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  • Weimaraner
    Forum-Teilnehmer
    • 18.01.2018
    • 307

    #1

    Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

    Liebe Forumsfreunde,

    ich versuche zu meiner Familiengeschichte einen anderen Ansatzpunkt zu finden.

    Viele dir mit mir befreundet sind haben mir geholfen über Urkunden- oder anderen Dokumente Ansatzpunkte zu meiner Familie zu finden.
    Besonders dankbar bin ich Peter(Sarpei), der mir meinen ersten Stammbaum aufgebaut- und mir Quellen aufgezeigt hat- und den anderen fünf (ich möchte keinen Namen nennen, vielleicht gibt es sechs, wir kennen uns- und ich habe keinen vergessen).
    Doch einen möchte ich noch erwähnen, dass ist „ Rainer“ der versucht hat, mir über die Literatur weiterzuhelfen.

    Ich möchte mich bedanken, und Euch aufzuzeigen welche Schritte ich unternommen habe- die auch echtes „Geld“ gekostet haben- und auch noch heute kosten- aber eigentlich nicht notwendig sind., und nicht das gebracht haben- was ich mir vorgestellt habe- meine persönliche Meinung.

    So viel zur Einleitung:

    Vielleicht kann ich den ein oder anderen helfen nicht denselben Fehler zu machen

    ABO

    My Heritage, FamilySearch, Ancestry, und polnischen Danken-Banken (die ich nicht beherrsche), Archion. Hier reichen im Monat 100,00 Euro, wenn man auch in Datenbanken der Auswanderer suchen will, nicht.

    In allen genannten werden Stammbäume veröffentlicht (Kopiert von einem zum anderen) dass man sich bei Daten zur eigenen Familie fragen muss, die belegt sind durch Urkunden, wo kommen diese Informationen her? Auch durch Forumsmitglieder- wenn man sie dann anschreibt über die Kontaktliste „ Ancestry“ da man „JA“ verwandt ist, erhält man keine Antwort. Im Bedarfsfall nenne ich gerne Namen.

    Ein weiter Schritt war für mich die „Universität Leipzig“ Fakultät „“Namensforschung“ Die Kosten werden einen vorab mitgeteilt (nicht gering), mit einem Fragebogen zu eigenen Erkenntnissen.
    Wahrheitsgemäß habe ich diese nach Euren, mir zur Verfügung gestellten Dokumenten, beantwortet.

    Dokumentiert erhalten habe ich, auf richtig teurem Papier, eine Telekomanalyse der Namensverbreitung und meiner gelieferten Daten. Die Dokumentation wurde erstellt von einer Frau Dr. W.
    Wenn Ihr nicht weiterkommt und zieht dieses in Betracht, eigene Erfahrung – keine bekannten Daten übermitteln- Ihr werdet enttäuscht- wenn Ihr nicht Meier, Schmidt usw, heißt.

    Was will ich sagen!

    Ich suche Forenmitglieder deren Stamm zwischen dem 16 Jh. und 17 Jh. In Schief(w)enhorst begründet liegt gelebt- oder dort ein Gewerk ausgeführt hat

    Was kann ich bieten- und zur Zusammenarbeit beitragen.

    Sachstand ca. 1739-1750

    Haushalte 30 mit Namen (M), Feuerstellen,, Personenstand, Viehbestand, Landbesitz, Abgaben,
    des weiteren Joh. Wulff, EinlArbm, 1 M, 1 W, 1 Mutter, zus. 3 Pers, 1 Schw.
    Der, ich vermute, in der Waffenschmiede/Grobschmiede (Unterschiedliche Dokumentationen) meines Ahnen gearbeitet hat. (nicht aufgearbeitet).

    Weiterhin die vier Namensträger, zB. Christian Bartsch, neben meinem Ahnen, als Schmied, dass Handwerk des Schneiders in Schiewenhorst ausführen durfte und durch Erlass anerkannt wurde.

    Zusammenfassung

    Ich suche Forumsmitglieder, die sich im genannten Zeitraum mit der Geschichte, Einwohner, (wo kommen sie her, wo sind ihre Wurzeln, Berufe, „Sorgen und Nöte“ in Schiewenhorst auseinandersetzen wollen- können.

    Wenn wir nicht mehr auf persönliche Aufzeichnungen zugreifen können- wird aber sicherlich, der eine andere Quellen kennen- die wir dann gemeinsam aufarbeiten können.

    Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere sich beileiligen würde, um über diesen Weg unsere Familiengeschichte aufzuarbeiten. Tangiert werden aus meiner Familie in diesem Zeitrahmen die Familien Felgenhauer( Erste Brandversicherung), Dehn und Selken(Selkin).

    Liebe Beate, sollte ich diesen Beitrag falsch eingestellt- verschiebe ihn bitte- oder lösche ihn nach eigenen Ermessen.

    Ich würde mich freuen, wenn sich einige, deren Wurzeln auch in Schiewenhorst gegründet haben seinen Kommentar abgeben würde- oder sich zur Mitarbeit in dem Zeitrahmen entscheidet- oder nur Hinweise zur vorhandenen Literatur, Archive etc. vermitteln würde.

    Liebe Grüße Dieter
    Du kannst keinen Tag der Vergangenheit ändern. Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft.
  • MueGlo
    Forum-Teilnehmer
    • 11.03.2010
    • 1120

    #2
    AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

    Moin, Dieter,

    ich versuche Dir zu folgen ...

    Ein paar Stichworte ...

    --- das Kb Bohnsack geht bekanntlich mit Luecken bis 1659 ...
    Leider werden im 18. Jahrhundert fast durchgehend im Kb die Eltern der Heirateden nicht angegeben ... das macht Zuordnungen schwierig, z. T. unmölich ... was dann zum Ende der Veranstaltung führen kann ...

    --- es ist hilfreich, die Region zu betrachten: Der sog Postweg führte im 18. Jahrhundert von Danzig nach Königsberg ueber Bohnsack ... Steegen ... etc. D.h., umgekehrt, wer von Steegen nach Danzig wollte kam durch Schiewenhorst, Bohnsack, etc. Und dadurch ergaben sich sich Verbindungen. Sprich: Heiraten entlang des Weges nach Danzig ...

    --- D. h., man muss in der Region suchen in Bohnsack, Steegen, Schönbaum (aus dem Kirchspiel tauchen etliche in Bohnsack und Steegen auf) und Tiegenort / Tiegenhof auf ... das Kb Junker gibt es leider erst seit ca. 1792 ...

    --- Peter Felgenhauer ∞ Regina Wienholdt 08.12.1705 in Bohnsack ... und danach gibt es viele Felgenhauer ..

    --- nicht Selken / Selkin sondern Selke / Sellke / Selcke ... davon gibt es unzählige in der Region ...

    --- Schmiede zu verfolgen ist schwierig: Sie bilden eine Kaste, ziehen als Gesellen durchs Land, landen irgendwo, heiraten dort ein ... habe mal einen Schmied verfolgt aus Heuligenbeil, Ostpreussen, der auf der Nehrung gelandet sit ...

    Beste Grüße, Rainer





    ---
    "Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort

    www.Momente-im-Werder.net --- Adressbücher, Literatur, Werkzeugkasten und Momente im Danziger Werder

    Nachbarn und Hofbesitzer in Groß und Klein Zünder vom 17. bis 20. Jahrhundert:
    http://momente-im-werder.net/01_Offen/31_Gross-Zuender/Nachbarn-GrZ-KlZ/index.htm

    Kommentar

    • waldling +6.8.2023
      Forum-Teilnehmer
      • 04.09.2011
      • 2320

      #3
      AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

      Moin,

      folgende Beschreibung bestätigt die These von Rainer. Mein Urgroßvater Friedrich Wilhelm Rosenbaum kam als Schmied auf Wanderschaft vom Kreis Heiligenbeil nach Bohnsack, wo er meine Urgroßmutter Justine Gniffke kennenlernte und 1859 heiratete. Er wird in den 1850er Jahren in diese Region gekommen sein. Es gibt Hinweise, dass er auf dem Gut Jäcknitz, Zinten, Kreis Heiligenbeil zuhause war. Ein Onkel, Johann Wilhelm, ist schon in den 1830er Jahre nach Bohnsack als Schmied gekommen. Mit der 2. Ehe wurde sein Wohnort mit Steegnerwerder angegeben. Zwischenzeitlich wohl Jundertroyl. Mit der Heirat seiner Tochter Caroline 1868 wird er als Schmiedemeister in Schievenhorst genannt. Sein Vater war ein Arbeitsmann/Schmied? auf Gut Jäcknitz. Diese Familie wanderte schon früh nach Berlin weiter. 1887 stirbt Johann Wilhelm in Berlin. Mein Urgroßvater ließ sich mit seiner Frau als Schmiedemeister in Glabitsch nieder. Er stirbt am 20.06.1901 in Glabitsch.




