Kriegerdenkmal in Praust

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  • badenia
    Forum-Teilnehmer
    • 18.03.2008
    • 135

    #1

    Kriegerdenkmal in Praust

    Hallo an Alle,
    ich suche nach Informationen zum Kriegerdenkmal in Praust und hoffe, dass Ihr mir dabei Hilfe leistet.
    Liebe Grüße
    Marek
  • sarpei
    Forum-Teilnehmer
    • 17.12.2013
    • 6085

    #2
    AW: Kriegerdenkmal in Praust

    Hallo Marek,

    bezüglich eines Kriegerdenkmals in Praust habe ich nur eine Verbindung zum Gemeindevorsteher Gustav Adolf Würfel finden können.

    Dieser Sattlermeister wurde am 21. Dezember 1897 einstimmig von der Gemeindevertretung in das Amt gewählt, das er von 1898 bis 1908 inne hatte.
    Würfel wurde am 3. April 1866 in Schönsee (Kr. Marienburg) geboren, verlor früh seine Eltern und wurde in der befreundeten Familie Dyck erzogen. Nach seiner Zeit als reisender Handwerksbursche in ganz Deutschland kaufte er im Jahr 1892 die Sattlerei von Herrn Schönborn in Praust. Im Jahr 1894 wurde er in die Gemeindevertretung gewählt und wurde 1902 Kreistagsabgeordneter.

    Er schaffte es durch Sammlungen diverse Neuerungen und Verbesserungen in Praust einzuführen. Hierzu gehörten

    o Anlegung und Verbesserung von Bürgersteigen
    o Anpflanzung von Bäumen an den Promenaden und am Radauneufer
    o Einebnung und Bepflanzung des Schulplatzes
    o Einführung der sog. Keros-Straßenbeleuchtung.

    Seine Sammlung zur Errichtung eines Kriegerdenkmals in Praust konnte leider nicht zu Ende geführt werden, da er 1908 verstarb.


    Mir ist nicht bekannt, ob das Thema Kriegerdenkmal in Praust danach wieder aufgegriffen wurde.


    Viele Grüße

    Peter

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    • Bartels
      Forum-Teilnehmer
      • 25.07.2012
      • 3448

      #3
      AW: Kriegerdenkmal in Praust

      Hallo,

      ein Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs, das noch steht und umgewidmet wurde:

      - Foto: https://dysk.onet.pl/api/manager/?th...ecf8f9b&size=F
      - Im Blog (Praust.blog.pl): http://praust.blog.pl/2016/02/26/pra...ski-bylo-jest/
      Beste Grüsse
      Rudolf H. Böttcher

      Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
      Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
      Familie Zoll, Bohnsack;
      Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
      Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

      http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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      • badenia
        Forum-Teilnehmer
        • 18.03.2008
        • 135

        #4
        AW: Kriegerdenkmal in Praust

        Hallo Peter, Hallo Rudolf,
        vielen Dank für Eure Reaktionen. Mich interessieren vor allem die Hintergründe und Daten zu dessen Entstehung. Es fehlt bis jetzt an jeglichen Angaben, sowohl im Internet als auch sonst..
        Liebe Grüße
        Marek

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        • badenia
          Forum-Teilnehmer
          • 18.03.2008
          • 135

          #5
          AW: Kriegerdenkmal in Praust

          Hallo Peter,
          Deine Angaben zum Gustav Würfel haben mein Wissen über Ihn um Einiges erweitert.
          Vielen Dank und
          liebe Grüße
          Marek

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          • asche
            Forum-Teilnehmer
            • 11.12.2009
            • 211

            #6
            AW: Kriegerdenkmal in Praust

            Hallo Marek,

            mein Tipp ist Ende 1920. Vgl. den dir bekannten Text:

            "Die „Musikalische Vereinigung“ Praust ladet Ew. Hochwohlgeboren zu dem am Sonnabend, d. 7. Februar d. J. abends 7½ Uhr im Saale der Herrn J. Kresin – Praust stattfindenden Unterhaltungsabend ein. Der Reinertrag fließt der Kasse zur Errichtung eines Denksteines für die gefallenen Krieger des Ortes Praust zu."

