Gab es Kriegslazarette in Neufahrwasser?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles l
neue Beitr
  • Danziger Klaus
    Forum-Teilnehmer
    • 10.02.2008
    • 55

    #16
    Lazarett : Sollte man nicht beim THEMA bleiben ?

    Ich hatte die Frage nach "Lazarett" gelesen ... Gruß Danziger Klaus

    Kommentar

    • Felicity, Ehrenmitglied +20.5.2024
      Forum-Teilnehmer
      • 13.02.2008
      • 3493

      #17
      Lazarett.........

      Zitat von Danziger Klaus
      Ich hatte die Frage nach "Lazarett" gelesen ... Gruß Danziger Klaus
      Lieber Klaus ! Ich bin beim Thema geblieben, habe die Adresse von Irmgard, einer Krankenschwester, die im Lazarett von Neufahrwasser gearbeitet hat, an Angelika geschickt. Hoffentlich hat sie es gelesen ! Hast Du, Angelika ? Liebe Gruesse an Dich Klaus, von Feli.:surprised::heart:

      Kommentar

      • AngelB +12.3.22
        Forum-Teilnehmer
        • 11.02.2008
        • 254

        #18
        Hallo Feli - halle Perepere,

        vielen Dank fuer Eure Antworten. Bitte entschuldigt, dass ich mich erst jetzt wieder melde, ich war ein paar Tage nicht online (musste mich heute erst einmal durch 104 e-mail wuehlen).

        Feli - ich habe die Anschrift Deiner Freundin und werde mich bei ihr melden. Ich sage Dir dann Bescheid.

        Und auch Dir Dank perepere - ich sammel alles zusammen was ich weiss und schicke Dir nachher eine gesonderte e-mail.

        Seid geknuddelt
        von Angelika
        Jugend ist verfuehrbar, heute und damals.

        Kommentar

        • Danziger Klaus
          Forum-Teilnehmer
          • 10.02.2008
          • 55

          #19
          Lazarette

          Moin Feli, die Frage war "Lazarette in Neufahrwasser"--als Antwort kamen Fotos von der Westerplatte und dem polnischen Hafen...hier konnte ich beim besten Willen keine Verbindung zu einem Lazarett 1944/45 herstellen. War es nur "schreiben, um zu schreiben"?[quote=Felicity;7252] Lieber Klaus ! Ich bin beim Thema geblieben - mein Kommentar galt NICHT Dir !

          Kommentar

          • Nik
            Forum-Teilnehmer
            • 04.08.2008
            • 9

            #20
            Hallo
            Ich weiss nicht wie interessant dies ist. Ich wohnte am Lotsenweg,
            ungefaehr 1941 bis 1945. Bin zu einer Jungenschule oder Volksschule
            in Neufahrwasser gegangen bis 1942 (?). Es waren alte Gebaeude in
            'L' Form. Dann wurde die Schule geschlossen und Ich glaubte immer
            dass es dann ein Kriegs Lazarett geworden war.
            Nik

            Kommentar

            • Familie Lowitsch
              Forum-Teilnehmer
              • 11.02.2008
              • 283

              #21
              Hedwigskirchstraße#4

              Hallo Rolf, Du schreibst: Ja,meine Lieben,ich wohnte gegenueber der Jungen Grundschule in Neufahrwasser-Hedwigskirchstrasse # 4 und auch Sasperstrasse...
              ...das ist ja super! Mein Urgroßvater (Adalbert Lowitsch) wohnte in Nr.5 und mein Papa (*1936)und seine älteren Geschwister sind in der nahen Kirche St.Hedwig getauft. Von meinem Papa gibt es ein Portrait-Foto mit künstlichem Schnee vom Fotografen Grave oder Greve, Olivaer Straße 30. Die Kinder aus der zweiten Ehe meines Urgroßvaters sind dann sicherlich auch noch dort zur Schule gegangen.
              Herzlichen Gruß von der Tochter des Enkels eines Nachbarn !!!
              vom "Küken" Mandy
              es grüßt Mandy aus dem Brandenburger Forrest
              "Wer sagt: Hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht."Erich Fried

              Kommentar

              • Sabine
                Forum-Teilnehmer
                • 10.01.2009
                • 32

