Otto Witt

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  • Karin Langereih
    Forum-Teilnehmer
    • 17.02.2008
    • 1092

    #1

    Otto Witt

    Hallo liebe Forumteilnehmer,

    könnt Ihr Euch, die 1942 in Danzig Schidlitz gewohnt haben, vielleicht an einen Otto Witt erinnern?
    Er hat in Schidlitz im Zernecke Weg Nr. 2 gewohnt und soll eine Kleintierhandlung /Hasenzucht) gehabt haben.

    Liebe Grüße von Karin
  • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 5206

    #2
    Zitat von karin takacs1707
    Hallo liebe Forumteilnehmer,

    könnt Ihr Euch, die 1942 in Danzig Schidlitz gewohnt haben, vielleicht an einen Otto Witt erinnern?
    Er hat in Schidlitz im Zernecke Weg Nr. 2 gewohnt und soll eine Kleintierhandlung /Hasenzucht) gehabt haben.

    Liebe Grüße von Karin
    Hallo Karin
    Schick dir mal die Bewohner vom Zernecke Weg 2....da ist ein Otto=Postschaffner.....naja vielleicht hat er nebenbei "Hasenzucht" gemacht.......


    Viele Grüße
    Hans-Jörg
    Angeh

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    • Karin Langereih
      Forum-Teilnehmer
      • 17.02.2008
      • 1092

      #3
      Hallo Hans-Jörg,
      ja vielen Dank, genau der ist es.
      Es handelt sich um einen Bruder meiner Oma.
      Bis dann.
      Liebe Grüße von Karin

      Kommentar

      • Erwin-Danzig, + 17.06.2017
        Forum-Teilnehmer
        • 11.02.2008
        • 160

        #4
        Name Witt

        Hallo Karin,
        zufällig lese ich Witt
        und nun weitere Namen aus dem Beamtenjahrbuch von 1926:

        Hermann Witt, geb. 20.3.1868
        Oberpostschaffner ab 1.4.1920
        Danzig Postamt 5
        Whng. Langgarten 75

        Franz Witt geb. 16.9.1869
        Oberpostschaffner ab 1.4. 1920
        Danzig Postamt 1
        Whng. Lindenstraße 17

        Albert Witt geb. 28.2.1889
        Postschaffner ab 1.7.1919
        Stutthof Postamt
        Whng. Stutthof

        Johannes Witt, geb. 5.4.1896
        Postschaffner ab 1.2.1921
        Postamt Neufahrwasser
        Whng. Langgarten 75

        Zum suchen und zuordnen
        es grüßt Erwin Völz

        Kommentar

        • Karin Langereih
          Forum-Teilnehmer
          • 17.02.2008
          • 1092

          #5
          Hallo Erwin,
          vielen Dank für die Aufstellung, wußte garnicht, daß ein Postschaffner schon ein Beamter ist.
          Mein "Postschaffner" hat sich 1939/40 von Wietzki in Witt umändern lassen.
          Darum gilt Witt erst ab 1939/40.
          Trotzdem vielen lieben Dank.
          Gruß Karin

          Kommentar

          • Zernecke
            Forum-Teilnehmer
            • 14.02.2008
            • 25

            #6
            Betrifft Familie W i t t im Zerneckeweg
            Warum nenne ich mich eigentlich "Zernecke" ? Gut - weil ich im Zerneckeweg,
            der in Schidlitz, auf dem Zigankenberg, gelegen war, gewohnt habe.
            D.h. dort wurde ich 1933 geboren. Die Familie Witt kannte ich am besten durch den Sohn Rudi (Rudolf) mit dem ich etwa gleichaltrig - bzw. er war
            ein bis zwei älter als ich. Sein Vater - von mir aus Otto - an den Vornamen
            kann ich mich nicht erinnern, jedenfalls war - wie alle im Zerneckeweg - ein
            sehr netter, umgänglicher "Postbeamte". Bei W. in der schönen Laube im
            Vorgarten haben wir oft gespielt. Was-, will ich nicht verraten- kann mich aber noch sehr gut daran erinnern.
            Übrigens - Rudi habe ich 1966 in Köln-Hürth wiedergefunden. Leider haben wir und dann wieder aus den Augen verloren.
            Soweit, sogut !
            Gerhard aus dem "Zerneckeweg" Wer war denn Zernecke ? Heute erst weiss ich es.

