Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

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  • sarpei
    Forum-Teilnehmer
    • 17.12.2013
    • 6090

    #16
    AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

    Hallo Matthias!

    Zum Beitrag #14 folgende Anmerkungen von mir:

    - Wenn du dich hier auf Internetfunde beziehst, wäre es sehr freundlich, wenn du einen entsprechenden Link angeben würdest.
    - Über den Sinn des von dir angenommenen beruflichen Werdegang kann/will ich nicht spekulieren. Es ist allerdings so, dass Johann Jacob Marks im Adressbuch von 1870 als Arbeiter geführt wird. Möglicherweise hat er das Gebäude Faulgraben 21 ja auch geerbt.


    Viele Grüße

    Peter

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    • matthias w
      Forum-Teilnehmer
      • 01.06.2020
      • 45

      #17
      AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

      Hallo Reiner MueGlo,
      bei der Durchsicht habe ich gemerkt, dass ich mich zwar beim unterstützenden Forummitglied bedankt habe, aber nicht bei Dir! Das tut mir leid und ich hole es hiermit gerne nach! Du hast mir sehr geholfen!
      Mit freundlichen Grüssen matthias w

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      • matthias w
        Forum-Teilnehmer
        • 01.06.2020
        • 45

        #18
        AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

        Hallo Peter,
        danke für den Hinweis - Du hast recht! Ich will es verbal nachholen: Johann Jakob Marks taucht in Danzig in allen Quellen (Kirchenbücher, Adressbücher), die ich durchforstet habe, als "Arbeiter" auf. Bei der Hochzeit seines 2.Sohnes Friedrich Wilhelm Marks am 10.7.1889 mit Maria Dorothea Caroline Koch auf dem Standesamt Cassel, Heiratsregister Bl.13 Nr.281 wird zum Vater des Bräutigams (Johann Jacob) gesagt, er sei schon verstorben und von Beruf Getreide-Faktor und Grundbesitzer Danzig Faulgraben 21 gewesen. Einen link setzen kann ich leider (noch?) nicht, dazu fehlt mir das know how! Leider!
        Mit freundlichen Grüssen matthias w

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        • Fischersjung
          Forum-Teilnehmer
          • 10.11.2015
          • 5608

          #19
          AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

          Guten Abend,
          die Hochzeit von #18 ist in Ancestry zu finden und somit der Link nur für Mitglieder (kostenpflichtig) sichtbar.
          Grüße von Joachim

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          • Fischersjung
            Forum-Teilnehmer
            • 10.11.2015
            • 5608

            #20
            AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

            Guten Abend,
            kleine Ergänzung für alle Helfer:
            Im Kirchenbuch Danzig Tote von 1846-1886 wird Johann Jacob MARKS, Wohnhaft im Faulgraben 21 von Beruf als "Arbeiter" geführt.
            *28.07.1818, +02.01.1871
            Ehefrau: Marie BAMKI (in der Eheurkunde StA Kassel I, geborene BAMSKI auf BÄMSKI geschrieben)
            Sohn Wilhelm wird als 18 Jahre alt angegeben (*09.10.1852 in Danzig, katholischer Religion, laut Heiratsurkunde)
            Grüße von Joachim

            Kommentar

            • matthias w
              Forum-Teilnehmer
              • 01.06.2020
              • 45

              #21
              AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

              Hallo Rainer MueGlo,
              Über Deinen 3 screen shots und den zusätzlichen Daten zu meinen Vorfahren bin ich geraume Zeit gesessen und habe gebrütet, ob und wie sie zusammenhängen k ö n n t e n. Mit diesen Angaben allein ist das nicht zuverlässig zu bewerkstelligen. Aber eines scheint sicher, dass der Familienname Freilon - mit den zu erwartenden z. T. starken Veränderungen des Namens - bis zum Ende des ältesten ev. Kirchenbuches von Reichenberg Anfang 17.Jh. zurück reicht. Das ist m. E. bei einer so kleinen Pfarrgemeinde und mit noch kleineren Mitgliedsortschaften ein Hoffnungsschimmer, dass sich bei genauerer Durchsicht doch noch so etwas wie eine verlässliche und nicht nur vermutete Fortführung dieser Linie bewerkstelligen liesse. Da aber weder ancestry noch archion diese Kirchenbücher oneline verfügbar haben, stellt sich mir die Frage, welche Möglichkeiten der Einsichtnahme es überhaupt gibt. Vermutlich nur persönlicher Archivbesuch in Berlin? Oder steht - besonders der älteste Film - auch dort nicht zur Ansicht? Oder gibt es andere Wege?
              Einen schönen Tag noch matthias w

