Die Weichsel 1943

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  • Rahmenbauer14, + 1.11.2021
    Forum-Teilnehmer
    • 01.01.2009
    • 1434

    #1

    Die Weichsel 1943

    Guten Abend, heute gesehen im poln. Forum Binnenschiffahrt.
    Ein Film von Thorn nach Danzig auf der Weichsel im Jahre 1943:

    Słaba jakość ale zawsze coś. Podróż Wisłą od Torunia do Gdańska z 1943 r.!!! Pełny kolor świata którego tak na prawdę już nie ma. Jakby tego było jeszcze mało to i rozmiar mały. Można uznać za uzupełnienie francuskiego filmu z lat 20-tych podróży statkiem od Nieszawy, Włocławka, Golubia nad Wisłą do Warszawy. Jednocześnie dowód, iż Wisła JEST rzeką nadającą się do żeglugi.


    Viel Spaß
    Rainer
    "In einem freien Staat kann jederman denken,
    was er will, und sagen, was er denkt"
    (Spinoza)
  • Heinzhst
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 450

    #2
    AW: Die Weichsel 1943

    Hallo Rainer, vielen Dank für diesen Hinweis.
    Der Film hat viele Erinnerungen an meine Kindheit geweckt.

    Schönen Gruß
    Heinz
    Ich glaube nur das,was ich gesehen und erlebt habe.
    A.G.

    Kommentar

    • Wolfgang
      Forumbetreiber
      • 10.02.2008
      • 11623

      #3
      AW: Die Weichsel 1943

      Schönen guten Morgen,
      hallo Rainer,

      danke für den Hinweis auf diesen schönen Film.

      Heute ist die Weichsel nur noch in kleinen Bereichen beschiffbar. Zu flach, zu viele Untiefen die bei jedem Hochwasser ihre Lage verändern, keine durchgehende Fahrrinne. Als ich kürzlich in Wloclawek (Leslau) war, fuhren wir mit einem Schiff von der dortigen Schleuse aus stromabwärts. Bereits direkt hinter der Schleusenausfahrt saßen wir im Zufahrtskanal zur Weichsel mehrere Male auf Untiefen fest. Wir hatten die ganze Fahrt über einen Schlepper dabei und auch die Wasserwacht, da die Weichsel und deren Untiefen für die Schifffahrt unberechenbar sind. Hier sitzen wir am Kanthaken und ein erster Freischleppversuch erfolgt:

      [ATTACH=CONFIG]12136[/ATTACH]

      Das Freischleppen blieb jedoch trotz etlicher Versuche erfolglos bis die riesige gefüllte Schleusenkammer Wasser abließ und sich dadurch der Wasserstand etwas erhöhte:

      [ATTACH=CONFIG]12137[/ATTACH]

      Und so sieht in weiten Bereichen das Flussbett aus:

      [ATTACH=CONFIG]12138[/ATTACH]

      Hier noch ein weiteres Bild des uns folgenden Schleppersn der einen extrem niedrigen Tiefgang hatte. Immer wieder hatten wir Grundberührung, saßen plötzlich mit einem heftigen Ruck fest. Und das obwohl wir uns innerhalb der betonnten Fahrwassermarkierungen befanden.

      [ATTACH=CONFIG]12139[/ATTACH]

      Und hier noch ein Bild unseres Zieles: Nieszawa (Nessau) in der Wojwodschaft Kujawien-Pommern. Dort verkehrt zwischen den Ufern eine sehenswerte alte Schaufelradfähre.

      [ATTACH=CONFIG]12140[/ATTACH]

      Aber gerade in diesem Weichselabschnitt ist ein systematischer Schifffahrtsverkehr, vor allem auch mit Transportschiffen, vollkommen unmöglich. Dies soll sich jedoch ändern, wenn dort -und auch an anderen Abschnitten- wie beabsichtigt Stauwerke errichtet werden und dadurch im gesamten Weichsellauf der Wasserstand steigt.

      Viele Grüße aus dem Werder
      Wolfgang
      Angeh
      Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
      Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

      Kommentar

      • Uwe
        Forum-Teilnehmer
        • 10.08.2008
        • 1961

        #4
        AW: Die Weichsel 1943

        Hallo Rainer,

        danke für den Link. Sehr interessanter Film zum vergleichen was sich verändert hat zu damals. Das Kupernikus Denkmal in Thorn hat sich jedenfalls nicht verändert.

        Herzliche Grüße

        Uwe
        Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

        Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig

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