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            • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
              Forum-Teilnehmer
              • 10.02.2008
              • 5206

              #7
              Zitat von Zernecke
              Gerhard aus dem "Zerneckeweg" Wer war denn Zernecke ? Heute erst weiss ich es.
              Hallo Gerhard
              Zernecke : Heinrich Zernecke , Danziger Bürgermeister geb. 1709 gest. 1775.....richtig ?

              Viele Grüße
              Hans-Jörg

              Kommentar

              • Karin Langereih
                Forum-Teilnehmer
                • 17.02.2008
                • 1092

                #8
                Hallo Gerhard,
                na das ist ja toll, daß Du Dich an ihn erinnerst.
                Hatte denn der Otto Witt nur einen Sohn oder waren dort noch mehr Kinder?
                Vielen Dank für die Nachricht.
                Gruß Karin

                Kommentar

                • Zernecke
                  Forum-Teilnehmer
                  • 14.02.2008
                  • 25

                  #9
                  Hallo Hans-Jörg
                  Zu Zernecke: Mir liegt vor- jetzt wir es etwas länger !
                  Zernecke, Wilhelm Ferdinand. geb. 1790 gest. 1859.
                  Der Vater war Bürgermeister (aber niemals erwähnt). Seit 1823 bekleidete er
                  über 35 Jahre lang das bedeutende Amt des Stadtkämmerers.
                  Er war Magistratdepurtierter bei der Friedrich-Wilhelm-Schützenbruderschaft
                  und Assessor der Fleicher-,Bäcker-,Müller-,Glaser-,Uhrmacher-,Segeltuchmacher und
                  Karpfeneigener-Innung.
                  Als Vorsteher an der Oberpfarrkirche zu St. Marien sorgte er für die
                  Beseitigung der an der Außenmauer der Kirche angebrachten Buden usw.
                  Er war Kritiker der Zeitung "Ährenleser auf dem Felde der Geschichte".
                  Für seine vielen Verdienste wurde er mit dem "Roten Adlerorden" IV. Klasse
                  hochdekoriert. ---- So weit so gut !
                  Wir haben bis Februar 1946 im Zerneckeweg gewohnt. Wer Z. war habe ich nicht gewußt.
                  Interessiert habe ich mich erst, nachdem die Tochter der derzeitigen
                  Bewohner unseres Hauses mich danach gefragt hat.
                  Wurden übrigens schon mehrmals von den "Herrschaften" freundschaftlich
                  aufgenommen und bewirtet.

                  Viele Grüße
                  Gerhard (Zernecke)

                  Kommentar

                  • Zernecke
                    Forum-Teilnehmer
                    • 14.02.2008
                    • 25

