Piasnitz / Piasnica

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  • perepere
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 41

    #1

    Piasnitz / Piasnica

    Im Wald von Piasnica findet man Ehrenmale und Grabsteine, die auf die schrecklichen Ereignissen von Piasnica hinweisen. Es gibt dort im Walde versteut etwa 30 Grabfelder mit etwa 30 Toten pro Feld. Ich war dort zusammen mit Fritz_Schulz im Juli 2007 und mir viel es schwer, das zu glauben, denn in meiner Heimat Oliva habe ich nichts davon gehört.
    http://www.bildhoster.de/uploads/29.02.2008_12:41:13_img_0455.jpg

    Gruss Peter Rembold
  • Heibuder
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 751

    #2

    Schrecklich! Das war mir unbekannt; in Stutthof muß ich wohl einen Hinweis dazu verfehlt haben!?

    Hier noch angenehmere Hinweise zu Piasnitz:

    Es tut uns leid, aber wir konnten die gewünschte Seite nicht finden. Bitte überprüfen Sie, ob Sie die URL Adresse richtig eingegeben haben.
    Es grüßt der Heibuder!

    "Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz." (R.Fernau)

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    • Aussie

      #3
      Uns wurde ja zu der Zeit vieles verheimlicht. Doch hatte ich das unheimliche Gefuehl dass mein Vater davon gewusst hatte. Nach dem Kriege ueberhoerte ich meine Mutter, meiner Tante erzaehlen, dass mein Vater nicht schlafen konnte, weil er Augenzeuge gewesen war von grausamen Erschiessungen unschuldiger Polen.
      Im letzten Jahr erdeckte ich die englische Seite Piasnica's. Ich fand es angebracht dieses im Zusammenhang mit Henry Peters Vater aufzudecken, der wahrscheinlich mit Graeben ausschaufeln musste.
      Ich schrieb unter Anderem:
      Diese Massengraeber wurden meistens von KZ Insassen Stutthof's ausgeschaufelt ( Ich bin im Besitz einiger heimlich gemachten Aufnahmen, in denen man u a Maenner den halbgefrorenen Boden mit Schaufeln, nicht scharfen Spaten, attacktieren sieht, jede Menge tote Koerper, und Menschen aufgreiht auf die mit Gewehren gezielt wird, eigenartiger Weise von privaten Personen und nicht Militaer, die sich sicher nicht besudeln wollten.) Ende 1944 mussten Stutthof Insassen diese Graeber wieder oeffnen und die Ueberbleibsel verbrennen. Sie shafften nicht alles. Weil so wenige Zeugen wie moeglich ueberleben sollten, mussten diese Stutthof Insassen sich danach ihre eigenen Graeber graben und wurden danach erschossen.
      Gut, dass ich mein Geschriebenes gestern ausgedruckt hatte. Wolfgang will diese abschreiben und wieder ins Forum setzen. Heute ist er erst nach Stuttgart unterwegs fuer die Danziger. Sein Report folgt.
      Liebe Gruesse,
      Christa.

      Kommentar

      • Frischula
        Forum-Teilnehmer
        • 10.02.2008
        • 273

        #4
        Piasnitz und KZ Stutthof

        Hör mal Aussie,

        es wäre dringend von Nöten, dass Du Dich erst intensiv mit den problematischen Themen aus der Zeit um 1939-1945 in der polnisch-deutschen Kriegszeit, also mit wichtiger Originärliteratur, befassen sollst, bevor Du dieses Thema öffentlich kommentierst!

        Denn, es waren nicht unbedingt 10 000 Polen, die im Wald von Piasnitz (hier ist aber jetzt nicht der Grenzfluss Piasnitz gemeint, sondern der Wald zwischen Wejherowo und Krokowa!) von den Nazis ermordet wurden!

        Sondern es war die mittlere und obere Schicht der Kaschuben (das ist jetzt wichtig zu verstehen!), einschliesslich Pastoren etc.. Auch wenn heute fälschlicherweise in den Gedenktafeln zu Piasnitz steht: es waren nur Polen - dann stimmt das absolut nicht! Das ist eine Auslegung der heutigen Polen, die plötzlich "ihre" Kaschuben zu ihnen als Volk zählen wollen Dabei waren die Kaschuben auch bei den Polen nie sehr beliebt!