            Das Denkmal war also wohl eine Initiative der Orts-Honoratioren, wie in vielen anderen Gemeinden in Deutschland und europaweit – es galt, "dazu zu gehören". Die Zeit war gerade gekommen, die Niederlage wegzustecken. Viele glaubten an eine Versöhnung, ähnlich wie nach den napoleonischen Kriegen, und pflegten bereits wieder Kontakte nach England und Frankreich. Ein Kriegerdenkmal galt allgemein als patriotischer "guter Zweck", nur selten als Mahnmal zur Revanche.

            Auch das Verhältnis zu Polen war nicht nur von Grenzstreitigkeiten geprägt; manch ein Deutscher erhoffte sich von den Polen, dass sie die Sowjetunion in Schach hielten.

            Belege müssten sich in den Zeitungen finden. Sicher existieren noch viele Zeitungsausgaben, die wir noch nicht kennen.
            Herzliche Grüße,

            - Alexander -

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            • badenia
              Forum-Teilnehmer
              • 18.03.2008
              • 135

              #7
              AW: Kriegerdenkmal in Praust

              Hallo Alex,
              vielen Dank für Deine Antwort. Da es einigen Leuten, in Zeichen der neuen Zeit, in der Stadt das Denkmal plötzlich nicht gefällt, möchten wir mit etwas historischen Hintergrund um das Denkmal herum, uns für den Erhalt des Denkmals stark machen. Daher kam auch meine Suche nach zusätzlichen Informationen.
              Herzliche Grüße
              Marek

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              • asche
                Forum-Teilnehmer
                • 11.12.2009
                • 211

                #8
                AW: Kriegerdenkmal in Praust

                In Deutschland sind fast alle Kriegerdenkmäler längst "entsorgt", auch wenn sie, wie die meisten, keinen direkt revanchistische Aussage hatten und nicht einmal von Staatswegen aufgestellt waren. Die jungen Männer zu als Opfer des Krieges zu betrauern finde ich richtig, selbst wenn sie dazu verführt worden waren, sich "freiwillig" zu melden. Aber wenn man ihren Tod im Namen des Vaterlandes lobt, ehrt man auch diejenigen, die ihn aus heute nicht mehr akzeptablen Gründen fahrlässig angeordnet hatten, nämlich Kaiser, Politiker und hohe Offiziere. Damals wussten die meisten es nicht besser, heute schon; wenn wir daraus weiterhin lernen, ehren wir die Toten am besten.

                Die Gedenksäule in Praust entging der Vernichtung dadurch, dass eine neue Inschrift sie den "Helden" des Großen Vaterländischen Krieges unter Führung der Sowjetunion widmete. Auch diese Titulierung ist nicht mehr zeitgemäß, obgleich die Sowjetunion am ehesten das Recht des Verteidigers beanspruchen kann (- ihrer selbst, nicht Polens). Meiner Meinung nach gäbe es Wichtigeres zu erhalten als die Säule, aber falls "plötzlich" im "Zeichen der neuen Zeit" die Abreißer sich selbst zu Nationalhelden erklären wollen, dann ist es wirklich besser, den Stein zu behalten und als Mahnmahl gegen jegliche blindwütige Propaganda zu interpretieren – wie dies sicher auch einige der Errichter taten.
                Herzliche Grüße,

                - Alexander -

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                • sarpei
                  Forum-Teilnehmer
                  • 17.12.2013
                  • 6085

                  #9
                  AW: Kriegerdenkmal in Praust

                  Hallo miteinander,

                  das Kriegerdenkmal in Praust wurde am 27. August 1922 eingeweiht. Hierzu gab es in der Danziger Allgemeinen Zeitung vom Montag, den 21. August 1922, folgende Ankündigung:

                  [ATTACH=CONFIG]22580[/ATTACH]

                  Am Montag, den 28. August 1922 erfolgte in der Danziger Allgemeinen Zeitung dann folgender Bericht:

                  [ATTACH=CONFIG]22581[/ATTACH]


                  Ich hoffe, damit sind alle Unklarheiten beseitigt.


