Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch etc

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  • Ivy Rexin
    Forum-Teilnehmer
    • 20.02.2015
    • 16

    #1

    Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch etc

    Guten Abend zusammen, ich hoffe hier Hilfe zu finden!

    Vor drei Jahren habe ich das erste Mal Danzig besucht, leider musste ich feststellen, das das Haus meines verstorbenen Vaters nicht mehr existiert.
    Obwohl es ein schönes großes Haus war...
    Die Straße in Brentau ist wohl auch nicht mehr vorhanden.
    Da ich vorhabe diesen Sommer wieder Danzig zu besuchen (mit Familie), möchte ich heraus finden wo meine Großeltern ansässig waren (ehemalige Wohnorte).
    Leider gibt es in sämtlichen Urkunden die noch vorhanden sind, keine genauen Adressen Angaben bzw. Straßennamen.
    Ich habe versucht im Internet Einsicht in Adressebücher zu bekommen, zu meiner Enttäuschung vergebens.

    Kann jemand mit diesen sperrlichen Angaben für mich versuchen, die Adressen zu ermitteln?

    Auch über andere Infos wäre ich dankbar, es wäre mir eine große Freude!

    Folgende Daten über die ich verfüge :

    Johannes Albert Klinkusch
    geb. am 16.6.1899 in Oliva

    Dessen Eltern :

    Auguste Klinkusch
    geborene Schulist am 28.8.1864 in Zuckau

    Johann Jacob Klinkusch
    geb. 22.12.1867 in Oliva


    Elisabeth Gertrud Klinkusch (Ehefrau von Johannes Albert Klinkusch)
    geborene Rexin am 14.11.1906 in Brentau

    Deren Eltern :

    Anna Rexin geborene Koldoziejczyk (es gibt unterschiedliche Schreibweisen Kolodzeiczik, Kolodseiczik)

    August Johann Rexin (Anna's Ehemann)
    geb. 14.4.1881 in Danzig


    Anna Rexin's Mutter :

    Florentina Juliana von Duisburg
    Verwandt mit den Familien:Rexin,Klinkusch,Schulist,
    Kolodziejczyk,von Duisburg
  • sarpei
    Forum-Teilnehmer
    • 17.12.2013
    • 6090

    #2
    AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

    Hallo Ivy,

    im standesamtlichen Geburtseintrag von Johannes Albert Klinkusch seht z.B. Oliva, Am Kaiserstege, als Wohnort.

    In den Kirchenbüchern (also auf jeden Fall vor 10/1874) sind meiner Kenntnia nach nur die Orte aufgeführt. Für Oliva ist mir als ältestes Adressbuch eiens aus dem Jahr 1916 bekannt. Ab dem Jahrgang 1926 findest du Oliva in den Danziger Adressbüchern.


    Viele Grüße

    Peter

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    • Lavendelgirl
      Forum-Teilnehmer
      • 11.01.2015
      • 4013

      #3
      AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

      Hallo Ivy,

      der Johannes Albert KLINKUSCH wurde wie bekannt am 16.06.1899 in Oliva geboren.
      Geburtsurkunde Standesamt Oliva Nr.102 / 1899
      Seine Eltern, Johann KLINKUSCH sowie die Auguste geb. SCHULIST wohnten zum Zeitpunkt der Geburt in Oliva in der Straße "Am Kaiserstege" ohne Hausnummer.
      GenBaza / AP_Gdansk / Oliwa_1614 / 0076_1899_ur / _10_1614_0_76_0053.JPG

      Zdjęcia i skany ksiąg metrykalnych i USC z Polski. Księgi kościelne i parafialne. Polska genealogia. Znajdź i zobacz akt urodzenia, ślubu i zgonu przodka.




      Liebe Grüße,
      Frank
      Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

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      • JuHo54
        Forum-Teilnehmer
        • 11.12.2008
        • 2377

        #4
        AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

        Hallo Ivy,
        im Adressbuch 1916 von Oliva
        Franz Klinkusch, Zimmerer, Ludolfinger Str. 56
        Rosalie Klinkusch, Wittwe, Ludolfinger Str. 26

        Familienname Rexin in Brentau 1927:
        Adolf, Maurer
        August, Rottenführer
        Elisabeth
        Elisabeth, Aufwärterin
        Johanna, Wittwe