                    #10
                    Zitat von karin takacs1707
                    Hallo Gerhard,
                    na das ist ja toll, daß Du Dich an ihn erinnerst.
                    Hatte denn der Otto Witt nur einen Sohn oder waren dort noch mehr Kinder?
                    Vielen Dank für die Nachricht.
                    Gruß Karin
                    Liebe Karin,
                    "Bis die Tage" D,h. bis die Tage- wußte ich gar nicht, wie ich auf manch einen
                    Beitrag im Forum antworten konnte. Bei dir - wo es um den Zerneckeweg ging,
                    und dort um die Familie WITT, lief mir das Herz über. Fühle mich noch so sehr
                    mit der Heimat, die ich selbst viermal besucht habe, verbunden.
                    Wir waren doch -Kinder-. Drei Monates nach dem Einmarsch der Russen wurde ich 12 Jahre alt.
                    Zu Deiner Frage ob die Familie Otto Witt noch mehr Kinder hatte.
                    Eindeutig - Ja ! Aber wieviel genau weiß ich nicht. Habe damals noch nicht so nach den Mädels geschaut. Weiß aber genau das wir mit "Rudi", wenn
                    war sonntags aus der Kirche kamen, unsere Kirche war die St. Franziskus Kirche in Emaus, im Schlappker Gang eine seiner Schwestern, die verheirat war und dort wohnte, besucht haben. An eine weitere Schwester, die noch
                    im Elternhaus wohnte kann ich mich auch noch erinnern. Hübsche "Marjell".
                    So, jetzt kommt es aber und stimmt. Ein Bruder von R. hieß HEINZ.Er war Soldat und zwar Pilot eines Kampfflugzeuges. Eines Tages prahlte R. bzw.
                    informierte uns, "Unser Heinz" fliegt heute mit seiner Maschine über unser Haus und den Zerneckeweg. Und tatsächlich- wir haben die Köpfe eingezogen -
                    so tief sauste er über uns hinweg. Das war nicht nur einmal der Fall.
                    Liebe Karin, soweit zu Deiner Frage.
                    Es grüßt Dich
                    Gerhard (vom Zerneckeweg)

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                    • Zernecke
                      Forum-Teilnehmer
                      • 14.02.2008
                      • 25

                      #11
                      Zitat von karin takacs1707
                      Hallo liebe Forumteilnehmer,

                      könnt Ihr Euch, die 1942 in Danzig Schidlitz gewohnt haben, vielleicht an einen Otto Witt erinnern?
                      Er hat in Schidlitz im Zernecke Weg Nr. 2 gewohnt und soll eine Kleintierhandlung /Hasenzucht) gehabt haben.

                      Liebe Grüße von Karin
                      Liebe Karin,
                      noch eine Wortmeldung vom ZERNECKE.

                      Kleintierhandlung Witt ? Wir hatten alle auf dem Z-weg Kleintiere.
                      Hühner,Enten,Gänse,Puten, der Eine oder Andere auch ´ne Koss (Ziege),
                      ein Schaf, ganz bestimmt wie wir auch ein - zwei Schweine.
                      Wir haben also gelebt wie G. in Frankreich.
                      Es existierte auch ein "Kaninchen-Zucht-Verein. Ich weiss, dass mein
                      Vater Mitglied werden mußte, um hinter unsern Gärten ein Stück "Feld"
                      pachten zu können. Also hielten wir auch >Kaninchen. Witt´s hatten dort auch ein Feld. Ob Herr W. mit
                      Kleintieren gehandelt hat, weiss ich aber nicht. Was haben unsere
                      Väter -biedere Beamten- noch alles zu Geld gemacht ? Wir hatten aus dem
                      eigenen Garten soviel Obst, was uns gerne von den Städtern abgekauft
                      wurde.
                      Soweit für Heute.
                      Gerhard (vom Zerneckeweg)

                      Kommentar

                      • Karin Langereih
                        Forum-Teilnehmer
                        • 17.02.2008
                        • 1092

                        #12
                        Lieber Gerhard,
                        ich habe mich so gefreut über Deine Antwort.
                        Ich forsche seit 2 Jahren nach meinen Ahnen und bin durch Dich wieder ein Schritt weiter gekommen.
                        Nachdem du mir den Tip mit Deinem Schulfreund Rudi gegeben hast, war es für mich ein Leichtes, ihn telefonisch ausfindig zu machen.
                        Ich war beim ihm goldrichtig, er bestätigte meine Aussage, daß sein Vater sich 1939/40 von Wietzki in Witt umbeannt hatte.
                        Ich habe mit ihm gesprochen, leider war er nicht so gesprächig und abweisend.
                        Ich wollte ihm eigentlich nur erklären, daß er ein Cousin meines Vaters ist bzw. sein Vater und meine Oma Geschwister sind und das er mit mir verwandt ist.
                        Er verstand mich nicht richtig, ich weiß nicht, vielleicht dachte er, daß ich von ihm etwas wollte.
                        Von Dir habe ich nichts gesagt.
                        Trotzdem akzeptiere ich seine Entscheidung, daß er eben nicht mit mir reden wollte.
                        Liebe Grüße von Karin

