Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

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  • UtaK.
    Forum-Teilnehmer
    • 16.05.2010
    • 235

    #31
    AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

    Hallo Andreas,

    Emilie Amalie Plinz heiratete Johann August Ramowski am 27. Oktober 1883 in Danzig.

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    Vielleicht findest Du mit diesem Datum den Eintrag in den Standesamtbüchern bei Metryki.GenBaza.pl. Darin sollten dann die Namen der Eltern angegeben sein.

    Viele Grüße,
    Uta

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    • sarpei
      Forum-Teilnehmer
      • 17.12.2013
      • 6091

      #32
      AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

      Hallo Andreas,

      ..... und was hat 'man' diesbezüglich bisher herausgefunden?


      Ein verwunderter

      Peter

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      • mutterausdanzig
        Forum-Teilnehmer
        • 02.06.2015
        • 31

        #33
        AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

        Peter, es war ein nicht konkreter, kein gezielter hinweis. Nur eine evtl neue spur. Ein foto wurde mir grad bekannt, es zeigt opa kurt stehend mit einer geige in der hand, trägt frack oder anzug.

        Kommentar

        • sarpei
          Forum-Teilnehmer
          • 17.12.2013
          • 6091

          #34
          AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

          Hallo Andreas,

          in Ergänzung zum Beitrag #31 hier noch die Kopien aus dem Heiratsregister.

          [ATTACH=CONFIG]19668[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]19669[/ATTACH]


          Viele Grüße

          Peter
          Angeh

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          • mutterausdanzig
            Forum-Teilnehmer
            • 02.06.2015
            • 31

            #35
            AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

            Recht herzlichen Dank, Peter. Irgendwann wird das wohl noch ein dicker Ordner.

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            • mutterausdanzig
              Forum-Teilnehmer
              • 02.06.2015
              • 31

              #36
              AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

              Peter, eine bitte, kannst du mir mal die schriftstücke transkriptieren und nun wirds mysteriös, ich habe den namen volkmann gelesen- war der damals so häufig, vielen dank schon mal.

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              • JuHo54
                Forum-Teilnehmer
                • 11.12.2008
                • 2378

                #37
                AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

                Hallo Andreas,

                Nr. 762
                Danzig am siebenundzwanzigsten Oktober tausend acht hundert acht und drei
                Vor dem unterzeichneneten Standesbeamten erschienen heute zum Zweck der Eheschließung
                1. der Segelmacher Johann August Ramowski der Persönlichkeit nach durch den Aufgebotsantrag bekannt, evangelischer Religion, geboren den achten Mai des Jahres tausend acht hundert dreizig und sechs zu Danzig, wohnhaft zu Danzig Böttchergasse Nr. 12
                , Sohn der verstorbenen Lohndiener Johann August und Louise geb Schettke-Ramowskischen Eheleute, zuletzt wohnhaft zu Danzig
                2. die Emilie Amalie Plinz der Persönlichkeit nach durch den Aufgebotsantrag bekannt, evangelischer Religion, geboren den siebenundzwanzigsten October des Jahres tausend acht hundert vierzig und vier zu Danzig, wohnhaft zu Danzig Altstädtischer Graben Nr. 178, Tochter der verstorbenen Baumeister Gottlieb und Eleonore geb Volkmann-Plinzschen Eheleute, zuletzt wohnhaft in Danzig
                Als Zeugen waren zugezogen und erschienen:
                3. der Schneider Carl Link der Persönlichkeit nach durch seinen vorgelegten Landwehrpaß anerkannt, sechsundvierzig Jahre alt, wohnhaft zu Danzig Heiligen Geistgasse Nr. 107
                4. der Zimmermann Martin Julius August Volkmann der Persönlichkeit nach durch seinen vorgelegten Militairpaß anerkannt, vierundzwanzig Jahre alt, wohnhaft zu Danzig Katergasse nr. 7
                In Gegenwart der Zeugen richtete der Standesbeamte an die Verlobten einzeln und nach einander die Frage:
                ob sie erklären, daß die Ehe mit einander eingehen wollen. Die Verlobten beantworteten diese Frage bejahend und erfolgte hierauf der Ausspruch des Standesbeamten, daß er sie nunmehr kraft des Gesetzes für rechtmäßig verbundene Eheleute erkläre.
                Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben
                August Ramowski
                Emilie Ramowski geb Plinz
                Carl Link
                Martin Volkmann
                Der Standesbeamte Lierau

