Ehemaliger Landadel in Westpreussen

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  • magdzia
    Forum-Teilnehmer
    • 06.12.2009
    • 464

    #31
    AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

    Hallo Frischula,
    halla Daniel,

    dieses Thema interessiert mich auch. Wo bekomme ich die von euch genannten Quellen?

    In einer Heiratsurkunde meiner Ahnen steht der Name Elisabeth v. Majewski. Von meiner Tante weiß ich, dass die Elisabeth aus dem Dorf Majewo (Paulshof) stammt. Sie hat den Martin Felski geheiratet. Bei beiden komme ich nicht weiter.

    Ich habe mir vor geraumer Zeit aus Berlin die Heinratsurkunde ihrer Tochter Valerie kommen lassen. Dort steht es, dass Valerie in Halbdorf geboren wurde und ihr Vater ein Gutsbesitzer in Groß Weide war.
    Aus der PTG-Datenbank konnte ich entnehmen, dass Elisabeth und Martin 1849 in Neukirch geheiratet haben. Ansonsten finde ich keine weiteren Daten über die beiden.

    Habt ihr für mich einen Tipp?

    Viele Grüße
    Magdalena

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    • Daniel Hebron
      Forum-Teilnehmer
      • 10.02.2008
      • 331

      #32
      AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

      Hallo Magdzia,

      die Familie v. Majewski ist nicht ausgestorben und man findet im Telefonbuch einige Namenstraeger dieses Namens. Diese wuerde ich anschreiben, zumal meines Wissens noch keine Genealogie im Gotha oder den GHdA veroeffentlicht wurde. Eine wahrscheinlich sichere Antwort auf Deine direkte Frage wirst Du hoechstwahrscheinlich in der Akte des ehemaligen Heroldsamtes betr. dieser Familie im Geheimen Staatsarchiv in Berlin finden.

      Fuer Dich in diesem Fall wahrscheinlich weniger interessant ist, dass 1853 ein Franz (v.) Majewski mit gerichtlichem Adelsverlust bestraft wurde. Ein Generalleutnant und Kommandant von Pilsen Georg v.M. ist 1945 in Pilsen verstorben.

      Sicherheitshalber koennte Frischula noch in seiner Quelle nachschauen, fraglich ist aber, ob er dort etwas findet, das direkten Bezug zu Deiner Frage hat.

      Viele Gruesse
      Daniel
      Tu as sans doute déjà, lecteur bénévole, bien des récits sur la ville ancienne et commerçante de Dantzig....

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      • magdzia
        Forum-Teilnehmer
        • 06.12.2009
        • 464

        #33
        AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

        Hallo Daniel,

        vielen Dank für deine Antwort.

        Ich habe vor etwa 10 Jahren einen Nachkommen der Familie v. Majewski ausfindig gemacht und mit ihm telefoniert. Sie wohnten bis zum Kriegsende in dem herrschaftlichen Haus in Majewo. Am Ende des Krieges mussten sie das Anwesen räumen, wurden also enteignet. Es wurde zu einem Senatorium umfunktioniert.

        Ich konnte aus seinen Erzählungen die Verbitterung heraushören und dass er nicht sonderlich an der Aufwärmung der alten Geschichten interessiert war. Bezüglich der Familienforschung konnte er mir auch nicht weiter helfen.

        Was mich hier bei der ganzen Geschichte stutzig macht, dass Paulshof zum Kirchengemeinde Barloschno gehörte und ich dort bei PTG viele Majewski gefunden habe. Elisabeth hat aber in Neukirch geheiratet. Ihre Tochter kam in Halbdorf zur Welt. Gewohnt haben Sie aber 1892 (ab wann???) in Groß Weide.
        Ich habe damals in Regensburg das Kirchenbuch von Pienonskowo (wg. Halbdorf) durchgesehen und keine weiteren Nachkommen dort, außer Valerie, gefunden.