        Ich wehre mich, wenn solche unwissenden Aussagen behauptet werden, es wären nur die Polen dort umgebracht worden. Also bitte Vorsicht Aussie - das gilt auch generell für die "wenigen" Quellenangaben, die Du in Deinen geschriebenen Büchern angibst:surprised:

        Ich meine aber generell: bevor ich ein Buch schreibe, sollte man einschlägige Literatur verwenden, die mindestens 30 und mehr Quellen umfassen ....

        Ich habe einschlägige "kaschubische" Literatur bei mir vorliegen, die wissenschaftlich fundiert darstellen, dass im Piasnitzer Wald überwiegend Kaschuben von den Nazis brutal ermordet wurden und das ist schon schlimm genug!

        Übrigens habe ich in meiner letzten beschrieben Chronik von einem Ort aus diesem Raum den Werdegang der Stutthofer Häftlinge, also den sog. Todesmarsch, ausführlich beschrieben.

        Es wurden übrigens auch viele "deutsche politisch Ungeliebte, also auch Deutsche aus dem deutschen Reich" in Piasnitz und im KZ Stutthof massenhaft ermordet!

        Peter Rembold und ich haben im letzten Jahr diese beide o. g. Stätten ausführlich besucht!

        Solong Frischula
        Zuletzt ge Grund: Fehlerberichtigungen

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        • slawek

          #5
          Hopla, Hopla ,
          erkläre erst mal Aussie das Kaschuben bis vor kurzem in Polen zwar eine Minderheit waren aber nicht so richtig von der Seite damaligen Polnischen Regierung als Volksgruppe anerkannt wurden .
          Erzähle bitte nicht das es ist Auslegung der heutigen Polen .
          Was heißt es für Dich " Heutige Polen " , welche Generation meinst Du , die , die damals den Krieg überlebte und die Deutschen hasste , oder meinst Du die heutige junge Generation , die versucht die Neuste Deutsch-Polnische Geschichte zu verstehen und aufzuarbeiten um sich näher zu kommen .

          Selber in Langfur 1956 geboren , oft Ferien in nahlegenden Kaschubei verbracht ( Skorzewo, Kosciezyna, Kartuzy, Krzeszna, Wierzyca und andere Orte ) habe nie nicht mal anzeichnen gespürt das wir uns hassen .
          es war nicht so .
          auch damals wurde uns gezeigt das Kaszubaer Museum in Kartuzy, allerdings als Museum der Polnischen Minderheit Kaschuben .
          Als Schulkind war ich zwei mall in Piasnica , uns wurden die Massengräber gezeigt mit der Erklärung es sin dort ermordete Polen vergraben, aber die Kaschuben waren nach 45 so wie heute auch Polen oder hatten die Kaschuben einen anderen Pass ?????
          Nein es war nicht so und spreche bitte nicht von " der Auslegung der heutigen Polen "
          Ich bin auch einer von denen , trotz das ich schon über 30 Jahre in Berlin wohne und Deutschen Pass besitze .
          Es tut wirklich weh so was zu lesen, ich lebte dort an der Grenze zw. Danzig und Kaschubei und habe nie so was gespürt was es heute erzählt wird .

          Gruß. Slawek aus Langfur .

          Kommentar

          • Aussie

            #6
            Kaschuben

            Danke Dir herzlich, Slawek!!
            Ich bin immer ueberaus gruendlich mit meinen Berichten. In meinem total verschwundenen Bericht:
            Familiengeschichte Henry Peter Weide schrieb ich ausfuehrlicher ueber Piasnica und ging sogar noch weiter und schrieb:
            Polen zwischen Hitler und Stalin
            'Piasnica versus Katyn'.
            In Katyn waren in 1940 ueber 20,000 Polen ermorded worden. Stalin wollte es den Deutschen in die Schuhe schieben, jedoch war die deutsche Armee damals noch ueberhaupt nicht irgendwie in der Naehe!
            Russland gestand spaeter und entschuldigte sich bei Lech Walesa.
            Uebrigens sind Lech Walesa und Donald Tusk ebenfalls kaschubischer Abstammung! Behauptet Fritz dass die beiden keine Polen sind???
            Ganz liebe Gruesse,
            Christa.

