"... meine Ururgroßmutter Augustine soll wohl erst nach Rendsburg gegangen sein und von dort nach Hamburg ...".
Grundsätzlich könntest du den Weg von Augustine mit diesen Informationen 'von hinten' aufzurollen versuchen. Das könnte wie folgt aussehen:
- Falls möglich: Zeit des 'Auftauchens' von Augustine in Hamburg eingrenzen.
- Kontakt mit dem Stadtarchiv Hamburg herstellen und klären, ob dort polizeiliche Meldeakten aus der relevanten Zeit vorhanden sind.
- Solche polizeilichen Meldeakten liefern normalerweise Informationen zur Person, dem Stand bzw. der Beschäftigung und den Wohnadressen.
Dabei gibt es auch solche Angaben wie: 'kam am xx.xx.xxxx von' bzw. 'ging am xx.xx.xxxx nach'.
- Wenn die Familienerzählungen stimmen, dann lässt sich so möglicherweise der Zuzug von Rendsburg exakt feststellen.
- Dann die gleiche Arie mit dem für Rendsburg zuständigen Stadtarchiv/Landesarchiv.
Falls solche Unterlagen nicht durch Kriegseinwirkungen verloren gegangen sind, kann man ganze Familienwege verfolgen.
Grundsätzlich habe ich gute Erfahrungen mit einem Besuch vor Ort gemacht (da sollte man sich natürlich terminlich abstimmen).
Reine Auskünfte wie 'wohin muss ich mich wenden' sind kostenlos, dort wo 'das Archiv' tätig werden muss, kostet es Geld. Pro angefangener Such-Viertelstunde eines Archivars muss man Kosten von mindestens 15 Euro kalkulieren. Das ist aber abhängig von der örtlichen Gebührenordnung.
Man kann auch einen Betrag vorgeben, bis zu dem das Archiv ohne Rückfrage tätig werden soll und dann je nach erreichtem Stand entscheiden.
Möglicherweise erhälst du auf diesem Weg ja die gesuchten Informationen.
... ach ja, aus gegebenem Anlass (Fernsehbeitrag): im Jahr 1887 gab es die Grundsteinlegung zum Nord-Ostsee-Kanal (Kaiser-Wilhelm-Kanal). Knapp unter 9.000 Beschäftigte waren daran tätig - auch Frauen. Und Rendsburg liegt mitten bei ... .
das mit Rendsburg hat sich als Lesefehler bei mir rausgestellt. In Rendsburg soll es Kirchenbücher geben in denen vielleicht Daten stehen könnten wie und wann Augustine nach Hamburg kam. Somit gehe ich davon aus das sie dort garnicht war. Zum Staatsarchiv Hamburg hab ich gute Kontakte und war da auch schon mal, da könnte ich nochmal ansetzen denn ich habe ihre Adresse in Hamburg ja schon von 1904, vielleicht finden sich dort Hinweise über ihre vorherige Adresse. Danke für den Tipp.
Zitat von sarpei
Hallo Gerd,
im Beitrag #10 hattest du geschrieben:
"... meine Ururgroßmutter Augustine soll wohl erst nach Rendsburg gegangen sein und von dort nach Hamburg ...".
Grundsätzlich könntest du den Weg von Augustine mit diesen Informationen 'von hinten' aufzurollen versuchen. Das könnte wie folgt aussehen:
- Falls möglich: Zeit des 'Auftauchens' von Augustine in Hamburg eingrenzen.
- Kontakt mit dem Stadtarchiv Hamburg herstellen und klären, ob dort polizeiliche Meldeakten aus der relevanten Zeit vorhanden sind.
- Solche polizeilichen Meldeakten liefern normalerweise Informationen zur Person, dem Stand bzw. der Beschäftigung und den Wohnadressen.
Dabei gibt es auch solche Angaben wie: 'kam am xx.xx.xxxx von' bzw. 'ging am xx.xx.xxxx nach'.
- Wenn die Familienerzählungen stimmen, dann lässt sich so möglicherweise der Zuzug von Rendsburg exakt feststellen.
- Dann die gleiche Arie mit dem für Rendsburg zuständigen Stadtarchiv/Landesarchiv.
