Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

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  • GuidoBrauer
    Forum-Teilnehmer
    • 19.09.2014
    • 19

    #16
    AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

    Vielen Dank liebe Marion und sonnige Grüße aus Mönchengladbach.

    Kommentar

    • GuidoBrauer
      Forum-Teilnehmer
      • 19.09.2014
      • 19

      #17
      AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

      Sorry dass ich dich noch etwas fragen muss. Kann man aus dem Buch entnehmen in welchem Lager die Personen untergebracht waren?

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      • mücke

        #18
        AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

        Hallo Guido,
        Ja und es steht auch drin wohin sie umgesiedelt sind,aber das ist nich bei jedem vermekt.
        Jede Frage, immer wieder gern.
        Viele Grüße
        Marion

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        • GuidoBrauer
          Forum-Teilnehmer
          • 19.09.2014
          • 19

          #19
          AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

          Herzlichen Dank. Ich gehe dann davon aus dass bei meiner Familie nicht aufgeführt ist in welchem Lager sie untergebracht waren. Dann noch einen schönen Abend an einem besonderen Tag.

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          • mücke

            #20
            AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

            Hallo Guido,
            es kann aber auch sein und so war es bei meinem Vati gewesen,dass sie sich nicht angemeldet haben im Lager oder aber das Lager zu voll war und sie auch privat untergebracht wurden.
            Dieses Buch ist ja nur von bzw. über Ostholstein.
            Viele Grüße und ein schönes Wochenende mit viel Sonne
            Marion

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            • Geigersohn
              Forum-Teilnehmer
              • 04.12.2009
              • 688

              #21
              AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

              Hallo Marion,
              Du wirst es noch nicht gesehen haben, aber es gibt von mir
              angelegt unter Personen- und Namenssuche folgendes Thema:
              "Gebe Auskunft über Ankunft in Ostholstein nach Vertreibung"
              Schöne Grüße Geigersohn

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              • mücke

                #22
                AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

                Hallo Geigersohn,
                was möchtest Du mir damit sagen?
                Gruß
                Marion

                Kommentar

                • Geigersohn
                  Forum-Teilnehmer
                  • 04.12.2009
                  • 688

                  #23
                  AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

                  Hallo Marion,
                  ich wollte darauf hinweisen, dass es gut wäre, wen zu einem schon vorhandenem
                  Thema kein Zweites gleichen Inhaltes aufgemacht wird.
                  Wenn Du dort mal hineinschaust wirst Du feststellen,
                  dass eine Menge von Anfragen dort bereist erfasst ist.
                  Ich habe überhaupt kein Problem damit -
                  wenn Du dort auch Antwortgeber bist.
                  Schöne Grüße von Geigersohn

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                  • mücke

                    #24
                    AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

                    Hallo Geigersohn,
                    ich habe nur eine Anfrage von Guido vom 30.9.2014 beantwortet,wo er eine Anfrage an das Forum gestellt hatte.
                    Also habe ich kein Thema mit gleichem Inhalt aufgemacht.Ich habe also nur auf eine Anfrage geantwortet.Ich werde es mir aber merken,danke.
                    Viele Grüße
                    Marion

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                    • GuidoBrauer
                      Forum-Teilnehmer
                      • 19.09.2014
                      • 19

                      #25
                      AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

                      Hallo Geigersohn, hallo Marion. Das war nicht meine Absicht Euch beide gleichzeitig mit meinen Fragen zu konfrontieren. Entschuldigt bitte. Heute habe ich eine Kopie der Meldekartei aus Schleswig-Holstein erhalten. Dort steht der 06.03.1945. In dem Buch steht aber wohl der 06.03.1946. Ich habe versucht noch einmal zu recherchieren aber nicht herausbekommen ob die Ankunft in Ostholstein 1945 oder 1946 war. Könnt Ihr mir weiterhelfen? Gruß aus dem Rheinland. Guido

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                      • MarkusDE
                        Forum-Teilnehmer
                        • 11.11.2012
                        • 115

                        #26
                        AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

                        Hallo Guido !

                        Auch ich habe den FN Brauer im Stammbaum. Sollten Deine Brauer`s aus dem Raum Danzig/Gotenhafen stammen, sollten wir mal in Kontakt treten.

                        Grüße, Markus

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                        • GuidoBrauer
                          Forum-Teilnehmer
                          • 19.09.2014
                          • 19

                          #27
                          AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

                          Hallo, gerne. Meine Email-Anschrift lautet: guido.brauer@brd.nrw.de

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                          • GuidoBrauer
                            Forum-Teilnehmer
                            • 19.09.2014
                            • 19

                            #28
                            AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

                            Hallo Marion, leider ist das Buch vergriffen. Könntest Du mir die entsprechenden Seiten mit der namentlichen Aufführung meiner Familie kopieren oder einscannen? Ich würde Dir die Kosten der Kopien selbstverständlich erstatten.

