Familienforschung Engler

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  • Fischersjung
    Forum-Teilnehmer
    • 10.11.2015
    • 5612

    #31
    AW: Familienforschung Engler

    ....zu #29
    mit Vorbehalt:

    Michael ENGLER
    Geburtsdatum: 15. Feb 1811
    Taufdatum: 17. Feb 1811
    Taufort: Berent, Westpreußen, Deutschland
    Vater: Christian ENGLER
    Mutter: Constantia Engler, geb. KLATTIN
    Evangelische Kirche Schöneck (Kr. Berent)
    Wohnort: Demlin

    KB Nr.14
    https://www.ancestry.de/imageviewer/...&pId=301359701
    Grüße von Joachim

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    • Lavendelgirl
      Forum-Teilnehmer
      • 11.01.2015
      • 4013

      #32
      AW: Familienforschung Engler

      zu #27

      Florentine ENGLER geb. ULRICH, 51 Jahre, 24 Tage alt, geboren in Kamerau-Ofen,
      wohnhaft in Czerbienschin/Dirschau
      starb am 02.04.1901 in Czerbienschien/Dirschau.
      Verheiratet gewesen mit dem verstorbenen Eigenthümer Friedrich ENGLER
      Eltern unbekannt

      Sterbeurkunde Standesamt Gardschau Nr.14 / 1901
      Zdjęcia i skany ksiąg metrykalnych i USC z Polski. Księgi kościelne i parafialne. Polska genealogia. Znajdź i zobacz akt urodzenia, ślubu i zgonu przodka.


      Viele Grüße,
      Frank
      Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

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      • Fischersjung
        Forum-Teilnehmer
        • 10.11.2015
        • 5612

        #33
        AW: Familienforschung Engler

        ... zu #31

        Constantia KLATTIN *22.12.1780, ~24.12.1780
        Vater: Michael KLATT
        Mutter: Constantia Klatt, geborene MISCHNAKKIN
        Evangelische Kirche Schöneck (Kr. Berent)

        KB Nr. 95 (langsam verlassen mich die "Lesekünste")
        ...kann event. ein anderer Helfer lesen?

        https://www.ancestry.de/imageviewer/...&pId=301162855
        Grüße von Joachim

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        • Lavendelgirl
          Forum-Teilnehmer
          • 11.01.2015
          • 4013

          #34
          AW: Familienforschung Engler

          Michael KLATT, FreiSchulz und Arrendator (Pächter) aus Boschpol
          Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

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          • Fischersjung
            Forum-Teilnehmer
            • 10.11.2015
            • 5612

            #35
            AW: Familienforschung Engler

            Hallo Frank,
            # 30, jo super...
            Dann sind wir auf der richtigen Spur 👍
            Grüße von Joachim

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            • Fischersjung
              Forum-Teilnehmer
              • 10.11.2015
              • 5612

              #36
              AW: Familienforschung Engler

              ...# 34
              Danke Frank
              Grüße von Joachim

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              • mibu4
                Forum-Teilnehmer
                • 02.01.2009
                • 152

                #37
                AW: Familienforschung Engler

                Hallo Helfer,
                da dies auch "meine" Engler sind in Demlin, habe ich die Ahnenreihe in meinem Stammbaum bei ancestry.
                https://www.ancestry.de/family-tree/...20440641/facts
                VG, Birgit
                Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur. ( Jean Paul )

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                • Fischersjung
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.11.2015
                  • 5612

                  #38
                  AW: Familienforschung Engler

                  Hallo zusammen
                  ... zu #29

                  Eva DETTLAFF * 08.07.1815, 10 Uhr Morgens in Demlin
                  Taufe am 16.07.1815 evang. Kirche Schöneck, KB Nr. 71
                  Vater: Xtian DETTLAFF
                  Mutter: Constantia geb. ENGLER

                  Taufzeugen: Gottlieb DETTLAFF, Jungfr. Eva ENGLER, Jungfr. Maria KLATTIN
                  https://www.ancestry.de/imageviewer/...&pId=901403031

                  ?? Nun blicke ich überhaupt nicht mehr durch...Wer ist hier mit wem verwandt ?