                  Viele Grüße

                  Peter
                  Angeh

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                  • Iris Freundorfer
                    Forum-Teilnehmer
                    • 22.09.2016
                    • 552

                    #10
                    AW: Kriegerdenkmal in Praust

                    Lieber Peter und alle anderen,
                    vielen Dank für den zeitgenössischen Bericht aus der Danziger Allgemeinen Zeitung. Ich habe meine Augen angestrengt, aber es ist mir gelungen, alles zu entziffern. Ich muss sagen, es hat mich schon ein wenig geschaudert - so viel ist von Helden, Kriegervereinen, Feinden und Gefahren die Rede.
                    Wenn ich heute solche Ehrenmale sehe, die den Gefallenen der diversen Kriege gedenken, so sehe ich sie eher als Mahnmale an, die dazu ermahnen, alles dafür zu tun, dass so etwas nie wieder geschieht. Für mich sind diese Gefallenen auch keine "Helden", so wie sie im oben erwähnten Bericht genannt werden, sondern Opfer. Und wenn wir diese Denkmale auf diese Weise betrachten - unabhängig davon, wo wir auf eines stoßen, dann sollten wir sie doch stehen lassen, denke ich.
                    Viele Grüße
                    Iris

                    Kommentar

                    • sarpei
                      Forum-Teilnehmer
                      • 17.12.2013
                      • 6085

                      #11
                      AW: Kriegerdenkmal in Praust

                      Hallo Iris,

                      deine Sichtweise kann ich nachvollziehen und teilen. Es ist nach dem 1. Weltkrieg ein wahrer Schindluder in Sachen Heldenverehrung getrieben worden. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass beinahe in jedem Dorf irgendeine Gedenktafel, Inschrift, Säule oder sonstwas enthüllt wurde. Deine Meinung, daraus ein 'Opfergedenken' zu machen finde ich sehr positiv gedacht.

                      Du kannst dir sicher vorstellen, dass mir das Lesen der Originalseite auch nicht sehr viel leichter gefallen ist. Falls es gewünscht wird, kann ich auch noch eine Transkribierung versuchen.


                      Viele Grüße

                      Peter

                      Kommentar

                      • sarpei
                        Forum-Teilnehmer
                        • 17.12.2013
                        • 6085

                        #12
                        AW: Kriegerdenkmal in Praust

                        Hallo miteinander,

                        nachstehend die Transkribierung des Textes über die Weihe des Prauster Kriegsgefallenen-Denkmals:

                        Das Prauster Kriegsgefallenen-Denkmal
                        -------------------------------------
                        Seine Weihe am gestrigen Sonntag [27. August 1922]

                        Wie stark die dankbare Verehrung unserer gefallenen Helden in gleichmäßiger Weise in der deutschen städtischen und ländlichen Bevölkerung wurzelt, wurde in imposanter Weise Sonntag nachmittag in Praust dargetan. Galt es dort doch, dem zu Ehren der gefallenen Helden der Landkreise Danzig errichteten Denkmal auf dem Marktplatze die Weihe zu geben. Eine schlichte Sandsteinsäule mit der Krönung des Eisernen Kreuzes soll auch ferneren Geschlechtern künden, wie der seit 1901 bestehende Kriegerverein Danziger Höhe allezeit zur Dankbarkeit gegen die heimatlichen gefallenen Heldensöhne mahnt. Da auch angrenzende Ortschaften der Niederung in den Vereinsbereich des Kriegervereins Danziger Höhe einbezogen sind, u. a. Müggenhahl, Rostau, Zipplau usw., so stellt das Ehrenmal ein schönes Denkmal beider Landkreise dar.

                        Die Beteiligung an der Weihe aus dem Kreise und aus dem gesamten Freistadtgebiete war überwältigend. Wohl noch nie hast der Prauster Marktplatz so große Menschenmengen gesehen wie am gestrigen Sonntag. Die Vorortzüge von Danzig führten Scharen von Kriegervereinsmitgliedern nach Praust. Vertretern waren aus Danzig der Danziger und Langfuhrer Kriegerverein, die Vereine Borussia, Germania, die ehemaligen 44er, 128er, Pioniere, Leibhusaren, Jäger und Schützen, Feldartilleristen, Train, der Gardeverein, die Kriegervereine St. Albrecht, Ohra, Oliva, Neufahrwasser, Zoppot, Bohnsack, Lauenthal, Langenau, Kladau, Sobbowitz, Hohenstein, die katholischen Arbeitervereine Praust, St. Albrecht, Trampken, der Bürgerverein St. Albrecht, die Vereinigung ehemaliger Kriegsgefangener, Ortsgruppe Praust, der Turn- und Sportverein Praust, die örtliche freiwillige Feuerwehr und Jungdeutschland.

