Neukrug (Piaski) am Frischen Haff

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  • joachimalfred
    Forum-Teilnehmer
    • 11.02.2008
    • 222

    #16
    AW: Neukrug (Piaski) am Frischen Haff

    Lieber Wolfgang,
    auch für mich was es im Forum seit langer Zeit wieder einmal
    ein sehr schöner Beitrag, bestückt mit sehr schönen Bildern.
    Besinnlich konnte ich hier die Seele baumeln lassen und nur
    an das "wenn u. aber" denken, die Zeit bleib fast stehen.
    Auch wir waren 2010 auf der Frischen Nehrung bis fast ans Ende
    der Welt gefahren, weiter ging es nämlich nicht mehr, die
    Grenze stoppte unser Vorhaben, wenn...., dann hätten wir
    weiterfahren können und und....., es war aber nur ein kurzer
    Moment, dann wurden wir von Wildschweinen, die auf uns
    zukamen, in die reale Wirklichkeit zurück geholt und mussten ins
    Auto flüchten.
    Es war ein anderes Erlebnis als im Trubel von Danzig,Zopot, oder
    Oliva, fast unberührte Natur in der Einsamkeit.
    Fischer in alter Tradition ohne viele Hilfsmittel beim Fischen
    zusehen.
    Nachdem wir nun schon die Halbinsel Hela besucht haben ist die
    Stückchen Erde wirklich ein noch Kleinod
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    Herzliche Grüße

    vom Heubuder joachimalfred aus Lübeck an der Ostsee

    Kommentar

    • Wolfgang
      Forumbetreiber
      • 10.02.2008
      • 11623

      #17
      AW: Neukrug (Piaski) am Frischen Haff

      Schönen guten Abend,

      ja, je weiter der Weg nach Osten führt um so einsamer und naturnaher wird es. Wir hatten hier gut 10 Tage einen Cousin meiner Mutter zu Gast und er sah hier jeden Tag Rehe, Fasane, Biber, Hasen. Nur Wildschweine fehlten noch. Und die sahen wir natürlich -wie jedes Mal wenn wir nach Neukrug fahren- gemütlich über die Dünenwaldstraße spazieren.

      Jeder Tag bietet Neues. Man muss kein Stadtkind sein um hier von der Natur überwältigt zu werden. Hier draußen gibt es keine Diskos, kein Remmidemmi, selbst die Gastronomie ist teils noch recht schwach auf der Brust. Aber es gibt nette Unterkünfte und wenn man keine auf dem Land unerfüllbaren Ansprüche stellt, ist fast garantiert einen ruhigen und erholsamen Urlaub zu erleben.

      Schöne Grüße aus dem Werder
      Wolfgang
      Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
      Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"

      Kommentar

      • Wolfgang
        Forumbetreiber
        • 10.02.2008
        • 11623

        #18
        AW: Neukrug (Piaski) am Frischen Haff

        Schönen guten Nachmittag,

        vorgestern war ich wieder in Neukrug. Zusammen mit meinem Sohn Martin und dessen Ehefrau fuhren wir ganz gemächlich die gut 50 Kilometer bis in den Neukruger Dünenwald. Es war eine wunderschöne Fahrt, langsam, mit einem Kurzaufenthalt am Haffsandstrand wo wir hinüberblicken konnten nach Frauenburg und Braunsberg. Intensiv orangefarben leuchtender Schlehdorn lud dazu ein, die saftigen Beeren zu pflücken und zu genießen.

        Am Meeresstrand angekommen setzte ich mich auf die Dachterasse einer kleinen Imbissbude und verdrückte eine frittenfetttriefende Flunder. Mineralwasser hatte ich glücklicherweise selber dabei, denn da kurz vor Saisonschluss ist, konnte ich weder Bier noch Wasser bekommen. Aber so ist das eben kurz vor dem Ende der Welt...

        Meine zwei Besucher machten sich auf den Weg zur russischen Grenze. Man muss einfach mal vor dem Drahtzaun gestanden haben um dann den Irrsinn erst recht nicht zu begreifen. Ich lief noch ein wenig am traumhaft schönen Sandstrand entlang, genoss den warmen Spätsommernachmittag, schoss einige Fotos. Faszinierend war ein altes Fischerauto, ein Jeep, fast ausgeschlachtet und trotzdem noch in Betrieb.

        Und natürlich, auf dem Rückweg, die obligaten Wildschweine. Ich war bestimmt schon zehn Mal in Neukrug, zu allen Jahreszeiten, und immer bekamen wir sie bisher zu Gesicht. Eine Muttersau mit ihren Jährlingen. In Vogelsang (Skowronki) hielt ich an einem Fischgeschäft, kaufte einen kleinen schönen Räucheraal mit gut 400 Gramm. Der Kilopreis hier 120 Zloty (ca. 28,00 Euro), selbst für unsere Gegend ein sehr günstiger Preis.

        Viele Grüße aus dem Werder
        Wolfgang
        Angeh
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        • Heibuder
          Forum-Teilnehmer
          • 10.02.2008
          • 751

          #19
          AW: Neukrug (Piaski) am Frischen Haff

          Schöne Fotos, anheimelnder Kiefern- und Dünenstrand, Wolfgang!

          3. Bild zeigt aber Sanddorn, nicht Schlehdorn! Ist sehr reich an Vitamin C!
          Es grüßt der Heibuder!

          "Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz." (R.Fernau)

          Kommentar

          • Wolfgang
            Forumbetreiber
            • 10.02.2008
            • 11623

            #20
            AW: Neukrug (Piaski) am Frischen Haff

            Schönen guten Nachmittag,
            hallo Wolfgang,

            ohhhh, auhh! Natürlich SANDDORN! Wenn ich in Norddeutschland bin, schaue ich mich immer nach einem Sanddornlikör um. Also da war ich vollkommen weggetreten als ich Schlehdorn schrieb...

            Danke und schöne Grüße
            Wolfgang
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            • Beate
              Administratorin
              • 11.02.2008
              • 4836

              #21
              AW: Neukrug (Piaski) am Frischen Haff

              Och, Wolfgang, Schlehdornlikör gibt es aber auch! Überaus lecker...

              Schöne Grüße Beate
              ..wirklich? Taktgefühl ist nicht nur ein Begriff in der Musikwelt?

              Kommentar

              • Wolfgang
                Forumbetreiber
                • 10.02.2008
                • 11623

                #22
                AW: Neukrug (Piaski) am Frischen Haff

                Schönen guten Abend,
                hallo Beate,

                meinen "Schlehdorn" werde ich jetzt wohl für ewig auf's Brot geschmiert bekommen...

                Da weiß der Deubel was mich geritten hat! Mein Sohn war es der mich darauf aufmerksam machte: "Papa, Du stehst direkt neben dem Sanddorn und siehst ihn nicht!"

                Er ist ganz einfach zu finden und bietet kiloweise Beeren zum Pflücken: Kurz vor Neukrug, genau dort wo erstmals ein freier Blick runter zum Frischen Haff durch die Kiefern möglich ist, genau dort müsst Ihr anhalten. Und dann runter zum Wasser. Es sind gerade mal 100 Meter.

                Die mehr säuerlich als süßaromatischen Beeren, der Blick auf's Haff, nach Frauenburg und Braunsberg, all das sind kleine paradiesische Wunder. Es gilt nur, sie zu entdecken.

                Viele Grüße aus dem Werder
                Wolfgang
                Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
                Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
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