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              • matthias w
                Forum-Teilnehmer
                • 01.06.2020
                • 45

                #22
                AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

                Hallo Joachim, danke für Deinen Beitrag! Der angeborene Familienname der Ehefrau des gerade verstorbenen Johann Jacob Marks (+ 2.1.1871) heisst übrigens Marie Ramski mit den Abwandlungen an anderen Stellen Ramskij, Romski. Die Ehefrau war katholisch, das sind auch die beiden Söhne der Familie August und Wilhelm und deren Nachkommen. Der Verstorbene war selber ev. und führt mich bei der Suche nach seinen ev. Eltern und Vorfahren inzwischen zur ev. Kirche Ohra. Meine vorderste Marks/Marcks/Marx-Spitze ist derzeit Johann Marx, der 27.1.1754 in der ev. Kirche Reichenberg die Anna geb. Freilon/Freilan heiratet. diese geb. 20.4.1732 in Reichenberg. Bei Marks/Marx in Ohra fehlen leider die 1813 verbrannten Kirchenbücher (damit wohl Ende der Fahnenstange), aber in Reichenberg besteht noch Hoffnung etwas weiter zurück zu kommen - leider sind diese ganz alten Kirchenbücher (noch?) nicht online. Wenn es keinen anderen Weg gibt, werde ich wohl im Berliner Archiv suchen müssen. Etwas aufwendig von Süddeutschland aus - aber es wäre es mir wert.
                Einen schönen Sonntag noch! matthias w

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                • Fischersjung
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.11.2015
                  • 5608

                  #23
                  AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

                  Hallo Mathias,
                  natürlich mit "R" Remski auf RAMSKI, Heiratsurkunde Cassel 281, (Kassel I) lese bzw. Schreibfehler.
                  Kirchenbuch "RAMKI"....
                  Über Schreibweisen wurde hier schon intensiv diskutiert.
                  Die heutigen Schreibweisen der Namen sind auch deshalb nicht unbedingt die ursprünglichen Schreibweisen von Nachnamen, unabhängig von
                  gewollten Namensänderungen.

                  Weiterhin viel Erfolg
                  Grüße von Joachim

                  Kommentar

                  • MueGlo
                    Forum-Teilnehmer
                    • 11.03.2010
                    • 1120

                    #24
                    AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

                    Moin, Matthias,

                    die hier eingestellten Kb-Einträge sind keine Scans. Bis 2016 bestellte man per Internet Filme (24 x 36 mm, bis zu 12 m lang) bei den Mormonen / FamilySearch, die von deren Europa-Zentrale an die gewählte Familienforschungsstelle der Mormonen geschickt wurden, wo man sie in spezielle Filmlesegeräte einspannte dann nudelte und nudelte ... Von einzelnen Seiten / Einträgen durfte man per Photoapparat Kopien machen, von ganzen Filmen nicht ... mit Ausnahmen! Qualitativ sind diese Photos von begrenzter Qualität, da der Bildschirm vom Lesegerät konkav gebogen war, was leicht zu Verzerrungen führte.

                    Ich habe zwischen 2012 und 2016 ca. 100.000 Aufnahmen machen dürfen ... kam jedoch nie an den Reichenberg-Film: Von jedem Film gab es in Europa 3 Exemplare. Und da man einen Film auch für unbegrenzte Zeit ausleihen konnte,waren einge Kb kaum zugänglich ... und dann kam die besagte Kollegin mit ihren Reichenberg-Aufnahmen. Einige Seiten fehlen zwar, etliche sind schwierig zu entziffern, ich habe jedoch schon viel gefunden ...

                    2016 führten die Mormonen das jetzige System ein: Im Familienforschungszentrum logt man sich an einem der dortigen Computer mit seiner FamilySearch-Adresse und Passwort ein und erhält Zugriff auf digitalisierte Kb --- direkt von zu Hause geht das nicht (es gibt Ausnahmen).