Falls solche Unterlagen nicht durch Kriegseinwirkungen verloren gegangen sind, kann man ganze Familienwege verfolgen.
Grundsätzlich habe ich gute Erfahrungen mit einem Besuch vor Ort gemacht (da sollte man sich natürlich terminlich abstimmen).
Reine Auskünfte wie 'wohin muss ich mich wenden' sind kostenlos, dort wo 'das Archiv' tätig werden muss, kostet es Geld. Pro angefangener Such-Viertelstunde eines Archivars muss man Kosten von mindestens 15 Euro kalkulieren. Das ist aber abhängig von der örtlichen Gebührenordnung.
Man kann auch einen Betrag vorgeben, bis zu dem das Archiv ohne Rückfrage tätig werden soll und dann je nach erreichtem Stand entscheiden.
Möglicherweise erhälst du auf diesem Weg ja die gesuchten Informationen.
Hallo zusammen,
also ich hab mal das Staatsarchiv Hamburg online durchforstet und zu Johann Ludwig Weidmann nichts gefunden. Zu Wendt gab es 571 Einträge und kein Hinweis auf Augustine gefunden. Der einzige Nachweis war die Wiedergutmachungsakte für Alfred und Frieda für den Tod von Emil. Es ging in allen Fällen um juristische Unterlagen wie Grundstückskäufe, Anerkennungen, Verurteilungen, Überschreibungen halt alles was mit Verträgen und Urteilen zu tun hat.
Da komme ich nicht weiter. Der Sprung von und wann von Grenzdorf nach Hamburg bleibt wohl ein Geheimnis.
Bei den Ahnen weiß ich Dank Jutta, das Adalberto Wendt/Wentta 1797 eine Catharina Nadolszezanka geheiratet hat.
Montag bekomme ich das Buch Wappenschilder aus Danzig, bin mal gespannt was sich dort mit den Wappen Wendt ergibt.
War eigentlich schon mal jemand in Grenzdorf ? Gibt es dort noch Grabsteine auf dem Friedhof? Ich bin am überlegen ob ich nächstes Jahr mal rüber fahre.
Schöne Grüße
Gerd
Hallo zusammen,
habe heute das Wappenbuch von Danzig bekommen. Leider hilft es mir nicht weiter ausser das dort ein Wappen der Familie Wendt abgebildet ist,
das von Peter beschriebene mit der Schlange und Taube. Hat vielleicht jemand Zugriff auf die Seiten 165-167 des Band 5 von 'Patrizier, Bürger, Einwohner der Freien und Hansestadt Danzig in Stamm- und Namenstafeln vom 14. - 18. Jahrhundert' (Weichbrodt) vielleicht erfahre ich dort mehr von unserer Familie Wendt.
Herzlichen Dank im Voraus. Dort sind 3 Wendt´s und ein Wenta genannt.
Schöne Grüße
Gerd
zu44: Die Patrizierfamilie Wendt aus Danzig ist mit drei Vertretern in der gedanopedia vertreten (https://www.gedanopedia.pl/index.php...lopedia&from=W) als auch ausführlich (?) auf den Seiten 165-167 des Band 5 von 'Patrizier, Bürger, Einwohner der Freien und Hansestadt Danzig in Stamm- und Namenstafeln vom 14. - 18. Jahrhundert' (Weichbrodt). Das ?-Zeichen musste ich spendieren, weil mir dieser Band nicht vorliegt. Das von Peter gefundene Wappen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit genau dieser Familie zuzuordnen.
Hallo Gert,
wir haben ein Mitglied der Familie Weichbrodt hier im Forum. Schreib ihn doch einmal an.
ernstatfamilie-weichbrodtdotde
Grüße
Christian
"Nur wer weiß, woher er kommt, wird den Weg in die Zukunft finden,
und nur wer das Alte achtet, wird sinvoll Neues gestalten können" (Autor unbekannt)
Dauersuche:KOHNKE; BEHRENDT; LENSER; LIEDTKE; ZIELKE; PIOCH; KLINGER; AUT(H)ENRIEB; ROSENTHAL
ich habe dankenswerterweise von Herrn Weichbrodt die 3 Seiten "WENDT" bekommen.