      Meine Beschreibung bezieht sich auf eine spätere Zeit, als die von Dieter erfragte. Interessant wäre diese frühe Zeit, nur sehe ich da Grenzen. Dieter, wir haben ja mit Daehn gemeinsame Vorfahren. Verlässliche Daten enden da wohl um 1700, wie Rainer ja auch schon beschrieben hat.

      Einen schönen Tag!
      Uwe

      Kommentar

      • Weimaraner
        Forum-Teilnehmer
        • 18.01.2018
        • 307

        #4
        AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

        Hallo Rainer, hallo Uwe

        Danke für Eure Rückmeldung und Information. Uwe ich beginne mit Deinem Beitrag!

        In meinem Stammbaum sind die von Dir genannten Personen ebenso enthalten. Ergänzt habe ich die Personen um die von Dir angefügten Berufe. Der erste „Rosenkrantz“ der bei mir abgebildet ist wurde 1634 in Riesenburg geboren, bekannt ist eine Tochter, Dorothea * 1660 °°Christian Luckau *1656 (auf Richtigkeit noch nicht überprüft)

        Rainer zu Deinen Ausführungen „Schmied“

        --- Schmiede zu verfolgen ist schwierig..... ich gebe Dir Recht- aber mit Einschränkungen und möchte diese wie folgt begründen:

        Im Erlass vom 10.11.1749 ist eindeutig geregelt, dass jeweils nur ein Handwerker (Schmied, Schneider, Schirr- Rademacher, Schuster zu tolerieren seien.

        Das Verzeichnis von 1752 gibt die Zahl der Handwerker „Nehrung und Scharpau an aus den zu entnehmen ist, dass tatsächlich nur jeweils eines der Gewerke vorhanden war, zB. gab es zwei Schneider, hiervon hat sich Christian Bartsch verglichen (6 fl) und ist geblieben.

        Das heißt für mich im Rückschluss, dass diese vier, mindestens seit 1749 sesshafte Einwohner in Schiewenhorst gewesen sind und Besitz hatten(vielleicht gepachtet), in dem sie ihr Handwerk ausüben konnten, bzw. in einer „Handwerksrolle“ eingetragen seien müssen.(siehe Erlass)

        In Bezug zu meinem 5x Urgroßvater + 1782, dessen Sohn *1739 °°1776 mit Elisabeth Dehn in der betreffenden Urkunde als Grob/Waffenschmied bezeichnet wird und in dem Dokument verbrieft ist.
        „No 2647 Abt.180, 11012, No 2 Schiewenhorst, Amt Danziger Territorium“ mit seinem Besitz und einer Feuerstelle, Steuern sowie einem Arbeitsmann, der mit seiner Frau und Mutter zum Haushalt zählte, aufgeführt wird. (Name männlich kann dokumentiert werden)

        Eindeutig ist, dass es diesen Erlass gibt- und sich für mich sich die Frage stellt:

        Wäre es möglich über diese weiter zu recherchieren - wenn JA, wo könnten sich diese Quelle befinden- ich habe zwar die Information- aber keine Quelle gefunden, um diese weiter verfolgen zu können.
        Auch der Rahmen lasst sich eingrenzen, da in der Quelle die Frau und zu diesem Zeitpunkt lebende Kinder /m/w) eingegrenzt sind- und es Quellen, bei mir über die Geburten und Heiraten gibt.

        Weitere Frage; (Fakt) Der Vater ist 1782 (George) gestorben. (Fakt) sein Sohn Michael hat das väterliche Erbe bereits vor seinem Tode übernommen, anders ist für mich die Berufs- und die steuerliche Erfassung, nicht zu erklären.

        Wo haben seine Eltern(Vater/Mutter) (Georg/Anna Selkin) in der der Erfassung, sind beide nicht aufgeführt, zu diesem Zeitpunkt gewohnt- es kann nach meiner persönlichen Einschätzung, nur Schiewenhorst gewesen sein.

        Wenn er seine Schmiede, an seinen Sohn übergeben hat müsste es ein Dokument geben. In welchem Archiv könnte man zur Eigentumsübertragung etwas finden?

        Desweiter gibt es in den Dokumenten einen Begriff: „olim“ ist es richtig, wenn ich den so interpretiere:

        Beispiel olim Ww.Müller jetzt Schmidt, dass sie ihre Rechte bzw. Eigentum an Schmidt übergeben/tragen hat?