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                            • Witz5
                              Forum-Teilnehmer
                              • 17.04.2012
                              • 188

                              #29
                              AW: Flucht aus Westpreussen nach Ostholstein

                              Hallo liebe Leser,

                              anbei ein kleiner Artikel aus "Der Prignitzer", der unlängst erschien. Er schildert die Flucht meiner Oma, ihres Sohnes (mein Vater, ein gebürtiger Danziger) und der Tochter (meine Tante) aus Bromberg in wenigen Worten. Vielleicht für den einen oder anderen Leser von Interesse.

                              "Seit vielen Jahren kennen sich Horst Hentschel und Peter Dahms. Rein zufällig erfuhren sie jetzt über den „Prignitzer“, dass sich ihre Wege bereits vor 70 Jahren kreuzten.

                              Auf den Beitrag von Mario Sembritzki unter dem Titel „Flucht per Bahn aus Ostpreußen“ meldete sich Horst Hentschel. Damals 14-jährig begann seine Reise in Bromberg. Hier lebte bis dato seine Familie, arbeitete sein Vater als Rangiermeister bei der Reichsbahn, er selbst lernte Schlosser/Lokomotivführer. Bis zu jenem 21. Januar 1945. Von Bromberg ging es über Nakel, Schneidemühl, Berlin nach Wittenberge. Über die Perleberger Ringbahn wurden sie dann verteilt. Die Hentschels landeten in Quitzow.
                              In Danzig geboren, kann sich Peter Dahms noch an die Schüsse des Schlachtschiffes „SMS Schleswig-Holstein“ auf die Westerplatte erinnern. Sie gelten als Beginn des zweiten Weltkrieges. „Wir flüchteten mit unserer Mutter in die Kirche.“ Sein Vater wurde dann in Bromberg als Geschäftsführer eines Schlachthofes eingesetzt. Bis zu jener Nacht zum 21. Januar 1945. Um 23.30 Uhr stand ein SA-Mann vor der Tür. Innerhalb einer Stunden mussten die Dahms’ die Wohnung verlassen. Ein Lkw wartete auf sie unweit des Bahnhofes. „Wir haben alles angezogen, was ging. Eine Steppdecke und ein kleines Köfferchen, in dem die Lebensmittelmarken waren – das war alles“, berichtet Peter Dahms. Gegen den Flüchtlingsstrom erreichten die Dahms’ dann zirka um 0.30 Uhr den Lkw, der sie bis Nakel brachte. Hier stiegen sie in jenen Zug, in dem auch Horst Hentschel saß …
                              Die Fahrt war ein Martyrium. „Meine Mutter erzählte, dass minus 30 Grad Celsius herrschten. Auf jeden Fall war es bitterkalt“, erinnert sich Peter Dahms. Kleine Kinder, ältere Menschen – viele starben, die Leichen wurden einfach an der Strecke abgelegt. „Bei jedem Halt haben meine Schwester und ich uns fast in die Hose gemacht vor Angst, wenn meine Mutter losging, um Lebensmittel zu besorgen.“ Horst Hentschel und seine Familie kamen in Quitzow unter – in der kleinsten Kammer im Haus fanden sie Zuflucht und wenn die Alliierten wieder entlang der B 5 flogen, dann zog auch Horst Hentschel los, um was zum Essen zu besorgen – Fleisch von den bei dem Angriff getöteten Pferde.
                              In Schönfeld wurde der Waggon der Kreisringbahn abgehängt, in dem Peter Dahms und seine Familie saßen. Per Pferdefuhrwerk ging es aufs Gut in Wüsten Buchholz. Er erinnert sich an 40 russische Gefangene, die hier untergebracht waren. „Von den Großbauern wurden die relativ gut versorgt. Durch die Abflussrinne im Pferdestall schoben sie uns immer Wruken durch.“
                              Nach der Bodenreform ging es für die Dahms per Pferdewagen nach Kreuzburg. Elf Bauern wohnten dort und weit über 30 Flüchtlinge. „Wir waren alles andere als gern gesehen, und das ließ man uns jeden Tag spüren.“
                              Mit dem Zug kamen Horst Hentschel und Peter Dahms am 21. Januar 1945 aus Bromberg in die Prignitz, ohne sich zu kennen. Viele Jahre wirkten sie später zusammen, der eine beim Rat des Kreises, der andere im Kreisbetrieb für Landtechnik – ohne zu wissen, dass sich ihre Wege schon viel früher kreuzten. „Über jene Zeit sprach man nicht, irgendwie wollte es auch niemand wissen. Jeder hatte sein Päckchen zu tragen“, berichtet Peter Dahms. Durch den Beitrag im „Prignitzer“ haben beide nun erfahren, dass sie sich vor 70 Jahren zum gleichen Zeitpunkt sich auf den gleichen Weg gemacht haben."

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