            PS: Fritz sei vorsichtiger mit Deinen Beschuldigungen! Es koennte Dich ein Vermoegen kosten!!
            Zuletzt ge

            Kommentar

            • Marc Malbork
              Forum-Teilnehmer
              • 23.02.2008
              • 1050

              #7
              Darf ich einen Tippfehler korrigieren ?

              Donald Trump Kaschube ? Wohl eher nicht:


              Als berühmte Donalds fallen mir sonst nur noch Donald Duck und Donald Tusk ein. Ich vermute mal es ist der sympathische Premierminister Polens (und Herausgeber eines tollen Bildbandes über das alte Danzig) gemeint ?



              Jap, er ist es !

              Also freundliche Grüße an Aussie mit der neugierigen Frage des Forumsneulings weil oben so etwas erwähnt wurde: Welche Bücher hast du geschrieben und sind die hier in Deutschland zugänglich ?

              Kommentar

              • Frischula
                Forum-Teilnehmer
                • 10.02.2008
                • 273

                #8
                Die Kaschuben zwischen Polen und Deutschen!

                Ups,

                da werden zu diesem empfindlichem Thema "Piasnitz" schon Drohungen ausgesprochen!!!

                Das war nicht meine Absicht die heutigen Polen zu beleidigen, denn es geht doch um die Kaschuben als eigener Volksstamm vor 1945 und in Piasnitz (1939) waren sie doch die Haupt-Betroffenen. Was mich an dieser Gedenkstätte jedoch stört, ist die Tafel, die von der Stadt Wejherowo dort angebracht wurde und von den ermordeten Polen berichtet - und kein Wort von den ermordeten Kaschuben als eigener Volksstamm durch die "Hitlerites" (=wohl englisch?)!!! Indirekt wird aber von den "Polen aus Pommerellen" hingewiesen ... das ist für mich befremdend!

                Das war primär meine Feststellung und Meinung zu dieser Gedenktafel. Sonst nix.

                Der Begriff die "heutigen Polen" möchte ich daher berichtigen in: "damalige, kommunistische Polen". Sorry deshalb. Ich hoffe, Du nimmst jetzt meine Entschuldigung an, lieber Slawek?

                Wie schreibt aber Jozef Borzyszkowski in seinem Buch "Die Kaschuben, Danzig und Pommern": "Ein dramatisches Ende nahm das friedliche Zusammenleben (hier gemeint: mit den Deutschen) mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Für die Kaschuben waren es die tragischsten Jahre in diesem Jahrhundert. In den Wäldern von Szpegawsk und Piasnica (Piasnitz) zwischen Neustadt und Krockow ... ist die Elite der Kaschuben ... ums Leben gekommen". Also hier keinen Hinweis zu Polen! Weiter im Text: "Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges hofften die Kaschuben auf ein Leben in einem freien Staat" (!!!). "1946 fand der erste Kaschubische Kongreß statt .... Die jungen Kaschuben - als unsicheres Element unter den Bürgern der Volksrepublik Polen - durften ihren Militärdienst nicht in der nahen Kriegsmarine ableisten, sondern wurden zur ZWANGSARBEIT in die schlesischen Bergwerke geschickt" und, und etc.

                Das war nach 1945 die Integration der Kaschuben in die Volksrepublik Polen - aber heute wohl auch die "Polen" genannt ...

                Wie beschrieb man die Kaschuben in Gunter Grass seiner Blechtrommel:

                "weil unser eins nicht richtig polnisch und nicht richtig deutsch genug ist, wenn man also Kaschube ist, das reicht weder den Deutschen noch den Pollacken"

                Slawek, wie kommt es, dass ich auf meinen bisherigen Reisen in "Pommerellen" sehr oft die Aussage von Kaschuben gehört habe: "nein, ich bin keine Pole, sondern ein Kaschube"? Und das mit großem Stolz ...!

