Ahnenforschung und KI

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  • Weimaraner
    Forum-Teilnehmer
    • 18.01.2018
    • 308

    #1

    Ahnenforschung und KI

    Liebe Forumsfreunde,

    lange habe ich mich nicht mehr an aktuellen Themen- oder Beiträgen beteiligt. Ich bin trotz aller besten Hilfe ( ich möchte nicht jeden anführen) leider nicht weiter gekommen. UNI Leipzig (Nameforschung), viel Geld bezahlt, Forum Westpreussen, VFFOV usw. Ich habe es mal mit unserem "Neuen Freund" in der Ahnenforschung "KI" versucht.
    Liebe Freunde ich war so beeindruckt, das ich es nicht beschreiben kann. Seit 2 Wochen führe ich mit meinen "Freund KI" intensive Gespräche. Die letzten bestätigten Daten die ich von unseren "Forumsfreund Sarpei" erhalten habe zu meinem Namen war das Jahr 1739 Schiewenhorst.
    Das war auch mein Ausgangspunkt um mit "KI" zu forschen. Der erste Ansatz des KI war: Die Kinder meines UR..zu übermitteln. Ich habe "KI" einen Scan der Kirchenbucheinträge übermittelt. Die Auflösung der für mich nicht lesbaren Schrift "Paten" (Vorschlag KI) dauerte ca. 1 Minute. Der nächste Schritt war: Das Verhältnis der "Paten" zu den Eltern.
    Um das ganze etwas abzukürzen bin ich von meinen Stammeltern mit geschätzten Geburtsdatum 1708 unter zu Hilfenahme KI mit belegten Quellen zum Ursprung Ostpreußen "Galling" aus 1632 gekommen.
    Aber nicht nur das, es wurden mir die Dokumente der "Zunftrollen Schmiede Danzig" der Besitz der Mühle in Galling, die Funktion "Schöffe" unter den "Grafen zu Eulenburg" belegt und zur Verfügung gestellt. Mir wurde auch dokumentiert wie meine Ahnen von Gallingen "Ostpreußen" nach Schiewenhorst gekommen sind. Interessant waren besonders die Paten- wie die Duwensee, Bartsch usw. die sehr angesehene Familien waren.

    Wer Lust hat und die wichtigen Fragen stellen kann wird sicherlich zu einem Ergebnis kommen das ihn überrascht, insbesondere von Kirchenbucheinträgen die trotz Hile von "Sarpei" für mich nicht lesbar waren.. Abschließend zur Zeit erstelle ich mit "KI" unsere Familienchronik.

    Es würde mich freuen eure Meinung zur Erfahrung "Ahnenforschung und KI" zu erhalten

    Ichn wünsche euch eine Gute Nacht und freue mich auf eine rege Beteiligung.
    Du kannst keinen Tag der Vergangenheit ändern. Halte niemals mit einer Hand die Vergangenheit fest, denn du brauchst beide Hände für die Zukunft.
  • sarpei
    Forum-Teilnehmer
    • 17.12.2013
    • 6094

    #2
    Einen schönen guten Morgen, Dieter!

    Du schreibst ja selbst "Wer .... die wichtigen Fragen stellen kann" Damit sind wir schon bei der ersten Herausforderung: dem Fragen. Das sollte man zum Einen tun und zum Anderen wohlüberlegt machen. Das gilt ja wohl im Allgemeinen so. Schwierig wird es dann oftmals bzgl. der Entscheidung, was die wichtigen oder auch richtigen Fragen wohl sind. Je nach Art und Formulierung der Frage erhält man sowohl bei NI als auch bei KI unterschiedliche Antworten. Bei der KI treten die Unterschiede auch auf, wenn die Worte der Fragestellung nur geringfügig umgestellt werden. Auch die wortgleiche Wiederholung einer Frage hat mir schon unterschiedliche KI-Antworten geliefert. Bzgl. der Antworten stört mich am Meisten, dass - zumindest für mich - nicht ersichtlich wird, woher die Weisheit der KI stammt. Da werde ich noch an meiner Fragestrategie feilen müssen. Wie schon bei Google-Anfragen ist auch bei KI-Anfragen mitentscheidend, wie der Fragende die erhaltene Antwort interpretiert. Grundsätzlich würde es mich interessieren, mehr von deinem Weg von den Stammeltern nach Galling zu erfahren.