        So gibt es „Hubw und Schänker“ zB. „Lingenberg“ (Hubw) die auch in euren Stammbäumen auftauchen müssten,(oder auch nicht) muss es doch richtig sein:

        Das es Aufzeichnungen zu Lingenberg als Hubw- und Jakob Weiß als „Schänker“ gibt, zumal sogar der Verpflichtende Bezug des Bieres angeben ist, um dieses nach zu vollziehen.

        Wenn es doch, diese Erklärungen- oder Erlasse gibt sollte es doch weitere Dokumente geben- oder sich finden lassen, aus denen sich Rückschlüsse ergeben könnten.

        Zusammenfassung:

        Vielleicht sind einige Passagen falsch formuliert- oder ich kann meine Denkweise nicht richtig anbringen, Tatsache ist aber, dass es Dokumente gibt, die ich genannt habe, die vielleicht weitere Rückschlüsse zu lassen.

        Denkt mal darüber nach- oder berichtigt mich.

        Ich würde mich freuen- auch unter dem Hintergrund, dass viele Forenmitglieder immer wieder von sich geben „ Wir sind Forum Danzig“! Von ca. X- Tausend Mitgliedern antworten „ZWEI“.

        Lieber UWE, RAINER

        gestattet mir zum Abschluss auch eine kritische Anmerkung wenn wir unsere Stammbäume anschauen, dann finden wir einige, deren Familienherkunft in Schiewenhorst begründet ist und Forenmitglieder sind.

        Ich persönlich würde mich freuen, wenn mal mehr, als die „Big Five“ sich zu ihrer HEIMAT und Familie äußern würden- und nicht immer nur von sich geben -Wir sind Forum-Danzig-.

        Wo sind alle die aus der "Plauderecke" die immer anmahnen wir sind "Danzig". Gibt es für Euch nicht mehr als "Corona und Christbäume, Bunker und Hitlerjugend" in Danzig?

        Haben Eure Vorfahren keine Berufe oder Wohnort gehabt- über die Ihr auch geschichtlich berichtigen könnt- oder wollt Ihr Euch nicht beteiligen- und nur anmahnen?

        Liebe Grüße und vorerst Danke.
        Dieter
        Du kannst keinen Tag der Vergangenheit ändern. Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft.

        Kommentar

        • Inge-Gisela
          Forum-Teilnehmer
          • 09.11.2012
          • 1842

          #5
          AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

          Hallo Dieter,

          zu Nr. 4 - Zusammenfassung: Ich fühle mich da nicht angesprochen :-). Ich übe keine Kritik bzgl. des Forums. Ich bin froh, dass es dieses Forum gibt. Obwohl ich es zu Beginn meiner Ahnenforschung nicht leicht hatte, da mein Familienname im Internet und hier nicht auftauchte. Online-Dokumente gab es kaum. Im Laufe der Jahre hatte ich so einige liebe Helferlein hier im Forum. Die ersten waren Hans-Jörg (+) und Waldkind. Es stimmt schon, dass hier nur Fragmente einer Familie aufgezeigt werden, man will auch nicht zuviel von seiner Familie/seinen Ahnen bekannt geben. Das muss man einerseits auch verstehen. Daher gibt es ja die PN oder E-Mail, die viel genutzt werden. Da die "Suche" ja öffentlich ist, was ich nicht unbedingt für gut halte, hält man sich natürlich auch mit Angaben eher zurück. Für mich war und ist hauptsächlich die direkte Linie väterlicher- und mütterlicherseits interessant. My Heritage kupfert vor allem ab, meine Meinung. Bei Ancestry habe ich so einiges gefunden, auch Dokumente, die ich vorher schon mühsam bei Standesämtern bzw. Archiven angefordert hatte. Die Angaben, die ich selbst bei familysearch gemacht habe, wurden mir dann von Heritage kostenmäßig angeboten. Heritage war in keiner Weise für mich eine Hilfe. Ich habe insofern über meine Ahnen berichtet, als dass in dem ehemaligen Danziger Hauskalender 2018 der Artikel "Auf den Spuren meiner Großeltern Kirschberger in Ohra": - Café A. Kirschberger und Eisenwerk A. Kirschberger erschienen ist nebst Fotos. Der Kalender erschien mir in der Gesamtheit geeigneter. Mein Großvater war übrigens Schmiedemeister. Ich bin mit dem, was ich mittlerweile in ca. 8 Jahren erfahren habe, meine Familie betreffend, zufrieden. Ich suche nur noch konkret nach einem Sohn meines früh verstorbenen und unbekannten Halbbruders, was aufgrund des meiner Ansicht nach übertriebenen Datenschutzes fast unmöglich ist. Dir wünsche ich noch mehr Erkenntnisse, Ahnenforschung ist allemal mühsam, macht aber auch Spaß und man lernt dazu.