                Liebe Grüße
                Jutta
                Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

                Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

                Kommentar

                • JuHo54
                  Forum-Teilnehmer
                  • 11.12.2008
                  • 2378

                  #38
                  AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

                  Hallo Andreas ,
                  1897 gab es 25 mal Volkmann im Danziger Adressbuch..
                  Der Martin wohnte da immer noch Katergasse Nr. 7- Arbeiter u. Eigenthümer
                  Liebe Grüße
                  Jutta
                  Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

                  Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

                  Kommentar

                  • sarpei
                    Forum-Teilnehmer
                    • 17.12.2013
                    • 6091

                    #39
                    AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

                    Hallo Andreas, hallo Jutta,

                    na, das war ja jetzt Doppelarbeit ...

                    Meine Transkription war nicht so schnell wie die von Jutta. Allerdings bin ich abweichend folgender Meinung:
                    - unter 2. ist die Hausnummer 78 und nicht 178
                    - einschränkend: der 'Baumeister' könnte eventuell auch ein 'Braumeister' gewesen sein - oder?

                    Ansonsten sieht meine Abschrift buchstabengetreu genauso aus wie die von Jutta.

                    Viele Grüße

                    Peter

                    Kommentar

                    • UtaK.
                      Forum-Teilnehmer
                      • 16.05.2010
                      • 235

                      #40
                      AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

                      Hallo Andreas,

                      hier eine weitere Tochter von Gottlieb Plinz und seiner Ehefrau Eleonore Caroline geb. Volkmann:

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                      Uta

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                      • UtaK.
                        Forum-Teilnehmer
                        • 16.05.2010
                        • 235

                        #41
                        AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

                        und hier ist noch ein Töchterlein:

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                        Kommentar

                        • mutterausdanzig
                          Forum-Teilnehmer
                          • 02.06.2015
                          • 31

                          #42
                          AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

                          Rainer Rahmenbauer14, eine bitte an dich. Wie heißen die in den dokumenten genannten straßen/gassen hohe seigen, böttchergasse, altstädter graben, heiligen geiststraße, katergasse denn heut

                          Kommentar

                          • Rahmenbauer14, + 1.11.2021
                            Forum-Teilnehmer
                            • 01.01.2009
                            • 1434

                            #43
                            AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

                            Hallo Andreas,

                            so heißen sie heute:

                            Altstädtischer Graben: Podwale Staromiejskie

                            Böttchergasse: Bednarska

                            Heiligen-Geist-Gasse: Swietego Ducha

                            Hohe Seigen: Rybaki Gorne

                            Katergasse: Kocurki

                            Schöne Grüße

                            Rainer
                            "In einem freien Staat kann jederman denken,
                            was er will, und sagen, was er denkt"
                            (Spinoza)

                            Kommentar

                            • sarpei
                              Forum-Teilnehmer
                              • 17.12.2013
                              • 6091

                              #44
                              AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

                              Hallo miteinander,

                              für die Zurodnung der Straßennamen kann ich auch den folgenden Link ('Wasserspeier Akademie') empfehlen:

                              Danzig – Eine Stadt, die Geschichte atmet Kaum eine europäische Stadt vereint so viele Schichten von Geschichte, Identität und Architektur wie Danzig, auf Polnisch Gdańsk. An der Mündung der Weichsel in die Ostsee gelegen, ist sie seit Jahrhunderten ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des Wandels. Zwischen den roten Ziegeldächern und gotischen Türmen schwingt der Klang der Vergangenheit mit – der Duft von Meer, der Ruf der Möwen, das Echo der Händler, die hier einst Bernstein, Getreide und Salz verschifften. Danzig war nie nur eine Stadt an der Ostsee. Sie war ein Tor zwischen Nord und Süd, ein kulturelles Bindeglied zwischen Ost und West und ein Symbol dafür, wie eng Handel, Kultur und Geschichte miteinander verwoben sein können. Wer sich auf die Spuren dieser bewegten Vergangenheit begeben möchte, findet unter Danzig entdecken eine vertiefende Übersicht über die historische und kulturelle Bedeutung der Stadt – und versteht schnell, warum Danzig bis heute als eine der schönsten Städte Europas gilt. Die Anfänge einer Handelsmetropole Die Wurzeln Danzigs reichen bis in das 10. Jahrhundert zurück, als hier eine slawische Siedlung entstand, die von ihrer Lage am Wasser profitierte. Schon früh legten Händler aus Skandinavien, Flandern und dem Ostseeraum an, um Waren auszutauschen. Im 13. Jahrhundert wuchs Danzig zur befestigten Stadt heran und wurde bald in die Hanse aufgenommen – ein Netzwerk, das die Handelszentren Nordeuropas miteinander verband. Als Mitglied des Hansebundes erlebte Danzig eine Blütezeit, die das Stadtbild bis heute prägt. Das reiche Bürgertum, Kaufleute und Handwerker investierten in prächtige Fassaden, Kirchen und Speicher. Über den Hafen gelangte Bernstein aus dem Baltikum nach Flandern, Getreide aus den Weichselniederungen nach England und Stoffe aus Lübeck oder Amsterdam zurück an die Weichsel. Danzig war eine Stadt der Händler und Seefahrer, eine Stadt der Aufsteiger. Wohlstand brachte Bildung und Kunst hervor, aber auch eine selbstbewusste Bürgerschicht, die ihre Unabhängigkeit gegen fremde Mächte verteidigte. Die Hansezeit und das Gesicht der Stadt Wer heute durch die Altstadt geht, bewegt sich in einem lebendigen Zeugnis jener Epoche. Das Stadtbild, das im Mittelalter entstand und in der Renaissance ausgebaut wurde, spiegelt Reichtum, Geschmack und Weltoffenheit wider. Die Fassaden entlang der Langgasse (Ulica Długa) und des Langen Marktes (Długi Targ) sind Meisterwerke hanseatischer Baukunst. Hinter den hohen, schmalen Giebeln lagen die Wohnhäuser wohlhabender Kaufleute – im Erdgeschoss das Kontor, im Obergeschoss repräsentative Säle mit bemalten Balkendecken. Die Verzierungen, Reliefs und goldenen Ornamente erzählten von Reichtum und Selbstbewusstsein. Im Zentrum steht das Rechtstädtische Rathaus mit seinem markanten Turm, ein Wahrzeichen bürgerlicher Macht. Wenige Schritte weiter erhebt sich der berühmte Neptunbrunnen, ein Symbol für den Handel über das Meer, das Danzigs Wohlstand begründete. Auch die Marienkirche (Bazylika Mariacka) zeugt von dieser Zeit. Sie ist die größte Backsteinkirche der Welt – ein architektonisches Monument, das über Jahrhunderte gewachsen ist. Ihr Inneres mit seinen gotischen Gewölben, der astronomischen Uhr und dem hellen Licht, das durch die bunten Glasfenster fällt, lässt erahnen, welche Bedeutung Glauben und Kunst in der Hansezeit hatten. Zwischen Mächten und Jahrhunderten Mit dem Niedergang der Hanse im 16. Jahrhundert begann für Danzig eine neue Phase. Die Stadt blieb reich und bedeutend, doch die Macht verschob sich. Polen, Preußen, Schweden und später das Deutsche Reich – alle beanspruchten die Kontrolle über die Stadt. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Danzig zu einem Knotenpunkt zwischen den Großmächten Europas. Der Hafen florierte, doch die politische Lage blieb fragil. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt Danzig einen Sonderstatus: Es wurde 1920 zur Freien Stadt Danzig, einem halbautonomen Gebilde unter dem Schutz des Völkerbundes. Dieser Status sollte den Frieden sichern, führte aber zu Spannungen zwischen der deutschsprachigen Mehrheit und dem benachbarten Polen. Wirtschaftliche Unsicherheit und politische Extreme prägten die Zwischenkriegszeit. Dennoch blieb Danzig ein Ort der kulturellen Vielfalt, in dem deutsche, polnische, kaschubische und jüdische Einflüsse nebeneinander existierten. Zerstörung und Wiederaufbau Mit dem Zweiten Weltkrieg kam das dunkelste Kapitel in der Geschichte Danzigs. Am 1. September 1939 fielen die ersten Schüsse auf der Westerplatte – der Beginn des Krieges. In den folgenden Jahren wurde die Stadt schwer zerstört. Die Altstadt lag am Ende in Trümmern, viele Bewohner waren geflohen oder ums Leben gekommen. Doch Danzig blieb nicht tot. Nach 1945 wurde es Teil Polens, und eine Generation von Architekten, Restauratoren und Handwerkern begann, die Stadt aus den Ruinen zu erheben. Der Wiederaufbau gilt bis heute als eine der größten Leistungen der Nachkriegszeit in Europa. Man entschied sich bewusst gegen eine moderne Neugestaltung und für eine Rückkehr zum historischen Stadtbild. Die alten Pläne, Gemälde und Fotografien dienten als Vorlage, um die Altstadt so zu rekonstruieren, wie sie vor dem Krieg ausgesehen hatte. Dieser Prozess war nicht nur baulich, sondern auch symbolisch: Er stand für die Wiedergeburt einer Stadt, die trotz aller Zerstörung ihre Seele bewahrt hatte. Die Geburt der Solidarność und das moderne Danzig In den 1980er-Jahren wurde Danzig erneut zum Schauplatz eines historischen Wendepunkts. In den Werfthallen der Lenin-Werft organisierten Arbeiter unter Führung von Lech Wałęsa Streiks, die den Beginn der Solidarność-Bewegung markierten. Diese Bewegung wurde zum Motor der politischen Veränderung in Osteuropa und trug entscheidend zum Fall des Kommunismus bei. Heute erinnert das Europäische Solidarność-Zentrum an diese Ereignisse – ein modernes Museum, das zeigt, wie Danzig erneut Symbol für Freiheit, Mut und Wandel wurde. In der Gegenwart präsentiert sich die Stadt als offene, lebendige Metropole. Historische Baukunst, Universitäten, Museen, Theater und Festivals prägen das Bild. Danzig ist heute Wissenschaftsstandort, Kulturzentrum und touristisches Ziel zugleich. Spaziergang durch die Altstadt Ein Spaziergang durch die Altstadt Danzigs gleicht einer Reise durch Epochen. Vom Goldenen Tor bis zum Grünen Torerstreckt sich der prachtvolle Lange Markt – eine Straße, die einst das Herz der Kaufmannschaft war. Das Kopfsteinpflaster glänzt im Regen, Cafés füllen sich mit Stimmen, Musiker spielen auf der Mottlau-Promenade. Links erhebt sich das Rechtstädtische Rathaus, rechts der Neptunbrunnen, an dem Reisende und Einheimische gleichermaßen innehalten. Von dort führt der Weg zur Langgasse, wo jedes Haus ein Kunstwerk ist: bemalte Fassaden, mythologische Figuren, goldene Ornamente. Weiter südlich erhebt sich der imposante Krantor (Żuraw), eines der ältesten Hafenbauwerke Europas und einst Teil der Stadtmauer. Hier wurden Schiffe be- und entladen, hier roch es nach Salz, Teer und fremden Waren. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum, in dem man den Pulsschlag der alten Hafenstadt spüren kann. Die Speicherinsel bietet einen Blick auf die Stadt, der besonders bei Sonnenuntergang magisch ist. Die wiederaufgebauten Speicherhäuser spiegeln sich im Wasser, während der Himmel in Orangetönen glüht. Von hier aus lässt sich Danzigs architektonische Pracht in ihrer ganzen Tiefe erfassen – eine Stadt, die Zerstörung überstanden und sich doch treu geblieben ist. Kunsthistorische Bedeutung und Wiederaufbaukunst Der Wiederaufbau Danzigs war nicht nur eine technische, sondern auch eine künstlerische Leistung. Restauratoren griffen auf alte Stadtpläne, Stiche und Fotografien zurück, um jedes Detail der Altstadt zu rekonstruieren. Dabei verband man historische Genauigkeit mit modernen Baumethoden. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Stadtbild, das Authentizität und Rekonstruktion miteinander vereint. Danzig gilt heute als Musterbeispiel für den respektvollen Wiederaufbau historischer Städte – ein Ort, an dem Architektur Geschichte erzählt. FAQ – Häufige Fragen zu Danzig 1. Wann wurde Danzig gegründet? Die Anfänge reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, als sich an der Mündung der Weichsel eine slawische Siedlung bildete. Sie entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz im Ostseeraum. 2. Warum war Danzig für die Hanse so bedeutend? Danzig war ein Knotenpunkt des Ostseehandels. Hier wurden Getreide, Bernstein, Holz und Salz verschifft – Güter, die den Wohlstand der Stadt begründeten. 3. Was bedeutet „Freie Stadt Danzig“? Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Danzig zu einem autonomen Stadtstaat unter dem Schutz des Völkerbundes. Diese politische Sonderstellung bestand bis zum deutschen Angriff 1939. 4. Wie wurde Danzig nach dem Krieg wieder aufgebaut? Die Altstadt wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren detailgetreu rekonstruiert. Restauratoren nutzten alte Baupläne und Gemälde als Vorlage, um das historische Erscheinungsbild zu bewahren. 5. Was macht Danzig heute besonders? Danzig verbindet Geschichte, Architektur und Moderne. Die Stadt ist ein Symbol für europäische Vielfalt, für kulturelle Stärke und die Fähigkeit zur Erneuerung. Danzig heute – Eine Stadt des Erinnerns und der Zukunft Danzig ist mehr als eine Stadt, die wiederaufgebaut wurde. Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Geschichte und Gegenwart ineinandergreifen können. Zwischen der Ruhe der Marienkirche, dem Trubel am Krantor und den Lichtern der Mottlau spürt man, dass diese Stadt ein Gedächtnis besitzt – eines, das nie schweigt, sondern erzählt. Wer durch Danzig geht, hört die Geschichte Europas in Stein und Wasser widerhallen. Und vielleicht ist es genau diese Verbindung von Vergangenheit, Schönheit und Widerstandskraft, die Danzig zu einem der faszinierendsten Orte des Kontinents macht.  



                              Viele Grüße

                              Peter

                              Kommentar

                              • sarpei
                                Forum-Teilnehmer
                                • 17.12.2013
                                • 6091

                                #45
                                AW: Auf Mutters Spuren- wer kann weiterhelfen?

                                Hallo Andreas,

                                die Verfolgung des Namen Plinz mehr zur Gegenwart hin resultiert in folgendem Auszug aus dem Adressbuch von 1942.

                                [ATTACH=CONFIG]19670[/ATTACH]


                                Viele Grüße

                                Peter
                                Angeh

                                Kommentar

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