                        Unter den Ehrengästen befanden sich der Vizepräsident des Senats Dr. Ziehm, Senator Dr. Frank, Landrat Venske, Kreisdeputierter Landschaftsdirektor Meyer - Rottmannsdorf, der Vorsitzende des Danziger Landeskriegerverbandes Major Witte, der Vorsitzende des Kreiskriegerverbandes Danzig Stadt Major Wagner, Generalleutnant Wohlgemuth, Oberst v. Mülmann, Kapitän Martini, Korvetlenkapitän Schwonder, Prof. Hillger, Staatsanwalt MuhI - Danzig. Innerhalb der an der Veranstaltung teilnehmenden Kriegervereine wurden von bekannten Persönlichkeiten bemerkt vom Kr. V. Sobbowitz Major v. Arnoldi, vom Kr. V. Kladau Hauptmann Muhl - Lagschau, Burandt - Gr. Trampken, Rittergutsbes. Hoene - Schwintsch und vom Verein ehem. Pioniere in Danzig Major Kirsch.

                        Zu Beginn des Festaktes erklang von der Kapelle der Schupo unter Leitung von Obermusikmeister Stieberitz das Niederländische Dankgebet. Nach herzlichen Begrüßungsworten an die Erschienenen durch den Vorsitzenden des Kriegervereins Danziger Höhe, Rittmeister v. Tiedemann - Russoschin sprach Hofbesitzer Malsch - Müggenhahl in deklamatorischem Schwung einen von Frau Sanitätsrat Pietsch verfaßten, in der Form gediegenen Prolog mit inhaltsschönen patriotischen Gedanken. Währenddessen legten drei junge Damen die Sinnbielder von Glaube, Liebe und Hoffnung - Kreuz, Herz und Anker - in Eichenblättern am Denkmal nieder. Herzerhebend war die Weiherede des evangelischen Geistlichen, Superintendenten Kubert - Praust, der den schönen Gedanken der deutschen Heldenverehrung in hellstes Licht setzte. Nach ihm sprach in ergreifenden Worten der katholische Vikar Fedtke - St. Albrecht mahnende Worte an die Lebenden der toten Helden sich in der Abkehr vom Materialismus zum Idealismus würdig zu zeigen.

                        Der Gedenkfeier angepaßt, knatterten drei Gewehrsalven einer Schützensektion über das Denkmal hin. Rittmeister v. Tiedemann übergab das Denkmal dem Schutze und der Pflege der Gemeinde Praust. Amts- und Gemeindevorsteher Hoffmann übernahm es mit dem Gelöbnis, das Denkmal zu hüten als ein liebenswertes, teures Kleinod des Ortes.

                        Eine Ansprache des Senatsvizepräsidenten
                        -----------------------------------------
                        Der stellv. Präsident des Senats Dr. Ziehm nahm im Namen des Senats der Freien Stadt Danzig das Denkmal in den Schutz des Staates, dankte allen, die bei der Errichtung des Denkmals mitgewirkt haben und führte aus:

                        Die pietätvolle Ehrung der Toten ist eine der schönsten Eigenschaften unseres Volkes. Sie entspringt dem edelsten Quell in der Tiefe unseres Herzens. Die Helden, denen das Denkmal gilt, haben ihr Leben hingegeben für Heimat und Volk. Was sie aus bestem Opferwillen hingegeben, ist nicht verloren. Sie sind uns Vorbild der Pflichterfüllung, der Treue bis zum Tod.