          Lieben Gruß

          Inge-Gisela

          Kommentar

          • Fischersjung
            Forum-Teilnehmer
            • 10.11.2015
            • 5612

            #6
            AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

            Hallo Inge-Gisela,
            du sprichst es in #5 wieder, sehr gut, an, die Ahnensuche ist leider immer noch im öffentlichen Bereich eingestellt.
            Mein Vorschlag war es schon vor Jahren die Ahnenforschung, zumindest für Forenmitglieder, in den Bereich "Nur für angemeldete Teilnehmer" zu legen.

            Leider wurde dieser Vorschlag nicht angenommen.
            Wie sagt man: "Wer die Hochzeit bezahlt, bestimmt auch"
            Gäste könnten ja weiterhin gesondert ihre Fragen im Forum stellen und sich später entscheiden ob sie sich anmelden wollen.

            So werden Weniger ihre Fragen im Forum stellen und es wird, zumindest in diesem Bereich" immer leiser.

            Auch dir einen schönen besinnlichen 4.Advent
            Grüße von Joachim

            Kommentar

            • Fischersjung
              Forum-Teilnehmer
              • 10.11.2015
              • 5612

              #7
              AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

              Hallo Inge-Gisela
              Quelle "Tiegenhöfer Nachrichten"



              Hier nochmal zur PDF Seite 23, 4. Abschnitt

              Ich hoffe dass der Link klappt.
              Grüße von Joachim

              Kommentar

              • Fischersjung
                Forum-Teilnehmer
                • 10.11.2015
                • 5612

                #8
                AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

                #7,
                Sorry war für RRose bestimmt.
                Grüße von Joachim

                Kommentar

                • jonny810
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 2423

                  #9
                  AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

                  Zu #4

                  Eigentlich wollte ich mich bewußt zu diesem Thema nicht äußern. Schon lange ist es aber spürbar, dass die Themen "Familiensuche und Stammbaumzweige"

                  in unserem Forum die alten Mitglieder - und Alt-Danziger störend beeinflußt.

                  Ich gehöre zu dieser angesprochenen Altersgruppe und ich bin nicht der Einzige, der ähnlich denkt und spürt.


                  Sicherlich kann man von einem Nachkriegs-Geborenem keine Beiträge erwarten, die das alte Danzig betreffen. Außer aus Lektüren, oder vom Hörensagen.

                  Wir Älteren wollten Erfahrungen aus damaliger weiter vermitteln. Das war auch dem Gründer dieses Forums - Wolfgang Naujoks - ein Anliegen.

                  Es ist nebenbei auch der Grund meiner langen Zugehörigkeit, zu diesem Forum.

                  Sollte dieses Forum-Muster nicht gefallen, steht es Jedermann offen, sich hier nicht zu beteiligen.

                  Man kann ja ggf. ein neues Thema (Stammbaum o.ä.) kreieren, oder den Weg zum "Administrator" eines eigenen Forums wählen.


                  Hallo Inge-Gisela, Dein Beitrag hat meine uneingeschränkte Zustimmung. Prima Formuliert.

                  Ich wünsche allen Mitgliedern ein gesegnetes Weihnachtsfest-Fest und ein gesundes neues Jahr.
                  Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
                  "Nec Temere - Nec Timide"
                  Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

                  Kommentar

                  • Fischersjung
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.11.2015
                    • 5612

                    #10
                    AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

                    Hallo Erhard Karl,
                    ja sehr gut im #9 gesprochen.
                    Dann hoffen wir mal das deine Generation auch die "Erfahrung aus damaliger Zeit" vermitteln und nicht weiter verstummen.
                    Ich kann als "Nachkriegskind" hier nicht mitwirken, kann nur der jungen Generation bei unbeantwortenden Fragen zu ihren Vorfahren, soweit Unterlagen zu finden sind, versuchen zu helfen, nicht mehr und nicht weniger.
                    Ich würde es auch begrüßen mehr über die Kultur und Lebensweise hier zu lesen.

                    Auch dir noch einen besinnlichen 4 Advent
                    Grüße von Joachim

                    Kommentar

                    • Weimaraner
                      Forum-Teilnehmer
                      • 18.01.2018
                      • 307

                      #11
                      AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

                      Liebe Jonny810 und alle anderen beteiligten zu meinem Beitrag.

