Sparbücher der Stadtsparkasse Zoppot

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  • Marc Malbork
    Forum-Teilnehmer
    • 23.02.2008
    • 1050

    #16
    AW: Sparbücher der Stadtsparkasse Zoppot

    Bei mir kommt der Bildhintergrund sehr dunkel rüber. Wenn man das Bild deshalb bis zum Gehtnichtmehr "aufhellt", sieht man hinter den Damen eine Gebäudewand entweder mit Blendnischen oder zugemauerten Fenstern, die trümmerentsorgungsmäßig aufgeschichteten Ziegelsteine im Vordergrund und wohl den Baumstamm (oder Rohr ? Stützpfeiler ?). Mehr kann ich nicht erkennen. Eher (leider) zeitgenössisches Trümmerbild als Flüstergrotte.

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    • wenzkauer
      Forum-Teilnehmer
      • 26.10.2008
      • 203

      #17
      AW: Sparbücher der Stadtsparkasse Zoppot

      Hallo nochmal Achim und Christa,
      vergrößert sieht das nun auch für mich nach einer Häuserzeile aus. Bleibt nur der Lampenmast, der auch ein Strassenbahnmast sein kann mit so einem kleinen Schaltkasten. Wer da Ahnung hat kann bestimmt weiterhelfen, wie ehemalige Mitarbeiter von Stadtwerke, E.-Werk, Oberleitung etc.. Ich war dann leider keine Hilfe. Gruß Michael

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      • Uwe
        Forum-Teilnehmer
        • 10.08.2008
        • 1961

        #18
        AW: Sparbücher der Stadtsparkasse Zoppot

        Hallo Achim und Michael,

        also ein Lampenmast ist das bestimmt nicht, da er dafür für die damalige Zeit einen viel zu großen Durchmesser hat. Ich tippe auch eher auf einen Straßenbahnmast. Es kann auch sein, dass das Haus so stark beschädigt war und deshalb ein Mast gesetzt werden musste um den Fahrdraht zu verankern. Bei der Nähe des Hauses wäre wahrscheinlich sonst ein Mast sich gespart worden.

        Herzliche Grüße

        Uwe
        Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

        Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig

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        • Bartels
          Forum-Teilnehmer
          • 25.07.2012
          • 3448

          #19
          AW: Sparbücher der Stadtsparkasse Zoppot

          Lieber Achim,

          Familienforschung ist auch kriminalistische Spurensuche, wenn Du keinen Beweis hast, dann hilft nur die Suche nach Indizien.

          Ich denke, das Foto ist (im Sommer 1944) in Berlin entstanden - wegen der "trümmerentsorgungsmäßig aufgeschichteten Ziegelsteine". - Falls sich Deine Grossmutter beruflich in Berlin installiert hätte, wäre sie möglicherweise auch Fahrrad gefahren ...

          Deine Mutter wird in Berlin gezeugt worden sein, 1. wegen Grossmutters "Aussage" - 2. falls Dein Grossvater irgendwo im Westen oder Süden war, hat ein Fronturlaub in Berlin zwei zusätzliche Tage Zweisamkeit gebracht.

          Zoppot war eindeutig eine bessere Wahl, als in Berlin mit einem Dreijährigen jede Nacht in einen Bunker zu müssen ... - Allein das Verlassen eines Grossbunkers (mit ca. 8 - 12 000 Personen) nach der Entwarnung hat Stunden gedauert.

          Die langjährigen Angestellten der Stadtsparkasse Zoppot kamen vermutlich mit Näherrücken der Front zum Volkssturm und dann hat jemand anders unterschrieben ...

          Omas Erzählung spricht wohl eher für ein anderes Schiff, sonst hätte sie wohl auch vom Erlebnis des Untergangs der "Wilhelm Gustloff" erzählt ...

          NB: Bilder werden im Forum immer gerne gesehen und diskutiert.
          Beste Grüsse
          Rudolf H. Böttcher

          Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
          Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
          Familie Zoll, Bohnsack;
          Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
          Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

          http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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