Klopsklein

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  • Karin Langereih
    Forum-Teilnehmer
    • 17.02.2008
    • 1092

    #1

    Klopsklein

    Hallo,
    bei uns zuhause hat es früher sehr oft Klopsstückchen mit toll schmeckender Soße gegeben. Meine Mutter hat dieses Gericht sicher aus Danzig mitgebracht.
    Hat da jemand das passende Rezept dazu?
    Gruß Karin L.
  • wendt
    Forum-Teilnehmer
    • 08.01.2010
    • 10

    #2
    AW: Klopsklein

    Hallo Karin,
    ich kenne von meiner Mutter und Großmutter -- beide aus Danzig - nur " Königsberger Klopse" schmeckt genial. Meinst Du das? Wenn ja, schicke ich Dir gerne das Rezept

    Kommentar

    • Karin Langereih
      Forum-Teilnehmer
      • 17.02.2008
      • 1092

      #3
      AW: Klopsklein

      Hallo wendt,
      vielen Dank für Dein Angebot.
      Natürlich kenne ich die leckeren Königsberger Klopse, die gab es bei uns zuhause auch sehr oft.
      Klopsstückchen in der Pfanne gab es auch häufig, meine Mutter hatte sie immer sehr schmackhaft bereitet, ich bekomme sie selber nicht so gut hin.

      LG Karin L.

      Kommentar

      • wendt
        Forum-Teilnehmer
        • 08.01.2010
        • 10

        #4
        AW: Klopsklein

        Hallo Karin,

        ok.... aber Klopsklein kenne ich nicht. Was war das denn? Würde gerne mal meine Mutter fragen, ob Sie das denn noch kennt.
        Ich musste über einige Rezepte sehr schmunzel, die ich hier gelesen habe. Sovieles gabs und gibt es immer noch bei uns und nun koche ich diese nach. So bleiben Generationen erhalten.
        LG Birgit

        Kommentar

        • Karin Langereih
          Forum-Teilnehmer
          • 17.02.2008
          • 1092

          #5
          AW: Klopsklein

          Hallo Birgit,
          also einfach Gehacktes in die Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen, 1 bis 2 Zwiebel reinschneiden und schön anbraten.
          Wie dann die Sosse richtig gemacht wird, kann ich nicht genau sagen, daran hapert es bei mir.
          LG Karin

          Kommentar

          • wendt
            Forum-Teilnehmer
            • 08.01.2010
            • 10

            #6
            AW: Klopsklein

            Hallo Karin,
            oh ja .... das gabs früher bei uns auch immer mal wieder. Aber Soße ... weiß ich auch nicht mehr. Werde heute abend meine Mutter mal fragen. Heute kennt man das ja mehr in Richtung mediteranes allerlei....
            Hast Du sonst noch tolle Rezepte aus der OMA ZEIT?
            LG Birgit

            Kommentar

            • Karin Langereih
              Forum-Teilnehmer
              • 17.02.2008
              • 1092

              #7
              AW: Klopsklein

              Hallo Birgit,
              eigentlich nur die Üblichen, wie z.B. auch im Unterforum stehen.
              Meine Mutter ist früh gestorben, ich war 19 Jahre und hatte mit dem Kochen damals nicht so richtig was am Hut.
              Gruß Karin L.

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              • Mariolla
                Forum-Teilnehmer
                • 20.07.2008
                • 336

                #8
                AW: Klopsklein

                Hallo Karin und alle Feinschmecker von "Omas Küche",

                meinst Du eventuell Schustertunke ?

                Das Gehacktes wird klein gepflückt, kräftig gewürzt, Zwiebel
                dazu und schön angebraten. Dann wird es mit Mehlschwitze
                gebunden. Oma hat es früher süß sauer abgeschmeckt.

                Lieben Gruß
                Mariolla alais Marion
                Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
                es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
                Slaw.Sprichwort

                Kommentar

                • Christkind
                  Forum-Teilnehmer
                  • 10.02.2008
                  • 1568

                  #9
                  AW: Klopsklein

                  Sag, Marion,hat deine Oma Gehacktes für die Schustertunke genommen?
                  Ich kenne die aus Danzig nur mit Spirkel, also ausgelassene Speckwürfel.Wenn nicht gar ohne diese.Also nur Fett, Mehl, Pfeffer, Salz. Geht auch.
                  Und zu Pellkartoffeln.Das war ein Arme-Leute- Essen.

                  Im Bördegebiet wird die Gehacktesstippe mit Gehacktem zubereitet.
                  So wie du es beschreibst, aber nicht süß-sauer.Muss eine interessante Variante sein, und das werde ich mal probieren.