                  Ich höre jetzt erst einmal hier auf.
                  Bin mir nicht sicher ob Gabriele an diesen Infos weiter Interesse hat.

                  Allen ein schönes Wochenende
                  Grüße von Joachim

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                  • Fischersjung
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.11.2015
                    • 5612

                    #39
                    AW: Familienforschung Engler

                    Hallo Birgit,
                    na super, die Welt ist doch klein..
                    Dann könnte sich Gabriele gleich an dich wenden.

                    Auch dir ein schönes Wochenende
                    Grüße von Joachim

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                    • Gabriela
                      Forum-Teilnehmer
                      • 01.09.2021
                      • 17

                      #40
                      AW: Familienforschung Engler

                      Hallo in die Runde, Frank, Beate, Ulrich , Joachim , hoffentlich habe ich euch alle erwähnt. Ihr seid so fleißig und so schnell, ich komme fast nicht mehr hinterher. Da sehe ich wieviel Erfahrung ihr habt! ! ! WOW !! Ein riesiges DANKESCHÖN! ! Gut, dass alles hier geschrieben steht! Das muss ich erstmal sortieren.
                      Ich habe vorhin versucht bei Ancestry herauszufinden , wann ( und unter welchen Umständen ) mein Opa August genau gestorben ist. Ich habe unterschiedliche Erzählungen in Erinnerung, die für mich alle gruselig sind .
                      In etwa so: Er ist 1945 ( ? ) auf offener Straße erschossen worden .
                      Könnt ihr mir bitte einen Tipp geben , wo ich noch schauen könnte .
                      Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und gute Erholung von den ausgiebigen Recherchen für mich 😉herzlich Gabi

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                      • Ulrich 31
                        Forum-Teilnehmer
                        • 04.11.2011
                        • 8569

                        #41
                        AW: Familienforschung Engler

                        Hallo Gabi,

                        Du hast bei Deinem freundlichen Dankeschön noch Peter vergessen (siehe seine 5 Antworten am Anfang). Schön, dass Du so eifrig diesen Thread verfolgst - das ist bei anderen Ahnensuchern nicht immer so und deshalb hier umso begrüßenswerter. Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg und Zufriedenheit beim Zusammensetzen der vielen Antwortpuzzels.

                        Beste Grüße
                        Ulricn

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                        • Ulrich 31
                          Forum-Teilnehmer
                          • 04.11.2011
                          • 8569

                          #42
                          AW: Familienforschung Engler

                          PS zu #41:

                          Sorry, Gabi, Du hast natürlich auch Peter in #14 vorweg gedankt.

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                          • sarpei
                            Forum-Teilnehmer
                            • 17.12.2013
                            • 6091

                            #43
                            AW: Familienforschung Engler

                            Hallo Gabriele!

                            Hast du evtl. Informationen darüber, wo Opa August Engler im Zeitraum 1939-1945 gewohnt haben mag? Er ist möglicherweise bei einem der Kinder untergekommen - für ihn kann ich zu den Anschriften der im Adressbuch genannten 'August Engler' in der Heimatortskartei nichts finden. Meiner Kenntnis nach ist bei einem Tod in 1945 keine Unterlage zu erwarten. Hatte Jemand aus der Familie mal einen Suchantrag beim Roten Kreuz gestellt?


                            Viele Grüße

                            Peter

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                            • Lavendelgirl
                              Forum-Teilnehmer
                              • 11.01.2015
                              • 4013

                              #44
                              AW: Familienforschung Engler

                              Hallo Peter,

                              1923, beim Tod der Berta Emilie ENGLER war die Familie wohnhaft:
                              Promenade Nr.16
                              Ich kann die Adresse in der HOK nicht finden!