        In der Geburtsurkunde ( metryki : http://metryki.genbaza.pl/genbaza,detail,75549,54 ) von Johannes Albert im Standesamt Danzig steht:
        Nr. 102/1899
        Johannes Albert Klinkusch, *16.6.1899 vormittags 4h ,Oliva, Wohnung der Eltern Am Kaiserstege
        Eltern:
        Arbeiter Johann Klinkusch, kath
        Auguste Klinkusch geb Schulist, kath

        Liebe Grüße
        Jutta
        Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

        Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

        Kommentar

        • JuHo54
          Forum-Teilnehmer
          • 11.12.2008
          • 2377

          #5
          AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

          Hallo Ivy,
          in der kath. Pfarrkirche von Oliva ist der Johann Jacob Klinkusch 1867 nicht zu finden, aber er wurde erst 1868 getauft !
          Hier die Daten ( metryki):
          kath Oliva Nr. 1/1868:
          Johann Jacob Klonkosch *22.12.1867 ~ 1.1 1868
          Eltern:
          Albrecht Klinkosch
          Franziska geb Ritter
          Taufpaten:
          Valentin Galuhn? und Maria Ritter

          Zdjęcia i skany ksiąg metrykalnych i USC z Polski. Księgi kościelne i parafialne. Polska genealogia. Znajdź i zobacz akt urodzenia, ślubu i zgonu przodka.


          Liebe Grüße
          Jutta
          Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

          Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

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          • JuHo54
            Forum-Teilnehmer
            • 11.12.2008
            • 2377

            #6
            AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

            Hallo Ivy,
            den Geburtseintarag der Elisabeth Gertrud Rexin habe ich auch gefunden im Standesamt Zigankenberg bei metryki:
            Zdjęcia i skany ksiąg metrykalnych i USC z Polski. Księgi kościelne i parafialne. Polska genealogia. Znajdź i zobacz akt urodzenia, ślubu i zgonu przodka.


            Nr. 78/1906
            Elisabeth Gertrud Rexin *14.11.1906 Brentau , vormittags 1 Uhr

            Eltern;
            Maurergeselle August Rexin , ev
            Anna Rexin geb Kolodseiczick, kath
            Anzeigende : Eigentümerfrau Mathilde Kolodseiczik geb Bresinski
            Liebe Grüße
            Jutta
            Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

            Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

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            • Ivy Rexin
              Forum-Teilnehmer
              • 20.02.2015
              • 16

              #7
              AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

              Vielen lieben Dank, Jutta, Frank und Peter für die zügigen Antworten!
              Leider, kann ich die Links nicht öffnen, keine Ahnung warum dies nicht möglich ist?
              Jutta, ist das ein Tippfehler oder sind in den Registern verschiedene Schreibweisen des Namens Klinkusch geführt.... Klinkosch Klonkosch, ich bin etwas irritiert?
              Ich habe im Netz recherchiert, um eine Übersetzung der Straßennamen zu finden, leider war dies nicht zielführend.
              Weiß jemand ob die Straßen überhaupt noch existieren oder auch schon überbaut sind?
              Verwandt mit den Familien:Rexin,Klinkusch,Schulist,
              Kolodziejczyk,von Duisburg

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              • Lavendelgirl
                Forum-Teilnehmer
                • 11.01.2015
                • 4013

                #8
                AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

                Hallo Ivy,
                du kannst die Links erst öffnen, wenn du dich bei Metryki angemeldet hast.
                Wie die Anmeldung funktioniert, ist hier im Forum beschrieben.
                Viele Grüße,
                Frank
                Ein kleines Dankeschön für eine gegebene Antwort sollte doch für jeden machbar sein.

                Kommentar

                • sarpei
                  Forum-Teilnehmer
                  • 17.12.2013
                  • 6090