                #22
                Fotos Neufahrwasser, Albrechtstraße

                Zitat von Ohrscher 33-46
                Folgend Teil 2 der Fotos aus Neufahrwasser.
                Bild 1: Albrechtstr. (hinten die Schulgebaeude)
                Bild 2: Seemannstr.
                Bild 3-5 Neufahrwasser-Hafeneinfahrt

                Viele Gruesse
                Ohrscher Siegfried




                Hallo Ohrscher Siegfried,

                habe eben gesehen, dass Du Fotos von der Albrechtstraße in Neufahrwasser verschickt hast. Könntest Du Sie eventuell noch einmal verschicken - an mich?
                Mein Vater glaubt, dass sein Opa in der Albrechtstraße gewohnt haben könnte. Da er dessen Vornamen nicht mehr weiß, hofft er, sich mit Fotos von der Straße oder dem Haus erinnern zu können. Als er vor einigen Jahren in Danzig-Oliva war, hat er auch das Haus, in dem er mit seinen Eltern wohnte, sofort wiedererkannt. Es stand noch.

                Herzlichen Dank für Deine Bemühungen.

                Liebe Grüße aus Uetersen, Sabine

                Kommentar

                • Hansgeorg Bark
                  Forum-Teilnehmer
                  • 22.10.2009
                  • 61

                  #23
                  AW: Gab es Kriegslazarette in Neufahrwasser?

                  Hallo Danziger Klaus.Die frage war auf der Westerplate ein Latzerett.19/ 39/40 Das Latzerette Schiff Wilhelm Gustlof war bei der Westerplate angelegt.und wo es dann nach Oslo Norwegen auslief .fon dort lief Die Gustlof nach Gotenhafen wo es bis Januar 19/45 for Anker lag.bis zur Ihrer letzen fahrt.Gruss Hansgeorg aus Canada

                  Kommentar

                  • Erwin-Danzig, + 17.06.2017
                    Forum-Teilnehmer
                    • 11.02.2008
                    • 160

                    #24
                    AW: Gab es Kriegslazarette in Neufahrwasser?

                    Hallo in die Runde,

                    in Neufahrwasser war ich nicht vor Kriegsende.
                    Am 28.03.1945 wurde der Bunker Baumgartsche Gasse Ecke Pfetterstadt,
                    am Morgen geräumt. Die Männer kamen gleich in Zivilgefangenschaft.
                    So auch mein Vater, der bis dato Eisenbahner-Lokführer war.
                    Er hat sich sogar vor dem Erscheinen der sowj. Truppen alle blanken
                    Eisenbahnerrangabzeichen und goldfarbenen Knöpfe seiner Uniform
                    abgetrennt und sie durch einfache Kleiderknöpfe ersetzt. Von Mitleidenden aus der damaligen Zeit ist mir bekannt, das auch Eisenbahner beim Einmarsch sofort erschossen worden sind, weil sie der SS zugeordnet wurden.
                    Weiterhin ist mir von glaubhaften Freunden erzählt worden, daß nur
                    sogenannte transportfähige Verwundete, 1945 per Schiff abtransportiert
                    wurden. Schwerstverwundete hatten da keine Chanse mehr.
                    Aus anderen Berichten ist bekannt, daß die Unmöglichkeit zur Versorgung
                    der Schwerverwundeten, auch durch Fehlen entsprechenden OP-Bedarfs
                    eine Rettung unmöglich wurde.
                    Das hat auch für sowjetische Verwundete Folgen gehabt.
                    Als wir, meine Mutter mit uns drei Kindern, Ende April 1945 von
                    Oliva nach Praust, durch die sowjetischen- Straßen- und Wegesperren,
                    nach Süden durchgelassen wurden, befand sich in der Praustfelder Siedlung,
                    in den Einfamilienhäusern, noch ein sowj. Lazarett.
                    Als wir zum 1. Mai wieder in unser Heim konnten, befand sich von der alten
                    Wohnungseinrichtung nichts mehr im Hause. Reste des Schlafzimmerschrankes lagen noch zertrümmert hinter unserem Stall. Damit machten die sowj. Soldaten Feuer für ihre Versorgung.
                    In unserer Waschküche im Kellergeschoß, mit Zugangstreppe vom Hof,
                    Raumgröße etwa (4,00 * 6,00) m² hatte man für die sowj. Verwundeten
                    eine Küche eingerichtet und unseren großen gusseisernen Kessel als
                    Kochkessel benutzt. - Auf dem Boden befand sich eine Schicht von etwa
                    50 cm Dicke, über den ganzen Raum verteilt, mit Kartoffelschalen und
                    Resten von kleineren Kartoffeln. Diese wurden für uns eine tolle Ernährungsgrundlage und Saatgut für den Garten. So hatten wir schon
                    frühe "Kleine Pulchen". Bis uns die schon nachwandernden Polen
                    alles wegnahmen. Wir waren Freiwild und rechtlos geworden.
                    Es gab vile Selbstmordfälle, die ich in früheren Erlebnisberichten
                    geschidert hatte. Sie stehen im Internet.
                    Nun noch etwas zu der sowjetischen Verwundetenversorgung,
                    ihrer eigenen Soldaten. - Als wir also ab dem 1. Mai 1945 unser Haus
                    wieder betreten konnten, standen in allen Räumen Betten, die sie
                    zusammengetragen hatten. Überall lagen Bettfedern herum von
                    geleerten Bettinletts. Und auch verschierter Unrat und Rückstände.
                    Wir wunderten uns darüber , bekamen aber mit, daß sowjetische
                    Gefallene, bzw. dort infolge ihrer Verwundung Verstorbene, in diesen entleerten Inletts zur Berdigung eingewickelt wurden.
                    - In Praust gibt es noch einen Soldatenfriedhof der Sowjets.

