Familienforschung in Danzig

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  • E-Hoefler
    Forum-Teilnehmer
    • 20.04.2008
    • 95

    #1

    Familienforschung in Danzig

    Ein liebes Hallo an alle !

    Ich betreibe seit 1998 Familien u. Ahnenforschung
    Die Familien Großväterlicherseits stammen um 1850 aus Königsberg Ostpreussen u. ein Teil der Familie siedelte sich in Danzig an, genauer in Danzig Langfuhr St. Michaelisweg 9 um 1900 bzw laut Geb. Urkunde meines großvaters 1910
    Familie ERNST EWERT (geb. um 1850 in Königsberg)verheiratet mit
    LUISE NEGELING aus Königsberg
    Kinder: *ERNST MAX EWERT geb. 21.12.1878 in Königsberg
    MARTHA LUISE EWERT geb. 18.07.1877 in Königsberg
    weitere Kinder sind mir nicht bekannt
    ERNST MAX EWERT heiratete AUGUSTE LUISE ZIESE ihre
    Kinder:
    GEORG EWERT(geb.13.05.1905 in Danzig/Langfuhr
    *KURT EWERT (geb.07.01.1910 in Danzig/Langfuhr)
    ERNST OSKAR EWERT(geb.14.09.1906 in Danzig Langfuhr)
    HERTHA BERTHA EWERT(geb.08.01.1908 in Danzig Langfuhr)

    Familie JOHANN ZIESE (geb.19.02.1840 in Meisterwalde)
    verheiratet mit AUGUSTE HOLLÄNDER ( geb.16.01.1850 in Freudenberg Westpreussen)Wohnort POSTELAU Kreis Dirschau
    Kinder:
    BERTHA ZIESE (geb.15.06.1871 in Fünfgrenzen Westpreussen)
    *AUGUSTE LUISE ZIESE (geb.08.03.18 1876 in Postelau)
    MARIE ZIESE (geb.07.02.1878 in Jarischau)
    wer hat weiter Daten zu den Kindern der Familien EWERT u. ZIESE?
    oder weitere daten zur Familie Holländer u. ZIESE
    weitere NAMEN der Ahnen in der Familie ZIESE
    MICHAEL ZIESE verheiratet mit ELISABETH LUISE KRESIN
    CHRISTIAN ZIESE verheiratet mit DOROTHEA ELISABETH WARNKE
    zu Holländer
    AUGUSTE LUISE`S Eltern:
    HEINRICH HOLLÄNDER u.MARIE SIEBELT SPÄTH ist nicht gesichert!!!
    wäre für regen Datenaustausch dankbar
    mfg Eva
    PS .* heißt persönliche Familiendaten (Großvater Urgroßvater u. URgroßmutter)
    SUCHE!!! die VERbindung zur FAmilie FFATZ aus Danzig
    THERESE oder THERESIA FAATZ geb.NAME vermutlich EWERT oder Holländer
    deren KINDER:
    BERTHA FAATZ meine Patentante (Cousinen meines Großvaters)
    ERIKA FAATZ meine Patentante
    ERICH FAATZ
  • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 5206

    #2
    Hallo Eva
    Habe im "Gästebuch" geantwortet.....vielleicht kann einer unserer Experten/-innen es hier verschieben.
    Viele Grüße
    Hans-Jörg
    P.S. zu St.Michaelsweg 9....mhh...im Einwohnerbuch steht "6-12" unbebaut (Friedhofsgelände)

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    • Michael Vogel
      Forum-Teilnehmer
      • 07.03.2008
      • 24

      #3
      Danzig-Langfuhr, Sankt Michaelsweg

      Hallo,
      ich kann leider nichts zu Deiner Ahnensuche beitragen, aber vielleicht kannst Du mir weiterhelfen
      Ich habe gelesen, da ein Teil Deiner Ahnen nach Langfuhr in den Sankt Michaelsweg umgezogen sind.
      Mein Ahne Karl Heinrich Turkowski hat 1923 im Sankt Michaelsweg3/4 gewohnt. Er war zu der Zeit dort Kohlenhändler.
      Vielleicht bis Du ja Zufällig bei Deiner Ahnenforschung auf diesen Nahen gestoßen und hast Informationen für mich.

