Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #1

    Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

    Auszug aus dem Staatsanzeiger für die Freie Stadt Danzig, Nr. 88, 25.08.1939:

    Erlasse und Verordnungen des Senats (Staatsverwaltung)

    Beschlüsse betreffend Beschlagnahme von Grundstücken pp.

    377 / Auf Grund der Verordnung betr. die Entjudung der Danziger Wirtschaft und des Danziger Grundbesitzes vom 22. Juli 1939 (G.Bl. S.375) wird
    das Grundstück Zoppot, Mackensenallee 6,
    Grundbuchbezeichnung: Zoppot, Bl. 197,
    Eigentümer: Rentier Franz Berendt, Berlin-Charlottenburg, Schlüterstr. 33,
    beschlagnahmt und der Verwaltung durch einen Treuhänder unterstellt.
    Zum Treuhänder wird der Sparkassenoberinspektor Karl Schumann, Zoppot, Schäferstr. 9, bestellt.
    Danzig, den 25. August 1939
    Der Senat der Freien Stadt Danzig
    F.Fz.1551 / Greiser / Huth / Dr. Hoppenrath
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
  • Ulrich 31
    Forum-Teilnehmer
    • 04.11.2011
    • 8547

    #2
    AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

    Man beachte: Der Senat der Freien Stadt Danzig 08/1939 (also noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs):
    "Verordnung betr. die Entjudung der Danziger Wirtschaft und des Danziger Grundbesitzes vom 22. Juli 1939 (GBl. S.375)"!

    Kommentar

    • Alter Danziger
      Forum-Teilnehmer
      • 12.03.2012
      • 56

      #3
      AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

      Man beachte auch wer da verantwortlich unterschrieben hat, so z.B. ein Dr. Hoppenrath, Finanzsenator, auch nach dem Krieg zeitlebens hochgeschätzt u.a. auch beim Bund der Danziger. Er hat sich nach dem Krieg reingewaschen weil er damals glaubhaft gemacht hat, daß er nichts gewußt hat und daß er sich immer nur innerhalb der geltenden Gesetze bewegt hat.

      Alter Danziger

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      • Bartels
        Forum-Teilnehmer
        • 25.07.2012
        • 3448

        #4
        AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

        Hier zu finden: wikipedia: Julius Hoppenrath, MdB-Kandidat von "Gesamtdeutscher Block / Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten"
        Beste Grüsse
        Rudolf H. Böttcher

        Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
        Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
        Familie Zoll, Bohnsack;
        Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
        Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

        http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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        • Belcanto
          Forum-Teilnehmer
          • 24.09.2008
          • 2507

          #5
          AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

          Man nahm den Menschen einfach ihr Hab und Gut ab.Welch ein Unrecht!

          Kommentar

          • Bartels
            Forum-Teilnehmer
            • 25.07.2012
            • 3448

            #6
            AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

            Wilhelm Huth wurde nach steiler NS- und SS-Karriere noch Bankvorstand in Hamburg!
            Beste Grüsse
            Rudolf H. Böttcher

            Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
            Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
            Familie Zoll, Bohnsack;
            Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
            Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

            http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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            • Ulrich
              Forum-Teilnehmer
              • 30.01.2009
              • 280

              #7
              AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

              Endlich, endlich, nach 75 Jahren eine öffentliche Diskussion über dieses Thema, mit Namen der Opfer, der Nutznießer und der Verantwortlichen.
              Einen schönen Gruß
              Ulrich

              Kommentar

              • Bartels
                Forum-Teilnehmer
                • 25.07.2012
                • 3448

                #8
                AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

                Merksatz:

                Wer Unrecht zu tun gedenkt,
                sollte auch vorher die passende Verordnung
                in das Gesetzblatt schreiben lassen!