                Und diese Aussagen haben jetzt nicht nur alleine mit einem Besitz eines polnischen Pass zu tun ....

                Jetzt möchte ich aber hier kein weiteres Politikum von Minderheiten in Polen anregen, sondern mich aus dieser Diskussion "Piasnica" ausklinken, zumindest nicht in diesem Danzig forum Gdansk. Ausserdem beabsichtige ich keinen Streit mit den "heutigen Polen". Das wäre jetzt eine Unterstellung!

                Ich bin jedoch nach wie vor von den Büchern von Prof. Jozef Borzyskowski (Leiter des kaschubischen Instituts in Danzig) sehr begeistert, weil er die Wahrheit über seinen kaschubischen Volksstamm beschreibt und der Freiheitsgedanke der Kaschuben, der im heutigen Polen immer noch signifikant ist, wird mich weiterhin interessieren. Dazu gibt es einige Stimmungen, auch hier in Deutschland - von Kaschuben!

                Greetings

                Frischula

                Kommentar

                • Frischula
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 273

                  #9
                  Danke Rüdiger,

                  für diese Aufklärung! Du bist mir zuvor gekommen

                  Genaueres über diese Bücher, insbesondere über die benutzten Quellen würde mich jetzt auch sehr interessieren!

                  Greetings

                  Frischula

                  Kommentar

                  • Wolfgang
                    Forumbetreiber
                    • 10.02.2008
                    • 11623

                    #10
                    Hallo Slawek,

                    für mich gibt es eine Art "Bibel" für das Kaschubentum. Es ist der zweisprachige 800 Seiten umfassende Wälzer "Pomorze - mala Ojczyzna Kaszubow (Historia i Wspolczesnosc)" / "Kaschubisch-Pommersche Heimat (Geschichte und Gegenwart)", herausgegeben von "Zrzeszenie Kaszubsko-Pomorskie, Instytut Kaszubski und der Ostsee-Akademie.

                    Hochinteressant was die Kaschuben über sich selber schreiben, wo sie sich sehen. Sie sagen, sie waren ein Volk zwischen Deutschen und Polen und heute bilden sie eine selbstständige Volksgruppe in Polen. Über Piasnitz heißt es (S.432/433) "...vor allem die Piasnitzer Wälder..., in denen die Gräber von über 10.000 KASCHUBEN und Polen ... liegen".

                    Bis 1942 waren fast alle Kaschuben in die Deutsche Volksliste 3 eingetragen. Lt. Wikipedia waren das "entweder sog. Stammesdeutsche, also Menschen, die angeblich deutscher Abstammung waren, obwohl sie in der Regel nicht mehr deutsch sprachen, oder aber Angehörige der sog. Zwischenschicht, also Kaschuben, Masuren, Schlonsaken, soweit sie nicht Mitglieder in polnischen politischen Organisationen waren. Sie bekamen die deutsche Staatsangehörigkeit auf Widerruf."

                    Damit wurden die Kaschuben nicht nur zwangsgermanisiert, sondern es wurden auch die Grundlagen geschaffen, sie in die Wehrmacht zu pressen. Welch furchtbaren und tragischen Folgen das für Kaschuben mit sich brachte lässt sich exemplarisch im deutsch-polnischen Jahrbuch "inter finitimos 2006" lesen, wo ein Bericht "zur Problematik der in die Wehrmacht eingezogenen Polen" zu finden ist. Auch Donald Tusks Großvater gehörte dazu.

                    Nach dem Krieg wurde das für viele Kaschuben zum Verhängnis. Die Kaschuben hatten lange Zeit nichts zu lachen, sie wurden -lt. eigenen Aussagen argwöhnisch beobachtet und diskriminiert. Neben unzähligen Beispielen bis in die jüngere Zeit heißt in dem vorerwähnten Band aber auch ganz generell (S.462): "Das politische Klima der stalinistischen Zeit hatte in Kaschubien zweierlei Dimension: eine gesamtstaatliche, die sich durch physischen und moralischen Terror auszeichnete ... und eine regionale kaschubische der Diskriminierung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens."

