Na, dänn prost!

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  • Anonymus

    #1

    Na, dänn prost!

    NEC TEMERE, NEC TIMIDE

    Vor der Kneipe "Zum Leuchtturm" in der Olivaer Strasse in Neufahrwasser haelt die Elektrische. Einer der Hafenarbeiter, die an der Theke lehnen, erblickt das Danziger Wappen an der Strassenbahn und fragt:
    "Wat hat jen' Spruch eijentlich zu bedeiten, was da drunter steht?"
    "Weder unbesonnen, noch furchtsam", belehrt ihn der Wirt.
    "Is mich zu jelehrt!"
    Da erklaert ein anderer Gast: "Nich wischig und nich zimperlich."
    "Is mich zu dammlich!"
    Schliesslich sagt ein dritter, das Bierglas in der Hand:
    "Nie duhn, aber auch nie nuechtern - biste nu zufrieden?"
    "Klar! Na daenn prost!"

    Einen schoenen Abend
    wuenscht
    der Ohrsche Siegfried
  • waldkind
    Forum-Teilnehmer
    • 06.10.2008
    • 2366

    #2
    Vorsicht kein Witz

    Lieber Siegfried Ohrscher,
    wenn ich Sie so reden höre, erinnerts mich an meine Mutter, die ich in frühen Jahren verlor und so ähnlich sprach wie Sie. Da hagelte es Vieren und Fünfen auf meinem rheinländischen Zeugnis, weil ich es ihr nachmachte und es nicht "richtig deutsch" war. Inzwischen bin ich richtig deutsch, zumindest was die Sprache anbelangt. Doch wenn ich Ihren Beiträgen lausche, da klingt was Vertrautes in mir an, was ich denn weder im Rheinland noch in Berlin wieder fand. Ich kann meine Mutter jetzt besser verstehen, dass Sie ohne "Richtiges Deutsch" keine Heimat im Rheinland fand und früh verstarb. Liebe Grüße von Miriam Weeke
    Fichten, Birken, Linden, Ellern sind die Bäume unserer Vorfahren. Auch Heide und Kiefer mögen die Landschaften geprägt haben.

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