                  #9
                  AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

                  Hallo Ivy,

                  bzgl. der Straßenbezeichnungen nutze ich gerne die Web-Seite

                  Danzig – Eine Stadt, die Geschichte atmet Kaum eine europäische Stadt vereint so viele Schichten von Geschichte, Identität und Architektur wie Danzig, auf Polnisch Gdańsk. An der Mündung der Weichsel in die Ostsee gelegen, ist sie seit Jahrhunderten ein Ort des Austauschs, der Begegnung und des Wandels. Zwischen den roten Ziegeldächern und gotischen Türmen schwingt der Klang der Vergangenheit mit – der Duft von Meer, der Ruf der Möwen, das Echo der Händler, die hier einst Bernstein, Getreide und Salz verschifften. Danzig war nie nur eine Stadt an der Ostsee. Sie war ein Tor zwischen Nord und Süd, ein kulturelles Bindeglied zwischen Ost und West und ein Symbol dafür, wie eng Handel, Kultur und Geschichte miteinander verwoben sein können. Wer sich auf die Spuren dieser bewegten Vergangenheit begeben möchte, findet unter Danzig entdecken eine vertiefende Übersicht über die historische und kulturelle Bedeutung der Stadt – und versteht schnell, warum Danzig bis heute als eine der schönsten Städte Europas gilt. Die Anfänge einer Handelsmetropole Die Wurzeln Danzigs reichen bis in das 10. Jahrhundert zurück, als hier eine slawische Siedlung entstand, die von ihrer Lage am Wasser profitierte. Schon früh legten Händler aus Skandinavien, Flandern und dem Ostseeraum an, um Waren auszutauschen. Im 13. Jahrhundert wuchs Danzig zur befestigten Stadt heran und wurde bald in die Hanse aufgenommen – ein Netzwerk, das die Handelszentren Nordeuropas miteinander verband. Als Mitglied des Hansebundes erlebte Danzig eine Blütezeit, die das Stadtbild bis heute prägt. Das reiche Bürgertum, Kaufleute und Handwerker investierten in prächtige Fassaden, Kirchen und Speicher. Über den Hafen gelangte Bernstein aus dem Baltikum nach Flandern, Getreide aus den Weichselniederungen nach England und Stoffe aus Lübeck oder Amsterdam zurück an die Weichsel. Danzig war eine Stadt der Händler und Seefahrer, eine Stadt der Aufsteiger. Wohlstand brachte Bildung und Kunst hervor, aber auch eine selbstbewusste Bürgerschicht, die ihre Unabhängigkeit gegen fremde Mächte verteidigte. Die Hansezeit und das Gesicht der Stadt Wer heute durch die Altstadt geht, bewegt sich in einem lebendigen Zeugnis jener Epoche. Das Stadtbild, das im Mittelalter entstand und in der Renaissance ausgebaut wurde, spiegelt Reichtum, Geschmack und Weltoffenheit wider. Die Fassaden entlang der Langgasse (Ulica Długa) und des Langen Marktes (Długi Targ) sind Meisterwerke hanseatischer Baukunst. Hinter den hohen, schmalen Giebeln lagen die Wohnhäuser wohlhabender Kaufleute – im Erdgeschoss das Kontor, im Obergeschoss repräsentative Säle mit bemalten Balkendecken. Die Verzierungen, Reliefs und goldenen Ornamente erzählten von Reichtum und Selbstbewusstsein. Im Zentrum steht das Rechtstädtische Rathaus mit seinem markanten Turm, ein Wahrzeichen bürgerlicher Macht. Wenige Schritte weiter erhebt sich der berühmte Neptunbrunnen, ein Symbol für den Handel über das Meer, das Danzigs Wohlstand begründete. Auch die Marienkirche (Bazylika Mariacka) zeugt von dieser Zeit. Sie ist die größte Backsteinkirche der Welt – ein architektonisches Monument, das über Jahrhunderte gewachsen ist. Ihr Inneres mit seinen gotischen Gewölben, der astronomischen Uhr und dem hellen Licht, das durch die bunten Glasfenster fällt, lässt erahnen, welche Bedeutung Glauben und Kunst in der Hansezeit hatten. Zwischen Mächten und Jahrhunderten Mit dem Niedergang der Hanse im 16. Jahrhundert begann für Danzig eine neue Phase. Die Stadt blieb reich und bedeutend, doch die Macht verschob sich. Polen, Preußen, Schweden und später das Deutsche Reich – alle beanspruchten die Kontrolle über die Stadt. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Danzig zu einem Knotenpunkt zwischen den Großmächten Europas. Der Hafen florierte, doch die politische Lage blieb fragil. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt Danzig einen Sonderstatus: Es wurde 1920 zur Freien Stadt Danzig, einem halbautonomen Gebilde unter dem Schutz des Völkerbundes. Dieser Status sollte den Frieden sichern, führte aber zu Spannungen zwischen der deutschsprachigen Mehrheit und dem benachbarten Polen. Wirtschaftliche Unsicherheit und politische Extreme prägten die Zwischenkriegszeit. Dennoch blieb Danzig ein Ort der kulturellen Vielfalt, in dem deutsche, polnische, kaschubische und jüdische Einflüsse nebeneinander existierten. Zerstörung und Wiederaufbau Mit dem Zweiten Weltkrieg kam das dunkelste Kapitel in der Geschichte Danzigs. Am 1. September 1939 fielen die ersten Schüsse auf der Westerplatte – der Beginn des Krieges. In den folgenden Jahren wurde die Stadt schwer zerstört. Die Altstadt lag am Ende in Trümmern, viele Bewohner waren geflohen oder ums Leben gekommen. Doch Danzig blieb nicht tot. Nach 1945 wurde es Teil Polens, und eine Generation von Architekten, Restauratoren und Handwerkern begann, die