Kinderfreundschaft aus Langfuhr

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  • Mariolla
    Forum-Teilnehmer
    • 20.07.2008
    • 336

    #1

    Kinderfreundschaft aus Langfuhr

    Hallo,
    ich bin Marion und die Tochter einer "waschechten Danzigerin". Es vergeht kaum ein Tag, wo meine Mutti nicht von ihrem geliebten Danzig, der Ostsee und aus ihrer Kinderzeit erzählt. Meine Mutti hat seit langem einen Herzenswunsch, sie sucht ihre Kinderfreundschaft aus Langfuhr.

    Gesucht wird --- Helga (geborene Hanf) geb.1934, damaliger Wohnort Danzig-Langfuhr, Luisenstr.
    Meine Mutti heißt Helga (geborene Nachtigall) geb.1934, ehemaliger Wohnort Danzig-Langfuhr, Marienstr.23
    Beide haben sich noch einmal in Berlin-Tempelhof 1945 gesehen, wo die Helga Hanf mit ihrer Mutter in der Gotermannstr.13 wohnte.

    Vielleicht kennt jemand die gesuchte Kinderfreundschaft, für jeden Hinweis bin ich sehr dankbar und für meine Mutti wäre es eine tolle Überraschung.

    Da ich mich zur Zeit mit der Ahnenforschung befasse (mütterliche
    Seite), fehlen mir noch einige Angaben (1750 - 1850) zu den Geburtsorten Graudenz, Buschin- Neudorf, Gr.Siebsau, Rohlau, Schwetz, Krusch, Hutta und Wirsch. Weiß jemand, ob die Geburtsurkunden aus den Orten (wenn noch vorhanden) im Archiv in Gdansk lagern oder wo diese evtl. noch lagern könnten?

    Gruss Marion
    Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
    es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
    Slaw.Sprichwort
  • uwe theuerkauff
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 156

    #2
    Re: Kinderfreundschaft aus Langfuhr

    Hallo Marion,
    soweit die von Dir genannten Orte in Westpreussen liegen, geben die Datensammlungen von Hans-Juergen Wolf unter http://www.westpreussen.de wertvolle Hinweise.
    Viele Gruesse
    Uwe (Theuerkauff)

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    • Mariolla
      Forum-Teilnehmer
      • 20.07.2008
      • 336

      #3
      Kinderfreundschaft aus Langfuhr

      Hallo Uwe,
      ich danke Dir für Deinen wertvollen Hinweis, für mich war es eh ein Problem gewesen, die Orte v. 1750-1850 zuzuorden. Einmal ein Teil Deutsche Krone, dann Pommern und dann Westpreussen, bin ganz schön . In einer Geburtsurkunde v. 1847 steht z.B. der Geb.-Ort Fletnau, ob das der Ort Flötenstein sein kann?
      Gruß Marion
      Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
      es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
      Slaw.Sprichwort

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      • Mariolla
        Forum-Teilnehmer
        • 20.07.2008
        • 336

        #4
        Kinderfreundschaft aus Langfuhr

        Korrektur !!

        Mutti hat schon heute im Forum gestöbert und mich gerügt, denn die gesuchte
        Helga, geborene Hanf, wohnte auch in der Marienstr. in Langfuhr !!!!
        In der Luisenstr. wohnte ihr Onkel (Kadatz).
        Gruß Mariolla
        Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
        es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
        Slaw.Sprichwort

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        • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
          Forum-Teilnehmer
          • 10.02.2008
          • 5206

          #5
          Zitat von Mariolla
          Hallo,
          ich bin Marion und die Tochter einer "waschechten Danzigerin". Meine Mutti heißt Helga (geborene Nachtigall) geb.1934, ehemaliger Wohnort Danzig-Langfuhr, Marienstr.23

          Gruss Marion
          Hallo Marion
          dann sende ich Dir mal schnell die Bewohner von der Marienstr.23
          aus dem Danziger Einwohnerbuch 1942 rüber.....

