Familie Ernst Krause, Hauptstr. in Langfuhr

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  • hrkrause
    Forum-Teilnehmer
    • 06.03.2009
    • 16

    #1

    Familie Ernst Krause, Hauptstr. in Langfuhr

    Hallo,
    ich bin auf der Suche nach Einzelheiten über meine Familie, die bis zum Kriegsende in der Hauptstrasse (später umbenannt in Adolf-Hitler-Str., glaube ich) lebte.
    Die Familie bestand aus meinem Großvater Ernst (*1897), meiner Großmutter Anni, geb. Bierstedt (*1901), meinem Vater Hans-Ulrich (*1927) und seinem älteren Bruder Wolf-Dieter. Außerdem gehörte noch ein Mädchen, Dora Gronkowski, zum Haushalt.
    Mein Großvater arbeitete, soweit ich weiß, bei Raiffeisen.
    Meine Großmutter war die Mittlere von drei Schwestern (Else und Lieselotte). Lieselotte war mit Hubert verheiratet, der in einem Geschäft für Jagdwaffen in Danzig arbeitete.
    Ich würde mich über Mitteilungen jeder Art sehr freuen!
    Beste Grüße, Heico Krause
  • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 5206

    #2
    Krause

    Hallo Heico
    Herzlich Willkommen im Forum
    Schicke Dir erst einmal 2 Auszüge aus dem Danziger Einwohnerbuch 1942.…..
    Krauses´gibt es natürlich sehr viele…..aber 1 Ernst lebte in der Adolf-H.Str. 26
    Schicke dazu die anderen Hausbewohner.
    Alle Namen tauchen in diesem Buch nicht auf….meistens nur die “Haushaltsvorstände” ( ohne Frauen und Kinder). Bis später…suche weiter ob ic h noch was finde.
    Viel Grüße
    Hans-Jörg
    Angeh

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    • hrkrause
      Forum-Teilnehmer
      • 06.03.2009
      • 16

      #3
      Danke!

      Das ist genau richtig, Hausnummer 26 stimmt und auch die Telefonnummer!
      Vielen Dank schon mal.
      Liebe Grüße, Heico

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      • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
        Forum-Teilnehmer
        • 10.02.2008
        • 5206

        #4
        Zitat von hrkrause
        Das ist genau richtig, Hausnummer 26 stimmt und auch die Telefonnummer!
        Vielen Dank schon mal.
        Liebe Grüße, Heico
        Na toll Heico.....kannst ja "anrufen" ...haha..kleiner Scherz !
        Komisch ist das nicht eine Eintragung unter "Bierstedt" in den Danziger Einwohnerbüchern 1942 und 1937/38 ?? Ist der Name korrekt?
        Viele Grüße
        Hans-Jörg

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        • hrkrause
          Forum-Teilnehmer
          • 06.03.2009
          • 16

          #5
          Hallo Hans-Jörg,

          der Name stimmt schon, aber ich muss noch herausfinden, ob die Familie Bierstedt in Danzig selbst wohnte. Es kann auch im Umland gewesen sein.
          Was ich noch weiß, ist, dass es außer der Wohnung noch ein Haus in Oliva, Pelonkerstr. 33 gegeben hat. Gibt es dazu noch Daten ? und vielleicht zu den Angestellten von Raiffeisen ? Mein Vater ist übrigens auf das Konradinum gegangen. Vielleicht auch ein Ansatzpunkt ? Ich bin für alle Hinweise sehr dankbar! Beste Grüße, Heico

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          • schlafengehen70
            Forum-Teilnehmer
            • 10.02.2008
            • 60

            #6
            Hauptstraße 26 Langfuhr

            Guten Tag lieber Leser.

            Du schreibst den Namen Krause. Ist es nicht ein Doktor Krause? Ich wohnte Hauptstraße 25 ( Adolf Hitler Straße 25 ) in Langfuhr. Gegenüber also auf der anderen Straßenseite wohnte in einer Villa unser Hausarzt Dr. Krause.
            Wenn Du das Haus sehen willst wo ich gewohnt habe, dann sehe Dir das hier unter Foto Klaus an.
            Viele Grüße von Klaus aus Belgien.