                Dann können sich die Täter nachher Persil-Scheine ausstellen lassen!
                Beste Grüsse
                Rudolf H. Böttcher

                Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
                Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
                Familie Zoll, Bohnsack;
                Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
                Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

                http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

                Kommentar

                • mottlau1
                  Forum-Teilnehmer
                  • 11.02.2008
                  • 1720

                  #9
                  AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

                  Hallo Rudolf,

                  dazu paßt auch das von Dr. K.Adenauer: http://www.gelsenzentrum.de/deutsche_nazi_karrieren.htm

                  Gruß Jutta
                  Es kann keiner gerecht sein, der nicht menschlich ist.
                  (Maurice Cove de Murville) Französischer Politiker

                  Kommentar

                  • asgaard
                    Forum-Teilnehmer
                    • 06.05.2010
                    • 345

                    #10
                    AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

                    Hallo Jutta,

                    danke für den interessanten Link, wie steht es da so schön: "man könnte Knochen kotzen" selbst Strauß der Volkstribun mit Naziflecken auf der Weste .

                    Wie sagte doch Filbinger der unmenschliche ehemalige Nazi Marinerichter: was damals Recht war kann heute nicht Unrecht sein.

                    Einen schönen Abend

                    Wolfgang
                    http://www.momente-im-werder.net/01_Offen/40_Nickelswalde/03_Photos_Pohl/01_Photos_Pohl.htm

                    Du kannst dir nicht aussuchen was im Leben passiert, aber du kannst dir aussuchen wie du damit umgehst.

                    Kommentar

                    • Wolfgang
                      Forumbetreiber
                      • 10.02.2008
                      • 11623

                      #11
                      AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

                      Schon lange bevor es die "Verordnung betr. die Entjudung der Danziger Wirtschaft und des Danziger Grundbesitzes" gab, wurde seitens des Senates und der ihm unterstellten Steuerbehörden alles getan, um jüdische Mitbürger auszurauben und zu plündern. Der Trick dabei war, dies über willkürliche und aus den Fingern gesogene Steuerfestsetzungen in zum Teil absurder Höhe umzusetzen. Dies vollzog sich nicht klammheimlich, still und leise sondern wurde in Form von Beschlüssen öffentlich im Danziger Staatsanzeiger und in den großen Zeitungen verkündet.

                      Beschlagnahmtes Vermögen oder unter Treuhand gestellte Firmen wurden dann häufig zu einem Bruchteil des tatsächlichen Wertes verschleudert bzw. an treue Parteigenossen abgegeben.


                      Auszug aus dem Staatsanzeiger für die Freie Stadt Danzig, Nr. 113, 30.10.1938:

                      457 / Beschluß
                      Dem Senat der Freien Stadt Danzig - Steueramt I - stehen gegen den Kaufmann Leo Gurwitsch, Zoppot, Schlageterstraße 11a, ein Steueranspruch von
                      rund 12000 G (Zwölftausend Gulden)
                      zu.
                      Das inländische Vermögen des Leo Gurwitsch ist beschlagnahmt worden.
                      Gemäß §359 Steuergrundgesetz wird die Beschlagnahme hiermit bekannt gemacht.
                      Mit der ersten Veröffentlichung verliert der Steuerpflichtige das Recht, über das in Beschlag genommene Vermögen unter Lebenden zu verfügen (§359 Abs.2 StGrG.).
                      Die Bekanntmachung hat im Staatsanzeiger, den Danziger Neuesten Nachrichten und dem Danziger Vorposten zu erfolgen.
                      Danzig, den 29. Oktober 1937
                      Der Vorsteher des Steueramtes I
                      i.V.
                      Bez.19 Stz.54193 / Dr. Schmidt

                      =====

                      458 / Beschluß
                      Dem Senat der Freien Stadt Danzig - Steueramt I - stehen gegen den Kaufmann Moses Gurwitsch und seine Ehefrau Golda Gurwitsch, Zoppot, Schlageterstraße 11a, Steueransprüche von
                      rund 521000 G
                      in Worten: Fünfhunderteinundzwanzigtausen Gulden
                      zu.
                      Das Inlandsvermögen der Steuerpflichtigen ist beschlagnahmt worden.
                      Gemäß §359 Steuergrundgesetz wird die Beschlagnahme hiermit bekannt gemacht.
                      Mit der ersten Veröffentlichung verliert der Steuerpflichtige das Recht, über das in Beschlag genommene Vermögen unter Lebenden zu verfügen (§359 Abs.2 StGrG.).
                      Die Bekanntmachung hat im Staatsanzeiger, den Danziger Neuesten Nachrichten und dem Danziger Vorposten zu erfolgen.
                      Danzig, den 29. Oktober 1937
                      Der Vorsteher des Steueramtes I
                      i.V.
                      Bez.19 Stz.54194 / Dr. Schmidt