      Gruß
      Michael ( Vogel )

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      • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
        Forum-Teilnehmer
        • 10.02.2008
        • 5206

        #4
        Zitat von Michael Vogel
        Hallo,
        Mein Ahne Karl Heinrich Turkowski hat 1923 im Sankt Michaelsweg3/4 gewohnt. Er war zu der Zeit dort Kohlenhändler.
        Gruß
        Michael ( Vogel )
        Hallo Michael
        Also nach meinen Unterlagen hat im St.Michaels-Weg 3/4 ein
        Robert Turkowski (Kohlenhändler) gewohnt.....?! Wo liegt der Irrtum?
        Viele Grüße
        Hans-Jörg

        Kommentar

        • Michael Vogel
          Forum-Teilnehmer
          • 07.03.2008
          • 24

          #5
          Turkowski, Langfuhr

          Hallo Hans-Jörg,
          es liegt kein Irrtum vor, Robert war ein Sohn.
          lt. Heiratsurkunde des Bruno Albert Turkowski, weiterer Sohn , hat Karl Turkowski 1923 mit seiner Familie dort gewohnt.
          Lt. Adressbuch von 1937/38 wird der Karl Turkowski dort noch als Händler geführt.
          1942 wird sein Sohn Robert dort genannt.

          Gruß
          Michael

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          • E-Hoefler
            Forum-Teilnehmer
            • 20.04.2008
            • 95

            #6
            ST.Michaelisweg 5

            Hallo hans Georg!
            Habe nochmals in die Geburtsurkunde meines Großvaters nachgesehen-es ist St. Michaelisweg 5 in Danzig Langfuhr (1910)sollte das ein Lesefehler von mir sein würde ich Dir gern eine Copie der Urkunde per email zusenden.
            liebe grüsse eva

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            • E-Hoefler
              Forum-Teilnehmer
              • 20.04.2008
              • 95

              #7
              Turkowki

              Hallo Michael!
              Leider kann ich nicht weiter helfen-versuchs auch mal über die Ost/westpreussenliste
              link:http://de.groups.yahoo.com/group/ow-preussen
              mfg eva

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              • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                Forum-Teilnehmer
                • 10.02.2008
                • 5206

                #8
                Zitat von E-Hoefler
                Hallo hans Georg!
                Habe nochmals in die Geburtsurkunde meines Großvaters nachgesehen-es ist St. Michaelisweg 5 in Danzig Langfuhr (1910).
                liebe grüsse eva
                Hallo Eva
                Dann schick ich Dir nochmal den St.Michaelsweg 5 aus dem Jahre 1942
                falls notwendig auch 1937/38
                Viele Grüße
                Hans-Jörg (nicht Hans-Georg...haha)
                Angeh

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                • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 5206

                  #9
                  St. Michaelsweg 5 aus 1937/38

                  Und hier die Daten aus dem Jahre 1937/ 38
                  Viele Grüße
                  Hans-Jörg
                  Angeh

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                  • E-Hoefler
                    Forum-Teilnehmer
                    • 20.04.2008
                    • 95

                    #10
                    Ahnenforschung

                    Lieber Hans Jörg!
                    Entschuldigung für die Namensverwechslung,habe einen Hans-Georg in der familie-lieben Dank für die viele Hilfe!!!!
                    In St. Michaelisweg 5 werden oder könnten nur noch Geschwister meines Großvaters gewohnt haben,seine Eltern ERNST MAX EWERT u. LUISE EWERT geb. ZIESE waren 1928 die Mutter und 1930/31 der Vater verstorben ,das geht aus der Heiratsurkunde meiner Großeltern hervor, Hochzeitsdatum 29.09.1931 ,die beiden sind 1936/37 oder 2 Jahre später auch möglich nach Elbing gezogen. 1934 haben meine Großeltern Danzig Faulgraben 2-3 gewohnt,
                    1935 nach geburt des 2. Kindes Baumgartchegasse 9?
                    ,in Elbing Bölkestrasse 27?
                    Die Geschwister meines Großvaters : GEORG EWERT, ERNST OSKAR EWERT u.
                    HERTHA EWERT
                    nochmals lieben Dank!!!
                    herzl. abendgrüsse eva

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                    • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                      Forum-Teilnehmer
                      • 10.02.2008
                      • 5206

                      #11
                      Faulgraben 2/3

                      Hallo Eva
                      Hier Faulgraben 2/3 aus den Büchern 1937/38 und 1942
                      Viele Grüße
                      Hans-Jörg
                      Angeh

