schicksal des Antifaschisten Gerard Knoff in Gdansk bekannt ist und in verschiedenen Veröffentlichungen dokumentiert wurde.
                            Autor .Gerhard Jeske Hamburg copyright

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                            • ada.gleisner
                              Forum-Teilnehmer
                              • 17.02.2008
                              • 882

                              #15
                              AW: Danzig in den Worten von Günter Grass

                              Was ich schon einmal weiter oben sagte, gilt für mich auch weiterhin. Grasss ist ein hervorragender Künstler, vor allem auch was seine darstellende Kunst betrifft. Über seine Romane kann man ja teilweise streiten, aber es wird immer Menschen geben, die diese gut finden. Interessant sind auch 2 Bücher über G. Grasss :
                              1. Margarete Amelung , Fünf Grass'sche Jahrszeiten. Eine junge Frau arbeitet 1 1/4 Jahr in der Familie Grass als Haustochter und
                              2. Kai Schlüter, Günter Grass im Visier, Die Stasi-Akte.

                              Beide Bücher geben interne Einsichten über Grass. Warum wollen wir einen weltekannten Künstler unserer Heimat mit kleinkariertem Gerede in ein schlechtes Licht rücken. Wir haben gerade diese Woche die Woche der Toleranz.
                              Viele Grüße von Ada
                              Was ist Geld? Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. (H. Heine)

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