                      =====

                      459 / Beschluß
                      Dem Senat der Freien Stadt Danzig - Steueramt I - stehen gegen den Kaufmann Nathan Gurwitsch, Zoppot, Schlageterstraße 11a, ein Steueranspruch von
                      rund 10000 G (Zehntausend Gulden)
                      zu.
                      Das Inland befindliche Vermögen des Steuerpflichtigen ist beschlagnahmt worden.
                      Gemäß §359 Steuergrundgesetz wird die Beschlagnahme hiermit bekannt gemacht.
                      Mit der ersten Veröffentlichung verliert der Steuerpflichtige das Recht, über das in Beschlag genommene Vermögen unter Lebenden zu verfügen (§359 Abs.2 StGrG.).
                      Die Bekanntmachung hat im Staatsanzeiger, den Danziger Neuesten Nachrichten und dem Danziger Vorposten zu erfolgen.
                      Danzig, den 30. Oktober 1937
                      Der Vorsteher des Steueramtes I
                      i.V.
                      Bez.19 Stz.54196 / Dr. Schmidt
                      Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                      Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

                      Kommentar

                      • Ulrich
                        Forum-Teilnehmer
                        • 30.01.2009
                        • 280

                        #12
                        AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

                        Hallo Wolfgang und alle Threadleser,

                        Du zitierst:

                        - "Auszug aus dem Staatsanzeiger für die Freie Stadt Danzig, Nr. 113, 30.10.1938:

                        457 / Beschluß
                        Dem Senat der Freien Stadt Danzig - Steueramt I - stehen gegen den Kaufmann Leo Gurwitsch, Zoppot, Schlageterstraße 11a, ein Steueranspruch von
                        rund 12000 G (Zwölftausend Gulden)".

                        Du hast dich dort, glaube ich, verschrieben. Nicht 1938, sondern schon 1937, wie der Vergleich mit dem Auszug aus dem "Staatsanzeiger" zeigt.

                        - Es gab noch weitere Techniken, sich in den Besitz des geraubten jüdichen Vermögens zu setzten, zusätzlich zu den von dir genannten, z.B. die Alteigentümer nur Schritt für Schritt - und für die Öffentlichkeit weniger augenfällig - aus dem Betrieb zu drängen. Eine Technik war, die Zeichnungsberechtigung des Firmenvorstands oder der Firmenvorstände davon abhängig zu machen, ob neu hinzugekommene Nazifirmenvorstände der Zeichnung der Alteigentümer zustimmen. So geschehen bei Gurwicz:

                        "Zwar wurde die Beschlagnahme am 11. November aufgehoben, doch finden wir unter dem 19. November die handelsgerichtliche Eintragung von K. Martens und J. Krogell als Vorstandsmitglieder, wobei die bisherigen Mitglieder nur mit einem der neu bestellten Mitglieder zusammen zeichnungsberechtigt blieben." (S. Echt, Die Geschichte der Juden in Danzig, Leer 1972, S. 173)
                        Das Ziel der Nazis war dann, die Alteigentümer mittels neuer Hetze vollständig aus dem Betrieb zu drängen.

                        - Was ich weiter an diesem Fall interessant und wichtig finde: Die Neueigentümer, Nutznießer werden namentlich genannt. Ich wüsste gern, ob die Neueigentümer arisierter Firmen stets auch im "Staatsanzeiger" nachzulesen sind.