                    Gleichzeitig hat FamilySearch (FS) begonnen, mit Ancestry zu kooperieren: FS stellt die Filme bereit, Ancestry macht die Transkribierung (versucht es zumindest, lt. immer wieder hochkommenden Gerüchten in Vietnam ...).

                    Seit ca. 2019 ist in den Familienforschungszentren der Zugang zu Filmen, an denen Archion die Rechte hat, gesperrt - Archion will selber Geld verdienen / die Kosten von Archion einspielen. Dies führt zu einer frustrierenden Situation, Beispiel Reichenberg: Archion hat die Filme - aus welchen Gründen auch immer - noch nicht online gestellt. Und bei FS sind sie für den Normalnutzer gesperrt.

                    Zugang haben bei FS Mitglieder der Kirche. Einige Kolleginnen / Kollegen haben daraufhin Kirchenmitglieder gebeten, ihren Account temporär nutzen zu können ...

                    Hier die Heirat von Hans Fegelahn, Vater Hans, am 07.08.1718 in Reichenberg. Man kann den Herkunftsort gut erkennen: Hohenstein bei Stolp, Hinterpommern. Hans jun. dürfte der Bruder von George sein.

                    Hohenstein gib es viele. Es könnte dieses sein: https://de.wikipedia.org/wiki/Wodnica

                    Grundsätzlich: In Pommern zu suchen ist wenig spassig ... zu viele Kriege, zu viele Zerstörungen ...

                    Beste Grüße, Rainer MueGlo


                    [ATTACH=CONFIG]24614[/ATTACH]
                    Angeh
                    "Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort

                    www.Momente-im-Werder.net --- Adressbücher, Literatur, Werkzeugkasten und Momente im Danziger Werder

                    Nachbarn und Hofbesitzer in Groß und Klein Zünder vom 17. bis 20. Jahrhundert:
                    http://momente-im-werder.net/01_Offen/31_Gross-Zuender/Nachbarn-GrZ-KlZ/index.htm

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                    • matthias w
                      Forum-Teilnehmer
                      • 01.06.2020
                      • 45

                      #25
                      AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

                      Hallo Rainer MueGlo,
                      und herzlichen Dank für Deine Ausführungen! Das war genau das, was mich seit 2017 umtreibt und auf das mir bislang keiner Antwort geben konnte! Bis 2016 habe ich fast 20 Jahre lang - nebenberuflich - die Archive der Mormonen aufgesucht und althergebracht die Fiche (zunächst noch) dann Rollen durchgearbeitet. Der Grundstock meines Stammbaumes stammt aus dieser Zeit. Dann hat mein Beruf zuviel Freizeit gefressen und danach hatte ich den Anschluss an die Entwicklung verloren: Das vertraute, aber mühsame System FS gab es so nicht mehr, meine gewohnte Orts-Stelle war aufgelöst und das neue System funktionierte noch nicht und keiner konnte es erklären! Mit Archion ist also noch ein weiterer "Teilhaber" am "Kuchen" entstanden - mit den von Dir geschilderten Folgen, zusätzlich zu dem Sonderweg, den viele katholische Stellen/Archive gegangen sind. Nach ja! So langsam ist man ja einiges gewohnt, vor allem Geduld! Jedenfalls vielen Dank für den Hinweis und den Auszug - und Deine Zeit, die Du investiert hast!! Ich muss feststellen, mir fehlt noch der Zugang (das Einlesen) in diese Ausdrucksweise und Handschrift dieses Kirchenbuches Reichenberg! - Zwei andere "Entdeckungen" haben sich im Laufe der Zeit bei meiner Sucherei ergeben, von denen ich nicht weiss, ob diese bereits allgemein bekannt sind oder ob man noch einmal darauf hinweisen sollte: 1. Zumindest im Falle Schlesien finden sich ev. kirchliche Amtshandlungen gelegentlich auch in den kath. Kirchenbüchern der nächsten Pfarrei (vor allem wenn das ev. KB inzwischen verloren ging). Hintergrund sind die Regelungen der "Altranstätter Konvention" - der Zeitraum etwa zwischen 1707 und 1760/64. - 2. In Preussen konnten verdiente langjährige SoldatenUnteroffiziere nach Verabschiedung ins Zivilleben in den diversen Ressorts/Fach-Ministerien der preuss. Verwaltung (sehr unterschiedlich) mit entspr. Bescheinigungen einen Posten als subalterne Beamte beanspruchen. Über das "Durchforsten" der vielen Jahrgänge des "Amtsblattes der jeweiligen Königlich Preussischen Regierungen" (Danzig, Bromberg, Posen etc.) lassen sich - mühsam - einzelne Versetzungen und Ortswechsel herausfinden - mit neuen Ansatzmöglichkeiten in den örtlichen Kirchenunterlagen oder Standesämtern. Die Suche auf diesem Wege ist zum Beispiel bei meinen Ur-Grossvater Johann August Marks (* Danzig 1848) - mit zig Umzügen samt kinderreicher Familie - ganz erfolgreich gewesen! Wen es interessiert: Ich kann das bei Bedarf etwas kompakter und treffender zusammenfassen! Für heute jedenfalls besten Dank und beste Grüsse von matthias w

