25.06.2013
Hallo zusammen,
bei meinem Besuch im Juni 2005 in Danzig habe ich in der Marienkirche die Ausstellung über das KZ Stutthof besichtigt. Ich war erschüttert über die dort gezeigten Originaldokumente mit den Gesichtern von Nazi-Opfern und deren Schicksale.
Hallo,
im Augenblick schreibt das Muzeum Stutthof über Feliks Musyk er war der Vater von meiner Tante Budzimira Muzyk , also mein Großonkel auch erschossen in Stutthof. Joachim es ist nur einer von vielen Polaken meiner Familie in Danzig.
Die Nazi-Vergangenheit lässt Deutschland nicht los. In Münster hat der Prozess gegen einen früheren SS-Wachmann wegen hundertfacher Mordbeihilfe begonnen - vor der Jugendkammer des Landgerichts.
Mich interessiert das unter dem Aspekt, wieweit Lokale, sprich, Stutthöfer, dort involviert waren ... und was und wie ihre Geschichte ist. Bisher sind wir nur auf Ewald Paul Foth gestoßen. Oder?
Piotr forscht bzgl. der Opfer ... aber bestätigt, dass man sich auch die Täter anschauen muss.
Beste Grüße aus Rabat, Rainer MueGlo
"Der Mensch lebt, so lange man sich seiner erinnert!" - Afrikanisches Sprichwort
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Gerhard Jesske Informiert. Aus meinem Interview mit Kurt Schmengler
Rheinlaender als Schauspielschueler in Danzig
Bericht des Schaupielers Kurt Schmengler. Geb. am 1,05,1919 in Neuwied, gest. am 04.05 1998 in Mainz.
Lieber Gerhard Jeske
Waldemar Bitzer
ehem. Schmied aus. Langfuhr. oder Neufahrwass- Eine gewaltige
Stimme. Der Mann wurde nach Schliessung der Theater 1944
"schlagender" Aufseher in Stutthof.
Gerhard Knoff berichtete mir, dass der Gastwirt der Ostbahn auch ein Aufseher im KZ Stuthof war, der besonders brutal mit den Häftlingen umging. ( Der Name ist mir nicht bekannt)
Hallo.
Ich denke diesen älteren Herren seine letzten Jahre in Ruhe leben zu lassen. Er war bei diesen Taten auch noch noch ein Jüngling und ich denke sehr Verblendet.
Mein Vater erzählte mir , die älteren Aufseher und SS Unterführer waren Grausamer zu den Häftlingen als die jungen Burschen. Er sagte mir ein paar Namen , ich habe sie vergessen, gut so.
Gruß Roman
(Ich denke diesen älteren Herren seine letzten Jahre in Ruhe leben zu lassen). und Warum??? Das mit dem Jüngling ist doch wohl ein Witz.
Freundliche Grüße v.Heinz Mandey
Hallo Roman,
ich weiß nun nicht, was der polnische katholische Glaube ist, aber der christliche Glaube basiert auf Nächstenliebe und Gerechtigkeit. Verbrecher zu beschwichtigen, das ist keine Nächstenliebe. Und, entschuldige bitte, das kommt mir so vor wie dieses Augenzwinkern, Schultern zucken, was Verbrechen erst möglich macht. Ich finde, jeder Mensch soll die Gelegenheit haben sich mit seinem Leben und Taten auseinander zu setzen. Es gibt viel zu viele, die das niemals brauchten. Verblendung und Jugend ist keine Entschuldigung. Gute Grüße vom waldkind.
Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.
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