                      Kommentar

                      • E-Hoefler
                        Forum-Teilnehmer
                        • 20.04.2008
                        • 95

                        #12
                        Danke

                        Liebes hallo!
                        Und lieben Dank für alle Adressen!
                        Ich habe jetzt die Geb.-Urkunde meiner Mutter
                        da steht 22.05.1934
                        Familie Kurt Ewert wohnte in Danzig Faulgraben 2-3
                        bei der Heiratsurkunde meiner Großeltern
                        Familie Kurt Ewert u. Helene Ewert geb. Glewa
                        steht wohnhaft in Danzig Schidlitz Orselweg??? 20 Strasse kann es nicht entziffern!!!
                        nochmals lieben Dank u. lieben gruß
                        herzl. Eva

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                        • Pomuchel
                          Forum-Teilnehmer
                          • 12.02.2008
                          • 241

                          #13
                          Danzig – Eine Stadt, die Geschichte atmet Kaum eine europäische Stadt vereint so viele Schichten von Geschichte, Identität und Architektur wie Danzig, auf Polnisch Gdańsk. An der Mündung der Weichsel in die Ostsee gelegen, ist sie seit Jahrhunderten ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des Wandels. Zwischen den roten Ziegeldächern und gotischen Türmen schwingt der Klang der Vergangenheit mit – der Duft von Meer, der Ruf der Möwen, das Echo der Händler, die hier einst Bernstein, Getreide und Salz verschifften. Danzig war nie nur eine Stadt an der Ostsee. Sie war ein Tor zwischen Nord und Süd, ein kulturelles Bindeglied zwischen Ost und West und ein Symbol dafür, wie eng Handel, Kultur und Geschichte miteinander verwoben sein können. Wer sich auf die Spuren dieser bewegten Vergangenheit begeben möchte, findet unter Danzig entdecken eine vertiefende Übersicht über die historische und kulturelle Bedeutung der Stadt – und versteht schnell, warum Danzig bis heute als eine der schönsten Städte Europas gilt. Die Anfänge einer Handelsmetropole Die Wurzeln Danzigs reichen bis in das 10. Jahrhundert zurück, als hier eine slawische Siedlung entstand, die von ihrer Lage am Wasser profitierte. Schon früh legten Händler aus Skandinavien, Flandern und dem Ostseeraum an, um Waren auszutauschen. Im 13. Jahrhundert wuchs Danzig zur befestigten Stadt heran und wurde bald in die Hanse aufgenommen – ein Netzwerk, das die Handelszentren Nordeuropas miteinander verband. Als Mitglied des Hansebundes erlebte Danzig eine Blütezeit, die das Stadtbild bis heute prägt. Das reiche Bürgertum, Kaufleute und Handwerker investierten in prächtige Fassaden, Kirchen und Speicher. Über den Hafen gelangte Bernstein aus dem Baltikum nach Flandern, Getreide aus den Weichselniederungen nach England und Stoffe aus Lübeck oder Amsterdam zurück an die Weichsel. Danzig war eine Stadt der Händler und Seefahrer, eine Stadt der Aufsteiger. Wohlstand brachte Bildung und Kunst hervor, aber auch eine selbstbewusste Bürgerschicht, die ihre Unabhängigkeit gegen fremde Mächte verteidigte. Die Hansezeit und das Gesicht der Stadt Wer heute durch die Altstadt geht, bewegt sich in einem lebendigen Zeugnis jener Epoche. Das Stadtbild, das im Mittelalter entstand und in der Renaissance ausgebaut wurde, spiegelt Reichtum, Geschmack und Weltoffenheit wider. Die Fassaden entlang der Langgasse (Ulica Długa) und des Langen Marktes (Długi Targ) sind Meisterwerke hanseatischer Baukunst. Hinter den hohen, schmalen Giebeln lagen die Wohnhäuser wohlhabender Kaufleute – im Erdgeschoss das Kontor, im Obergeschoss repräsentative Säle mit bemalten Balkendecken. Die Verzierungen, Reliefs und goldenen Ornamente erzählten von Reichtum und Selbstbewusstsein. Im Zentrum steht das Rechtstädtische Rathaus mit seinem markanten Turm, ein Wahrzeichen bürgerlicher Macht. Wenige Schritte weiter erhebt sich der berühmte Neptunbrunnen, ein Symbol für den Handel über das Meer, das Danzigs Wohlstand begründete. Auch die Marienkirche (Bazylika Mariacka) zeugt von dieser Zeit. Sie ist die größte Backsteinkirche der Welt – ein architektonisches Monument, das über Jahrhunderte gewachsen ist. Ihr Inneres mit seinen gotischen Gewölben, der astronomischen Uhr und dem hellen Licht, das durch die bunten Glasfenster fällt, lässt erahnen, welche Bedeutung Glauben und Kunst in der Hansezeit hatten. Zwischen Mächten und Jahrhunderten Mit dem Niedergang der Hanse im 16. Jahrhundert begann für Danzig eine neue Phase. Die Stadt blieb reich und bedeutend, doch die Macht verschob sich. Polen, Preußen, Schweden und später das Deutsche Reich – alle beanspruchten die Kontrolle über die Stadt. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Danzig zu einem Knotenpunkt zwischen den Großmächten Europas. Der Hafen florierte, doch die politische Lage blieb fragil. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt Danzig einen Sonderstatus: Es wurde 1920 zur Freien Stadt Danzig, einem halbautonomen Gebilde unter dem Schutz des Völkerbundes. Dieser Status sollte den Frieden sichern, führte aber zu Spannungen zwischen der deutschsprachigen Mehrheit und dem benachbarten Polen. Wirtschaftliche Unsicherheit und politische Extreme prägten die Zwischenkriegszeit. Dennoch blieb Danzig ein Ort der kulturellen Vielfalt, in dem deutsche, polnische, kaschubische und jüdische Einflüsse nebeneinander existierten. Zerstörung und Wiederaufbau Mit dem Zweiten Weltkrieg kam das dunkelste Kapitel in der Geschichte Danzigs. Am 1. September 1939 fielen die ersten Schüsse auf der Westerplatte – der Beginn des Krieges. In den folgenden Jahren wurde die Stadt schwer zerstört. Die Altstadt lag am Ende in Trümmern, viele Bewohner waren geflohen oder ums Leben gekommen. Doch Danzig blieb nicht tot. Nach 1945 wurde es Teil Polens, und eine Generation von Architekten, Restauratoren und Handwerkern begann, die Stadt aus den Ruinen zu erheben. Der Wiederaufbau gilt bis heute als eine der größten Leistungen der Nachkriegszeit in Europa. Man entschied sich bewusst gegen eine moderne Neugestaltung und für eine Rückkehr zum historischen Stadtbild. Die alten Pläne, Gemälde und Fotografien dienten als Vorlage, um die Altstadt so zu rekonstruieren, wie sie vor dem Krieg ausgesehen hatte. Dieser Prozess war nicht nur baulich, sondern auch symbolisch: Er stand für die Wiedergeburt einer Stadt, die trotz aller Zerstörung ihre Seele bewahrt hatte. Die Geburt der Solidarność und das moderne Danzig In den 1980er-Jahren wurde Danzig erneut zum Schauplatz eines historischen Wendepunkts. In den Werfthallen der Lenin-Werft organisierten Arbeiter unter Führung von Lech Wałęsa Streiks, die den Beginn der Solidarność-Bewegung markierten. Diese Bewegung wurde zum Motor der politischen Veränderung in Osteuropa und trug entscheidend zum Fall des Kommunismus bei. Heute erinnert das Europäische Solidarność-Zentrum an diese Ereignisse – ein modernes Museum, das zeigt, wie Danzig erneut Symbol für Freiheit, Mut und Wandel wurde. In der Gegenwart präsentiert sich die Stadt als offene, lebendige Metropole. Historische Baukunst, Universitäten, Museen, Theater und Festivals prägen das Bild. Danzig ist heute Wissenschaftsstandort, Kulturzentrum und touristisches Ziel zugleich. Spaziergang durch die Altstadt Ein Spaziergang durch die Altstadt Danzigs gleicht einer Reise durch Epochen. Vom Goldenen Tor bis zum Grünen Torerstreckt sich der prachtvolle Lange Markt – eine Straße, die einst das Herz der Kaufmannschaft war. Das Kopfsteinpflaster glänzt im Regen, Cafés füllen sich mit Stimmen, Musiker spielen auf der Mottlau-Promenade. Links erhebt sich das Rechtstädtische Rathaus, rechts der Neptunbrunnen, an dem Reisende und Einheimische gleichermaßen innehalten. Von dort führt der Weg zur Langgasse, wo jedes Haus ein Kunstwerk ist: bemalte Fassaden, mythologische Figuren, goldene Ornamente. Weiter südlich erhebt sich der imposante Krantor (Żuraw), eines der ältesten Hafenbauwerke Europas und einst Teil der Stadtmauer. Hier wurden Schiffe be- und entladen, hier roch es nach Salz, Teer und fremden Waren. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum, in dem man den Pulsschlag der alten Hafenstadt spüren kann. Die Speicherinsel bietet einen Blick auf die Stadt, der besonders bei Sonnenuntergang magisch ist. Die wiederaufgebauten Speicherhäuser spiegeln sich im Wasser, während der Himmel in Orangetönen glüht. Von hier aus lässt sich Danzigs architektonische Pracht in ihrer ganzen Tiefe erfassen – eine Stadt, die Zerstörung überstanden und sich doch treu geblieben ist. Kunsthistorische Bedeutung und Wiederaufbaukunst Der Wiederaufbau Danzigs war nicht nur eine technische, sondern auch eine künstlerische Leistung. Restauratoren griffen auf alte Stadtpläne, Stiche und Fotografien zurück, um jedes Detail der Altstadt zu rekonstruieren. Dabei verband man historische Genauigkeit mit modernen Baumethoden. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Stadtbild, das Authentizität und Rekonstruktion miteinander vereint. Danzig gilt heute als Musterbeispiel für den respektvollen Wiederaufbau historischer Städte – ein Ort, an dem Architektur Geschichte erzählt. FAQ – Häufige Fragen zu Danzig 1. Wann wurde Danzig gegründet? Die Anfänge reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, als sich an der Mündung der Weichsel eine slawische Siedlung bildete. Sie entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz im Ostseeraum. 2. Warum war Danzig für die Hanse so bedeutend? Danzig war ein Knotenpunkt des Ostseehandels. Hier wurden Getreide, Bernstein, Holz und Salz verschifft – Güter, die den Wohlstand der Stadt begründeten. 3. Was bedeutet „Freie Stadt Danzig“? Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Danzig zu einem autonomen Stadtstaat unter dem Schutz des Völkerbundes. Diese politische Sonderstellung bestand bis zum deutschen Angriff 1939. 4. Wie wurde Danzig nach dem Krieg wieder aufgebaut? Die Altstadt wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren detailgetreu rekonstruiert. Restauratoren nutzten alte Baupläne und Gemälde als Vorlage, um das historische Erscheinungsbild zu bewahren. 5. Was macht Danzig heute besonders? Danzig verbindet Geschichte, Architektur und Moderne. Die Stadt ist ein Symbol für europäische Vielfalt, für kulturelle Stärke und die Fähigkeit zur Erneuerung. Danzig heute – Eine Stadt des Erinnerns und der Zukunft Danzig ist mehr als eine Stadt, die wiederaufgebaut wurde. Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Geschichte und Gegenwart ineinandergreifen können. Zwischen der Ruhe der Marienkirche, dem Trubel am Krantor und den Lichtern der Mottlau spürt man, dass diese Stadt ein Gedächtnis besitzt – eines, das nie schweigt, sondern erzählt. Wer durch Danzig geht, hört die Geschichte Europas in Stein und Wasser widerhallen. Und vielleicht ist es genau diese Verbindung von Vergangenheit, Schönheit und Widerstandskraft, die Danzig zu einem der faszinierendsten Orte des Kontinents macht.  

                          Hochachtungsvoll
                          virt. Prof. Grün
                          www.rzygacz.webd.pl/pomuchel/archiv.html -
                          Danziger Dienstleistungen jeglicher Art
                          Nachforschungen in Archiven (Danzig und Umgebung)
                          Historische und heutige Bilder von Danzig
                          Kontakt über PN

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                          • E-Hoefler
                            Forum-Teilnehmer
                            • 20.04.2008
                            • 95

                            #14
                            AW: Familienforschung in Danzig

                            Halloliebe Forscherfreunde!
                            Ich möchte Euch einen link vorstellen der allerhand Wissenswertes über Danzig u. Westpreussen bietet
                            herzl. Eva

                            Kommentar

                            • E-Hoefler
                              Forum-Teilnehmer
                              • 20.04.2008
                              • 95

                              #15
                              AW: Familienforschung in Danzig

                              Dankeschön habe die Antwort heute erst gelesen
                              herzl. Eva

                              Kommentar

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