AW: Nach Danzig mit Rollstuhl und Rollator
Am Mittwoch, unserem 3. Tag, hatten wir über das Hotel einen Leihwagen für uns Alle und den Rollstuhl bestellt. An der Rezeption wurde übrigens auch Deutsch gesprochen .Unser Sohn verhandelte aber wohl auf Englisch. Wir wollten etwas weiter durch die Gegend fahren. Marienburg wäre interessant gewesen, wurde aber wegen der Entfernung und der sicher nicht günstigen Situation für Rollstühle ausgeschlossen. Unser Sohn wollte gern nach Hela, auch weil er sich an meine Erzählungen von einem Kuraufenthalt (Mutter und Kind) 1943 in Heisternest erinnerte. (Ich benutze hier immer die damaligen deutschen Namen, einfach, weil ich sie so in Erinnerung habe und ihr Klang mir vertraut ist)
Zuerst fuhren wir aber nach Oliva, besuchten die Kathedrale und nahmen an dem kurzen faszinierendem Orgelkonzert teil. Dann konnte Mareike durch den Schlosspark toben und sich im Gewächshaus umsehen. Bei diesem sommerlichen Wetter war es wunderbar, durch den schönen Park zu schlendern. Dann ging es weiter nach Hela, vorbei an Putzig, wo mein Mann, unsere Tochter und ich vor einigen Jahren schon einmal einen kleinen Urlaub bei unserem Forumsmitglied verbracht hatten. Auf Hela war Hochbetrieb. Wir hatten den Eindruck von hauptsächlich polnischen Touristen. Trotzdem gelang es uns in einem schlichten Restaurant einen schönen Platz direkt am Wasser (zur Buchtseite) zu finden. Wir konnten parken und auch der Rollstuhl ließ sich zum Wasser schieben. Wir aßen natürlich Fisch, Pommes für Mareike gab es auch. Nach dieser Ruhepause ging es zurück zur Straße. Als wir durch das Waldgebiet kamen, trennten sich Mama und Kind von uns , um nochmals in der Ostsee zu baden. Sie erzählten anschließend ganz begeistert von ihrer Badestelle an der Seeseite mit wunderbarem weißen Sand und klarem Wasser auf festem Grund. Sie waren fast allein, badeten und sammelten Muscheln.
Wahrscheinlich hätten Sohn und Schwiegertochter auch gern gebadet, aber es wäre nicht möglich gewesen, mit dem Rollstuhl über einen langen Sandweg zu dieser Stelle zu kommen. Sie wollten meinen Mann und mich auch nicht irgendwo absetzen und so fuhren wir weiter in Richtung Spitze der Halbinsel. Dort war ich vor Jahren einmal mit meinem Mann in einem kleinen Museum gewesen, der ehemaligen Kirche.
Jetzt kam man aber mit dem Auto gar nicht mehr so weit und mit dem Rollstuhl wäre es auch sehr mühsam gewesen. Außerdem waren wir auch nicht so interessiert, durch den Trubel zu fahren. Aussicht auf einen Platz für einen Kaffee gab es auch nicht.
Wir blieben also in Sichtweise auf die Spitze der Halbinsel stehen, wo zur Buchtseite eine verglaste Rampe gebaut worden war. Die konnten wir mit dem Rollstuhl befahren und auf die Ostsee blicken.
Auf dem Rückweg sammelten wir dann die begeisterten Badenden ein, kamen in einen Stau, der erst bei der Auffahrt auf die Straße nach Danzig endete, und landeten dadurch spät im Hotel. Mareike war eingeschlafen, wurde ins Bett getragen und das Abendessen für Mutter und Kind fiel aus. Sohn und Schwiegertochter machten noch einen Gang durch das nächtliche Danzig, jetzt etwas ruhiger, denn die Dominikstände schließen um 18 Uhr. Dann trafen sie uns im Hotelrestaurant, wo wir (draußen) die leckere Fischsuppe gegessen hatten zu einem kleinen Trunk. Ich glaube, Alle haben danach gut in den letzten Danzig-Tag hineingeschlafen.
