Weihnachtsgebäck

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  • Wolfgang
    Forumbetreiber
    • 10.02.2008
    • 11623

    #1

    Weihnachtsgebäck

    Schönen guten Morgen,

    was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsgebäck? Ohne Kekse, Makronen, Vanillekipferle, Leb- und Pfefferkuchen, Stollen?

    Vorweihnachtszeit ist auch Backzeit. Ich selber habe noch nie einen Kuchen oder ein Blech Kekse gebacken, aber ich esse gutes Gebäck sehr gerne. Ich bewundere die handwerkliche Kunst die hinter hinter dem wunderbar aussehenden, wohl geformten, duftendem und herrlich schmeckendem Backwerk steckt.

    Welches traditionelle Weihnachtsgebäck gab es in Danzig? Sind noch alte Rezepte überliefert? Wer kann uns Backgeheimnisse verraten?
    Das ist die höchste aller Gaben: Geborgen sein und eine Heimat haben (Carl Lange)
    Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
    Certyfikowany przewodnik i wolontariusz po muzeum "Muzeum Stutthof w Sztutowie - Niemiecki nazistowski obóz koncentracyjny i zagłady"
  • Uwe
    Forum-Teilnehmer
    • 10.08.2008
    • 1962

    #2
    AW: Weihnachtsgebäck

    Hallo Wolfgang,

    dann will ich mal den Anfang mit einem besonderen Rezept machen:

    Schokoflocken

    450 Gramm Zucker
    6 Eßlöffel Milch
    1 Eßlöffel Butter
    3 Eßlöffel Kakao
    5 Päckchen Vanillienzucker
    1/2 Paket Haferflocken (Ich glaube die Haferflocken sind immer in 500 Gramm Paketen, wären also 250 Gramm)
    Rum Aroma oder einen Schuß richtigen Rum
    1 Kaffeelöffel fein gemalenen Bohnenkaffee

    Das ganze wird langsam in einem Kochtopf erhitzt und immer umgerührt, dann vom Herd genommen und es kommt zum Schluß das Rum Aroma oder der Rum rein (kräftig umrühren). Mit Teelöffeln werden dann kleine Portionen entnommen und euf einem Backblech entsprechende Flocken geformt. Das ganze klebt in dem Zustand sehr und man sollte die Teelöffel immer wieder in warmes Wasser tauchen, um es zu erleichtern die Flocken formen zu können. Nach dem erkalten sind die Flocken fest und kleben nicht mehr. Mir persönlich schmecken sie am besten, wenn sie einige Tage in einer Keksdose waren. Erst dann kommt das volle Aroma zur Geltung.

    Und hier zum Beleg das Orginalrezept meiner Oma. Da diese bereits Weihnachten vor 38 Jahren gestorben ist, schätze ich, dass es mindestens 50-60 jahre alt ist.

    [ATTACH=CONFIG]7647[/ATTACH]


    Herzliche Grüße

    Uwe
    Angeh
    Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

    Suche Informationen zu den Familiennamen Block, Gehrt, Kirschke, Kirsch, Haak, Happke, Hoffmann, Makowski, Namowicz, Patzer, Rehberg, Tolk(e) und Vierling aus Danzig

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    • Wolfgang
      Forumbetreiber
      • 10.02.2008
      • 11623

      #3
      AW: Weihnachtsgebäck

      Schönen guten Abend,
      hallo Uwe,

      das Rezept Deiner Oma macht neugierig. Aber 450 Gramm Zucker????

      Ich glaube, es ist manchmal besser nicht zu wissen was man isst. Ich kann eigentlich auf süße Sachen vollkommen verzichten (glücklicherweise backt meine Frau auch nur sehr sehr selten), aber wenn es mal wunderbares Gebäck gibt, dann will ich nicht nur davon kosten. Und ich hoffe immer, dass das Gebäck kaum Zucker und Fett enthält.

      Was mir bei Deinem bzw. Deiner Oma Rezept gerade einfiel: Es scheint meine in einer gerade vorhin in einem anderen Thema geäußerten Ansicht zu bestätigen, dass sich Angehörige der früheren "Erlebnisgeneration" immer weniger in unserem Forum beteiligen können. Noch vor wenigen Jahren wären wir schier überflutet worden mit Rezepten - nun ist es offensichtlich zu spät danach zu fragen.
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      Wolfgang Naujocks: Zertifizierter Führer und Volontär in der Gedenkstätte/Museum "Deutsches Konzentrationslager Stutthof" in Sztutowo
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      Kommentar

      • Uwe
        Forum-Teilnehmer
        • 10.08.2008
        • 1962

        #4
        AW: Weihnachtsgebäck

        Hallo Wolfgang,

        ja 450 Gramm Zucker sind richtig. Es wird soviel Zucker benötigt um die Haferflocken zu verkleben. Den Zucker schmeckt man wenig. Der Rum, der Kaffee und Kakao ist geschmaklich viel stärker.

        Das ist wohl leider so mit der Erlebnisgeneration, sehr schade aber wohl der Lauf des Lebens Wolfgang.

        Herzliche Grüße

        Uwe
        Geschichte kann man nicht ändern ... aber man kann aus ihr lernen!

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        • E-Hoefler
          Forum-Teilnehmer
          • 20.04.2008
          • 95

          #5
          AW: Weihnachtsgebäck

          Hallo Wolfgang!
          an Stelle der Stolle die ich heute zur Weihnachtszeit backe ,gab es bei uns zu Hause in meiner Kinderzeit Königskuchen der wurde eine Woche vor Weihnachten gebacken gebuttert und in Alufolie verpackt
          Das Rezept hatte ich schon mal eingestellt
          herzl. Grüsse Eva

          Kommentar

          • E-Hoefler
            Forum-Teilnehmer
            • 20.04.2008
            • 95

            #6
            AW: Weihnachtsgebäck

            https://www.danzig.de/images/icons/icon1.png Königskuchen

            Königskuchen
            Zutaten:

            1kg Mehl

            200g Zucker

            250g Margarine (Butter oder Butterschmalz)

            5 Ei(er)

            50g Hefe (2 Würfel Frischhefe)

            3 Päckchen Vanillezucker

            250 ml Milch

            1 TL Salz /

            je 1x Backaroma Buttervanille ;Rum ,Zitrone

            100 g Orangeat

            150 g Zitronat 50 g Süße Mandeln 1-2 Schnapsgläser Rum darf auch mehr sein

            100 g Korinthen

            250 g Sultaninen

            Die Hefe in 125 ml lauwarmer Milch und 100g Zucker und der Hefe verrühren, bzw. einbröckeln und an einem warmen Platz gehen lassen.
            Eier ,Butter u. Zucker schaumig schlagen
            das Mehl, mit der Milch und einer Prise Salz vermengen den Hefeansatz dazu fügen und zu einem Teig kneten. Ein zweites Mal gehen lassen.
            Die geschlagenen Eier;Zucker und die Butter dazu geben gut verkneten und zugedeckt,warm stellen und gehen lassen

            Früchte dazugeben, durchkneten und ein viertes lMal gehen lassen.

            Eine dicke Rolle daraus formen, und in eine Guggelhopfform geben. Ebendfalls auf gehen lassen

            ca. eine halbe Stunde bei 180 ° backen.
            Garprobe mit Holz machen Teig darf nicht kleben sollte noch feucht sein. Etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Man kann den Kuchen auch buttern u. mit Zucker u. Puderzucker bestäuben
            Dann hält er sich ca. 14. Tage wurde bei uns immer in der Adventszeit 3 oder.4. Advent gebacken u. Weihnachten zum Kaffee serviert

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