                      Ich bin zwar auch in die Jahre gekommen und gehöre mit 76 Jahren zur Nachkriegsgeneration- aber, so glaube ich, kann ich lesen, formulieren, interpretieren etc.

                      In meinem Beitrag finde ich keine Formulierung, die irgendjemanden auffordert, seine Erkenntnisse zu einem Familiennamen weiterzugeben.

                      Es geht um Schiewenhorst, ein Teil der Danziger - Nehrung Berufe, Handwerksrollen usw. um Ansätze, neben den bekannten zu finden. Nicht mehr und nicht weniger.

                      Lieber Jonny810, ich habe mal bei uns im Forum die Frage eingestellt „Wer hat in dieser Straße gewohnt“. Deine Familie hat zwei Hausnummer vor meinen Namensträgern gewohnt. Eine Antwort kam von Dir nicht, soviel nur zur Beteiligung.

                      Deine Aussage „Zitat“

                      „Eigentlich wollte ich mich bewußt zu diesem Thema nicht äußern. Schon lange ist es aber spürbar, dass die Themen "Familiensuche und Stammbaumzweige" in unserem Forum die alten Mitglieder - und Alt-Danziger störend beeinflußt- bei was „dem Schlaf der Gerechten“.

                      Wenn ich diesen Satz lese, dann gestatte mir bitte die Frage: Wieviel „Alte“ gibt es noch im Forum, was tragen Sie zum Erhalt des Forum bei- mit kontraproduktiven Aussagen- Wie Deine?
                      Oder wollen sich die „Alten“ behaupt noch beteiligen? Oder nur plaudern über das „ewige Danzig von gestern“?

                      Wenn Ja, „Feli“ hat ein sehr schönes Unterforum. Aber auch hier beteiligen sich immer nur dieselben. Irgendwann wird uns auch „Feli“ verlassen- Gott möge es noch lange hinauszögern, denn, dann wird auch diese Ecke „Tot sein“ Ich sehe bis heute keinen Nachfolger*in!

                      Zitat
                      „Wir Älteren wollten Erfahrungen aus damaliger ???? (ich vermute Sicht) weiter vermitteln. Das war auch dem Gründer dieses Forums - Wolfgang Naujoks - ein Anliegen“.

                      Jonny ich habe mal einen Beitrag geschrieben „ Wie die Danziger“, wahrscheinlich auch meine Eltern, dem damaligen „Repräsentanten“ des „deutschen Reich“ zu gejubelt haben.

                      Gehe mal in Dein Archiv und schaue nach „Wo Du“ mich hingestellt hast. Wenn das, die Erfahrungen seien sollten, die Ihr uns „Jungen“ vermittelt wollten, dann muss die „Danziger Geschichte“ neu geschrieben werden!

                      Ich es nicht die „Nachkriegsgeneration“ die das Forum am Leben hält- egal mit welchen Beiträgen?

                      Inge-Gisela

                      Zitat:
                      „zu Nr. 4 - Zusammenfassung: Ich fühle mich da nicht angesprochen :-). Ich übe keine Kritik bzgl. des Forums. Ich bin froh, dass es dieses Forum gibt“.

                      Liebe Inge

                      ich übe keine Kritik an unserem Form(ich habe deine Aussage so auch nicht verstanden). Im Gegenteil, ich freue mich, dass es Menschen gibt, die anderen selbstlos bei Ihren Problemen der Ahnenforschung helfen- oder Ihre Hilfe zur Verfügung stellen.

                      Ich wehre mich dagegen- und kritisiere dieses, dass diese Hilfe noch nicht einmal mit einem „Danke“- oder aus der gewonnenen Erkenntnis eine Erfolgsmitteilung dargestellt wird.

                      Ich wehre mich dagegen, dass es immer heißt wir „Alten“. Wer sind die „Alten“ und was wollen Sie uns vermitteln? Das Sie im Bunker sitzen mussten! Waren Sie nicht Mitschuld an diesem „Desaster“?

                      Die Nachkriegsgeneration ist eine andere, die sich Fragen stellt- wo komme ich „Her“, wo haben meine „Ahnen gelebt“ Was war ein „fl“ Wie war ihr Leben, Wie war ihr Alltag, Wie konnten sie sich im Sumpfland der Nehrung ansiedeln und überleben usw. und so weiter.

                      Die jüngere Geschichte kennt glaube ich jeder, der sich mit dieser auseinandersetzt. Nur viele „Alte“ erkennen- oder wollen sich mit den Fragen nachfolgender Generationen nicht auseinandersetzen und verdammen – oder kritisieren eine andere Denkweise.

