1) Das Strafvollzugslager der SS und Polizei in Danzig-Matzkau war ein deutsches Konzentrationslager bei Danzig. Es unterstand der Waffen-SS. Es war f...
Habe noch mehr nachgelesen, der Aufbau des Lager in der Nähe der größten Danziger Molkerei begann am 20. Sept. 1939 durch 20 polnische Gefangene aus Danzig unter Leitung von SS-Oberscharführer Hans Rach. Danach wurden dort u.a. verhaftete Juden interniert, die das Lager weiter ausgebaut haben. Anfang 1940 unterstand das Lager dem Zivilgefangenenlager Neufahrwasser. Im April 1940 wurde es dem Lager Sutthof zugeordnet. Im Herbst 1941 hat die SS das Lager stärker gesichert mit vielen zusätzlichen Wachtürmen, dieser Ausbau wurde im März 1942 abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wurden die ersten SS-Straftäter aus dem KZ Dachau dort eingeliefert und verblieben dort 9 -12 Monate zur Verbüßung Ihrer Haftstrafe. Dort konnten dann 2.000-2.500 Gefangene inhaftiert werden. Im Februar 1945 erreichten sowjetische Truppen das Lager und errichteten dort eine NKWD-Sammelstelle ein. Von dort wurden dann die gefangen genommenen mit LKW Richtung Sibirien abtransportiert. 1978 wurde das Gelände an die benachbarte landwirtschaftliche Genossenschaft übergeben.
Herzliche Grüße
Uwe
Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!
Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig
1. Die Wiki-Seite ist als überarbeitungsbedürftig gekennzeichnet, es muss dort nicht alles richtig sein, auch die Koordinaten nicht.
2. Den Ausschnitt aus der Karte habe ich auch auf meiner Karte, sie ist von 1944. Wenn man genau hinschaut: der Komplex ist größtenteils außerhalb der Kreisgrenze, vielleicht deshalb nicht im Adressbuch?
3. Der Fehler im Adressbuch: war er vielleicht absichtlich, sollte der genaue Ort vielleicht nicht öffentlich dokumentiert werden?
Viele Grüße
Rüdiger
Es gibt nichts Gutes / außer: man tut es. (Erich Kästner)
Bingo. Ich war vorhin dort und habe eine Serie Bilder gemacht. Von den Baracken am östlichen Ende, der kleinen Ruine in der Mitte an der nördlichen Seite und auch von der Rampe und der Einfassung des Bachlaufs Richtung Westen. Ich kann sie aber nicht einstellen, da ich keine Forumsrechte habe. Die Siedlung "Maćkowy" liegt auf eine Anhöhe auf der anderen Seite der Straße 222. Das südliche Ende des Terrains wurde Ende der 70er teilweise von einer Molkerei belegt, die unter dem Namen "Maćkowy" Milchprodukte verkauft. Habe ich im Kühlschrank.
Ohne jemand, der diese Forumusrechte besitzt, gehts nicht. Ich kann die Bilder nur jemandem zumailen, der die dann einstellt. Das gleiche mit meiner vorgestrigen Serie von Żabi Kruk.
Ach ja, die Koordinaten auf Wikipedia, die ich gesehen habe (und auch Hans-Joerg) stimmen nicht. Die Koordinaten zeigen auf Borgfeld/Borkowo. Das ist etwa 1 km weiter die Straße 222 entlang nach Südwesten.
(Lt. Beschreibung von Waldschrat) Man kann zu Fuß von der Straßenkurve in das Tal laufen, welches im Westen führt.Man kann aber auch unterhalb der Straßenkurve rechts in ein Industriegelaende einfahren und hat Zufahrt zu den Baracken. Das Tal ist im Bebauungsplan der Stadt als eine Art Schutzgebiet ausgewiesen. Es könnte sein, dass dort mal ein Wasserrückhaltebecken entsteht. Diese gibt es an verschiedenen Stellen, um die unteren Teile der Stadt vor Überflutung zu schützen.
Herzliche Grüße
Uwe
Angeh
Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!
Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig
Kommentar