                  Na ja, alles schmeckt, vor allem,wenn man Hunger hat!!!
                  ____
                  Gruß von Christa
                  Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                  (M. Gandhi)

                  Kommentar

                  • Mariolla
                    Forum-Teilnehmer
                    • 20.07.2008
                    • 336

                    #10
                    AW: Klopsklein

                    @ Christa,
                    ja, diese Variante mit Gehacktem war süß-sauer und hieß bei uns Schustertunke. Dazu gabs Pulchen (kleine Pellkartoffeln).
                    Die andere Variante wie Du sie beschreibst, mit Speck, Zwiebeln, abgelöscht und angedickt war die Stippe. Die wurde allerdings nur
                    gut gewürzt und nicht süß-sauer abgeschmeckt.
                    Saure Gurken gab es meist als Beilage dazu.
                    Ja, es war und ist ein ganz einfaches Essen, aber wir sind alle groß geworden

                    Ich esse es immer wieder gern - nur meine erwachsene Söhne
                    verschmähen es

                    Übrigens kenne ich Königsberger Klopse als Suppe und in den
                    Suppenteller gab es dann gedämpfte Kartoffeln dazu.


                    Lieben Gruß
                    Mariolla alais Marion
                    Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
                    es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
                    Slaw.Sprichwort

                    Kommentar

                    • Christkind
                      Forum-Teilnehmer
                      • 10.02.2008
                      • 1568

                      #11
                      AW: Klopsklein

                      Ach ja, und die gedämpften Kartoffeln erinnern mich an Stampfkartoffeln mit Buttermilch.
                      Und, Mariolla,spätestens, wenn du nicht mehr unter den Lebenden weilst, werden die Jungs von deiner guten Hausmannskost schwärmen...
                      So wie wir Geschwister immer wieder erzählen: Nie schmeckt der Rotkohl so gut wie damals bei Mama.
                      Oder die Sauerkrautsuppe!!!! Wir sagten Tscharpacki dazu.
                      ______
                      Gruß von Christa
                      Auge um Auge- und die ganze Welt wird blind sein.
                      (M. Gandhi)

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                      • Karin Langereih
                        Forum-Teilnehmer
                        • 17.02.2008
                        • 1092

                        #12
                        AW: Klopsklein

                        Guten Morgen Marion,
                        genau das ist es.
                        Nur unter dem Namen kannte ich es nicht.
                        Bei uns hiess es immer: Es gibt Klopsstückchen, auch süss-sauer.
                        Wir waren ja auch arme Leutchen, drei Mädchen und der Vater, der das Geld in die Kneipe trug.
                        Aber es hat immer super geschmeckt.
                        Nur mit der Sosse komme ich nicht so klar.

                        LG Karin L.

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                        • Mariolla
                          Forum-Teilnehmer
                          • 20.07.2008
                          • 336

                          #13
                          AW: Klopsklein

                          Hallo Karin,
                          Du hast mich auf den Geschmack gebracht. Heute gab es
                          Schustertunke bei mir.
                          Also Gehacktes (500 g) kräftig mit Salz, Pfeffer würzen und anbraten.
                          Etwas später kommt die Zwiebel klein geschnitten dazu, weiter
                          kräftig anbraten, bis eine Bräunung sichtbar ist. Dann habe ich
                          das Hackklein etwas an die Seite geschoben und auf der freien Stelle im
                          Tiegel das Mehl hinzu gegeben. Nicht allzu viel, so ca. 2 flache Esslöffel voll, etwas angebräunt und dann das Gehackte mit vermengt. Anschließend kaltes Wasser so ca. 1/2 - 3/4 Liter dazu geben und schön
                          dabei rühren. Abgeschmeckt habe ich mit Essig-Essenz und Zucker.
                          Darfst nicht so zaghaft mit dem Essig sein, es soll ja kräftig schmecken.

                          Hmmm, war mal wieder lecker - ein einfaches Essen und geht relativ
                          schnell in der Zubereitung.

                          Lieben Gruß
                          Mariolla alias Marion
                          Es sind die Lebenden, die den Toten die Augen schließen und
                          es sind die Toten, die den Lebenden die Augen öffnen.
                          Slaw.Sprichwort

                          Kommentar

                          • Karin Langereih
                            Forum-Teilnehmer
                            • 17.02.2008
                            • 1092

                            #14
                            AW: Klopsklein

                            Marion, ich habe mir Deinen Beitrag ausgedruckt.
                            Auf ein Neues, jetzt kann es mir nur noch gelingen.
                            In den nächsten Tagen gibt es Schustertunke.
                            Vielen Dank und lieben Gruß.
                            Karin L.

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                            • Helga Zeidler
                              Forum-Teilnehmer
                              • 11.02.2008
                              • 535

                              #15
                              AW: Klopsklein

                              Pellkartoffeln mit Schustertunke habe ich als Kind auch sehr gern gegessen.Meine Mutter machte sie aber nicht mit Gehacktem,sondern mit Schinkenstückchen. Und der süßsaure Geschmack kam -so meine ich-von den Äpfeln, die mit geschmort wurden. Oder sind das falsche Erinnerungen?
                              Schöne Grüße
                              Helga

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