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                      • matthias w
                        Forum-Teilnehmer
                        • 01.06.2020
                        • 45

                        #26
                        AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

                        Hallo und für die, die es interessiert:
                        Ich bin noch nicht lange Mitglied im Forum - habe aber dankenswerte Unterstützung bei meiner Suche nach Marx/Marks-Vorfahren in/um Danzig erfahren - und möchte meinen inzwischen erreichten Stand hier mitteilen, der natürlich neuerliche Fragen aufwirft:

                        In OHRA - ev.Kirche St.Georg: In SCHMERBLOCK/"Danziger Niederung" - ev.Kirche Käsemark:

                        Ev.Kirchenbuch davor ist 1813 verbrannt! Ev.Kirchenbuch erst ab 1688

                        NN Marx * ...?
                        oo Anna geb. NN
                        Kinder: - Peter=?
                        - Johannes (1024?)
                        |
                        V

                        |---?---- ? Peter Marx * deutlich vor Beginn KB Käsemark
                        | Nachbar in Klein Zünder, Hof 15
                        | | + 5.1.1733 in Klein Zünder
                        | | oo 22.2.1729
                        V V

                        NN Marxen (Ahnenkennziffer 1024) * (geschätzt 1664) <---?---> Jan/Johann Marx (1024?) * (geschätzt 1659)
                        | nach 30 Jahren pro Generation | geschätzt nach 30 Jahren pro Generation
                        | Ehefrau: ? | Nachbar auf Schmerblock
                        | Kinder: u.a. Johannes (512) | + vor dem 29.10.1726
                        | | oo (geschätzt knapp vor 1688 - Beginn KB)
                        | | Ehefrau: Maria Spankau (1025?)
                        | | * ?
                        | | Kinder: 13 (seit 1689)
                        V | u.a. Johannes (512?)
                        |
                        Johannes Marxen (512) * (geschätzt 1694) <----?----> Johannes Marxen (512?) * 16.3.1700
                        Eigner in Ohra; ab...? ev.getauft: 21.3.1700 Käsemark
                        | + vor dem 27.1.1754 in Ohra | Beruf: vicinus = Nachbar
                        | oo | +
                        | Ehefrau: NN geb. NN | oo 15.10.1720 ev.Kirche Käsemark
                        | + vor dem 27.1.1754 in Ohra | Ehefrau: Susanna Schumacher (513?)
                        | | Kinder: 7 - zwischen 1721 und 1733 = 6 S und 1 T
                        | | u.a. Nathanael Marx = Hoferbe in Schmerblock ab seiner oo 1741
                        | | u.a. Johann Marx (256?)
                        | |
                        V V
                        Johann Marckls/Marx/Marks (256) * (geschätzt vor 1724) <----?---> Johann Marx (256?) * 9.9.1726 "notgeboren" in Schmerblock
                        | wohnhaft: Kieperdamm in Ohra/Niederfeld | getauft: 15.9.1726 ev.Kirche Käsemark
                        | + vor dem 19.11.1811 (seiner Frau) | Beruf: wohl Nachbar, bis zum letzten Kind 1733 in Schmerblock
                        | oo 27.1.1754 ev. Kirche Reichenberg | +
                        | Ehefrau: Anna Feilan/Feilon (257) | oo
                        | * ? Kinder: ...
                        | getauft: 20.4.1732 ev.Kirche Reichenberg
                        | + 19.11.1811 in Ohra
                        | Kinder:
                        | - u.a. Georg Emanuel Marks/Marx/Marcks /(128)
                        |
                        V
                        nachgewiesen in ev.Kirche Ohra
                        |
                        V
                        nachgewiesen in Danzig - ev.Kirche St.Bartholomäus
                        | - Danziger Adressbücher
                        |
                        nachgewiesen in div. Orten der Provinz Posen (Grenzorte)
                        | (Radlowo, Polanowo, Powidz, Kotowiecko, Tuczno, Posen/Stadt
                        |
                        V