                              Viele Grüße,
                              Frank
                              Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

                              Kommentar

                              • Lavendelgirl
                                Forum-Teilnehmer
                                • 11.01.2015
                                • 4013

                                #45
                                AW: Familienforschung Engler

                                Hallo zusammen,

                                hier die Namensänderungen der Straße Promenade:

                                Strassenname:
                                Nordpromenade
                                Stadtteil:
                                Stadtgebiet
                                heute:
                                ul. 3-go Maja
                                Änderungen:
                                via civitatis versus Hagensberg 1385
                                Hagenbergische Gasse an den alten graven 1468
                                Promenade ab 1902
                                Horst – Hoffmann – Wall 1933-1945
                                Hagelsberggraben vor 1937 bis 1945
                                Steinbocksbrill vor 1937 bis 1945
                                Bemerkenswertes:
                                Eine recht alte Straße, benannt stets nach dem Hagelsberg, an dessen Fuße sie verlief. Erst 1902 erhielt sie den Namen Promenade. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Teil der Straße Neugarten der Promenade zugeschlagen.Um 1910 wurde sie in Nordpromenade umbenannt, um sie von der zweiten Promenade, genannt Südpromenade, zu unterscheiden.
                                Eine Ausnahme war natürlich auch die NS-Zeit, in der vieles nach den aktuellen Helden benannt wurde. So auch diese Straße nach einem SA-Mann.
                                Den Hagelsberggraben bildete ein Teil der ehemaligen Nordpromenade (Hausnummern 14m und 14n).

                                Dafür kam die ehemalige Steinbocksbrill als Nordpromenade Nr. 9 dazu.
                                Nach dem Krieg benannte man die Straße in Straße des 3 Mai um (polnischer Nationalfeiertag).