                    Kaschuben wurden auch unter Druck gesetzt, weil die Auffassung vertreten wurde (S.452), "dass die Ereignisse vom Dezember 1970 in Danzig deshalb stattgefunden haben, weil dort viele Kaschuben und Menschen deutscher Herkunft zurück geblieben seien, die dem Sozialismus und der Volksrepublik Polen feindselig gegenüber standen".

                    Heute sehen sich die Kaschuben als Polen mit einer eigenen ethnischen Identität die sie selbstbewusst behaupten.

                    Zitat von slawek
                    Als Schulkind war ich zwei mall in Piasnica , uns wurden die Massengräber gezeigt mit der Erklärung es sin dort ermordete Polen vergraben, aber die Kaschuben waren nach 45 so wie heute auch Polen oder hatten die Kaschuben einen anderen Pass ?????
                    Die in die Deutsche Wehrmacht zwangsweise hineingepressten Kaschuben werden auch heute noch in Polen vielfach als "Deutsche" gesehen (Beispiel Tusk). Die unzähligen Opfer die sie brachten, wurden dagegen polonisiert. Vor allem direkt nach dem Krieg wurden die Kaschuben nicht unbedingt als Polen gesehen und behandelt: Viele verschwanden in sibirischen Lagern, andere wurden Opfer von Vertreibung und später Aussiedlung.

                    Slawek, natürlich gibt es heute keine großen Spannungen mehr (kleine jedoch zuhauf) und natürlich haben die heute in Polen lebenden Kaschuben polnische Pässe, aber viele Kaschuben leben heute auch in Deutschland mit deutschem Pass.

                    Übrigens habe auch ich in einem Familienzweig Kaschuben, die teils in Danzig blieben und andernteils nach (Ost-) Deutschland gingen.

                    Ich habe in den Ausführungen von Fritz Schulz nichts fehlerhaftes finden können. das einzige was vielleicht fehlte war, dass er seine Aussagen nicht gleich durch Quellenzitate belegte.

                    Viele Grüße
                    Wolfgang

                    P.S.: Noch ein kleines Zitat aus der "Blechtrommel" von Günter Grass:
                    "Denn mit de Kaschuben kann man nich kaine Umzüge machen, die missen immer dablaiben udn Koppchen hinhalten, damit de anderen drauftäppern können, und wenn man Kaschub is, das raicht weder de Deitschen noch de Pollacken. De wollen es immer genau haben."
                    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

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                    • Aussie

                      #11
                      Nein, nur in Australien durch den Adelaider German Club erhaeltlich.
                      In der Hitze des Gefechtes hatte ich den Namen mit dem amerikanischen Hotel- Koenig verwechselt!!! Natuerlich auch nicht Donald Duck!!! Froh dass Du so lustig bist!!!
                      Wurde korrigiert!!
                      Die Firma dankt! Mehr an Piasnica in meiner Polnischen Geschichte die mir von einer sehr lieben polnischen Familie zugestellt wurde und von ihnen noch ausgebaut wird.
                      Dort geht es ebenfall 'Menschlich korrekt' zu, allen gehaessigen Stoerenfriedern zum Trotz!!!
                      Liebe Gruesse
                      Christa
                      PS: Wie sagte Shakespeare so richtig??
                      "Much to do about nothing."
                      Viele unsinnige Worte fuer nichts und wieder nichts!
                      Liebe Gruesse,
                      Christa.
                      Zuletzt ge

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                      • Danziger Klaus
                        Forum-Teilnehmer
                        • 10.02.2008
                        • 55