                        Wir müssen im Freistaat Danzig uns ein eigenes Staatswesen errichten und ein eigenes Haus aufbauen. Wenn es auch nur ein kleiner Bau ist, so kann und muß er doch fest gefügt sein. Dazu dient uns das Vorbild der tapferen Toten. Wir müssen alle unser Schuldigkeit tun, jeder an seiner Stelle. Wir müssen uns behaupten mit dem trotzigen Mut, mit dem die Helden kämpften, mit der zähen Tapferkeit, mit der sie standhielten, mit der straffen Selbstzucht, die das Geheimnis war ihrer starken Widerstandskraft gegenüber einer Welt von Feinden. Das sind die Eigenschaften, die zur Höhe führen, auch bei uns im Freistaat. Mit diesem Gedenken an die gefallenen Helden ließ Präsident Dr. Ziehm seine Worte ausklingen in einem Hoch auf den Freistaat Danzig.

                        Unter den Klängen des ergreifenden alten Soldatenliedes: „Ich hatt’ einen Kameraden“ legten die vertretenen Vereine schöne Kränze nieder, unter ihnen auch die Ortsgruppe Praust der Deutschnationalen Volkspartei. Ehrend senkten sich die Fahnen vor dem Denkmal. Nach dem Vorbeimarsch der Vereine vor den Ehrengästen legten noch viele Privatpersonen im Gedenken ihrer gefallenen Heldensöhne zahlreiche Kränze nieder.

                        Welch hoher patriotischer Sinn in der Danziger Landbevölkerung verankert ist, bewies nach der Feier auch das familiäre Beisammensein ungezählter Teilnehmer in den Hotels Kresin und ‚Prauster Hof‘. Alte schöne deutsche Lieder halfen schmieden die feste Volksgemeinschaft, die wir gerade in unserem sturmumtosten kleinen Staatswesen notwendig brauchen, um allen uns bedrohenden Gefahren zu begegnen.

                        L——z

                        Diktion, Rechtschreibung und Zeichensetzung wurden beibehalten. Etwaige Fehler bitte ich zu entschuldigen.


                        Viele Grüße

                        Peter

                        Kommentar

                        • Ulrich 31
                          Forum-Teilnehmer
                          • 04.11.2011
                          • 8547

                          #13
                          AW: Kriegerdenkmal in Praust

                          Hallo Peter,

                          danke für Deine Mühe und Sorgfalt, uns in #12 zur Kenntnis zu geben, was damals über die Weihe des Prauster Kriegsgefallenen-Denkmals berichtet wurde. Ich kann über jenes Geschehen und seinen Bericht aus heutiger Sicht nur verständnislos den Kopf schütteln und mit innerer Freude feststellen, dass heute ein solches Ereignis in Deutschland undenkbar ist (wir haben gelernt!) - abgesehen von einer gewissen rechtsradikalen Minderheit.

                          Auf jeden Fall sollten wir vorsichtshalber sicherstellen, dass unser Forum sich in keinster Weise mit dem damaligen Ereignis und seiner hier zu lesenden Berichterstattung identifiziert bzw. damit sympathisiert.

                          Viele Grüße
                          Ulrich

                          Kommentar

                          • Iris Freundorfer
                            Forum-Teilnehmer
                            • 22.09.2016
                            • 552

                            #14
                            AW: Kriegerdenkmal in Praust

                            Hallo miteinander,
                            um das, was Ulrich in seinem letzten Satz schreibt zu unterstreichen, verweise ich auf meinen Beitrag #10 und Peters Beitrag #11.

                            Ergänzen möchte ich noch, dass man sich mal vor Augen halten muss, dass dieser Zeitungsbericht von 1922! stammt. Das Ende des 1. Weltkrieg mit vielen Tausenden Toten, Giftgaseinsatz, Stellungskrieg und, und, und.... lag gerade einmal vier Jahre zurück. Man erkennt auch, dass die Saat für den 2. Weltkrieg früh gelegt wurde.

                            Und: Wir sollten wachsam sein, dass die rechte Minderheit eine solche bleibt. Es gibt in Deutschland schon einige Wölfe im Schafspelz, die sich anschicken, im nächsten Bundestag zu sitzen.

                            Viele Grüße
                            Iris

                            Kommentar

                            • Heinzhst
                              Forum-Teilnehmer
                              • 10.02.2008
                              • 450

                              #15
                              AW: Kriegerdenkmal in Praust

                              Ich dachte im unserem Forum wird keine Wahlpropaganda geduldet.

                              Schönen Abend Heinz
                              Ich glaube nur das,was ich gesehen und erlebt habe.
                              A.G.

                              Kommentar

                              L