                                Danzig – Eine Stadt, die Geschichte atmet Kaum eine europäische Stadt vereint so viele Schichten von Geschichte, Identität und Architektur wie Danzig, auf Polnisch Gdańsk. An der Mündung der Weichsel in die Ostsee gelegen, ist sie seit Jahrhunderten ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des Wandels. Zwischen den roten Ziegeldächern und gotischen Türmen schwingt der Klang der Vergangenheit mit – der Duft von Meer, der Ruf der Möwen, das Echo der Händler, die hier einst Bernstein, Getreide und Salz verschifften. Danzig war nie nur eine Stadt an der Ostsee. Sie war ein Tor zwischen Nord und Süd, ein kulturelles Bindeglied zwischen Ost und West und ein Symbol dafür, wie eng Handel, Kultur und Geschichte miteinander verwoben sein können. Wer sich auf die Spuren dieser bewegten Vergangenheit begeben möchte, findet unter Danzig entdecken eine vertiefende Übersicht über die historische und kulturelle Bedeutung der Stadt – und versteht schnell, warum Danzig bis heute als eine der schönsten Städte Europas gilt. Die Anfänge einer Handelsmetropole Die Wurzeln Danzigs reichen bis in das 10. Jahrhundert zurück, als hier eine slawische Siedlung entstand, die von ihrer Lage am Wasser profitierte. Schon früh legten Händler aus Skandinavien, Flandern und dem Ostseeraum an, um Waren auszutauschen. Im 13. Jahrhundert wuchs Danzig zur befestigten Stadt heran und wurde bald in die Hanse aufgenommen – ein Netzwerk, das die Handelszentren Nordeuropas miteinander verband. Als Mitglied des Hansebundes erlebte Danzig eine Blütezeit, die das Stadtbild bis heute prägt. Das reiche Bürgertum, Kaufleute und Handwerker investierten in prächtige Fassaden, Kirchen und Speicher. Über den Hafen gelangte Bernstein aus dem Baltikum nach Flandern, Getreide aus den Weichselniederungen nach England und Stoffe aus Lübeck oder Amsterdam zurück an die Weichsel. Danzig war eine Stadt der Händler und Seefahrer, eine Stadt der Aufsteiger. Wohlstand brachte Bildung und Kunst hervor, aber auch eine selbstbewusste Bürgerschicht, die ihre Unabhängigkeit gegen fremde Mächte verteidigte. Die Hansezeit und das Gesicht der Stadt Wer heute durch die Altstadt geht, bewegt sich in einem lebendigen Zeugnis jener Epoche. Das Stadtbild, das im Mittelalter entstand und in der Renaissance ausgebaut wurde, spiegelt Reichtum, Geschmack und Weltoffenheit wider. Die Fassaden entlang der Langgasse (Ulica Długa) und des Langen Marktes (Długi Targ) sind Meisterwerke hanseatischer Baukunst. Hinter den hohen, schmalen Giebeln lagen die Wohnhäuser wohlhabender Kaufleute – im Erdgeschoss das Kontor, im Obergeschoss repräsentative Säle mit bemalten Balkendecken. Die Verzierungen, Reliefs und goldenen Ornamente erzählten von Reichtum und Selbstbewusstsein. Im Zentrum steht das Rechtstädtische Rathaus mit seinem markanten Turm, ein Wahrzeichen bürgerlicher Macht. Wenige Schritte weiter erhebt sich der berühmte Neptunbrunnen, ein Symbol für den Handel über das Meer, das Danzigs Wohlstand begründete. Auch die Marienkirche (Bazylika Mariacka) zeugt von dieser Zeit. Sie ist die größte Backsteinkirche der Welt – ein architektonisches Monument, das über Jahrhunderte gewachsen ist. Ihr Inneres mit seinen gotischen Gewölben, der astronomischen Uhr und dem hellen Licht, das durch die bunten Glasfenster fällt, lässt erahnen, welche Bedeutung Glauben und Kunst in der Hansezeit hatten. Zwischen Mächten und Jahrhunderten Mit dem Niedergang der Hanse im 16. Jahrhundert begann für Danzig eine neue Phase. Die Stadt blieb reich und bedeutend, doch die Macht verschob sich. Polen, Preußen, Schweden und später das Deutsche Reich – alle beanspruchten die Kontrolle über die Stadt. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Danzig zu einem Knotenpunkt zwischen den Großmächten Europas. Der Hafen florierte, doch die politische Lage blieb fragil. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt Danzig einen Sonderstatus: Es wurde 1920 zur Freien Stadt Danzig, einem halbautonomen Gebilde unter dem Schutz des Völkerbundes. Dieser Status sollte den Frieden sichern, führte aber zu Spannungen zwischen der deutschsprachigen Mehrheit und dem benachbarten Polen. Wirtschaftliche Unsicherheit und politische Extreme prägten die Zwischenkriegszeit. Dennoch blieb Danzig ein Ort der kulturellen Vielfalt, in dem deutsche, polnische, kaschubische und jüdische Einflüsse nebeneinander existierten. Zerstörung und Wiederaufbau Mit dem Zweiten Weltkrieg kam das dunkelste Kapitel in der Geschichte Danzigs. Am 1. September 1939 fielen die ersten Schüsse auf der Westerplatte – der Beginn des Krieges. In den folgenden Jahren wurde die Stadt schwer zerstört. Die Altstadt lag am Ende in Trümmern, viele Bewohner waren geflohen oder ums Leben gekommen. Doch Danzig blieb nicht tot. Nach 1945 wurde es Teil Polens, und eine Generation von Architekten, Restauratoren und Handwerkern begann, die Stadt aus den Ruinen zu erheben. Der Wiederaufbau gilt bis heute als eine der größten Leistungen der Nachkriegszeit in Europa. Man entschied sich bewusst gegen eine moderne Neugestaltung und für eine Rückkehr