                      Ich pflichte allen bei, die dazu auffordern, dass unser „Forum“ mal „Renoviert“ werden sollte, wie auch immer.

                      Aus eigener Erfahrung, als Forumsinhaber ist mir bewusst, dass dieses nicht auf einer „Schulter“ gestemmt werden kann- aber wir sind ja viele, die unser Forum-Danzig schätzen- oder so tun!

                      Warum packen wir es nicht an, damit „Junge und Alte“ eine Heimat im Forum finden und uns als geschätzte Mitglieder erhalten bleiben- und nicht nur „Vorteile“ abschöpfen.

                      So viel für heute- und Danke für Eure Beiträge

                      Liebe Grüße
                      Dieter
                      Du kannst keinen Tag der Vergangenheit ändern. Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft.

                      Kommentar

                      • Peter von Groddeck
                        Forum-Teilnehmer
                        • 11.02.2008
                        • 1517

                        #12
                        AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

                        Lieber Dieter,
                        ein Satz von Dir: "Ich wehre mich dagegen, dass es immer heißt wir „Alten“. Wer sind die „Alten“ und was wollen Sie uns vermitteln? Das Sie im Bunker sitzen mussten! Waren Sie nicht Mitschuld an diesem „Desaster“?" ist ungerecht. Soweit ich das überblicke waren die "Alten" im Forum 1933 etwa sechs Jahre, 1939 etwa 12 und 1945 etwa 18 Jahre alt. Sie waren an diesem Desaster nicht Schuld, musste es aber als Flackhelfer oder junge Soldaten ausbaden. Die meisten "Alten", so auch ich mit 84 Jahren, waren 1945 noch Kinder.
                        Die Praxis zeigt, dass das Forum auf zwei "Beinen" steht. 1. Danzig gestern und heute und 2. Ahnenforschung. Manche beteiligen sich an beidem. Wen nur das eine Bein interessiert, braucht die Threads, die ihn nicht interessieren, nicht zu lesen. Aber das Forum sollte beide "Beine" beibehalten.
                        Gruß Peter
                        Tue recht und scheue niemand.

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                        • Fischersjung
                          Forum-Teilnehmer
                          • 10.11.2015
                          • 5612

                          #13
                          AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

                          Hallo ihr alten Danziger,
                          Peter hat schon Recht im #12.

                          Nun frage ich mich trotzdem:
                          - Warum hat manch Einer hier im Forum etwas gegen Ahnenforschung? Es wird immer mal wiederholt.
                          - Warum berichten hier so wenig alte Danziger über die eigene Kindheit? - Schulerlebnisse, Spielerlebnisse, ja und auch mach Streiche -
                          - Wieviel in Danzig geborene Forumer gibt es denn noch in unserem Forum? Ist die Mitgliederzahl mal aktualisiert worden? Viele waren schon Jahre nicht mehr im Forum!
                          - Warum möchte der eine oder andere hier im Forum nur auf einem Bein stehen? Wie es Peter sagte, es gibt davon Zwei!

                          In der letzten Zeit, bis auf "zwei drei Ausnahmen", sind wir es doch, die "Nachkriegskinder", auch schon "alt", welche das Forum am Laufen halten.
                          Sicherlich kann man darüber streiten, mal schlecht mal besser, aber halten.

                          Auch meine Großeltern aus Westpreußen haben kaum über diese Zeit mit den Familienverhältnissen vor uns Kindern gesprochen, zu Familienfeiern nur in Platt,
                          man war sicher das die Kinder nichts mitbekamen.
                          Mutter war zu jung, sie ist mit den Eltern 1923 von Oliva Richtung Westen gezogen.
                          1945 kam dann der "Rest" der Familie, Urgroßeltern, Geschwister usw. - vertrieben unter Aufgabe von Haus, Hof und Tierbestand.
                          Ja, all das habe ich erst im Rahmen meiner Familienforschung erfahren. Lebensweise, Berufe, ja auch Streitigkeiten gehören zur Ahnenforschung um sich halbwegs
                          ein Bild seiner Vorfahren zu machen.
                          Einiges sollte im Familienkreis bleiben, richtig, aber ohne Daten zu den unbekannten Vorfahren und der daraus gewonnenen Erkenntnisse bleibt es verborgen, für immer.

                          Mag sein das es viele nicht besonders interessiert, dann aber wie Peter sagte, einfach nicht lesen, einfach nicht meckern, sondern sich einbringen in
                          "Erfahrung aus damaliger Zeit".