                        Als Fazit:
                        1. Die erste Priorität für die Herkunft der Familie Marx ist für mich nach wie vor Ohra - das lässt sich aber nicht mehr nachprüfen, weil das entsprechende Kirchenbuch 1813 mit Kirche und Sakristei verbrannt ist
                        2. Denkbare Variante dazu wäre es, dass die Familie aus Schmerblock (altes ev.Kirchspiel Käsemark) stammt - dort gibt es einen auffälligen "hot-spot" an Namensträgern. Das lässt sich weder anhand Unterlagen von Ohra, noch aus den Kirchenbuch-Eintragungen in Käsemark belegen. Es fehlen die Querverbindungen.
                        3. Aber für diese 2.Variante gibt es gewisse Indizien:
                        - gleichlautende "Johannes" Namensträger über drei Generationen hinweg - sonst ist bei Marx ist Johannes eher selten
                        - nach der Schätzung mit Hilfe der "Formel" "30-Jahre pro Generation" liegen in den drei Generationen die geschätzten Geburtsjahre in Ohra relativ genau zu den nachgewiesenen Geburtsjahren in Schmerblock.
                        - Schmerblock (ev.Kirchenbuch Käsemark) - ist in der ganzen Umgebung ein auffälliger "Marks-Namens-spot". Im benachbarten Groß Zünder weist das ev.Kirchenbuch ebenfalls Marks-Namensträger aus (Peter), die an diversen Stellen - hin und her - durch Patenschaften mit Schmerblock "verbunden" sind.
                        - Falls diese These stimmig wäre, könnte der "Umzug der Marks-Namensträger nach Ohra zwischen 1734 und 1741 erfolgt sein, dem widersprechen auch die in Schmerblock geborenen Kinder-Geburtsjahre nicht. Am 28.5.1734 wird Ohra von den belagernden Russen abgebrannt - damit dürfte auch Niederfeld entvölkert und zerstört gewesen sein, zumal dort das russische Hauptquartier war. Dass danach die alten Bewohner z. T. zurück kehrten oder einzelne Höfe neu vergeben, verpachtet oder verkauft wurden ist wenigstens denkbar. 1741 heiratet in Schmerblock Nathanael Marx und wird danach als Nachbar in Schmerblock mit eigener Familie im Kirchenbuch geführt. Dazwischen könnte sein Vater (mit Restfamilie) nach Ohra gezogen sein und sich dort als Eigner etabliert haben.
                        - Da sich aber keine Querverbindung zwischen Ohra-Linie und Schmerblock-Linie findet, bleibt es wohl bei einer interessanten These aber ohne Beleg!
                        Soweit mein derzeitiger Stand! Vielen Dank für das "Zuhören"!
                        matthias w

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                        • matthias w
                          Forum-Teilnehmer
                          • 01.06.2020
                          • 45

                          #27
                          AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

                          Jetzt hat es mir in Nr.26 die in zwei Blöcken links und rechts dargestellten zwei Linien wieder "zusammengemischt - damit unbrauchbar! Ich muss mir eine andere Darstellung überlegen!
                          Sorry! Bis demnächst!
                          matthias w

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                          • matthias w
                            Forum-Teilnehmer
                            • 01.06.2020
                            • 45

                            #28
                            AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

                            Hallo und für diejenigen, die es interessiert:
                            Zweiter Versuch - nachdem der geschriebene Text (#26) im Schreib-Fenster - zwei Blocks nebeneinander - beim Abschicken gemischt wurde und unentwirrbvar wurde:
                            Ich bin noch nicht lange Mitglied im Forum und nur bedingt in der Lage mit dem PC die technischen Möglichkeiten auszuschöpfen. Ich habe gleich zu Beginn dankenswerte Hilfe von Forums-Mitgliedern erfahren, deswegen möchte ich meinen bisherigen Stand kurz mitteilen und darstellen - vielleicht interessiert es ja Jemanden. Ausserdem ist mein bisheriges Ergebnis auch nicht ohne verbleibende Fragen:
                            (Statt nebeneinander gestellt nun nacheinander abgebildete Stamm-Folgen:

                            A. OHRA - ev. Kirche St.Georg/Kirchenbuch
                            Die Nachforschung endet, weil 1813 die alten Kirchenbücher mit der Kirche und der Sakristei verbrannt sind.
                            |
                            |
                            V

                            NN Marxen (Ahnenkennziffer 1024) * (geschätzt 1664)
                            geschätzt nach der "Formel "30 Jahre pro Generation"
                            |
                            |
                            V

                            Johann Marxen (512) * (geschätzt 1694)
                            | Eigner in Ohra
                            | + vor dem 27.1.1754 in Ohra
                            | oo
                            | Ehefrau NN geb. NN (513)
                            | * ?
                            | + vor dem 27.1.1754 in Ohra
                            | Kinder: - Johannes (256)
                            | - und sicher noch andere mehr
                            |
                            V
                            Johann Marcks/Marx/Marks (256) * (geschätzt vor 1724)
                            wohnhaft: Kieperdamm in Ohra
                            | + vor dem 19.11.1811 (= Tod seiner Frau)
                            | oo 27.1.1754 ev.Kirche Reichenberg
                            | Ehefrau: Anna Feilan/Feilon (257) *
                            | getauft: 20.4.1732 ev.Kirche Reichenberg
                            | + 19.11.1811 in Ohra
                            | Kinder: - u.a. Georg Emanuel Marks/Marx/Marcks (128)
                            | - und etliche andere Kinder mehr
                            |
                            V
                            Nachkommen nachgewiesen in ev.Kirche St.Georg Ohra

                            |
                            V
                            Nachkommen nachgewiesen in Danzig: - ev.Kirche St.Bartholomäus
                            - in alten Adressbüchern von Danzig
                            |
                            |
                            V
                            Nachkommen nachgewiesen in div. Orten der preuss. Provinz Posen (Radlowo, Polanowo, Powidz, Kotowiecko, Tucznow und Posen/Stadt)
                            V

                            Diesen gesicherten Vorfahren steht nunmehr gegenüber: Wiederum 3 Generationen mit Johannen Marx/Marxen - dieselben???, nämlich:

                            B. SCHMERBLOCK - "Danziger Niederung" mit ev.Pfarrkirche Käsemark
                            Das ev.Kirchenbuch beginnt erst 1688


                            NN Marx * ?
                            oo mit Anna geb. NN * ?
                            | Kinder: - ? Peter Marx
                            | - sicher: Jan/Johann Marx
                            |
                            |---?-- Peter Marx * (deutlich vor Beginn des Kirchenbuches)
                            | Nachbar im benachbarten Klein Zünder, Hof 15
                            | oo (1.Mal?/2.Mal?) 22.2.1729 - Ehefrau kommt aus Schmerblock gebürtig
                            | + 5.1.1733 in Klein Zünder
                            |
                            V
                            Jan/Johann Marx (1024?) * (geschätzt 1659)
                            Nachbar auf Schmerblock
                            | + vor dem 29.10.1726
                            | oo (geschätzt knapp vor 1689 = 1.Kind 1689 laut Kirchenbuch - bei noch 13 folgenden)
                            | Ehefrau: Maria Spankau (1025?) *
                            | Kinder: 13(!) seit 1689
                            | - u.a. Johann (512?)
                            |
                            V
                            Johannes Marxen (512?) * 16.3.1700
                            getauft: 21.3.1700 ev.Kirche Käsemark
                            | Beruf: vicinus = Nachbar
                            | +
                            | oo 15.10.1720 ev.Kirche Käsemark
                            | Ehefrau: Susanna Schumacher (513?)
                            | Kinder: 7 - zwischen 1721 und 1733 = 6 S, 1 T
                            | - u.a. Nathanael Marx = Hoferbe auf Schmerblock, verm. nach seiner Heirat 1741
                            | - u.a. Johann (256?)
                            |
                            V
                            Johann Marx (256?) * 9.9.1726 "notgeboren" in Schmerblock
                            getauft: 15.9.1726 ev. Kirche Käsemark
                            | Beruf: Nachbar
                            | +
                            | oo
                            V

