Deutsche Namen auf dem Schöneberger Friedhof

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #1

    Deutsche Namen auf dem Schöneberger Friedhof

    Auf dem alten Friedhof in dessen Mitte die Ruine der früheren evangelischen Kirche steht, sind mehrere Gräber mit deutschen Grabinschriften zu finden:

    Hier ruhet Elisabeth geborne Koritzki
    Ehefrau des Jacob Zoellner
    geb.1777 d.2.Juni, verehel. 1816, d.25.Juli
    gest. 1844, d.18.Nov.


    Hier ruhet Hofbesitzer
    Jacob Zoellner
    geb.1786 d:4.Januar, gest:1859 d:29.Mai


    S.P. Herman Grübnau
    ur 6.IV.1903r
    zm 10.VII.1979r
    Pokoj jego duszy
    ----
    S.P. Anna Grübnau
    ur 26.I.1912r
    zm 27.III.1984
    Pokoj jej duszy


    Hier ruht in Gott meine liebe gute Frau
    Martha Wittkowski
    *11.7.1879 +17.10.1941
    ----
    Johann Wittkowski
    *22.10.1883 +15.04.1962
    Mein Jesus Barmherzigkeit

    Außerdem sind noch die Grabstätten der
    Pfarrer Johann Radke, *31.12.1824, +07.05.1887 und
    Pfarrer Julius Teschner erhalten
    Angeh
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
  • AngelB +12.3.22
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 254

    #2
    SchönEberg ?

    Hallo Wolfgang,

    sage mal, heisst dieser Ort wirklich SchönEberg oder ist das Schönberg (Szymbark) ?

    Liebe Gruesse
    Angelika
    Jugend ist verfuehrbar, heute und damals.

    Kommentar

    • Wolfgang
      Forumbetreiber
      • 10.02.2008
      • 11623

      #3
      Schöneberg, heute Ostaszewo, liegt oestlich der Weichsel. Der Ort gehörte früher zum Landkreis "Großes Werder".
      Schönberg (Szymbark) liegt außerhalb des früheren Freistaatgebietes und liegt zwischen Zuckau (Zukowo) und Berent (Koscierzyna). Auch Schönberg ist einen Ausflug wert. Dort gibt es bei der Fa. Danmar das längste Brett der Welt (Guiness-Buch) und das auf dem Kopf stehende Haus zu sehen (http://www.eastnews.com.pl/news/tema...temat=00136861)
      Es gibt aber noch ein zweites Schönberg, nämlich der im Kreis Rosenberg gelegene Ort, wo bis 1945 die Finckensteins eine riesige Burg hatten, die heute nur noch als Ruine da steht (http://www.ostpreussen.net/index.php...=03&bericht=01).
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      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
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      Kommentar

      • Anonymus

        #4
        Hallo Wolfgang.

        Beim Betrachten der Fotos faellt auf, dass verschiedene Storchennester auf den installierten Raedern fehlen, oder wenn vorhanden, wohl nicht mehr von Stoerchen genutzt werden.
        Hierbei faellt mir ein, was ich in einem Artikel eines Buches ueber Ostpreussen zum Thema Stoerche gelesen habe. Dort schrieb der Autor u. a.: "......sind die Menschen weg, bleiben auch die Stoerche weg."
        Ansonsten sehr traurige Bilder des ehemals wunderschoenen Schlosses der Familie Finkenstein.

        Viele Gruesse
        Siegfried

        Kommentar

        • Wolfgang
          Forumbetreiber
          • 10.02.2008
          • 11623

          #5
          Vor rund 10 Jahren fuhr ich mit einer von der Ostseeakademie Travemünde veranstalteten Reise und dem Thema "Adel in Ostpreußen" auch zur Burganlage nach Schönberg. Die Hälfte der Reiseteilnehmer war blauen Blutes, u.a. auch ein von Finckenstein. Am Gehstock lief er um die Burganlage, Tränen in den Augen. Die Burganlage ist leider restlos verwüstet, aber die riesigen Außenmauern stehen noch und beeindrucken tief.
          Wer mal in die Gegend von Rosenberg kommt, sollte unbedingt diese Burg besuchen.
          Aber, und das ist genauso sehenswert: Die Schlossanlage Finckenstein (Kamieniec). Napoleon war zutiefst beeindruckt und sagte "Enfin un chateau" und auch wenn dort heute nur noch Reste der Ruinen stehen, sollte man diesen Ort besuchen -auch wenn tiefe Melancholie aufkommt.

          Zu gerne würde ich diese Orte jetzt besuchen, aber momentan bin ich leider wieder in Deutschland (in Bremen) und das Wochenende verbringe ich mit meiner Frau in Travemünde. Aber in drei Wochen bin ich wieder in Danzig und dann werde ich dorthin fahren.
          Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
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          • Beate
            Administratorin
            • 11.02.2008
            • 4835

            #6
            AW: Deutsche Namen auf dem Schöneberger Friedhof

            Guten Abend, Ihr Lieben,

            hab vorweihnachtlichen Forumsputz gehalten, mit der Familienforschung geht es HIER weiter...

            Fröhliche Grüße, Beate
            ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

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