        Ich frage mich, ob Elisabeth tatsächlich aus Majewo stammt, oder ob meine Tante sie einfach nur dorthin projeziert hat, weil sie Majewski hieß.(???)

        In der Heiratsurkunde von Valerie Felski steht neben ihren Namen "ohne besonderen Stand". Weißt du evtl. was das heißt?

        Viele Grüße
        Magdalena

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        • Daniel Hebron
          Forum-Teilnehmer
          • 10.02.2008
          • 331

          #34
          AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

          Hallo Magdalena,

          was mit "ohne besonderen Stand" gemeint ist, da kann ich so aus dem Stehgreif nur raten: M.E. ist der Berufstand gemeint, also "ohne Beruf". Vielleicht weiss aber jemand noch etwas besseres.

          Meiner Meinung nach wird es wohl fuer Deine Forschungen am besten sein, die Akte in Berlin einzusehen. Dort wirst Du m.E. relativ viel von Dir Gesuchtes finden, denn das preussische Heroldsamt war sehr penibel mit seinen Aufzeichnungen - eben preussisch. Ausserdem musst Du Dich dann nicht mit Leuten herumaergern, die Deine Forschungen, aus welch hirnrissigen Gruenden auch immer, blockieren wollen. Kenne das Problem.

          Viele Gruesse
          Daniel
          Tu as sans doute déjà, lecteur bénévole, bien des récits sur la ville ancienne et commerçante de Dantzig....

          Kommentar

          • magdzia
            Forum-Teilnehmer
            • 06.12.2009
            • 464

            #35
            AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

            Hallo Daniel,

            das mit dem "ohne bes. Stand" habe ich auch so vermutet. Wahrscheinlich wird es auch so sein.

            Tja.....dann habe ich nächstes Jahr was vor......erst Berlin und dann Danzig.

            Vielen Dank
            Magdalena

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            • Frischula
              Forum-Teilnehmer
              • 10.02.2008
              • 273

              #36
              AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

              Hallo Magdalena,

              na da ist doch was!

              Habe gefunden (Der Adel u. d. Adeliger Grundbesitz in Poln. Preussen ..., Max Bär 1911) :

              1) Ciborz, Kr. Strasburg:
              Besitz C: Joh. v. Krajewski; dann dessen Tochter Antonia verehel. Majewska: seit 1770 deren Söhne Joseph, Joh. u. Stanisl. v. M. - Hyp.: Leo, Sohn d. Jos. v. M.

              2) Zuromin, Kr. Karthaus:
              Besitz A: Hyp.: Johanna Majewska geb. v. Wyszecka

              3) Podjasi, Kr. Karthaus:
              Besitz B: Constantia verehel. mit Dominicus v. Owidzki mit Kinder:Jochim in Galizien, Marianna und Rosalia verehel. v. Majewska

              4) Vasallenliste des Kreises Michelau 1796, Adelige Güter, welche Privatpersonen zugehören:
              v. Majewski, Paul (71), Güterbesitz: Czybors (Anteil, siehe oben!) und Zoborowo. Söhne: Ign. (27), Joh. (25), Stanisl. (21)

              Möge es helfen!

              Greetings
              Frischula

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              • magdzia
                Forum-Teilnehmer
                • 06.12.2009
                • 464

                #37
                AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

                Hallo Frischula,

                vielen Dank für deine Mühe.

                Habe mir die Orte aus deinem Buch auf der Karte angeschaut. Sie sind doch recht weit von den Orten entfernt, die mir in diesem Zusammenhang bekannt sind. Aber wer weiß.

                Da ich über die Familie v. Majewski bis jetzt noch nichts weiß, kann ich aus deinen Angaben auch keinen Zusammenhang erkennen. Wird sich dann bei meiner Forschung herausstellen, ob sie evtl. mit dem einen oder anderen verwandt waren.

                Viele Grüße
                Magdalena

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                • Frischula
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 273

                  #38
                  AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

                  Hallo Magdalena,

                  bedenke, das Westpreussen bzw. Pommerellen war doch sooo klein!

