Im Buch "Danziger Handels- und Gewerbegeschichte - unter der Herrschaft des Deutschen Ordens (d.h. zw. 1308 und 1454)" von Dr.Thomas Hirsch, Leipzig, 1858 - habe ich eine bemerkenswerte klare Übersicht und Zusammenstellung gefunden:
Landesmünze war die preussische Mark.
1 Mark = 4 Vierdung = 24 Scot = 45 Halbschoter = 60 Schillinge = 180 Vierchen = 720 Pfennig
1 Vierdung = 6 Scot = 11 1/4 Halbschoter = 15 Schillinge = 45 Vierchen = 180 Pfennig
1 Scot = 1 7/8 Halbschoter = 2 1/3 Schilling = 7 1/2 Vierchen = 30 Pfennig
1 Halbschoter = 1 1/4 Schilling = 4 Vierchen = 16 Pfennig
1 Schilling = 3 Vierchen = 12 Pfennig
1 Vierchen = 4 Pfennig.
Eine wahnwitzige Umrechnerei muss das damals gewesen sein, zumal Danzig als Handelsstadt auch mit den vielen anderen Währungseinheiten in Europa zu tun hatte!
Da lobe ich mir das Dezimal-Währungs-System, das wir seit dem 4.12.1871 in Deutschland besitzen ("Währungsintegrationsgesetz"). - Vielleicht nützen diese Informationen ja irgend jemandem bei seiner Arbeit!
Einen schönen Sommerabend allen zusammen und herzliche Grüsse aus Tübingen Matthias W. Marks