Stadt aus den Ruinen zu erheben. Der Wiederaufbau gilt bis heute als eine der größten Leistungen der Nachkriegszeit in Europa. Man entschied sich bewusst gegen eine moderne Neugestaltung und für eine Rückkehr zum historischen Stadtbild. Die alten Pläne, Gemälde und Fotografien dienten als Vorlage, um die Altstadt so zu rekonstruieren, wie sie vor dem Krieg ausgesehen hatte. Dieser Prozess war nicht nur baulich, sondern auch symbolisch: Er stand für die Wiedergeburt einer Stadt, die trotz aller Zerstörung ihre Seele bewahrt hatte. Die Geburt der Solidarność und das moderne Danzig In den 1980er-Jahren wurde Danzig erneut zum Schauplatz eines historischen Wendepunkts. In den Werfthallen der Lenin-Werft organisierten Arbeiter unter Führung von Lech Wałęsa Streiks, die den Beginn der Solidarność-Bewegung markierten. Diese Bewegung wurde zum Motor der politischen Veränderung in Osteuropa und trug entscheidend zum Fall des Kommunismus bei. Heute erinnert das Europäische Solidarność-Zentrum an diese Ereignisse – ein modernes Museum, das zeigt, wie Danzig erneut Symbol für Freiheit, Mut und Wandel wurde. In der Gegenwart präsentiert sich die Stadt als offene, lebendige Metropole. Historische Baukunst, Universitäten, Museen, Theater und Festivals prägen das Bild. Danzig ist heute Wissenschaftsstandort, Kulturzentrum und touristisches Ziel zugleich. Spaziergang durch die Altstadt Ein Spaziergang durch die Altstadt Danzigs gleicht einer Reise durch Epochen. Vom Goldenen Tor bis zum Grünen Torerstreckt sich der prachtvolle Lange Markt – eine Straße, die einst das Herz der Kaufmannschaft war. Das Kopfsteinpflaster glänzt im Regen, Cafés füllen sich mit Stimmen, Musiker spielen auf der Mottlau-Promenade. Links erhebt sich das Rechtstädtische Rathaus, rechts der Neptunbrunnen, an dem Reisende und Einheimische gleichermaßen innehalten. Von dort führt der Weg zur Langgasse, wo jedes Haus ein Kunstwerk ist: bemalte Fassaden, mythologische Figuren, goldene Ornamente. Weiter südlich erhebt sich der imposante Krantor (Żuraw), eines der ältesten Hafenbauwerke Europas und einst Teil der Stadtmauer. Hier wurden Schiffe be- und entladen, hier roch es nach Salz, Teer und fremden Waren. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum, in dem man den Pulsschlag der alten Hafenstadt spüren kann. Die Speicherinsel bietet einen Blick auf die Stadt, der besonders bei Sonnenuntergang magisch ist. Die wiederaufgebauten Speicherhäuser spiegeln sich im Wasser, während der Himmel in Orangetönen glüht. Von hier aus lässt sich Danzigs architektonische Pracht in ihrer ganzen Tiefe erfassen – eine Stadt, die Zerstörung überstanden und sich doch treu geblieben ist. Kunsthistorische Bedeutung und Wiederaufbaukunst Der Wiederaufbau Danzigs war nicht nur eine technische, sondern auch eine künstlerische Leistung. Restauratoren griffen auf alte Stadtpläne, Stiche und Fotografien zurück, um jedes Detail der Altstadt zu rekonstruieren. Dabei verband man historische Genauigkeit mit modernen Baumethoden. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Stadtbild, das Authentizität und Rekonstruktion miteinander vereint. Danzig gilt heute als Musterbeispiel für den respektvollen Wiederaufbau historischer Städte – ein Ort, an dem Architektur Geschichte erzählt. FAQ – Häufige Fragen zu Danzig 1. Wann wurde Danzig gegründet? Die Anfänge reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück, als sich an der Mündung der Weichsel eine slawische Siedlung bildete. Sie entwickelte sich rasch zu einem wichtigen Handelsplatz im Ostseeraum. 2. Warum war Danzig für die Hanse so bedeutend? Danzig war ein Knotenpunkt des Ostseehandels. Hier wurden Getreide, Bernstein, Holz und Salz verschifft – Güter, die den Wohlstand der Stadt begründeten. 3. Was bedeutet „Freie Stadt Danzig“? Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Danzig zu einem autonomen Stadtstaat unter dem Schutz des Völkerbundes. Diese politische Sonderstellung bestand bis zum deutschen Angriff 1939. 4. Wie wurde Danzig nach dem Krieg wieder aufgebaut? Die Altstadt wurde in den 1950er- und 1960er-Jahren detailgetreu rekonstruiert. Restauratoren nutzten alte Baupläne und Gemälde als Vorlage, um das historische Erscheinungsbild zu bewahren. 5. Was macht Danzig heute besonders? Danzig verbindet Geschichte, Architektur und Moderne. Die Stadt ist ein Symbol für europäische Vielfalt, für kulturelle Stärke und die Fähigkeit zur Erneuerung. Danzig heute – Eine Stadt des Erinnerns und der Zukunft Danzig ist mehr als eine Stadt, die wiederaufgebaut wurde. Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Geschichte und Gegenwart ineinandergreifen können. Zwischen der Ruhe der Marienkirche, dem Trubel am Krantor und den Lichtern der Mottlau spürt man, dass diese Stadt ein Gedächtnis besitzt – eines, das nie schweigt, sondern erzählt. Wer durch Danzig geht, hört die Geschichte Europas in Stein und Wasser widerhallen. Und vielleicht ist es genau diese Verbindung von Vergangenheit, Schönheit und Widerstandskraft, die Danzig zu einem der faszinierendsten Orte des Kontinents macht.  