                  Ich bin mir aber sicher, dass diese MAJEWSKI zu deinen passen ...

                  Greetings
                  Frischula

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                  • magdzia
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.12.2009
                    • 464

                    #39
                    AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

                    Hallo Frischula,

                    du hast ja Recht, so groß war das Gebiet nicht und wenn ich mir diesen Zweig der Familie anschaue, scheint das eh ein "Wandervölkchen" gewesen zu sein. Das macht ja die Suche so schwierig, aber andererseits auch interessant.
                    Ist fast wie ein Krimi.

                    Wer mir immer wieder ins Auge sticht, ist dieser Paul v. Majewski. Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass der Nachfahre, mit dem ich seinerzeit telefoniert habe, gesagt hat, dass sein Großvater Paul hieß.
                    Der Paul aus deinem Buch wäre zwar zu alt dafür aber haben damals die Nachkommen nicht oft den Namen des Vaters oder Großvaters erhalten? Mein Opa, der Sohn von Valerie v. Majewski, hieß auch Paul.

                    Liebe Grüße
                    Magdalena

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                    • Frischula
                      Forum-Teilnehmer
                      • 10.02.2008
                      • 273

                      #40
                      AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

                      Hallo Magdalena,

                      na mit dem Paul könnte diese Beziehungen schon passen!?

                      Ich würde prinzipiell alle ansässigen Majewski in D telefonisch interviewen und alles Gesagte genau aufschreiben. So habe ich es mit meinen in D lebenden BUSCHKOWSKI gemacht (nur 40 Telefonteilnehmer) und siehe da bei 30 Stichproben haben ergeben, dass alle ihrer Vorfahren aus der selben Ecke aus Westpreussen herstammten und wir alle verwandt sind. Sogar die jetzt in den USA Wohnenden mit dem gleichen Namen. Da macht es auch keinen Unterschied, ob die Endung "ski" oder "sky" hat. Ski bedeutet normal polnischer Adel, sky bedeutet böhmischer Adel. Aber alle ließen sich letztendlich iaus dem 12. Jhd. vom böhmischen Adel nachweisen

                      Greetings
                      Frischula

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                      • magdzia
                        Forum-Teilnehmer
                        • 06.12.2009
                        • 464

                        #41
                        AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

                        Hallo Frischula,

                        tja und jetzt bin ich da, worüber ich schon einmal sehr war, als ich darüber gelesen hatte.
                        Wenn die Endung -ski polnischer Adel bedeutet, dann müsste Halbpolen vom Adel abstammen. :surprised: Auch die Hälfte meines Stammbaumes weist diese Endung vor und ich bin erst im 19. Jh.

                        Ich habe angenommen, dass die Elisabeth v. Majewski (evtl. verarmter Adel) einen Martin Felski (reicher Bürgerlicher) geheiratet hat. Muss ich jetzt annehmen, dass Felski evtl. auch adlig war?

                        Verwirrte Grüße
                        Magdalena

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                        • Mariolla
                          Forum-Teilnehmer
                          • 20.07.2008
                          • 336

                          #42
                          AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

                          Einen schönen Abend,
                          hier Auszüge eines Textes von Graf Krockow, der einige Grundlagen liefert:

                          Der polnische Uradel, die Szlachta, kennt nur zwei Adelsklassen: Pan oder
                          Magnaten und Ritter.
                          Der Grund: Das feudale Lehnswesen kam nicht zur vollständigen
                          Entwicklung. Das allmächtige Parlament (Sejm), sich auf das Prinzip der Gleichheit berufend, war dagegen, dass höhere Adelstitel verliehen werden, und es sorgte für entsprechende Gesetze.
                          Als König Ladislaus Jagellon für den Sohn seiner dritten Frau, Elisabeth,
                          eine Grafschaft Jaroslaw errichten und ihm den Titel des Grafen Jaroslawski verleihen wollte, protestierte der Adelssejm. Der Kanzler der Krone verweigerte für die Urkunde das Staatssiegel.
                          Die Magnaten des Landes holten in der Folge die Fürsten- und Grafentitel
                          aus dem Ausland.
                          So verliehen Kaiser und Papst, die Könige von Preußen, Frankreich und
                          Spanien einflussreichen polnischen Politikern hohe Adelstitel oft aus
                          staatspolitischen Gründen.
                          Die erste Veränderung der Adelsgesetze brachte der Lubliner Vertrag von
                          1569, indem das Parlament nun die litauischen Fürstentitel in Polen-Litauen anerkannte.
                          Weitere Veränderungen folgten unter König Stanislaus August Poniatowski. Jetzt erklärte der Sejm sich einverstanden, dass der König Adelstitel aller Klassen verleihen könne.
                          Die Ritterschaft war zahlreich und in vielen Fällen unbemittelt.
                          Im Scherz sprach man davon, dass jeder fünfte Pole adlig sei. In der Literatur finden sich dementsprechend Ausdrücke wie "Die polnische Adelsnation".
                          Nach der Auflösung des Ritterheeres verarmte die Ritterschaft vollständig.
                          Der König und einige Magnaten stellten den Ritterfamilien Ackerland zur Verfügung. Es entstanden geschlossene Dorfsiedlungen, bewohnt von Ritterfamilien. Nur: Ihnen wurde wenig Land geschenkt, so dass sie ihre Armut nicht loswurden. Wer über keinen Grund und Boden
                          verfügte, war "Landloser Adel". Diese Gruppe war häufig anzutreffen in den
                          Berufen etwa von Gutsverwaltern, Gemeindesekretären, Organisten und Küstern. Der polnische Adel ist im übrigen erblich, er überträgt sich also durch das Blut. Als Merkmale polnischer Adelsnamen gelten die Namenspartikeln "ski" und "cki", sprachlich und sinngemäß dem deutschen "von" und dem französischen "de" entsprechend.
                          Der Prozess der Adelsnamengebung in Polen begann mit dem zeremoniellen
                          Ritterschlag im 14. Jahrhundert. Zahlreiche Adelsfamilien, ein bekanntes Beispiel sind die Fürsten Radziwill, führen jedoch keine Adelsnamen.
                          In der Zeit der polnischen Teilung pflegten manche Familien ihre Namen in
                          Preußen und Österreich sowohl deutsch als auch polnisch zu führen. Die Grafen von Bnin nannten sich zum Beispiel Bninski; die Familie von Kuczkow zeichnete deshalb manchmal auch mit Kuczkowski. Es kam vor, dass deutsche Behörden polnische Adelsnamen mit dem eutschen "von
                          " schmückten, obschon sie bereits das gleichwertige polnische "ski" führten. Ein sogeschmiedeter Name, etwa "von Lindowski", beweise Unkenntnis, sagt von Krockow. Die Schreibweise sei sprachlich nicht korrekt. Richtig wäre "Lindowski" - oder " von Lindow".

                          Lieben Gruß
                          Mariolla
                          Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
                          es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
                          Slaw.Sprichwort

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                          • Frischula
                            Forum-Teilnehmer
                            • 10.02.2008
                            • 273

                            #43
                            AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

                            Hallo Magdalena,

                            Mariolla hat das nun mit den 'ski' des (meist) polnischen Pan-oder Landadels wunderschön beschrieben. Natürlich muss man hier auch weiter differenzieren: Wenn ein 'kowal' (Schmied) sich Kowalski nannte, musste er durchaus kein Adel gewesen sein (es war allerdings auch eine zeitlang Modeerscheinung zum Namen ein 'ski' anzuhängen). Allerdings, wenn der Name von einem Ort herstammt (was u.a ein ursprünglicher Besitz war) und dann die Endung 'ski' hatte, war durchaus z.B. Panadel wie z.B. bei meinen Buschkowski (Orte: Buschkow, Buczek, Buczka, Buszkow etc.). In Galizien waren auch die 'sky' verbreitet. Im Böhmischen hatten sie noch die Endungen 'sky' oder 'vic', also nannten sie sich dort auch Buskovic.