                        - Um einmal einen Eindruck zu vermitteln, welchen Umfang diese Arisierungen in Danzig hatten, sei noch einmal Samuel Echt zitiert:

                        "Die letzten 100 Seiten des Danziger Staatsanzeigers, die diese Fälle für November und Dezember 1937 aufzählten, zeigen mit grausamer Deutlichkeit, zeigen mit grausamer Deutlichkeit, wie man die jüdischen Inhaber großer Handels- und Industriefirmen durch Druck und Erpressung loszuwerden, aber ihr Vermögen festzuhalten bemüht war (Echt, S. 173).


                        Einen schönen Gruß

                        Ulrich

                        Kommentar

                        • Wolfgang
                          Forumbetreiber
                          • 10.02.2008
                          • 11623

                          #13
                          AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

                          Hallo Ulrich,

                          ja, bei der Nennung der Ausgabe des Staatsanzeigers ist mir ein Fehler unterlaufen. Es war, wie Du berichtigend sagst, bereits 1937. Danke für die Korrektur.

                          Aus dem Staatsanzeiger (TEIL 1 - und nur in diesem lese ich gerade) gehen keine Firmen-Arisierungen hervor. Es werden dort lediglich die bestellten Treuhänder genannt und auch Wechsel der Treuhänder. Ein möglicher Hinweis auf erfolgte Arisierungen sind Aufhebungen von Vermögens- / Firmen-Beschlagnahmungen. Begünstigte Personen / Neueigentümer werden nicht benannt. Ich kann mir aber vorstellen, dass aus dem separat erschienenen Teil 2 auch diese Angaben hervorgehen.

                          Neben Samuel Echt, der in dem von Dir genannten Buch aufzeigt welchen Repressionen Juden ausgesetzt waren, geht auch Erwin Lichtenstein in "Die Juden der Freien Stadt Danzig unter der Herrschaft des Nationalsozialismus" detailliert auf diese Geschehnisse ein. So schreibt er z.B. auf Seite 64: "Da die Staatskasse vor allem an den bedeutenden jüdischen, als pünktliche Steuerzahler bekannten Firmen in Danzig interessiert war, so wurde in derartigen Fällen ein besonderes Verfahren angewandt: der Inhaber wurde verhaftet, in seiner Abwesenheit eine Revision durchgeführt, die stets zu sensationellen Ergebnissen führte, und der Verhaftete dann vor die Wahl gestellt, die bei der Revision errechnete "Steuerschuld" anzuerkennen und auf freien Fuß gesetzt zu werden oder in Haft zu bleiben." Auch Lichtenberg nennt zahlreiche Fälle im Detail.

                          Die ab Ende Oktober 1937 verstärkt durchgeführten Schikanen seitens der Steuerbehörden sind auf eine Anweisung ("Bekämpfung der Steuerflucht") des Leiters des Landessteueramtes vom 25.10.1937 zurückzuführen.

                          Viele Grüße aus dem Werder
                          Wolfgang
                          Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                          Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                          Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

                          Kommentar

                          • Liselotte Fischer
                            Forum-Teilnehmer
                            • 08.12.2011
                            • 93

                            #14
                            AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

                            13.03.2014

                            Hallo zusammen,
                            mich würde mal interessieren, wer sich nach Zwangsenteignung z. B. in die Mackensenallee 6 eingenistet hat.

                            Grüße aus dem Schwabenland von Lilofee

                            Kommentar

                            • Rahmenbauer14, + 1.11.2021
                              Forum-Teilnehmer
                              • 01.01.2009
                              • 1434

                              #15
                              AW: Beschlagnahmungen / Zwangsenteignungen / Entrechtungen Zoppoter Juden

                              Hallo Lilofee,

                              im Adressbuch 1939 steht: [ATTACH=CONFIG]18037[/ATTACH] und 1942: [ATTACH=CONFIG]18038[/ATTACH]

                              Schöne Grüße aus Rerik

                              Rainer
                              Angeh
                              "In einem freien Staat kann jederman denken,
                              was er will, und sagen, was er denkt"
                              (Spinoza)

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