                  Hinsichtlich des Straßennamens gehe ich davon aus, dass die Bezeichnung 'Kaisersteg' gemeint ist.


                  Viele Grüße

                  Peter

                  Kommentar

                  • Fischersjung
                    Forum-Teilnehmer
                    • 10.11.2015
                    • 5612

                    #10
                    AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

                    Hallo Ivy,
                    hier der Zusatz zu Frank #8
                    Metryki Anmeldung, Anleitung Link von Peter in #1

                    https://www.danzig.de/showthread.ph...yki-genbaza-pl

                    Hier macht Übung und das Machen den "Meister".
                    Also ERST ANMELDEN und dann auf die Links von #3 bis #6 klicken!

                    Gruß Joachim
                    Grüße von Joachim

                    Kommentar

                    • JuHo54
                      Forum-Teilnehmer
                      • 11.12.2008
                      • 2377

                      #11
                      AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

                      Hallo Yvy,
                      ich kann dir nur bestätigen , dass es sowohl die Schreibweise Klinkusch als auch Klinkosch gibt. Ich habe unter den meinen , sowohl die Familie Klinkosch als auch Rexin, allerdings nicht in direktem Zusammenhang miteinander. Klinkusch in Zusammenhang mit der Familie Tißler und Rexin in Zusammenhang mit der Familie Wittmann.
                      Liebe Grüße
                      Jutta
                      Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich.

                      Artur Schopenhauer* 1788 Danzig

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                      • Ivy Rexin
                        Forum-Teilnehmer
                        • 20.02.2015
                        • 16

                        #12
                        AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

                        Lieber Frank, Peter und Joachim dann werde ich mich dort einmal anmelden, Dankeschön!
                        Lieber Peter auf dieser Seite war ich schon, Kaisersteg ist zwar in der Liste der Straßennamen angegeben, aber nicht für den Stadtteil Oliva!
                        Jutta, dass klingt spannend, sind wir eventuell über einige Generationen miteinander verwandt?
                        In einigen Stunden, geht die Reise nach Danzig los,ich bin ein wenig nervös ;-)
                        Ich wünsche allen einen schönen Abend 🌷!
                        Liebe Grüße Ivy
                        Verwandt mit den Familien:Rexin,Klinkusch,Schulist,
                        Kolodziejczyk,von Duisburg

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                        • sarpei
                          Forum-Teilnehmer
                          • 17.12.2013
                          • 6090

                          #13
                          AW: Suche Informationen zu meinem Vorfahren,Familien Rexin, v.Duisburg,Klinkusch

                          Hallo Ivy,

                          der Kaisersteg verläuft parallel zur Seestraße (südlich davon) und 'verbindet' Oliva und Glettkau. Ich würde mal sagen, da kommt es auf die Sichtweise an.

                          [ATTACH=CONFIG]23407[/ATTACH]


                          Viele Grüße

                          Peter
                          Angeh

                          Kommentar

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