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            • hrkrause
              Forum-Teilnehmer
              • 06.03.2009
              • 16

              #7
              Hallo Klaus,

              nein, mein Grossvater war leitender Angestellter (Direktor) bei Raiffeisen. Das Haus gehörte wohl einem Herrn Grambacher, der dort auch noch längere Zeit lebte und ein Gewerbe betrieb, ich glaube eine Spedition. Diese Wohnung war gemietet, ein Haus stand in Oliva, Pelomker Str. 33. Gruß, Heico

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              • Erwin-Danzig, + 17.06.2017
                Forum-Teilnehmer
                • 11.02.2008
                • 160

                #8
                Suche von Informationen zu Personen und Institutionen

                An Alle und hier besonder an Hans-Jörg,

                auch ich schaue immer einmal nach, wer in der Vergangenheit sucht
                Hans Jörg ist fast immer dabei und stellt Auszüge aus Adressbüchern zur
                Einsicht hier ein. Es ist eine sehr lobenswerte Arbeit.
                Selbst besitze ich ein Original Danziger Einwohnerbuch 1940/1941 und
                eien Danziger Beamtenkalender 1926, aus dem man nur beamtete Leute der Geburts-Jahrgänge etwa 1860 bis 1900 findet. Das ist sicherlich schon
                bemerkt worden, wenn ich dazu geschrieben habe. Der Beamtenkalender erfasst den gesamten Bereich des Freistaatgebietes, mit Nachnamen,zB. ist selten bei häufig vorkommenden Nachnamen ein Vorname hinzugefügt.
                Weibliche Bedienstete sind mit einem Stern (*) gekennzeichnet, diese sind vorallem im Schuldienst häufig tätig gewesen. Dazu ist speziell zu sagen, daß in den zwanziger Jahren, z.B. verheiratete Lehrerinnen ihren Dienst
                aufgeben mußten, da die Arbeitslosigkeit groß war, Das hat sich erst im
                2. Weltkrieg geändert, als die jungen männlichen Lehrer zur Wehrmacht gezogen wurden. ( Ich habe von 1938 bis 44 in Danzig Schulen besucht)
                Im Kriege wurden auch schon pensionierte Lehrkräfte und verheiratete
                Lehrerinnen beschäftigt. Im BAJB 1926 sind Dienstort, Wohnort, Geburtsdatum und Besoldungsstufen ausgewiesen.
                Nun noch ein Hinweis auf Dieststellen. Z.B. wurde nach Schulen gefragt,
                heute nach dem Conradium oder nach Kirchengemeinden usw.
                Hier verweise ich noch einmal auf das Staatsarchiv Danzig mit seinen
                nach dem Krieg geretteten Beständen. - Vor mir liegt der Band 16 der Schriften des Bundesinstituts für ostdeutsche Kultur und Geschichte.
                Ein DIN A5-formatiges Werk mit 721 Seiten (50 € Anschaffungskosten).
                Darin habe ich gerade nachgesehen und abgeschätzt, daß ca. 150
                Aktenhinweis-Nr. zu Schulen gegeben sind. Sicher auch zum Conradium.
                Aus früheren Treffen mit Danzigern ist mir in Erinnerung, daß zum
                Conradium eine Schulchronik mit Abbildung von Absolventen existiert.