          Viele Grüße
          Hans-Jörg
          Angeh

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          • Mariolla
            Forum-Teilnehmer
            • 20.07.2008
            • 336

            #6
            Zitat von Hans-Joerg
            Hallo Marion
            ...... die Bewohner von der Marienstr.23
            aus dem Danziger Einwohnerbuch 1942 ....
            Viele Grüße
            Hans-Jörg

            Hallo Hans-Jörg,
            vielen Dank für den Auszug aus dem Einwohnerbuch 1942. Ja, der Hugo Nachtigall war mein Opa (der Vati meiner Mutti), leider seit 1945 im Krieg vermisst. Meine Oma war eine gebürtige "Kadatz", ihr Vater Max (mein Uropa) wohnte in der Marienstr.18 sowie ihre Schwester Charlotte und ihr Bruder Hans in der Luisenstr.3. Dann gab es noch den Paul Kadatz in der Yorkstr.2, das war wieder ein Bruder von meinem Uropa usw. -- es ist schon interessant in den alten Unterlagen zu stöbern.
            Gruß Marion
            Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
            es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
            Slaw.Sprichwort

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            • Wolfgang
              Forumbetreiber
              • 10.02.2008
              • 11623

              #7
              Zitat von Mariolla
              Hugo Nachtigall war mein Opa, leider seit 1945 im Krieg vermisst.
              Die Kriegsgräberfürsorge (www.volksbund.de) führt in ihren Unterlagen zwei Hugo Nachtigall:

              Nachtigall, Hugo, Dienstgrad: Schütze, * 14.07.1912 in Kokotzko (bei Kulm), Todes-/Vermisstendatum: 27.08.1941 in Staro Skanilowskaja. Beigesetzt in der Kriegsgräberstätte in Kiew - Sammelfriedhof (Ukraine). Endgrablage: Block 1 Reihe 62 Grab 2476

              Nachtigall, Hugo, Dienstgrad: Unteroffizier, * 27.10.1913 in Lück (Lyck?), Vermisstendatum: 09.04.1941 in Stettin. Er wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt oder konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Nach den Volksbund-Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Bartoszyce/Bartenstein
              Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
              Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
              Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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              • Anonymus

                #8
                Ehrenfriedhof a.d. Hagelsberg!

                Zitat von Wolfgang
                Die Kriegsgräberfürsorge (www.volksbund.de) führt in ihren Unterlagen .....

                ..........
                Liebe Danziger Freunde,

                und wie ein vom Volksbund Deutscher Kriegsgraeberfuersorge gepflegter Ehrenfriedhof aussieht, sehen wir in den drei folgenden Fotos die ich im Jahre 2005 auf dem Hagelsberg gemacht habe.
                An dem Tag meines Besuches des Ehrenfriedhofes arbeitete zufaellig ein Trupp deutscher Bundeswehrsoldaten gemeinsam mit poln. Soldaten im Auftrag der Deutschen Kriegsgraeberfuersorge an der Erhaltung der Friedhofsflaeche. In einem Gespraech mit dem Vorgesetzen erfuhr ich, dass jedes Jahr ein Trupp Bundeswehrsoldaten in Deutschland ausgewaehlt wird, um in einem Zeitraum von jeweils 14 Tagen die Kriegsgraeberstaetten ueberall im Ausland zu pflegen.
                Das erste Foto zeigt den Hagelsberg von der Irrgartenbruecke aus. Links erkennen wir die Tuerme der ehem. ev. Pfarrkirche z. Heiligen Leichnam am frueheren Horst Hoffmann-Wall (3 Maja)

                Viele Gruesse
                Ohrscher Siegfried

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                • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 5206

                  #9
                  weiter stöbern..

                  Zitat von Mariolla
                  Hallo Hans-Jörg,
                  vielen Dank für den Auszug aus dem Einwohnerbuch 1942. Ja, der Hugo Nachtigall war mein Opa (der Vati meiner Mutti), leider seit 1945 im Krieg vermisst. Meine Oma war eine gebürtige "Kadatz", ihr Vater Max (mein Uropa) wohnte in der Marienstr.18 sowie ihre Schwester Charlotte und ihr Bruder Hans in der Luisenstr.3. Dann gab es noch den Paul Kadatz in der Yorkstr.2, das war wieder ein Bruder von meinem Uropa usw. -- es ist schon interessant in den alten Unterlagen zu stöbern.
                  Gruß Marion
                  So Marion..dann hab ich mal weiter gestöbert....

                  Viele grüße
                  Hans-Jörg

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                  • Hans-Joerg +, Ehrenmitglied
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.02.2008
                    • 5206

                    #10
                    Nochmal....zu schnell gedrückt..

                    Zitat von Mariolla
                    Hallo Hans-Jörg,
                    vielen Dank für den Auszug aus dem Einwohnerbuch 1942. Ja, der Hugo Nachtigall war mein Opa (der Vati meiner Mutti), leider seit 1945 im Krieg vermisst. Meine Oma war eine gebürtige "Kadatz", ihr Vater Max (mein Uropa) wohnte in der Marienstr.18 sowie ihre Schwester Charlotte und ihr Bruder Hans in der Luisenstr.3. Dann gab es noch den Paul Kadatz in der Yorkstr.2, das war wieder ein Bruder von meinem Uropa usw. -- es ist schon interessant in den alten Unterlagen zu stöbern.
                    Gruß Marion
                    Hallo Marion..hier noch einige Unterlagen
                    Viele Grüße
                    Hans-Jörg
                    Angeh

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                    • Anonymus

                      #11
                      Marienstr. / Luisenstr.!

