Kleine Ergänzung: Die frühe Abwanderung aus Stutthof erklärt dann auch, warum Robert und Horst Schneider in den Büchern von Rehaag nicht erwähnt werden.
Familie Schneider Stutthof
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AW: Familie Schneider Stutthof
Kleine Ergänzung: Die frühe Abwanderung aus Stutthof erklärt dann auch, warum Robert und Horst Schneider in den Büchern von Rehaag nicht erwähnt werden. -
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Hallo und vielen Dank für Dein Engagement!
Geburtsdatum 11.04.1887 ist richtig. Es kann sein, daß die Familie woanders im Großraum Danzig lebte. Clausthal Zellerfeld war richtig, aber erst viel später. Ich schätze mal so ab 1954 nach dem Tod meiner Großmutter Ottilie.
(27.12.1953). Ich kann mich an einen Besuch im Harz so ca. 1957/8 erinnern. Nach meiner, sicherlich dürftigen Kenntnis sind mein Großvater Robert Schneider und seine Frau erst 1946 oder sogar Anfang 47 ausgebürgert worden. Er sprach noch von der russischen und danach polnischen Besetzung. Sie trafen in Munsterlager bei Soltau so ca. 1947 ihre beiden Söhne aus der Gefangenschaft wieder. Das mit meinem Onkel Max ist teilweise zutreffend. Von Hamburg ging er nach Hagen, von dort nach Gelsenkirchen und dann letztendlich Bad Ems. Er hatte überall gastronomische Betriebe. In Bad Ems ein Hotel. Mein Vater Horst Schneider, kam aus der Gefangenschaft in USA auch nach Munsterlager, wo er wie o.e. seine Eltern und seinen Bruder traf. Er lernte später auch meine Mutter in Soltau kennen und sie heirateten 1951. Ich
wurde dort im April 1953 dort geboren. Also von seinem Aufenthalt in Ostdeutschland in Grabau/Kr. Stargard
habe ich nie etwas vernommen. Halte ich auch für sehr unwahrscheinlich. Er arbeitete nach Rückkehr aus USA in Soltau
als LKW Fahrer für die englische Armee (da er passabel englisch sprach)und ging danach zur neugegründeten Edeka. Bis
zu unserem Umzug nach Hamburg im Jahre 1954. Ich habe vor kurzem mal beim Bundesarchiv eine personenbezogene Recherche gestartet. Mit Glück erfahre ich dann über seine Militärzeit wo er eingesetzt und in Gefangenschaft war.
Eine Frau Lotte-Else Schneider in Bad Ems sagt mir gar nichts. Ist vermutlich eine andere Familie und stammt zufällig auch aus Stutthof. Max Schneider ist im übrigen erst so um 1964/65, oder noch später nach Bad Ems gezogen. Mein Vater
Horst war bereits 1963 in Hamburg mit 38 Jahren verstorben. Ich erinnere mich aber an einen Besuch dort bei Onkel
Max und seiner 3. Ehefrau. Erste Ehe war geschieden, zwei Ehefrau auch relativ jung verstorben.
Aber vielen Dank für die Informationen, es ist alles ziemlich stimmig.
Beste Grüße, KlausKommentar
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AW: Familie Schneider Stutthof
Hallo Klaus,
es geht mir im Kern weniger um die Stimmigkeit - die kann ich eh nicht beurteilen -, sondern um das Beibringen von Dokumenten zu deiner Familiengeschichte.
Nachdem in der Heimatortskartei für Stutthof zwar eine Lotte-Else SCHNEIDER zu finden war, aber keine Angaben zu den hier genannten Namen, habe ich ein paar Alternativen durchgespielt und landete schließlich über die Danziger Adressbücher zu der Vermutung, dass Robert SCHNEIDER dort seit 1934 bis 1939 in der Frauengasse 18 gewohnt hat. In der Heimatortskartei fand ich dann Karten zu ihm, zu Horst und zu Max.
Die gefundenen Dokumente sende ich an die von dir genannte Mail-Adresse.
Viele Grüße
PeterKommentar
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AW: Familie Schneider Stutthof
Hallo Peter,
nein ist mir völlig klar. Ich bin Dir für Deine Hilfe äußerst dankbar. Jetzt wäre es natürlich noch spannend zu erfahre, wohin
Robert Schneider mit der Familie, die Söhne waren 15 und 17 Jahre alt hingezogen ist. Zurück nach Stutthof ja anscheinend nicht. Es gibt ja ein Register für die Zeit bis 1945, oder? Hättest Du eine Idee wo man noch suchen könnte?
Gruß aus Hamburg, KlausKommentar
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AW: Familie Schneider Stutthof
Hallo Klaus,
welchen Zeitraum meinst du bitte, wenn du schreibst "... wäre es natürlich noch spannend zu erfahre, wohin Robert Schneider ... hingezogen ist ..."?
Für den Zeitraum 1934 bis 1939 hatte ich im Beitrag # 18 geschrieben, dass über die Danziger Adressbücher zu erfahren ist, dass er in diesem Zeitraum in Danzig in der Frauengasse 18 als Haushaltsvorstand gemeldet war.
Und dann kann ich im Moment nicht so recht einordnen, welches Register bis 1945 gehen soll ... .
Viele Grüße
PeterKommentar
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AW: Familie Schneider Stutthof
Hallo Peter,
für mich war völlig neu das die Familie von Robert Schneider von 1934-39 in Danzig gelebt hat. Ging immer nur davon
aus das sie in Stutthof gelebt haben. Wohin sind sie dann verzogen? Das meinte ich damit ob man sie in irgendeinem
Melde Register nach 1939 suchen könnte? Viele Grüße, KlausKommentar
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AW: Familie Schneider Stutthof
Einen schönen guten Abend, Klaus!
Wenn du herausfinden möchtest, wo Robert Schneider ab ca. 1940 wohnte, dann könntest du mindestens zwei Wege beschreiten:
1. Du schreibst an das Archiv in Gdansk und bittest um eine Recherche in der dort archivierten Danziger Meldekartei.
2. Du wendest dich an das für Clausthal-Zellerfeld zuständige Bürgeramt und bittest um eine erweiterte Meldeauskunft. Über die solltest du die Zuzugsadresse erhalten. Falls die nicht Danzig sein sollte, müsstest du die Anfrage für den anderen vorherigen Wohnort wiederholen.
Mir ist keine Online-Quelle bekannt, die diese Information enthält.
Viele Grüße
PeterKommentar
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AW: Familie Schneider Stutthof
Guten Abend Peter,
ganz herzlichen Dank für die guten Tipps. Ich versuche es mal in Gdansk. Vor Clausthal-Zellerfeld war mein Großvater in
Munsterlager. Mal sehen, beste Grüße, KlausKommentar
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AW: Familie Schneider Stutthof
Einen schönen guten Abend, Klaus!
Es gibt da noch einen Fund, den ich dir nicht vorenthalten will:
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Diese Veröffentlichung zur Zwangsversteigerung 'in Sachen Robert Schneider-Ottilie Langnau - Stutthof' stammt aus der Danziger Allgemeine Zeitung vom 22. November 1926.
Weitergehende Information zu dieser Ankündigung habe ich nicht entdecken können.
Viele Grüße
PeterKommentar
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