                Und hier darf ich einmal eine politische Bemerkung zu den öffenlichen
                Beziehungen Polen - Deutschland machen. Da wir uns 64 Jahre nach dem
                Kriegsende 1945 befinden und die noch Jungen aus der Erlebnisgeneration
                leben oder auch noch Erinnerungsvermögen haben, ist es aus sachlichen
                Gründen Pflicht, mit dem Nachlaß aus jener Zeit sorgsam um zu gehen.
                Und nicht durch Aktionen wie sie bei der Diskussion um "Steinbach" im
                deutschen Fernsehen gezeigt wurden, Bilder gesendet werden, wie das
                Verbrennen einer mannsgroßen SS-Figur, mit einem eingesetzten Gesicht
                der betroffenen Person, die 1945 drei Jahre alt war. Das zeigt man hier im Fernsehen und die Masse der Zuschauer sieht doch nur das Feuer zur
                Aufforderung zur Verbrennung von Hexen wie im Mittelalter.
                UNVERANTWORTLICH ! In Deutschland gibt es inzwischen ganz andere Probleme. Hier arbeitet eine Vielzahl Ausländer, auch sehr viele junde Polen und die weltweite Finanzkrise mit noch heute unübersichtlichen Folgen, ist die akute Bedrohung für EUROPA. -
                Das ganze Kulturgut, was beweglich austauschbar ist, müßte neu zusammengeführt werden. So weis ich nur informativ, das Eisenbahn-
                Archivmaterial aus Danzig vernichtet werden sollte. Das gehört dann an den Ursprungsort. Umgekehrt ein erbeutetes handschriftliches Deutschlandlied vom Hoffmann von Fallersleben dahin, wo es gelesen werden kann und nicht wo sowieso Deutsch eine seltene Sprache geworden ist und einige Kulturgüter festgehalten werden weil sie Kriegsbeute sind.
                Mein Vater der auch schon ab1920 bei der PKP in Danzig angestellt war und in den letzten Jahren etwa 1937-1939 Lokführer war, hat schon im September 1945, von Magdeburg aus, seine Berufsqualifikation nachweisen
                können. Obwohl auf unserem Weg von Danzig nach Berlin im August 1945, wir in Schneidemühl überfallen, mit Waffengewalt bedroht wurden und alle persönliche Habe abgenommen bekamen.
                Mein Vater konnte nachweisen, daß er keiner Naziorganisation angehört hatte und so als Lokführer in der Sowjetischen Besatzungszone fahren durfte. Damals 1945 durften Lokführer die in der NSDAP waren, nicht als Lokführer im Güter- und Militärtransport der SBZ fahren !
                Das gehört alles zur Geschichte nach dem 2. Weltkrieg

                Es grüßt Euch Erwin Völz

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                • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 5206

                  #9
                  Zitat von Erwin-Danzig
                  An Alle und hier besonder an Hans-Jörg,

                  auch ich schaue immer einmal nach, wer in der Vergangenheit sucht
                  Hans Jörg ist fast immer dabei und stellt Auszüge aus Adressbüchern zur
                  Einsicht hier ein. Es ist eine sehr lobenswerte Arbeit.
                  Es grüßt Euch Erwin Völz
                  Danke Erwin
                  Wenn möglich versuche ich immer zu helfen.
                  Zur Zeit bin ich ein wenig angeschlagen...einmal in den Klauen eines Arztes und man wird ihn nicht los......!

                  Viele Grüße
                  Hans-Jörg

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                  • schlafengehen70
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.02.2008
                    • 60

                    #10
                    Hallo Heico

                    Lehrerkollegium des Conradinum 1943

                    Kohl, Kirzbach, Hoffmann, Wallerand, Meinhar, Walkhoff, Schramm, Sekr. Strenger,
                    Dr. Horn, Puruker, Becker, Dr. Roggenhausen, Neunas, Dr. Ostwald, Weidel,
                    Dr. Millack, Frl. Kopner, Lingenberg.

                    Ein Gruppenfoto von den Damen und Herren habe ich.