Am Mittwoch, unserem 3. Tag, hatten wir über das Hotel einen Leihwagen für uns Alle und den Rollstuhl bestellt. An der Rezeption wurde übrigens auch Deutsch gesprochen .Unser Sohn verhandelte aber wohl auf Englisch. Wir wollten etwas weiter durch die Gegend fahren. Marienburg wäre interessant gewesen, wurde aber wegen der Entfernung und der sicher nicht günstigen Situation für Rollstühle ausgeschlossen. Unser Sohn wollte gern nach Hela, auch weil er sich an meine Erzählungen von einem Kuraufenthalt (Mutter und Kind) 1943 in Heisternest erinnerte. (Ich benutze hier immer die damaligen deutschen Namen, einfach, weil ich sie so in Erinnerung habe und ihr Klang mir vertraut ist)
Zuerst fuhren wir aber nach Oliva, besuchten die Kathedrale und nahmen an dem kurzen faszinierendem Orgelkonzert teil. Dann konnte Mareike durch den Schlosspark toben und sich im Gewächshaus umsehen. Bei diesem sommerlichen Wetter war es wunderbar, durch den schönen Park zu schlendern. Dann ging es weiter nach Hela, vorbei an Putzig, wo mein Mann, unsere Tochter und ich vor einigen Jahren schon einmal einen kleinen Urlaub bei unserem Forumsmitglied verbracht hatten. Auf Hela war Hochbetrieb. Wir hatten den Eindruck von hauptsächlich polnischen Touristen. Trotzdem gelang es uns in einem schlichten Restaurant einen schönen Platz direkt am Wasser (zur Buchtseite) zu finden. Wir konnten parken und auch der Rollstuhl ließ sich zum Wasser schieben. Wir aßen natürlich Fisch, Pommes für Mareike gab es auch. Nach dieser Ruhepause ging es zurück zur Straße. Als wir durch das Waldgebiet kamen, trennten sich Mama und Kind von uns , um nochmals in der Ostsee zu baden. Sie erzählten anschließend ganz begeistert von ihrer Badestelle an der Seeseite mit wunderbarem weißen Sand und klarem Wasser auf festem Grund. Sie waren fast allein, badeten und sammelten Muscheln.
Wahrscheinlich hätten Sohn und Schwiegertochter auch gern gebadet, aber es wäre nicht möglich gewesen, mit dem Rollstuhl über einen langen Sandweg zu dieser Stelle zu kommen. Sie wollten meinen Mann und mich auch nicht irgendwo absetzen und so fuhren wir weiter in Richtung Spitze der Halbinsel. Dort war ich vor Jahren einmal mit meinem Mann in einem kleinen Museum gewesen, der ehemaligen Kirche.
Jetzt kam man aber mit dem Auto gar nicht mehr so weit und mit dem Rollstuhl wäre es auch sehr mühsam gewesen. Außerdem waren wir auch nicht so interessiert, durch den Trubel zu fahren. Aussicht auf einen Platz für einen Kaffee gab es auch nicht.
Wir blieben also in Sichtweise auf die Spitze der Halbinsel stehen, wo zur Buchtseite eine verglaste Rampe gebaut worden war. Die konnten wir mit dem Rollstuhl befahren und auf die Ostsee blicken.
Auf dem Rückweg sammelten wir dann die begeisterten Badenden ein, kamen in einen Stau, der erst bei der Auffahrt auf die Straße nach Danzig endete, und landeten dadurch spät im Hotel. Mareike war eingeschlafen, wurde ins Bett getragen und das Abendessen für Mutter und Kind fiel aus. Sohn und Schwiegertochter machten noch einen Gang durch das nächtliche Danzig, jetzt etwas ruhiger, denn die Dominikstände schließen um 18 Uhr. Dann trafen sie uns im Hotelrestaurant, wo wir (draußen) die leckere Fischsuppe gegessen hatten zu einem kleinen Trunk. Ich glaube, Alle haben danach gut in den letzten Danzig-Tag hineingeschlafen.
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