Die Weiße Rose

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  • Helga +, Ehrenmitglied
    Moderatorin
    • 10.02.2008
    • 1948

    #1

    Die Weiße Rose

    Zum Glück gabs auch solche.

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...-tod-1.1578537
    Zuletzt ge
    Viele Grüße
    Helga

    "Zwei Dinge sind unendlich, die menschliche Dummheit und das Universum, beim Universum bin ich mir aber noch nicht sicher!" (Albert Einstein)
  • Belcanto
    Forum-Teilnehmer
    • 24.09.2008
    • 2507

    #2
    AW: Die Weiße Rose

    Leider nur zu wenige!

    Kommentar

    • Olaf Berg Nielsen
      Forum-Teilnehmer
      • 16.02.2011
      • 36

      #3
      AW: Die Weiße Rose

      Vergiss nicht die Zeugen Jehovas.
      Die Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 bildete die Rechtsgrundlage für viele Verbote und Verfolgungsmaßnahmen, auch gegen die Zeugen Jehovas, die von April bis Juni 1933 in den verschiedenen Ländern des Reiches ausgesprochen wurden. In den ersten Jahren war, neben den allgemein bekannten Vorwürfen, die Verweigerung des Hitlergrußes, die Wahlverweigerung und das Fernbleiben von staatlichen Organisationen (Reichsluftschutzbund, Deutsche Arbeitsfront, u.a.m.)
      1933, zu Beginn der Machtergreifung Hitlers, gab es ungefähr 25.000 bis 30.000 Zeugen Jehovas. In den folgenden zwölf Jahren bis 1945 wurden 11.300 deutsche und ausländische Zeugen Jehovas inhaftiert. Zählt man diejenigen Personen dazu, die von Geldstrafen, Rentenentzug, Misshandlungen betroffen waren, steigt die Zahl auf 13.400. 2.000 Personen davon kamen in Konzentrationslager. 950 deutsche und 540 ausländische Verfolgungsopfer überlebten die Haftbedingungen nicht, wurden ermordet oder hingerichtet.
      In 1934 begannen die Zeugen Jehovas eine internationale Protestkampagne gegen die Unterdrückung ihrer Glaubensbrüder und -schwestern im nationalsozialistischen Deutschland. Beginnend mit dem 8. Oktober 1934 wurden etwa 20.000 Telegramme und Briefe aus der ganzen Welt an Adolf Hitler zugestellt.
      In großen Flugblatt-Verteilaktionen machten die Zeugen Jehovas 1936/37 auf ihre Unterdrückung in Deutschland aufmerksam. Bei diesen Aktionen wurden etwa bis zu 100.000 Flugblätter verbreitet. Dies gilt als die größte Widerstandsaktion während der Herrschaft des Nationalsozialismus.
      Konzentrationslager standen unter Leitung der SS. Zeugen Jehovas wurden im Rahmen von Schutzhaftmaßnahmen inhaftiert und seit 1935/1936 als eigene Gruppe an der Kleidung markiert. 1938 wurden die Farbcodes vereinheitlicht und die Bibelforscher erhielten ein lila Dreieck („Lila Winkel“).
      1933, zu Beginn der Machtergreifung Hitlers, gab es ungefähr 25.000 bis 30.000 Zeugen Jehovas. In den folgenden zwölf Jahren bis 1945 wurden 11.300 deutsche und ausländische Zeugen Jehovas inhaftiert. Unter 1.490 Toten befinden sich auch die 270 als Kriegsdienstverweigerer exekutierten Zeugen Jehovas (alle Zahlenangaben sind circa-Werte). Da die Forschungsarbeiten nicht abgeschlossen sind, werden die Zahlen immer noch nach oben korrigiert.

      Kommentar

      • Bartels
        Forum-Teilnehmer
        • 25.07.2012
        • 3448

        #4
        Eine Zeugin Jehovas im KZ Stutthof

        Eine Zeugin Jehovas im KZ Stutthof:

        Hermine Schmidt: Die Gerettete Freude.
        Eines jungen Menschen Zeit 1925-1945,
        Potsdam-Babelsberg, 2001, ISBN 3-9807639-0-0

        Die Autobiografie der Autorin, die als junge Frau ab dem 5. Mai 1944 im KZ Stutthof inhaftiert war, schildert auf den Seiten 272-365 ausführlich die Situation und Schikanen im Lager sowie den Todesmarsch.
        Beste Grüsse
        Rudolf H. Böttcher

        Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
        Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
        Familie Zoll, Bohnsack;
        Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
        Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

        http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

        Kommentar

        • Bartels
          Forum-Teilnehmer
          • 25.07.2012
          • 3448

          #5
          AW: Eine Zeugin Jehovas im KZ Stutthof

          Ein Foto mit einer ganzen Geschichte dahinter:

          Ein Einziger verweigert den Hitlergruss
          Beste Grüsse
          Rudolf H. Böttcher

          Max Böttcher, Ing. bei Schichau (aus Beesenlaublingen & Mukrena);
          Franz Bartels & Co., Danzig Breitgasse 64 (aus Wolgast);
          Familie Zoll, Bohnsack;
          Behrendt, Detlaff / Detloff, Katt, Lissau, Schönhoff & Wölke aus dem Werder.
          Verwandt mit den Familien: Elsner, Adrian, Falk.

          http://bartels-zoll.blogspot.de/2012/07/ahnentafeln-zoll.html

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          • suum cuique
            Forum-Teilnehmer
            • 24.04.2011
            • 198

            #6
            AW: Eine Zeugin Jehovas im KZ Stutthof

            Hallo,
            der hieß "Deutscher Gruß", nicht "Hitlergruß".
            Beste Grüße,
            Andreas
            "There is no place like home" Zitat aus "Wizard of Oz"

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            • suum cuique
              Forum-Teilnehmer
              • 24.04.2011
              • 198

              #7
              AW: Die Weiße Rose

              PS: Zum "Deutschen Gruß": Wenn man sich mal durch den Kopf gehen läßt, was für einen krankhaften Personenkult die Nazis betrieben haben...
              Ist das niemanden schon zur damaligen Zeit aufgefallen? Lediglich in Charly Chaplin's Film, "Der große Diktator", wurde das verhohnepiepelt. Heute kann man nur seinen Kopf schütteln.
              Beste Grüße,
              Andreas
              "There is no place like home" Zitat aus "Wizard of Oz"

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              • UtaK.
                Forum-Teilnehmer
                • 16.05.2010
                • 235

                #8
                AW: Die Weiße Rose

                Hallo Helga,

                Es gab auch noch Helmuth Hübener,


                Walter Klingenbeck,


                Josef Landgraf


                Viele Grüße, Uta

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