                            Beide Abfolgen muss man sich nun seitlich nebeneinander vorstellen, und für mich ergibt sich die interessante Frage, ob die jeweils 3 Johannes in 3 Generationen nacheinander dieselben sein k ö n n t e n.
                            Mein Fazit bisher:
                            1. Für mich hat nach wie vor Priorität, dass die Marx-Vorfahren - (1024) und älter - aus Ohra stammen und als Eigner dort etabliert waren. Belegen lässt sich das aber durch die verbrannten Kirchenbücher Ohra nicht mehr.
                            2. Denkbar wärte aber auch eine 2.Variante: Dass die Marx-Vorfahren aus Schmerblock nach Ohra kamen, zumal Schmerblock (ev.Kirchenbuch Käsemark) ein ziemlicher Marx-Namen-"Hot-Spot" ist. Belegen lässt sich das jedoch nicht, da es so gut wie keine personen-bezogen Querverbindungen gibt.
                            3. Für die Variante sprechen allenfalls Indizien:
                            a) Sowohl in Ohra wie in Schmerblock gibt es in drei aufeinanderfolgenden Generationen parallel Johannes-Vorkommen - sonst bei Marx ist Johannes eher selten!
                            b) Nach der "Formel" "30 Jahre pro Generation" liegen die geschätzten Geburtsjahre (Ohra-Linie) erstaunlich nahe bei den realen Geburtsjahren (Schmerbauch-Linie) - in drei aufeinanderfolgenden Generationen
                            c) Schmerblock ist der einzige ev. "hot-spot" des Familiennamens - ausser Gross Zünder. Die dortige Linie Peter-Marx fällt durch diverse Patenschaften - hin und her - mit Marx-Schmerblock auf - scheint also näher miteinander verwandt zu sein; Peters Ehefrau stammt aus Schmerblock.
                            d) Falls diese These stimmen würde, könnte der Wechsel von Schmerblock nach Ohra durch Johann (256?) erfolgt sein: 1734 war Ohra-Niederfeld Hauptquartier der Danzig belagernden Russen, am 28.5.1734 wurde Ohra-Niederfeld von ihnen abgefackelt - dürfte nach Kriegsende 1734 also (ziemlich) zerstört und entvölkert gewesen sein. Neben der Rückkehr früherer Bewohner/Eigentümer wird sicher der eine oder andere Hof neu verpachtet oder verkauft worden sein - vielleicht an Johann Marks (256?) - mit der künftiger Adresse Ohra Kieperdamm. Spätestens mit der Heirat von Nathanael am 4.10.1741 scheint dieser den Hof in Schmerblock übernommen zu haben und taucht so im Kirchenbuch Käsemark auf. So dass sein Vater zwischen 1734 und 1741 mit dem Rest der Familie nach Ohra umgezogen sein k ö n n t e.
                            e) Da eine solche Querverbindung aber nicht nachgewiesen werden kann, bleibt es wohl - leider - bei einer Theorie.
                            Vielen Dank für das "Zuhören" und die Geduld!
                            matthias w.

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                            • MueGlo
                              Forum-Teilnehmer
                              • 11.03.2010
                              • 1120

                              #29
                              AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

                              Moin, Matthias,

                              Hut ab vor dem, was Du da zusammengestellt hast.

                              Das, was Du an Daten bzgl. Käsemark & GrZ zusammengestellt hast würde ich gerne noch einmal im Einzelnen checken. Ich werde Dich diesbezüglich per PN kontaktieren.

                              Zu Deiner These, die Schmerblocker Marx sind identisch mit den Ohra-Marx:

                              --- die Sequenz an Johannes / Johann als Vorname in mehreren Generationen in beiden Orten / Linien ist m. E. zu schwach als Beleg: Johann & Maria sind solche Allerweltsnamen, sie tauchen immer und überall auf, sie taugen mithin kaum irgendwo als Beleg.

                              --- schau mal, was Dorothea Weichbrodt an Marx etc. in Danzig im 18. Jahrhundert aufgelistet hat, seit kurzem dank Ernst Weichbrodt vom VFFOW online gestellt:



                              Sprich: Es gibt im 18. Jahrhundert etliche Marx ...

