Machandelchens

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • jonny810
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 2423

    #1

    Machandelchens

    Stobbe Machandel.
    Anno : 1776


    Danzig liegt an der Radaune,
    eine wunderscheene Stadt,
    die zu aller Lust und Laune
    Flaumens mit Machandel hat.

    Ei das ist ein sauberes Tröpfchen
    in Welutzke seine Hand.
    Son Machandelvon zwei Treppchen
    gibt bestimm kein Dachstuhlbrand.

    Erst die Flaume mang die Zähne
    und die Zung' auis Schabernack
    schiebt sich langsam dänn das kleene
    Flaumensteinchen inne Back.

    Und dänn hinters Obsgemiese
    dem Machandel nachgescheert.
    Dänn es wird allein auf diese
    alte Art das Glas jeleert.

    Iberm Flaumenstein im Glase
    (wie's nach altem Brauch sich schickt)
    wird dänn einmal vore Nase
    der bewußte Stab jeknickt.

    Und dänn is er ausjetrunken,
    der Macheike, wie's sich ziehmt -
    Stobb'scher Schnaps, der Jetterfunken,
    is in alle Welt beriehmt.
    Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
    "Nec Temere - Nec Timide"
    Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ
  • jonny810
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 2423

    #2
    AW: Machandelchens

    Hallo in die Runde,

    mir ist ein großer Fehler unterlaufen.

    Ich habe leider nicht darauf hingewiesen, dass dieses Gedichtchen nicht meiner Phantasie entsprungen ist,

    sondern in einem Faltblatt auf einem Tisch im "Bowke" zur Mitnahme auslag.

    Daraus habe ich den Text abgeschrieben.

    Ich möchte mich nicht mit fremder Federn schmücken. Ääährlich :-)
    Es grüßt herzlich, Erhart vom Schüsseldamm.
    "Nec Temere - Nec Timide"
    Eine Freundschaft ist das, was man aus ihr macht. EKJ

    Kommentar

    L