                        Kommentar

                        • Wolfgang
                          Forumbetreiber
                          • 10.02.2008
                          • 11623

                          #13
                          Zitat von karin takacs1707
                          Ich habe mit ihm gesprochen, leider war er nicht so gesprächig und abweisend.
                          Hallo Karin,

                          nicht Jedermann freut sich, einen Anruf von unbekannter Verwandtschaft zu erhalten. Ich habe selbst in meiner Familie Einige, die sogar sehr barsch reagieren würden, erhielten sie einen Anruf.

                          Auch wenn's Einem unter den Nägeln brennt und man gerne sofort Kontakt anknüpfen möchte, empfiehlt sich doch meist etwas Geduld. Ich persönlich schreibe zuerst einen Brief, stelle mich vor, zeige das auf was ich über die Familiengeschichte weiß, füge ein paar Kopien von Dokumenten bei, sage, ich würde mich freuen, wenn ich anrufen dürfte und kündige meinen Telefonanruf an. Bei sehr sehr entfernten Verwandten rufe ich NICHT an, sondern sage, ich hätte noch mehr Dokumente und Interessantes über die Familie. Bei Interesse bäte ich um einen telefonischen Rückruf oder eine schriftliche Antwort.

                          Meist klappt's und in den anderen Fällen muss ich das halt respektieren.

                          Schreib doch noch einmal den Cousin Deines Vaters an, bedanke Dich für das Telefonat, und teil ihm ein paar Einzelheiten mit. Und vielleicht kündigst Du dann noch ein zweites Telefonat an...
                          Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                          Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                          Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

                          Kommentar

                          • Zernecke
                            Forum-Teilnehmer
                            • 14.02.2008
                            • 25

                            #14
                            Liebe Karin,
                            im Telefonbuch gibt es mehrere Rudolf Witt. Wo wohnt der R.W. vom Zerneckeweg? Würde mich gerne mal mit ihm in Verbindung setzen.
                            Teile mir doch mal seine Ruf-Nr. mit.

                            Danke !
                            Gerhard

                            Kommentar

                            • Anonymus

                              #15
                              Zitat von Wolfgang
                              Hallo Karin,

                              nicht Jedermann freut sich, einen Anruf von unbekannter Verwandtschaft zu erhalten. Ich habe selbst in meiner Familie Einige, die sogar sehr barsch reagieren würden, erhielten sie einen Anruf.
                              (...)
                              Meist klappt's und in den anderen Fällen muss ich das halt respektieren.
                              (...)
                              Hallo Wolfgang,

                              mit Deiner Aussage - betr.: "...barsch reagieren" - stehst Du nicht allein da. Auch bei den Enkeln und Urenkeln meines Vaters musste ich das leider sehr oft erleben.

                              Warum wohl? Als meine Brueder noch lebten, haben sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre schlimmen Erlebnisse aus ihrer Danziger Zeit (Flucht und Vertreibung) an ihre Kinder wiedergegeben. Diese Erzaehlungen haben sich dann so stark "eingebrannt", dass auch ich es respektieren muss, wenn nun von ihrer Seite auf Anfragen zu dem Thema barsch reagiert wird. Somit verblasst mit der Zeit leider sehr viel, dass fuer die Familienforschung interessant waere.

                              Viele Gruesse
                              Ohrscher Siegfried

                              Kommentar

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