AW: Bernstein - "Tränen der Götter"
Hallo Waldkind,
Ja, das Gegenfilmchen habe ich auch gesehen, nun ja es war ja klar das man erstmal die alte These verteidigt, zumal hier auch regionale Interessen bestehen. Es sieht aber schlecht aus und sie wissen das. Hier noch einen Kommentar von einem Geoarchäologen:
Ich habe mich leider nicht , als die Geschichte bei TerraX erschien, weiter damit befasst und habe angenommen, das die Funde bei der offiziellen Grabung gefunden worden seien, auch weil mein Hauptinteresse das Meso - und Neolithikum ist. Dem war leider nicht so wie wir jetzt sehen. Der Finder ist meiner Ansicht nach so eine Art Lokalpatriot und seine Fundgeschichte ohnehin dubios. Es gibt doch das Schatzregal auch in Bayern und eine Denkmalbehörde und er buddelt da vor sich hin ohne Sonde, findet fast an der Oberfläche Golddiademteile. Dann findet er 2 Jahre später das passende Puzzelteil in Form eines geritzen Bernsteins in mykenischer Symbolik, oh Wunder und es passt so zusagen zum Goldfund. Übrigens ist er sehr grob geprägt und vergleichbar mit den mykenischen schlecht verarbeitet. Sollte sich in der Dicke des gewalzten Goldes noch eine in my gemessene absolute Gleichheit bei der Untersuchung ergeben wird man von Betrug ausgehen müssen.
Ich habe da einige Erfahrung, da ich früher selber weichgeglühtes gewalztes Kupferblech mit der Stärke von 0,1mm verarbeitet und geprägt habe.
Der Goldgehalt wurde mit 99,99% Reinheit analysiert, so etwas gab es in der Bronzezeit an Reinheit wirklich nicht, selbst eine Abscheideanstalt wie Degussa kann diesen Wert nicht erreichen. Bei antiken Goldfunden kann man heute mit modernen Untersuchungsverfahren und Datenbanken sogar den Ursprung/Gegend des Goldes bestimmen. Da bin ich mal gespannt auf die Antwort der Gegenrede.
Parallelbeispiel für Schummelei ist der Diskus von Phästhos auf Kreta, den ich selbst im Museum in Heraklion gesehen habe , heute wird er als Fälschung eingestuft, weil die Zeichen auf anderen geklärten Objekten auftauchen und entschlüsselt sind ,aber auf dem Diskus in der Zusammenstellung keinen Sinn ergeben.
Nun wir werden wohl irgendwann mehr erfahren.
Eines bleibt auf jeden Fall, Danzig ist wie früher so auch heute der zentale Handelsplatz in Europa für den Umschlag für verarbeiteten und rohen Bernstein wie man in den von Ulrich eingestellten Beiträgen sehen kann.
PS: Meine bescheidenen selbst gesammelten Bernsteinstücke sind noch vorhanden, lach
Schönen Gruß
Wolfgang
Hallo Waldkind,
Ja, das Gegenfilmchen habe ich auch gesehen, nun ja es war ja klar das man erstmal die alte These verteidigt, zumal hier auch regionale Interessen bestehen. Es sieht aber schlecht aus und sie wissen das. Hier noch einen Kommentar von einem Geoarchäologen:
Ich habe mich leider nicht , als die Geschichte bei TerraX erschien, weiter damit befasst und habe angenommen, das die Funde bei der offiziellen Grabung gefunden worden seien, auch weil mein Hauptinteresse das Meso - und Neolithikum ist. Dem war leider nicht so wie wir jetzt sehen. Der Finder ist meiner Ansicht nach so eine Art Lokalpatriot und seine Fundgeschichte ohnehin dubios. Es gibt doch das Schatzregal auch in Bayern und eine Denkmalbehörde und er buddelt da vor sich hin ohne Sonde, findet fast an der Oberfläche Golddiademteile. Dann findet er 2 Jahre später das passende Puzzelteil in Form eines geritzen Bernsteins in mykenischer Symbolik, oh Wunder und es passt so zusagen zum Goldfund. Übrigens ist er sehr grob geprägt und vergleichbar mit den mykenischen schlecht verarbeitet. Sollte sich in der Dicke des gewalzten Goldes noch eine in my gemessene absolute Gleichheit bei der Untersuchung ergeben wird man von Betrug ausgehen müssen.
Ich habe da einige Erfahrung, da ich früher selber weichgeglühtes gewalztes Kupferblech mit der Stärke von 0,1mm verarbeitet und geprägt habe.
Der Goldgehalt wurde mit 99,99% Reinheit analysiert, so etwas gab es in der Bronzezeit an Reinheit wirklich nicht, selbst eine Abscheideanstalt wie Degussa kann diesen Wert nicht erreichen. Bei antiken Goldfunden kann man heute mit modernen Untersuchungsverfahren und Datenbanken sogar den Ursprung/Gegend des Goldes bestimmen. Da bin ich mal gespannt auf die Antwort der Gegenrede.
Parallelbeispiel für Schummelei ist der Diskus von Phästhos auf Kreta, den ich selbst im Museum in Heraklion gesehen habe , heute wird er als Fälschung eingestuft, weil die Zeichen auf anderen geklärten Objekten auftauchen und entschlüsselt sind ,aber auf dem Diskus in der Zusammenstellung keinen Sinn ergeben.
Nun wir werden wohl irgendwann mehr erfahren.
Eines bleibt auf jeden Fall, Danzig ist wie früher so auch heute der zentale Handelsplatz in Europa für den Umschlag für verarbeiteten und rohen Bernstein wie man in den von Ulrich eingestellten Beiträgen sehen kann.
PS: Meine bescheidenen selbst gesammelten Bernsteinstücke sind noch vorhanden, lach
Schönen Gruß
Wolfgang

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