                        #12
                        Dokumente

                        Hallo Aussie, der "Schlagabtausch" über Greueltaten kann doch bestimmt in eine historisch einwandfreie Bahn gelenkt werden... Meine Frage an Dich : WELCHE Dokumente / Akten hast Du ausgewertet ? Ich bitte Dich um die enstspr. Archivsignaturen. Unter "Dokumenten" verstehe ich nachvollziehbare Dienstanweisungen, Tagesbefehle, Einsatzbefehle usw. Romane, Nachkriegsdarstellungen usw. sind nicht unbedingt "historisch". Darstellungen mündlicher Art sind auch nicht "historisch nachvollziehbar". Auf Deine Sach - Infos bin ich gespannt. Gruß DANZIGER Klaus ( Thema Kaschuben / Hinweis : Im Bestand des Bundesarchivs : R 58 / 146 - Notwendige Klärung des Kaschubenproblems / Dezember 1939 ( Akten des Reichssicherheitshauptamtes. Diese Akte kenne ich inhaltlich nicht, vielleicht kann sich jemand kundig machen.)

                        Ich bin immer ueberaus gruendlich mit meinen Berichten. In Katyn waren in 1940 ueber 20,000 Polen ermorded worden. Stalin wollte es den Deutschen in die Schuhe schieben, jedoch war die deutsche Armee damals noch ueberhaupt nicht irgendwie in der Naehe!

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                        • Aussie

                          #13
                          Wolfgang hat geschrieben: "ich sagte schon, dass die Ausdrucksweise nicht toleriert wird. Auf solche Entgleisungen hat eine Entschuldigung zu folgen."

                          Lieber Wolfgang!
                          Es tut mir leid so entgleist zu sein. In Australien ist der Ausdruck nichts Schlimmes. Doch andere Laender andere Sitten. Habe Fritz angeschrieben. Wir werden uns privat weiter darueber unterhalten um alle Missverstaendnisse 'privat'aus dem Wege zu raeumen. Ich wollte keinen "Offenden", wahrhaftig nicht! Also gebrauche ich noch einen anderen Australischen Ausdruck. "Sorry!"
                          Liebe Gruesse,
                          Christa.

                          Kommentar

                          • Wolfgang
                            Forumbetreiber
                            • 10.02.2008
                            • 11623

                            #14
                            Aus gegebenem Anlass wurden hier mehrere Beiträge unsachlichen bzw. beleidigenden Inhaltes entfernt.

                            Viele Grüße
                            Wolfgang
                            Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                            Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
                            Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

                            Kommentar

                            • slawek

                              #15
                              Ich sehe gerade das ich mit Meinem Beitrag richtige Gewitter ausgelost habe .
                              Was ich sagen wollte, wir damals ( 50-60-70-ger Jahre) sind ohne irgendwelche vorurteile gegen anderen Bevölkerungsgruppen oder Minderheiten seiten der Erzieher - sprich Medien, Lerer erzogen .
                              Und trotz das ganze neue Bevölkerung Danzigs aus dem Osten oder Süden kam möchte ich behaupten es gabs keinen Hass .
                              Verschleppungen nach Sibirien wie Du schreibst gab es aber so wie ich es weiß waren es schuld damals 1945 die Russen, es beschreibt ein vor Kurzem bei uns in Danzig herausgegebene Buch " Branka "
                              das ist Leidensgeschichte eines jungen Kaschubischen Mädchen die 1945 von den Russen einfach mitgenommen wurde um Soldaten gelüste zu erfüllen .
                              Sie kam mit gebrochenem leben erst in den 90-gern aus weitestem Ostrusland zurück in ihren Heimatdorf in Kaschubien.

                              Wie ich schon sagen wollte auch wen andere anders meinen bei uns in meiner Familie die aus Wilna vertrieben wurde gab es nie nicht mall ein Anzeichen für irgendwelche Völkerhass.
                              Bruder meines Vaters heiratete Anfang 50-ger eine Kaschubische Frau aus Matarnia ( Matenbuden ) Ihre Mädchenname war Bach . In der Berufsschule und bei der Armee hatte ich viele Freunde aus Kaschubien und es irgend wie kam keiner auf die idee zu sagen es sind fremde oder Feinde .
                              Nein so was gabs nicht auch wenn viele es heute behaupten .

                              Mit Freundlichen Grüssen an alle .
                              Slawek aus Langfur.

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