                              Meine persönlichen Verbindungen mit dem Namen Marks: In den 1950-er Jahren, Kinderfunk, Radio Bremen, Eduard Marks liest Maerchen, eine einmalige sonore Stimme ... in den 1970-er Jahren begene ich dieser Stimme erneut, in der Augsburger Puppenbühne ... unvergeßlich ...

                              Das nur nebenbei ...

                              Gute Nacht, Rainer MueGlo
                              "Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort

                              www.Momente-im-Werder.net --- Adressbücher, Literatur, Werkzeugkasten und Momente im Danziger Werder

                              Nachbarn und Hofbesitzer in Groß und Klein Zünder vom 17. bis 20. Jahrhundert:
                              http://momente-im-werder.net/01_Offen/31_Gross-Zuender/Nachbarn-GrZ-KlZ/index.htm

                              Kommentar

                              • matthias w
                                Forum-Teilnehmer
                                • 01.06.2020
                                • 45

                                #30
                                AW: Marks (alle Schreibweisen) ev. in Ohra

                                Grüß`Dich, Rainer!
                                Vielen Dank für Deine Nachricht und den Tipp mit "Liste Weichbrodt". Ich habe vor mehreren Jahren diese Liste als Kopie von Frau Weichbrodt selber geschickt bekommen - und weggelegt, weil ich damals noch ausschl. nach den kath. Vorfahren dieses Namens suchte! Jetzt ist die Lage anders und ich muß den fälligen Abgleich mit meinen ev. Daten erst noch machen.
                                Für Dich vielleicht interessant zu Eduard Marx (auch wenn dies etwas über Danzig hinaus führt): Meine uralte Tante, ein lebendes Lexikon - inzwischen verstorben - kannte diesen Eduard Marx auch aus dem Radio und er war ihr wegen seiner Stimme in bleibender Erinnerung. In der Familie wurde - unüberprüft - kolportiert, dies sei der Onkel Eduard, von dem man seit seiner Jugend nichts mehr gehört habe. Dieser verlorene Sohn (Vater Johann August Marks war in Danzig 1848 geb. und später Grenzaufseher im preuss./poln.-russ. Gebiet - hatte 6 Kinder: unter a. meinen Ahnen Stephan/Lehrer und dessen Bruder Eduard Franziskus). Diesen habe ich über ancestry.de schliesslich in Preussenau/Chermin Kreis Jarotschin als Maurer, mit Ehefrau Anna Neumann gefunden, als deren Sohn am 17.April 1942 im Kriegdslazarett I Königsberg verstirbt. Der o. a. "Rundfunk-Eduard" - das hatte ich zuvor rescherschiert - war aber evangelisch. Im Theater-Lexikon DTV 2.95 ISBN 3-423-03.322 - 3 fand ich 2000 eine Art Lebenslauf von ihm: Ausbildung zum Schauspieler bei Louise Dumont und lernt durch sie Gründgens kennen, erstes Engagement 1925, Lehr- und Wanderjahre, dann 1937 Hamburg und Schauspielhaus bis Kriegsende. Mit Intendanz von Gründgens 1955 wieder am Schauspielhaus wirkt er in vielen Inszenierungen mit Freunde nennen ihn "Edu" und spielt glänzend als Komödiant und im hohen Alter das Charakterfach des würdigen, schrulligen und tragikkomischen Herren. Ist Leiter und Lehrer der Hamburger Schauspielschule gewesen über drei Generationen von Schauspielern. Die Kinder haben ihn geliebt, weil er als Onkel Edu im NDR (damals wohl noch NWDR) so wunderschöne Märchen vorlesen konnte. Er taucht auch in den Lebenserinnerungen von Helga Feddersen auf. Leider gehört er nicht zu meiner Familie!
                                Zu den Marx-Namensträgern im Werder melde ich mich noch mal gesondert. Ich suche gerade die einzelnen ev. KB des Werder durch und bin bei Tiegenort. Parallel entziffere und schreibe ich ab die handschriftlichen Chronik-Seiten des Predigers Moneta in Gross Zünder ab 1733, weil ich nicht nur Familiendaten sammle, sondern zusätzlich auch etwaiges Zeit-Colorit - und dazu liefert dieser Prediger zum Teil einfach Unglaubliches!!!
                                Für heute eine Gute Nacht
                                matthias m

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