Schönen guten Nachmittag,
über die Ausstellungseröffnung hatte ich leider keine Info und auch keine Einladung, sonst könnte ich jetzt darüber berichten. Aber ich werde sicherlich in den nächsten Tagen diese Ausstellung besuchen können.
Eine Ausstellung über die "Rosa-Winkel"-Häftlinge ist wichtig, aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass diese nicht zur einzigen deutschen Opfergruppe gehörten. Denn ins KZ Stutthof wurden systematisch alle Regimegegner eingeliefert, also vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten, aber auch sonstige Verbrecher und Menschen die "Rassenschande" auf sich luden oder mit dem Feind fraternisierten.
Ein Teil der Akten über diese deutschen Opfer ist verloren gegangen bzw. nach der Einnahme des Lagers vernichtet worden. Trotz aller Perfektion der damaligen deutschen Bürokratie sind viele Opfer auch nicht im ITS Arolsen erfasst.
Eine "Rosa-Winkel"-Ausstellung mag ein Anfang sein. Ich wünschte mir auch ein Ausstellung mit der den deutschen Regimegegnern und sonstigen politischen Gefangenen gedacht wird. Denn es gab sie auch, die Hitler-Gegner, inhaftiert, geschunden, ermordet, und wer gedenkt ihnen?
Schöne Grüße aus dem Werder
Wolfgang
über die Ausstellungseröffnung hatte ich leider keine Info und auch keine Einladung, sonst könnte ich jetzt darüber berichten. Aber ich werde sicherlich in den nächsten Tagen diese Ausstellung besuchen können.
Eine Ausstellung über die "Rosa-Winkel"-Häftlinge ist wichtig, aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass diese nicht zur einzigen deutschen Opfergruppe gehörten. Denn ins KZ Stutthof wurden systematisch alle Regimegegner eingeliefert, also vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten, aber auch sonstige Verbrecher und Menschen die "Rassenschande" auf sich luden oder mit dem Feind fraternisierten.
Ein Teil der Akten über diese deutschen Opfer ist verloren gegangen bzw. nach der Einnahme des Lagers vernichtet worden. Trotz aller Perfektion der damaligen deutschen Bürokratie sind viele Opfer auch nicht im ITS Arolsen erfasst.
Eine "Rosa-Winkel"-Ausstellung mag ein Anfang sein. Ich wünschte mir auch ein Ausstellung mit der den deutschen Regimegegnern und sonstigen politischen Gefangenen gedacht wird. Denn es gab sie auch, die Hitler-Gegner, inhaftiert, geschunden, ermordet, und wer gedenkt ihnen?
Schöne Grüße aus dem Werder
Wolfgang
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(Du weißt das), es ist einfach so, dass, wenn ein Aspekt aufgerollt wird, natürlich noch mehr einfallen. Und es ist Piotr gar nicht laut genug zu danken, dass er es geschafft hat dieses Thema durchzuboxen. Denn ich denke für mich, dass es durchaus nicht leicht war für ihn, diese ganze Ausstellung zu organisieren, durchzuführen, alles so auf die Beine zu stellen! Find ich einfach gut!
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