                    Ich habe einen Fehler Dir geschrieben. Dr. Unrau wohnte in der Villa gegenüber unserem Haus. Auf das nun No. 26 ist weiß ich nicht.
                    Viele Grüße von Klaus aus Belgien

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                    • schlafengehen70
                      Forum-Teilnehmer
                      • 10.02.2008
                      • 60

                      #11
                      Hauptstraße 26 Langfuhr .Krause

                      Hallo Heico

                      Nun habe ich im Danziger Einwohnerbuch geblättert. Die Villa
                      Hauptstr. 30 ist von von dem Dr. Unrau.
                      Dann wird No 26 in der Nähe von der Tankstelle gewesen sein. Ihr konntet so den Park sehen und schräg gegenüber war die Konditorrei Gydanitz, und daneben wohnten wir. Straßenbahnhaltestelle Ecke Ferberweg.Ich glaube wir sind um die Ecke Verwandte. Mein Vater arbeitete auch bei der Bank.
                      Viele Grüße von Klaus aus Belgien

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                      • hrkrause
                        Forum-Teilnehmer
                        • 06.03.2009
                        • 16

                        #12
                        Hauptstr. 26

                        Hallo Klaus, vielen Dank für die tollen Nachrichten. Ich habe gerade mit meinem Vater telefoniert, der sich übrigens über das Photo des Kollegiums sehr freuen würde, falls Du es vielleicht einscannen kannst. Er erinnert sich an einige Lehrer und meint, der Herr Strenger hätte auch in nr. 25, also bei Dir gewohnt. Stimmt das ? Die Konditorei sei nach seiner Erinnerung nicht in der Nähe gewesen, er erinnert sich an ein sarggeschäft, bzw. Bestatter. An Dr. Unrau erinnert er sich gut, er ist auch der Arzt seiner Mutter gewesen. Kennst Du vielleicht meinen Vater noch: Hans-Ulrich, geb. 1927, ein älterer Bruder Wolf-Dieter ? Liebe Grüsse, Heico

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                        • Beate
                          Administratorin
                          • 11.02.2008
                          • 4836

                          #13
                          @ Klaus aus Belgien:
                          Hatte Dr Horn den Spitznamen "Dinse"? Es wird noch heute in unserer Familie die Geschichte eines Klassentreffens der Conradiner weitergegeben, bei der meine Mutter munter besagten Lehrer begrüßte: "Ach Herr Dr. Dinse, ich freue mich, Sie einmal persönlich kennen zu lernen, die Jungs haben ja schon viel von Ihnen erzählt!"
                          Er hat es wohl mit herzlichem Gelächter aufgenommen, so dass die "Jungs" keine allzugroßen Probleme hatten, die Sache klar zu stellen...

                          Schöne Grüße Beate
                          ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

                          Kommentar

                          • schlafengehen70
                            Forum-Teilnehmer
                            • 10.02.2008
                            • 60

                            #14
                            Hallo Heico

                            Lieber Heico.

                            Was Du hier geschrieben hast, habe copiert und nach Toronto zu meinem Bruder Werner geschickt. Ich habe hier in dem Stammbaum alles über unsere Familien und so auch die Fotos von meinen Geschwistern. So konnte ich auch gleich feststellen um welcher Ecke wir 1858 verwandt sind.
                            Die Bilder vom Conradinum hat mein Bruder Werner von seinen Klassenkameraden bekommen. Wir hatten ja alles den Polen geschenkt. Werners Schulklasse ist nun noch sehr zusammengewachsen. Sie treffen sich noch jedes Jahr und Werner schickt dann einen langen Umsendbrief an die Gesellschaft. Sie schicken ihm auch alles Interessantes von Danzig. Er hat wohl mehr davon als ich. Aber wenn er mir die Zulassung gibt um Dir das Foto zu schicken, dann will ich es Dir gerne scannen wenn Du mir Deine
                            e - mail Adresse schickst.
                            Meine e -mail adresse ist klaus.brandt@telenet.be
                            Viele Grüße von Klaus aus Belgien

                            Kommentar

                            • daggel
                              Forum-Teilnehmer
                              • 09.03.2008
                              • 169

                              #15
                              Hallo Erwin-Danzig

                              Wenn Du das Einwohnerbuch von Danzig aus dem Jahr 40/41 besitzt, kannst Dur vielleicht mal nachsehen wieviele Born es dort gibt und ob es dort eine Gerturd Born gibt???

                              Recht lieben Dank

                              daggel

                              Kommentar

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