zum historischen Stadtbild. Die alten Pläne, Gemälde und Fotografien dienten als Vorlage, um die Altstadt so zu rekonstruieren, wie sie vor dem Krieg ausgesehen hatte. Dieser Prozess war nicht nur baulich, sondern auch symbolisch: Er stand für die Wiedergeburt einer Stadt, die trotz aller Zerstörung ihre Seele bewahrt hatte. Die Geburt der Solidarność und das moderne Danzig In den 1980er-Jahren wurde Danzig erneut zum Schauplatz eines historischen Wendepunkts. In den Werfthallen der Lenin-Werft organisierten Arbeiter unter Führung von Lech Wałęsa Streiks, die den Beginn der Solidarność-Bewegung markierten. Diese Bewegung wurde zum Motor der politischen Veränderung in Osteuropa und trug entscheidend zum Fall des Kommunismus bei. Heute erinnert das Europäische Solidarność-Zentrum an diese Ereignisse – ein modernes Museum, das zeigt, wie Danzig erneut Symbol für Freiheit, Mut und Wandel wurde. In der Gegenwart präsentiert sich die Stadt als offene, lebendige Metropole. Historische Baukunst, Universitäten, Museen, Theater und Festivals prägen das Bild. Danzig ist heute Wissenschaftsstandort, Kulturzentrum und touristisches Ziel zugleich. Spaziergang durch die Altstadt Ein Spaziergang durch die Altstadt Danzigs gleicht einer Reise durch Epochen. Vom Goldenen Tor bis zum Grünen Torerstreckt sich der prachtvolle Lange Markt – eine Straße, die einst das Herz der Kaufmannschaft war. Das Kopfsteinpflaster glänzt im Regen, Cafés füllen sich mit Stimmen, Musiker spielen auf der Mottlau-Promenade. Links erhebt sich das Rechtstädtische Rathaus, rechts der Neptunbrunnen, an dem Reisende und Einheimische gleichermaßen innehalten. Von dort führt der Weg zur Langgasse, wo jedes Haus ein Kunstwerk ist: bemalte Fassaden, mythologische Figuren, goldene Ornamente. Weiter südlich erhebt sich der imposante Krantor (Żuraw), eines der ältesten Hafenbauwerke Europas und einst Teil der Stadtmauer. Hier wurden Schiffe be- und entladen, hier roch es nach Salz, Teer und fremden Waren. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum, in dem man den Pulsschlag der alten Hafenstadt spüren kann. Die Speicherinsel bietet einen Blick auf die Stadt, der besonders bei Sonnenuntergang magisch ist. Die wiederaufgebauten Speicherhäuser spiegeln sich im Wasser, während der Himmel in Orangetönen glüht. Von hier aus lässt sich Danzigs architektonische Pracht in ihrer ganzen Tiefe erfassen – eine Stadt, die Zerstörung überstanden und sich doch treu geblieben ist. Kunsthistorische Bedeutung und Wiederaufbaukunst Der Wiederaufbau Danzigs war nicht nur eine technische, sondern auch eine künstlerische Leistung. Restauratoren griffen auf alte Stadtpläne, Stiche und Fotografien zurück, um jedes Detail der Altstadt zu rekonstruieren. Dabei verband man historische Genauigkeit mit modernen Baumethoden. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Stadtbild, das Authentizität und Rekonstruktion miteinander vereint. Danzig gilt heute als Musterbeispiel für den respektvollen Wiederaufbau historischer Städte – ein Ort, an dem Architektur Geschichte erzählt. FAQ – Häufige Fragen zu Danzig 1. Wann wurde Danzig gegründet? Die Anfänge reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, als sich an der Mündung der Weichsel eine slawische Siedlung bildete. Sie entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz im Ostseeraum. 2. Warum war Danzig für die Hanse so bedeutend? Danzig war ein Knotenpunkt des Ostseehandels. Hier wurden Getreide, Bernstein, Holz und Salz verschifft – Güter, die den Wohlstand der Stadt begründeten. 3. Was bedeutet „Freie Stadt Danzig“? Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Danzig zu einem autonomen Stadtstaat unter dem Schutz des Völkerbundes. Diese politische Sonderstellung bestand bis zum deutschen Angriff 1939. 4. Wie wurde Danzig nach dem Krieg wieder aufgebaut? Die Altstadt wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren detailgetreu rekonstruiert. Restauratoren nutzten alte Baupläne und Gemälde als Vorlage, um das historische Erscheinungsbild zu bewahren. 5. Was macht Danzig heute besonders? Danzig verbindet Geschichte, Architektur und Moderne. Die Stadt ist ein Symbol für europäische Vielfalt, für kulturelle Stärke und die Fähigkeit zur Erneuerung. Danzig heute – Eine Stadt des Erinnerns und der Zukunft Danzig ist mehr als eine Stadt, die wiederaufgebaut wurde. Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Geschichte und Gegenwart ineinandergreifen können. Zwischen der Ruhe der Marienkirche, dem Trubel am Krantor und den Lichtern der Mottlau spürt man, dass diese Stadt ein Gedächtnis besitzt – eines, das nie schweigt, sondern erzählt. Wer durch Danzig geht, hört die Geschichte Europas in Stein und Wasser widerhallen. Und vielleicht ist es genau diese Verbindung von Vergangenheit, Schönheit und Widerstandskraft, die Danzig zu einem der faszinierendsten Orte des Kontinents macht.  


                                Viele Grüße,
                                Frank
                                Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

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