                      Zitat von Mariolla
                      ..........
                      Meine Oma war eine gebürtige "Kadatz", ihr Vater Max (mein Uropa) wohnte in der Marienstr.18 sowie ihre Schwester Charlotte und ihr Bruder Hans in der Luisenstr.3.
                      ..........
                      Folgend einige Fotos der Marienstr. und der Luisenstr., sowie das erste Foto dass den Marienplatz zeigt. Diese Fotos habe ich im Jahre 2005 gemacht.

                      Viele Gruesse
                      Ohrscher Siegfried

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                      • Mariolla
                        Forum-Teilnehmer
                        • 20.07.2008
                        • 336

                        #12
                        Hugo Nachtigall seit 1945 vermisst

                        Hallo Wolfgang,

                        ich danke Dir sehr für Deine Mühe und Mithilfe. Mein Opa Hugo Nachtigall wurde am 20.10.1902 in Danzig-Schidlitz geboren und 1945 kam die letzte Feldpost aus Jugoslawien an. Dort war er in den Bergen stationiert, wo jetzt auch der letzte Krieg war in Bosnien-Hercegovina.
                        Das ist alles, was wir wissen und kommen einfach nicht weiter.
                        Es ist jedenfalls erstaunlich, wie viele Männer Hugo Nachtigall hießen.

                        Ok, mein Opa hieß Hugo August Eduard Nachtigall - Rufname war jedoch Hugo- so wie im Adressbuchauszug.
                        Vielleicht hast Du noch Tipps für mich, wo ich mich mit einer Suche hin wenden könnte. DRK und Suchdienst wurden bereits in den 50er bis 70er Jahren immer wieder von uns beauftragt, aber kein Erfolg.
                        Danke und liebe Grüße von Marion
                        Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
                        es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
                        Slaw.Sprichwort

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                        • Mariolla
                          Forum-Teilnehmer
                          • 20.07.2008
                          • 336

                          #13
                          Marienstr. und Luisenstr.in Langfuhr

                          Hallo Ohrscher Siegfried,
                          danke für Deine Fotos von der Marienstr u. Luisenstr. ----- aber die sind nicht von Langfuhr! Die besagten Straßen von Langfuhr haben hohe herrschaftliche Bauten ohne Vorgärten, sondern einen begrünten Innenhof. Vielleicht gab es in anderen Vororten oder in Danzig direkt noch einmal diese Straßennamen???
                          Es war sehr lieb von Dir gemeint und ich danke Dir.
                          Einen lieben Gruß Marion
                          Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
                          es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
                          Slaw.Sprichwort

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                          • Mariolla
                            Forum-Teilnehmer
                            • 20.07.2008
                            • 336

                            #14
                            Adressbuchausschnitte

                            Hallo Hans-Jörg,
                            das ist ja eine Überraschung, wo hast Du denn die Auszüge nur immer her:surprised: - ich danke Dir vielmals. Werde diese Ausschnitte für meine Fam.Unterlagen ausdrucken, denn diese bereichern meine Ahnenforschungen sehr. Es macht ja richtigen Spaß mit Euch allen hier und Ihr seid alle so hilfsbereit.
                            Lieben Gruß Marion
                            Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
                            es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
                            Slaw.Sprichwort

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                            • Anonymus

                              #15
                              Langfuhr, Marienstr.

                              Zitat von Mariolla
                              Hallo Ohrscher Siegfried,
                              danke für Deine Fotos von der Marienstr u. Luisenstr. ----- aber die sind nicht von Langfuhr! Die besagten Straßen von Langfuhr haben hohe herrschaftliche Bauten ohne Vorgärten, sondern einen begrünten Innenhof. Vielleicht gab es in anderen Vororten oder in Danzig direkt noch einmal diese Straßennamen???
                              Es war sehr lieb von Dir gemeint und ich danke Dir.
                              Einen lieben Gruß Marion
                              Entschuldigung Marion, da habe ich tatsaechlich die falschen Fotos aus meinen Alben erwischt und in meinem vorherigen Beitrag angehaengt.
                              Folgend nun die richtigen Fotos aus Langfuhr.
                              1. Foto: Marienstr. mit Blick zum Marienplatz
                              2. Foto: Luisenstr. Ecke Labesweg
                              3.u.4. Foto: Marienstr.

                              Viele Gruesse
                              Ohrscher Siegfried

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