                    Interessant ist in diesem Zusammenhang noch das Buch von
                    Kopelew zu empfehlen : AUFBEWAHREN FÜR ALLE ZEIT in dem
                    die damalige Kriegszeit, von der anderen Seite geschildert wird.

                    Es grüßt Euch Erwin Völz

                    Kommentar

                    • Zoppot
                      Forum-Teilnehmer
                      • 15.01.2010
                      • 16

                      #25
                      AW: Gab es Kriegslazarette in Neufahrwasser?

                      Hallo,
                      heute möchte ich zum ersten mal in unserem Farum, zum Thema Kriegslazarette in Neufahrwasswer, Stellung nehmen. Gewohnt habe ich
                      bis zum 25.03.45 im Haus Olivaerstr. 6-7 . Meine Eltern hatten das Hotel
                      "Stadt Lübeck ". Weil unsere Volksschule in N. Lazarett wurde, wurde die Schule mit dem Lehrer Hr. Marschall nach Kallbude verlegt. Mit viel Glück kamen wir mit dem letzten Schiff, dem Schlepper Thor, nach Wismar.
                      Aufgrund einer Suchanzeige: wie unser Hotel nach den Kriegshandlungen
                      vernichtet wurde, war ein Schreiben dabei, das mich besorders betroffen
                      ja, erschüttert hat. Das Bankegebäude neben unserem Haus war belegt
                      mit Verwunderten, und wurde ebenfalls nach den Kriegshandlungen von
                      Soldaten der UDSSR mit den Verwunderten gespränkt. Grausam !
                      Gruß Horst Deyk.

                      Kommentar

                      • Aschwawe +2012
                        Forum-Teilnehmer
                        • 12.02.2008
                        • 16

                        #26
                        AW: Gab es Kriegslazarette in Neufahrwasser?

                        Ich habe mit meiner damaligen Klasse aus der Hoppeschen Mädchen-Mittelschule etwas zur Ablenkung der Verwundeten in der als Kriegslazarett umgewandelten Schulle durch Musikdarbietungen und auch kleine Aufführungen beigetragen. Ob es ein Erfolg war, weiß ich nicht mehr.
                        Mit heimatlichem Gruß Annemarie aus der Paradiesgasse, die sich bei dieser Gelegenheit auch für die Glückwünsche des Forums zu Ihrem 8o. Geburtstag bedankt.
                        Annemarie aus der Paradiesgasse

                        Kommentar

                        • Zoppot
                          Forum-Teilnehmer
                          • 15.01.2010
                          • 16

                          #27
                          AW: Lazarette in Neufahrwasser

                          Habt Ihre meine Anwort nicht gelesen: Neben dem Hotel meiner Eltern "Stadt Lübeck "
                          war ein Bankhaus, dieses war beleget mit schwer Verwunderten Soldaten.
                          Es wurde mit allen Menschen die im Haus waren, gesprengt.
                          Grausam, wollte man damit eine neue Welt aufbauen ?

                          Kommentar

                          L