Kennt sich irgend jemand mit diesen Aufstellungen aus ? Es sind irre viele Zweige und Verbindungen und mir fällt es echt schwer den letzten gefundenen Adalberto Wendt/Wentta dort zuzuordnen .
Darf man hier jpg Dokumente einstellen oder kann ich sie jemanden per E-Mail schicken ?
Danke für Eure Hilfe.
PS: zum Staatsarchiv fahre ich Ende Juli, zur Zeit immer noch eingeschränkter Zugang. Werde mal meine Kontakte spielen lassen das ich einen Termin kriege. Mal sehen was ich über die Meldekarten über Augustine und Johann raus bekomme. Schöne Grüße
Gerd
Dorothea Weichbrodt schreibt bzgl. ihrer Kirchenbuch-Quellen (sie hat auch andere benutzt, wie die Angaben auf den Tafeln zeigen):
"... Danzig hatte 8 groBe Kirchen und einige kleine (siehe Friedwald Möller,Ev. Pfarrerbuch,Königsberg 1968) deren Kirchenbücher 1573-80 beginnen. Für die Hauptkirche St. Marien existiert noch Glöckner-oder Totengeläutbuch von 1537-1566. St.Trinitatis fehlt,doch davon l ieqt ein "Gedenkbuch", ein Grabsteinbuch mit Altersangabe der Verstorbenen im Ev. Zentralarchiv, Berlin 12, Jebenstraße 3 vor. Dort befinden sich auch Danziger Kirchenbücher, z.B. das Traubuch St. Petri ab 1646, 1 Register von St. Elisabeth und das Traubuch von St. Marien ab 1790, forschte dort auch 3mal eine Woche.
Dass ein Mensch nur einen Teil dieser vielen Bücher lesen kann, dürfte einleuchten. So konnte ich nur St. Peter und Paul, St. Marien mit Heilig Geist, Hl. Leichnam und die Traubücher von St. Barbara und St. Elisabeth bis ins 18 Jahrhundert durchsehen, also kaum die Hälfte. Mein besonderes Interesse galt dabei den" frühen" Büchern, die vordem nicht ausgewertet sind."
Oder mit anderen Worten: du kannst nicht davon ausgehen, dass frühe Kirchenbücher aus dem Nicht-Danziger-Stadtgebiet von Frau Weichbrodt ausgewertet wurden.
Wenn du mir jpg-Dateien, an deren Inhalt du die Rechte besitzt, per Mail zuschickst, dann kann ich sie für dich hier im Forum einstellen und du schreibst einen Text dazu.
dann will ich auch mal was zu den Wendt beitragen.
In meienr AL finden sich auch 4 Generationen. Was aus den beiden Brüdern Albert und Gustav wurde, weiß ich noch nicht. Vielleicht kannst Du ja Gemeinsamkeiten finden.
Ein schönes Wochenende
Christian
Angeh
"Nur wer weiß, woher er kommt, wird den Weg in die Zukunft finden,
und nur wer das Alte achtet, wird sinvoll Neues gestalten können" (Autor unbekannt)
Dauersuche:KOHNKE; BEHRENDT; LENSER; LIEDTKE; ZIELKE; PIOCH; KLINGER; AUT(H)ENRIEB; ROSENTHAL
Noch ein Nachtrag
gerade gefunden:
Albert Jacob WENDT oo 31.03.1902 in Christburg SZCZEPANZKI, Anna Franziska *11.06.1880 Menthen Krs Stuhm Kath.
Die Eltern sind: SZCZEPANZKI, Anton und Henriette geb. MEIRITZ aus Christburg
Grüße
Christian
"Nur wer weiß, woher er kommt, wird den Weg in die Zukunft finden,
und nur wer das Alte achtet, wird sinvoll Neues gestalten können" (Autor unbekannt)
Dauersuche:KOHNKE; BEHRENDT; LENSER; LIEDTKE; ZIELKE; PIOCH; KLINGER; AUT(H)ENRIEB; ROSENTHAL
Kommentar