                          Im übrigen bin ich diesem Forum beigetreten weil es dieses Forum schon gab und Gott sei Dank noch gibt.
                          Da ist es müßig darüber nachzudenken oder zu reden ein eigenes Forum zu eröffnen.
                          Vielleicht macht es mal ein Mitglied aus diesem Forum im jüngeren Alter, denn wenn es so weiter geht...gute Nacht.
                          Grüße von Joachim

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                          • Lavendelgirl
                            Forum-Teilnehmer
                            • 11.01.2015
                            • 4013

                            #14
                            AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

                            Lieber Joachim,

                            sehr gut geschrieben!!!
                            Chapeau🎩

                            Ich kann auch nur von mir sprechen!

                            Als ich klein war, habe ich nicht gefragt, und als ich Interesse entwickelte, woher meine Familie väterlicherseits kam und wie sie gelebt haben, da waren Opa und Oma nicht mehr da. Mein Opa hat auch nichts erzählt, nur an seine Begeisterung für den Fußball in Danzig kann ich mich erinnern!

                            Daher kann ich die Einwände gegen die Ahnenforschung nicht verstehen.
                            Gerade durch die Einträge in den Kirchenbüchern, habe ich viele Erkenntnisse über meine Vorfahren gewinnen können.

                            Wo sie gelebt haben, welchen Beruf sie hatten und so weiter…
                            Die Vorfahren meines Opas waren, „durch die Bank“, einfache Arbeiter und gingen auf der Suche nach Arbeit, von Ort zu Ort!
                            Dies zeigen die diversen Taufeinträge in den verschiedensten Kirchspielen.

                            Ihr früheres Leben spielte sich nicht in Danzig ab, sondern in den Bereichen Drumherum.
                            Erst in den 1920er Jahren lebten sie in Neufahrwasser und mein Opa war als Hafenarbeiter beschäftigt.

                            Ist es nicht interessant zu erfahren, dass die Vorfahren meiner Oma als Seefahrer von Kolberg in Pommern nach Danzig kamen und dort eine Familie gründeten?
                            Für mich persönlich ja!

                            Die Familie JAHNKE haben ich im Raum Kolberg bis ca. 1780 zurück verfolgen können.
                            Dabei fand ich Todtenschauprotokolle und Daten über die Aufnahme als Bürger dort.

                            Mein Vater ist seinerzeit mit uns nach Danzig gefahren und war total enttäuscht, dass er in Neufahrwasser nichts mehr finden konnte, welches ihm erinnerlich war.

                            Wir waren in Dänemark und haben das Lager gefunden, wo meine Oma mit meinem Vater
                            seinen Geschwistern nach ihrer Flucht, mit dem Schiff „Hector“ über die Ostsee, untergebracht waren.

                            Manch einer mag sagen, meine Vorfahren interessieren mich nicht.
                            Mit Familienforschung kann ich nichts anfangen.

                            Alles ok,
                            aber ihr, die zumindest noch in Danzig oder Umgebung geboren wurdet bzw. gelebt
                            habt, habt eigentlich die „Verpflichtung“ aufzuschreiben oder zu erzählen wie es früher war!
                            Denn ansonsten stirbt dieses Forum mit Euch!
                            Allgemeine Informationen kann ich mir bei Wikipedia holen,
                            aber wie war das tägliche Leben wirklich?

                            Wie war das damalige Familienleben, was kam zu Essen auf den Tisch? und so weiter und so weiter…
                            Informationen über das tägliche Leben halt, den Schulbesuch, die Lehrausbildung.
                            Es gäbe doch viel zu berichten…

                            Unsere liebe Feli hat ein eigenes Forum hier und sie berichtet und erzählt viel aus Kindheit, Familie und Erlebnissen.

                            Warum können die, angeblich so alten Forumsmitglieder, nicht aus ihrer Jugend und Leben berichten?
                            Es gab auch Zeiten ohne Krieg, Hunger und Elend!

                            In diesem Sinne, macht etwas daraus, wenn ihr mögt!

                            Frank
                            Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

                            Kommentar

                            • Fischersjung
                              Forum-Teilnehmer
                              • 10.11.2015
                              • 5612

                              #15
                              AW: Suche keine Urkunde- Suche Mitarbeiter

                              Danke Frank
                              Wir sind auf einer Wellenlänge!
                              Besser hätte ich es nicht sagen können.

                              Einen schönen Abend und bleib mir gesund
                              Grüße von Joachim

                              Kommentar

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