                            Tatsächlich ging das Polenreich u.a. deswegen unter, weil es angeblich zu viel Adel gab. Es funktionierte keine Zentralgewalt mehr. Der Adel war mit sich so in ihren eigenen Machenschaften beschäftigt und untereinander verstritten, dass die Preußen, Österreicher und die Russen diese Gelegenheit nutzten und dann zugeschlagen hatten ... (das ist jetzt meine persönliche Meinung!).

                            Ob es in Polen tatsächlich einen Ort 'Majew' oder so ähnlich gab, bin ich jetzt überfragt.

                            Ich denke, da kennt sich aber Daniel besser aus ...?

                            Greetings
                            Frischula

                            Kommentar

                            • Daniel Hebron
                              Forum-Teilnehmer
                              • 10.02.2008
                              • 331

                              #44
                              AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

                              Hallo,

                              also ich persoenlich wuerde sagen, da waere eigentlich in einem jeden Fall eine Einzelpruefung notwendig. Jede Art von Pauschalisierung koennte zu falschen Annahmen fuehren.

                              Betreffend Polen und Preussen habe ich ein relativ gutes und wissenschaftlich fundiertes Werk vorliegen:

                              Hans-Jürgen Bömelburg
                              "ZWISCHEN POLNISCHER STÄNDEGESELLSCHAFT UND PREUSSISCHEM OBRIGKEITSSTAAT" Vom königlichen Preussen zu Westpreussen (1756-1806)

                              Aus den Schriften des Bundesinstituts fuer ostdeutsche Kultur und Geschichte ISBN 3-486-561127-8

                              Viele Gruesse
                              Daniel
                              Tu as sans doute déjà, lecteur bénévole, bien des récits sur la ville ancienne et commerçante de Dantzig....

                              Kommentar

                              • Mariolla
                                Forum-Teilnehmer
                                • 20.07.2008
                                • 336

                                #45
                                AW: Ehemaliger Landadel in Westpreussen

                                Guten Tag,
                                auch unter meinen Vorfahren besitze ich einige Ungereimtheiten
                                und komme an dieser Stelle absolut nicht weiter.
                                Nachweislich entstammt aus der Ehe Herr M.Bogalecki
                                oo E. geborene Czajowna der Sohn Franciscus Bogalecki. Als dieser heiratet
                                nennt er sich F. Bogalecki alias Bojanowski. Er lebte und wohnte im Kirchspiel
                                Groß Sibsau (Bzowo) im Landkreis Schwetz und in diesem Kirchbuch
                                taucht auch sehr häufig der Name eines Dorfes/Gut ? Bojanowo auf.
                                Als 1802 seine Tochter Rozalia geboren wird, trägt sie den Nachnamen
                                Bojanowska. Das "alias" war nicht mehr vertreten sowie der ursprüngliche Name des Vaters Bogalecki (a).
                                Meine Vermutung liegt auch sehr nahe, dass der Name Bojanowski in
                                Verbindung zu diesem Dorf/Gut Bojanowo besteht.
                                Vielleicht existierte auch mehrmals der Vorname/Name Franciscus Bogalecki und um zu unterscheiden, setzte man das alias ein und die Dazugehörigkeit zum Wohnort. Die Auswahl der Vornamen war ja in dieser
                                Zeit auch nicht so reichhaltig und der Kindersegen war enorm.
                                Das sind natürlich nur Spekulationen von mir.
                                Nun, in den Nachnamen taucht einmal das "cki" und "ski" auf.
                                Liebe Grüße
                                Mariolla alias Marion
                                Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
                                es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
                                Slaw.Sprichwort

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