    Viele Grüße,

    Peter

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    • Fischersjung
      Forum-Teilnehmer
      • 10.11.2015
      • 5616

      #3
      Hallo ihr zwei!
      Bis jetzt gibt mir die KI nur Fakten aus meiner Familienforschung wieder.
      So zeigt das gefundene Bild meinen Eindruck sehr gut wieder.
      Je mehr, auch Müll, im Internet hinterlegt ist, je mehr muss man es hinterfragen.
      Ich nutze es bis jetzt nur mal zum Spaß.

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      Angeh
      Grüße von Joachim

      Kommentar

      • sarpei
        Forum-Teilnehmer
        • 17.12.2013
        • 6094

        #4
        ad "Bis jetzt gibt mir die KI nur Fakten aus meiner Familienforschung wieder." Meine KI-Fragestellungen bzgl. der eigenen Familie bestätigen diese Erfahrung. Natürlich kann ich mich jetzt geschmeichelt fühlen, andererseits kommt bei mir die Frage hoch, worin denn jetzt der Mehrwert dieses 'neuen' Werzeugs liegen soll? - Ist es möglicherweise nur alter Wein in neuen Schläuchen? In den letzten Wochen gebe ich jedenfalls vermehrt Geld für Archiv-Recherchen und Papierquellen aus - mit Erfolg.

        Viele Grüße,

        Peter

        Kommentar

        • MueGlo
          Forum-Teilnehmer
          • 11.03.2010
          • 1125

          #5
          Moin,

          bei ChatGTP eingegeben: Was wissen Sie über die Familien mit dem Namen Glodde in Elbing?

          Antwort:

          "1. Frühe Familie Glodde im Elbinger Raum

          Ein wichtiger früher Vertreter ist: Johann Jacob Glodde (geb. etwa 1776, gest. 1846)
          lebte in Zeyer bei Elbing
          später in Kobbelgrube / Steegen in der Danziger Niederung.

          Diese Region lag im Marschgebiet zwischen Elbing und der Weichsel und war landwirtschaftlich geprägt.

          2. Bauern- und Hofbesitzerfamilien

          Mehrere Gloddes erscheinen als Hofbesitzer oder Landwirte in Dörfern rund um Elbing. Ein Beispiel: Ein Johann Jacob Glodde war Hofbesitzer in Lichtkampe bei Stutthof.
          Sein Sargschild hing laut genealogischen Aufzeichnungen in der Kirche von Steegen.

          Das deutet darauf hin, dass die Familie zu den ansässigen Bauernfamilien der Niederung gehörte.

          3. Noch ältere Hinweise (18. Jahrhundert)

          Ein weiterer früher Vorfahre: Jacob Glodde
          im 18. Jahrhundert Krüger (Gastwirt) und königlicher Weideverwalter
          tätig in Zeyersniederkampen im Gebiet von Elbing.

          Diese Funktionen zeigen, dass die Familie in der lokalen Verwaltung oder Wirtschaft der Niederung eine gewisse Stellung hatte. "

          Dieser letzter Schluß in dieser Formulierung, Hut ab, das ist korrekt ...

          Es werden netterweise auch Quellen angegeben ... u.a. meine Website momente-im-werder.net ... ich staune. Aber es gibt absolut kein Deut mehr an Infos !!!

          Sprich 1: ChatGTP benutzt transkribierte Daten aus Geneanet, Ancestry, etc., aus sonstigen Websites, und erstellt gut formulierte Zusammenhänge. Wenn ich den o. a. Jacob Glodde in meiner Website als Bettler darstelle, sieht der Text von ChatGTP wohl anders aus ...

          Sprich 2: Jeglicher Fehler in den Transkribierungen der Kb durch Ancestry, Geneanet, & Co. sowie durch private Stammbäume und Websites wird von ChatPtG brav weitergetragen. Da bzgl. der Kb-Daten aus dem 17. / 18. Jahrhundert 70 bis 90% fehlerhaft sind … erübrigt sich ein Kommentar.

          Sprich 3: Falls ChatGtP Links herstellt. Toll. Aber dann bitte die Kb im Original und sonstigen Quellen checken.

          Beste Grüße aus Potsdam, Rainer MueGlo
          "Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort

          www.Momente-im-Werder.net --- Adressbücher, Literatur, Werkzeugkasten und Momente im Danziger Werder

          Nachbarn und Hofbesitzer in Groß und Klein Zünder vom 17. bis 20. Jahrhundert:
          http://momente-im-werder.net/01_Offen/31_Gross-Zuender/Nachbarn-GrZ-KlZ/index.htm

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